Sherlock Holmes in Dresden

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • kbv, 2013, Titel: 'Sherlock Holmes in Dresden', Originalausgabe

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Jörg Kijanski
Das Wiedersehen mit Colonel Moran enttäuscht

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Mär 2013

Kurzgefasst:

1913 - Sherlock Holmes und Dr. Watson bereisen den Kontinent und machen einen Abstecher nach Leipzig, wo sie das Völkerschlachtdenkmal besichtigen wollen, das erst wenige Tage zuvor von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Als ihr Zug im Leipziger Hauptbahnhof einläuft, wird auf sie geschossen, und eine Kugel tötet eine unbeteiligte Passantin. Holmes und Watson können den Täter überwältigen und sind überrascht. Es ist kein Geringerer als Colonel Moran, der ehemalige Stabschef von Professor Moriarty, dem größten und gefährlichsten Widersacher des Detektivs. Moran kann fliehen, und Holmes und Watson heften sich an seine Fersen. Die Spur führt nach Dresden. Auch wenn Professor Moriarty schon lange tot ist, deutet doch alles darauf hin, dass seine ehemalige Verbrecherbande nun unter neuer Führung in Sachsen aktiv geworden ist. Der größte Detektiv aller Zeiten sieht sich einer Aufgabe von monströsem Ausmaß gegenüber.

 

Oktober 1913. Sherlock Holmes und Dr. Watson möchten sich das neue Völkerschlachtdenkmal ansehen, werden jedoch bereits bei ihrer Ankunft am Leipziger Hauptbahnhof beschossen. Sie können sich retten, doch eine Frau stirbt vor ihren Augen. Holmes und Watson versuchen den Täter zu stellen, was ihnen mit einigen Schwierigkeiten auch gelingt. Beide staunen nicht schlecht, denn der Schütze war kein Geringerer als ihr Erzfeind Colonel Sebastian Moran, einstiger Weggefährte von Professor Moriarty. Doch die Unfähigkeit der Leipziger Polizei ermöglicht es, dass Holmes und Watson eine Nacht im Gefängnis zubringen müssen, während Moran unbestraft davon kommt. Holmes aber will jetzt Klarheit und seinen ärgsten Widersacher ein für alle Mal beseitigen. Eine vage Spur führt die beiden nach Dresden, wo offenbar Moriartys Bruder eine gut gehende Firma betreibt. Mehr als einmal geraten die beiden Freunde in große Gefahr ...

 

Unser Motto kann nur lauten: Rechne mit dem Schlimmsten, das schärft die Sinne.

Sherlock Holmes in Dresden ist bereits das dritte Abenteuer des großen Meisterdetektivs aus der Feder von Wolfgang Schüler und, um es gleich vorweg zu nehmen, ein Roman, der doch über weite Strecken enttäuscht. Was hätte man aus einem Duell Holmes gegen Moran nicht alles herausholen können, stattdessen verkümmert Moran zu einer nahezu unbedeutenden Randfigur. Der Spannungsbogen ist mehr als dürftig, der Inhalt des Plots reichlich dünn ausgefallen. Dass sich (nur) für Fans des Meisterdetektivs dieses Buch dennoch lohnen könnte, liegt vor allem daran, dass man zumindest einige neue Erkenntnisse über die Hauptfiguren erhält. So beispielsweise über einen längeren Aufenthalt von Dr. Watson in San Francisco, wo er seine erste Frau Constance kennen lernt.

Darüber hinaus glänzt der Protagonist natürlich erneut mit seinen außergewöhnlichen Wahrnehmungsfähigkeiten. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Kriminalinspektor Hartmann Belzig, der bereits aus Sherlock Holmes in Leipzig (spielt drei Jahre vorher) den Lesern bekannt ist.

Ansonsten schweift der Autor gerne über längere Passagen ab mit Themen, die zwar für sich genommen interessant sind, aber mit dem Fortgang der Handlung nur wenig zu tun haben. Über einige Strecken wirkt das Buch daher recht langatmig. Auch der Schreibstil von Wolfgang Schüler enttäuscht erstmals, denn kaum eine sprichwörtliche Redewendung scheint ausgelassen worden zu sein. Das liest sich dann so: "Abgerechnet wird zum Schluss, heißt es schließlich nicht umsonst. Außerdem trifft man sich immer zweimal im Leben." Der negative Höhepunkt folgt auf Seite 241, wo sich innerhalb von nur vier (!) Sätzen ein Satz wörtlich wiederholt.

Ein Roman mit Höhen und Tiefen, vor allem aber mit Längen im Handlungsfortgang sowie der vergebenen Chance, das alte Duell zwischen Holmes und Moran neu aufleben zu lassen.

Sherlock Holmes in Dresden

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