Der Puppenkönig

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2006, Originalausgabe

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Elke Röhrig
Massenmord in Steinfurth

Buch-Rezension von Elke Röhrig Okt 2006

Wer Lust auf eine Reise in die Stadt Steinfurth im späten 18. Jahrhundert verspürt, kann sich hier von einem umherziehenden jüdischen Bauchredner und einer Klagefrau führen lassen und ein Abenteuer erleben, das er so bald nicht wieder vergessen wird.

Der Puppenkönig

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Letzte Kommentare:
07.08.2008 18:20:28
tassieteufel

Der Bauchredner Julius Klingenthal ist mit seinen Puppen auf dem Weg nach Steinfurth, um dort den Winter zu verbringen. Unterwegs trifft er auf die Klagefrau Alena mit der ihn bald mehr als Freundschaft verbindet. In Steinfurth angekommen erfahren die beiden von einem grausigen Mord und als weitere Morde geschehen,
gerät auch Julius in Verdacht. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich auf die Suche nach dem Täter…..
Über weite Strecken ist das Buch spannend und unterhaltsam, aber im Mittelteil kommen dann doch einige Längen auf, als Klingenthal und die neben ihm parallel Ermittelnden immer wieder die gleichen wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Verdächtigen durchkauen und einfach nicht weiter kommen.
Die Charaktere sind aber allesamt bis ins kleinste Detail liebevoll gezeichnet, besonders interessant und originell ist die Hauptfigur Klingenthal und die sozusagen ein Eigenleben entwickelnden Puppen. Auch die Nebenfiguren wie Spinner-Franz, der Öljud oder Dr. Beiss wirken sehr lebensecht. Sehr gut gefallen haben mir auch
die immer mal wieder eingefügten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Zeit, speziell die Versuche von Dr. Conatus mit seinen "Elektriesiermaschienen".
Ein Manko des Buches ist aber eindeutig jegliches Fehlen von Hinweisen auf den Mörder, der wird am Ende des Buches quasi auf dem Silbertablett präsentiert ist somit völlig austauschbar und hätte eigentlich jede beliebige Person sein können. Das bringt des Leser auf jeden Fall um das bei einem Krimi so schöne Rätseln nach dem Mörder.

13.12.2007 07:10:03
Cati

Das abrupte Ende ist leider ein (finde ich) typische Serno-Problem.
Das Ende im Balsmaträger kommt auch so plötzlich und überstürzt. Es ist immmer so als wenn man merkt: "Ich habe nur noch 5 Seiten platz und muss aber noch das ganze Ende machen." Was passiert?? Man schreibt es "holter die polter" runter.
Aber dennoch ein absolut zu empfehlendes Buch!! Spannend und interessant geschrieben!! LESENSWERT!!!

13.11.2007 17:59:48
moonchild

Spannend, sprachlich sehr gut geschrieben und mit ungewöhnlichen Charakteren gespickt, schafft es Wolf Serno seine Leser gut zu unterhalten. Leider kommt das Ende ziemlich abrupt, trotzdem mindert es nicht im entferntesten das Lesevergnügen. Dieses Buch legt man nicht so schnell aus der Hand, dieses Buch will sofort "verschlungen" werden!

15.09.2007 17:51:14
Katinka

Das Buch hat mir sehr gefallen, wie auch die meisten seiner vorher veröffentlichten!

Leider ist mir jedoch ein fachlicher Irrtum aufgefallen. Im Nachwort wurde geschrieben, dass die Krankheit / Störung des Täters multiple Schizophrenie heißt! Das stimmt nicht. Bis vor einigen Jahren nannte man die Störung multiple Persönlichkeit, heute heißt es dissoziative Identitätsstörung (DIS). Zwischen DIS und Schizophrenie liegt ein sehr großer Unterschied! Wer sich dafür interessiert, auch im www gibts genügend Informationen darüber.
Noch eine kleine Anmerkung; die Störung / Krankheit wurde sehr gut in der Geschichte beschrieben! Ich denke, so ist es auch für Laien gut nachvollziehbar.

15.12.2006 08:52:52
Friedrich Pospisil

Ein absolut spannendes Buch, von Anfang bis Ende fesselnd geschrieben. Für mich der
" Beste " Serno seit dem Wanderchirurgen.
Hoffe, daß bald ein ebenbürtiger Nachfolger kommen wird.
Auf jeden Fall empfehlenswert!