Wir sind das Salz von Florenz

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • , 2002, Titel: 'Wir sind das Salz von Florenz', Originalausgabe

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"Wir sind das Salz von Florenz", sagt Lorenzo de' Medici zu seinem Bruder Guiliano, als beide auf der Höhe ihrer Jugend und Macht über den Domplatz gehen und die Huldigung des Volkes entgegennehmen. Aber Girolamo Savonarola, der finstere Prediger von San Marco, ist überzeugt, dass das Heil der Welt in der Abkehr von allem liegt, was Freude bringt. Nur die junge Laodomia Strozzi lässt sich von ihm nicht täuschen. Trotz Willkür und Glaubenswahn sucht sie mit ihren Freundinnen, der Magd Petruschka und der lebenshungrigen Fioretta, unbeirrt ihren eigenen Weg. Der prächtige Fürst, der fanatische Mönch und die schöne Patrizierin - durch ihre Augen öffnet sich der Blick auf die dramatische Zeit der Renaissance.  

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Letzte Kommentare:
09.05.2016 19:13:25
Marlene Münch

Ich habe es jetzt zum 3 Mal gelesen natürlich in großen Abständen .Es ist sehr spannend und ich sehe eine parallle zum jetzigen fanatischen IS Wie weit lassen wir uns Menschen in diesen Bann ziehen.Sind es Massen oder kleinere gefährliche Gruppen.
Dazu möchte ich sagen , wenn der eigene Glaube (bei mir kath) relativ gefestigt ist ,darf ich auch kritisch sein, bei allen was nicht gesund ist.
Sonst spannend und gut wiedergegeben die damalige Zeit.
Was mir auch gefiel ,war das Ansehen des Lorenzo Medici bei seinen Florenzern. Leider kann es schnell wieder anders sein.
Ich heb edas Buch auf .Vielelicht lese ich es doch noch einmal . Marlene Münch

10.06.2008 22:38:37
arno

Ich hab Wie ein Lamm unter Löwen und Wir sind das Salz von
Florenz hinter einander gelesen. Es sind beides lebendige
Geschichtslesebücher par Exccelanz. Es gibt wohl kaum ein
zweiten Schriftsteller der sich so genau an vorgebebene Daten
hält,wenn er sie denn hat, wie Tilman Röhrig. Diese Bücher
regen an, sie mit anderen gleicher Zeit zu vergleichen. Ich las
danach, angeregt durch Peronen und Zeittafel, die Madonna
von Murano. Dort wurde ein Teil von Salz von Florenz wieder-
gespiegelt. Geschichte zum gern lesen.

10.06.2008 15:20:54
Wolfgang Jung

Die Welt ist gut und schlecht zugleich. Tilman Röhrig zeigt jedem Leser aber, dass Machtbewusstsein, das die Schwächen der Menschen und ihre Lebensfreude akzeptiert (Lorenzo de´Medici) besser ist als der Fanatismus sich selbst hassender Weltverbesserer (Girolamo Savonarola). Im schlimmsten Falle zerreißt er die Seelen herzensguter Menschen (Petruschka). "Wir sind das Salz von Florenz", ein Spiegelbild menschlicher Liebe, Eitelkeit, Verblendung und Grausamkeit, angesiedelt in der Renaissance und doch zeitlos.

26.05.2008 20:06:52
Susannah

Florenz im Zeitalter der Renaissance. Unter dem Medici-Fürsten Lorenzo, Seiner Maginifizenz, blüht und pulsiert das Leben in der italienischen Stadt. Rauschende Feste, begnadete Künstler, Lust und Leben. Mitten in diesen Trubel gerät Laodomia Strozzi, die uneheliche Tochter eines Patriziers, fürdie ein Ehemann gesucht wird. Doch ihr Onkel Filippo hat dabei ganz anderes im Sinn, und das Leben hält für Laodomia viele schwere Prüfungen bereit ...

... doch Florenz und sein lustvolles, ausschweifendes Leben sieht sich bedroht. Denn aus Laodomias Vergangenheit erhebt sich ein Schatten in Gestalt des Mönchs Girolamo Savonarola, und dieser hat sich zum Ziel gesetzt, alle Sünde und jedes Laster aus Florenz zu vertreiben, mit allen Mitteln, die er zur Verfügung hat. Und so wird Laodomias Kampf ums Überleben auch zu einem Kampf gegen den wütenden Frate ...

Fantastisch! Selten ist die Vergangenheit so lebendig und pulsierend vor mir auferstanden. Selten hat mich ein Autor so in das Alltagsleben einer vergangenen Zeit eingeführt. Tilman Röhrig lässt das Florenz der Medici aufleben! Geschickt flechtet er seine eigenen Figuren in den genauestens recherchierten Kontext ein und verleiht dem Roman ein Eigenleben. Selten fühlt ich mich den Mächtigen ihrer Zeit so nah wie Seiner Magnifizenz Lorenzo de Medici. Selten habe ich so mit einer Figur gelitten wie mit Laodomia. Und selten hatte ich soviel Furcht und böse Wünsche für eine Person übrig wie für Girolamo.

Freunde der lebendigen Historie: Zugreifen!

25.05.2008 11:57:22
Christine S.

Das Salz von Florenz ist eines meiner Lieblingsbücher. Hier fing ich an mich für die herausragenden Personen der Renaissance zu interessieren. Bislang kannte ich nur die Künstler, die ja auch in dem Roman vorkommen. Das Buch ist toll geschrieben und man kann richtig darin versinken. Es ist auch sehr lehrreich und man kann so seine Allgemeinbildung auf unterhaltsame Weise verbessern. Ich lese dann immer noch weiter über die Personen nach. Über die Medicis bin ich zu Katharina von Medici gekommen, von da zu Elisabeth der Ersten und Maria Stuart. Auch die deutschen Fuggers und Die Habsburger sind mir so näher gekommen. Also dieses Buch ist zu empfehlen für Menschen, die was lernen wollen und auch für Menschen, die eine Liebesgeschichte lesen wollen. Auch sind die verschiedenen Erzählperspektiven unterhaltsam und immer wieder spannend und auch gruselig. Solche Romane gibt es leider nur selten, die ein so breites Spektrum auf intelligente und leserfreundliche Weise abdecken.

21.01.2008 22:57:52
Hermann Hunfeld

21.01.2008
Ein erstklassiger, historischer Roman. Für den Geschichtsinteressierten Leser sogar ein Lehrbuch über Macht und Einfluß der Päpste, dem Geld, der Kunst und der fesselnden Macht, die eine Ideologie über Menschen ausüben kann.
Tilman Röhrig, Ihr Werk ordne ich auf gleicher Stufe von einem Medicus oder den Säulen der Erde ein. Dies um so mehr, als Ihr Wek sich auf ganzer Linie glasklar an den geschichtlichen Fakten orientiert.
Vielen Dank dafür!

Hermann Hunfeld, Dortmund

21.01.2008 22:51:28
Hermann Hunfeld

Ein erstklassiger, historischer Roman. Für den Geschichtsinteressierten sogar ein Lehrbuch über Klerus, Geld, und der fesselnden Macht, die eine Ideologie über Menschen ausüben kann.
Tilman Röhrig, Ihr Werk ordne ich auf gleicher Stufe von einem Medicus oder den Säulen der Erde ein. Dies um so mehr, als Ihr Wek sich glasklar an den geschichtlichen Fakten orientiert.
Vielen Dank dafür!

Hermann Hunfeld, Dortmund