Catherine von Wattenwyl

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Zytglogge, 2004, Titel: 'Catherine von Wattenwyl', Originalausgabe

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Eine Verhaftung wirbelte Ende des 17. Jahrhunderts viel Staub auf: Die Berner Adlige Catherine von Wattenwyl wurde als Spionin des Franzosenkönigs Louis XIV. festgenommen. Der folgende Prozess rückte das Leben einer Frau ins Zentrum, die sich nie an die Vorgaben ihrer Zeit hielt. Früh schon verlor Catherine ihre Eltern. Das Mädchen interessierte sich mehr für Pistolen als für Puppen und Nähzeug und hätte liebend gern wie ihre Brüder eine Karriere im französischen Heer angetreten. Auch als junge Frau erregte Catherine Aufsehen: Sie duellierte sich, ritt besser als viele Männer, stand einem Schattenhof vor und mischte sich in die Politik ein. Mit diesem unweiblichen Verhalten fiel sie ihrer Familie zur Last. Catherine wurde ein erstes Mal verheiratet - unter ihrem Stand - mit einem jungen Pfarrer. Die erzwungene Ehe vermochte sie nicht zu brechen; wider Erwarten fand sie auf dem Land sogar etwas wie ein bescheidenes Glück. Aber der Mann starb an einer Seuche, und als junge Witwe kehrte sie nach Bern zurück. Die zweite Ehe war passender: Samuel Perregaux - Gerichtsschreiber aus Neuenburg - teilte ihre Leidenschaft für den Sonnenkönig. Nur reichten seine Mittel für eine angemessene Erziehung des einzigen Sohnes nicht aus. Catherine nutzte deshalb ihre Beziehungen zu den besten Familien Berns und verdingte sich als Informantin des französischen Botschafters. Sie war nicht allein in diesem kühnen Vorhaben; höchste Staatsträger unterstützten sie. Die vielen Hugenottenflüchtlinge, die nach Bern strömten, drehten indes die Stimmung gegen Frankreich und Catherine von Wattenwyl wurde verraten. Nun war sie doch allein - inhaftiert im Käfigturm, gefoltert, gedemütigt, vom Tod bedroht.

 

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