Im Zeichen des Adlers

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Goldmann, 2002, Titel: 'Unter the Eagle', Originalausgabe

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85

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Michael Drewniok
Mord und Intrigen bei der Jagd auf Cäsars Schatz

Buch-Rezension von Michael Drewniok Aug 2006

Für den ehrgeizigen General Gaius Julius Cäsar endet der Britannien-Feldzug des Jahres 54 v. Chr. mit einer doppelten Niederlage. Der spätere Herrscher des römischen Imperiums wird von den hartnäckigen Inselbewohnern vertrieben. Im Tumult geht auch noch eine riesige Truhe mit geraubten Schätzen verloren; sie kann im letzten Augenblick versteckt werden.

Im Zeichen des Adlers

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Letzte Kommentare:
22.12.2016 07:56:44
rolandreis

"Im Zeichen des Adlers" ist der Auftaktroman der Rom-Serie von Simon Scarrow. Dabei lernt der Leser den jungen Cato kennen, der als ehemaliger Sklave nun sich in der zweiten Legion wiederfindet. Protegiert durch den Kaiser erhält er den Rang des Optio, sehr zum Leidwesen der gedienten Legionäre. Doch Zenturio Macro nimmt ihn unter seine Fittiche und schon bald dankt es Cato ihm mit Treue, in dem er ihm das Leben im Kampf mit den Germanen rettet. Der Beginn einer Männerfreundschaft innerhalb der Legion, der noch größere Aufgaben bevorstehen. Kaiser Claudius will Britannien erobern um seine eigene Stellung als Kaiser zu festigen. So geraten die beiden schnell in erste Intrigen um Macht und Ehre. Alles gipfelt dann nach Ankunft auf der britischen Insel in Verrat und der ersten großen Schlacht mit den Briten. "Im Zeichen des Adlers" ist ein kurzweiliger Roman, der mir die Protagonisten und ihr Umfeld gut näherbrachte. Zwar geht der Autor nicht in die Tiefe bezüglich geschichtlichen Details, aber es gelang ihm trotzdem eine interessante Story zu erstellen. In Summe ein solider Einstieg in die Serie mit Luft nach oben.

01.11.2016 18:08:30
Remedias

Bin am Lesen. Pro: Rasante Handlung, Spannung, man kann sich reinversetzen. Es gibt mehrere historische Fehler, was mich den Roman eher als "Thriller mit römischem Hintergrund" einordnen lässt, aber was solls, es ist kein Geschichtsbuch.
Die Hauptpersonen sind sehr sympathisch. Als Cato im Eifer des Gefechtes Macro den Speer an den Helm wirft "Wer war das?" habe ich laut gelacht.

16.06.2016 21:24:10
M.Reinsch

Im Jahr 42 nach Christus wird der junge Palastsklave Cato, auf Befehl des Kaisers Claudius, der II. Legion (Augusta) als Optio unterstellt. Der durch längeres Lagerleben eher ruhige Felddienst, wird jäh durch einen germanischen Zwischenfall belebt, in den Cato mit seinem neuen Vorgesetzten, dem Tribun Macro verwickelt wird. Kaum ist dieser Zwischenfall beseitigt, beginnt Kaiser Claudius mit seinem Versuch Britannien zu erobern und zieht 5 Legionen zusammen um seinen Plan zu verwirklichen. Unter ihnen natürlich auch die II. Augusta…
Simon Scarrow wird hoch gehandelt, und so waren meine Erwartungen auch recht hoch. Bis etwa S. 180 war ich doch recht enttäuscht, angesichts der Fehler und Auslassungen über die ich stolperte. So schnüren Legionäre ihre Stiefel? Nach dem die Augusta schon ein schwer befestigtes Lager nur 8 Meilen von einer „Germanensiedlung“ (die auch noch 2 Tore mit Zugbrücke hat!) wird nicht einmal der Name des Kastells, geschweige denn der Name des germanischen Stammes mit nur einem Wort erwähnt! 42 nach Christus waren die Schilde auch nicht mehr aus Weidengeflecht und, und, und… Der schwerste Hieb war die Aussage Macros über die „Verdammten Hermannen“ (er bezieht sich einfach auf die Germanen mit dieser Aussage) – Hermann (der Cherusker) ist eine Neuzeitliche Erfindung), zu damaliger Zeit hier Varus Gegner noch Armin/Arminius („Verdammte Arminianer?“). Dem Buch hätten neben der etwas fragwürdigen militärischen Aufschlüsselung eher eine Karte und eine Tabelle der lateinischen gegen die heutigen Städtenamen (die aber erst nach besagter S. 180 auftauchen) weitergeholfen. Auch das Fehlen der einfachsten lateinischen Begriffe für „Gebrauchsgegenstände“ der Legionäre oder einfache Befehle, stört doch sehr. Was die Geschichte wiederum aufwertet sind die recht sympathischen Protagonisten und die sehr detaillierten Schlachten.
Fazit: Den Hype auf Scarrow kann ich leider nicht nachvollziehen (Pollmann, Iggulden und Andere, sollte da eher genannt werden). Spannende Urlaubslektüre mit nur bedingter historischer Genauigkeit!

24.11.2014 14:39:35
romulus18

Der römische Kaiser Claudius lässt den jungen Sklaven Cato, der bisher nur das kultivierte Leben im Palast gekannt hatte, unter der Bedingung, dass dieser fortan in der römischen Armee dient, frei. An der Rheingrenze stationiert muss er sich dann mit seinem rauen, ihm aber wohlgesonnenen Centurio Macro, dem sadistischen Ausbilder Bestias und dem brutalen Schläger Pulcher herumplagen, bis die Legion zur Eroberung Britanniens abkommandiert wird. Dort wird er zusammen mit Macro auf eine Geheimmission geschickt, die sich schon bald als wahres Himmelfahrtskommando entpuppen soll...
Obwohl "Im Zeichen des Adlers" stellenweise nicht immer plausibel ist, muss man Simon Scarrow doch bescheinigen, dass ihm mit dem Werk ein rasanter, unglaublich spannender Historienroman gelungen ist. Dass man hier nicht allzu viel über den historischen Hintergrund erfährt, ist angesichts des genialen Lesevergnügens verzeihlich. Unverzeihlich sind dagegen die peinlichen Fehler, die höchst wahrscheinlich dem Übersetzer unterlaufen sind (Es ist kaum wahrscheinlich, dass Scarrow als Geschichtsdozent an einer Universität solche Fehler unterlaufen wären). Aus dem Mamertinischen Kerker wird z.B. "das Gefängnis in Mamertima" (obwohl sich dieses in Rom in der Nähe des Forums befand), aus Kaiser Augustus wird "Augustinus" (S.191) und aus dem Kaiser Tiberius Claudius Drusus Germanicus werden "unsere Kaiser Tiberius, Drusus und Claudius" (S.200).

04.02.2014 23:37:59
Ruetherix

Ich habe dieses Buch in der Buchhandlung gesehen und gedacht, "ach nimm es mal mit"......Ich habe in Rekordzeit danach alle erhältlichen Bücher der Adler Reihe gelesen. Ich finde sie einfach fesselnd, sehr flüssig geschrieben und kurzweilig. Im Gegensatz zu den Thrillern eines Tom Clancy sin hier maximal 3 wechselnde Schauplätze der Ort des Geschehens, aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
Für mich ist diese Reihe wirklich ein kleiner Ausbruch aus der Realität und eine kleine Abendteuerreise an der Seite von Macro & Cato.

13.11.2012 09:31:31
schlauer als histofreak

Das Buch ist ein durchschnittliches Werk es hat mich nicht umgehauen wie andere History Bücher aber es liest sich sehr flüssig und das Kriegsgeschehen findet sehr detailiert statt und man hat das Gefühl in der Schlacht dabei zu sein. Das ist für mich was einen History Roman ausmacht das man sich mitten im geschehen fühlt

16.02.2012 10:12:38
pecedi

'Under the Eagle' (ich habe das Buch gerade in der Originalfassung gelesen; die deutsche Übersetzung kenne ich noch nicht) ist ein spannender Roman, der gottlob die Geschichte einmal aus der Sicht des 'kleinen' Soldaten erzählt. Sogar für Militär-Verächter wie mich gut zu lesen, da psychologisch sehr redlich und wenig heroisierend. Scarrow hat nicht den ironischen Charme eines John Maddox Roberts, aber er bietet soliden Lesestoff mit manchen brillanten Momenten.

Ob das militärische Getue (z.B. bellt der Untergebene nach jedem Satz sein 'Sir!', und ständig wird salutiert) im Altertum genauso war wie in den modernen Armeen, weiß ich nicht, und auch die eine oder andere kleine historische Ungenauigkeit kommt vor - aber das ist geschenkt.

Ärgerlicher für den deutschen Leser ist die grobe Abqualifizierung der Germanen als stinkende Halbtiere mit unangenehm klingender Sprache, während die damals keltischen Briten als wohlorganisierte, intelligente Kriegsgegner dargestellt werden - was in den folgenden Büchern vermutlich noch deutlicher werden wird. Damit bedient Scarrow den besonders von der britischen Boulevard-Presse gezüchteten, primitiven Chauvinismus, der die Deutschen zu seinem liebsten Ziel erkoren hat. Hier wäre etwas mehr Fairness und Objektivität am Platze gewesen. Auch verschweigt er die historische Tatsache, dass der angeblich fürchterlichste Gegner, den Rom je hatte - die Briten - mit Ausnahme der Schotten wesentlich weniger furchterregend und leichter zu besiegen war als die rechtsrheinischen Germanen, mit denen die Römer bekanntlich ganz und gar nicht klar kamen.

'Under the Eagle' schwelgt nicht in Brutalitäten, die aber, da sie zum Kriegs'handwerk' gehören, auch nicht verschwiegen werden. Da ich vor diesem Buch Scarrows Jahre später spielenden 'Centurio' gelesen habe, kann ich sagen, dass sich der Autor in diese Hinsicht leider gesteigert hat.

06.09.2006 11:32:06
Ulli

Nicht der große Kracher, aber gute, spannende und angesichts des Sujets auch sehr interessante Unterhaltung. Obwohl - neben den intriganten Erzählungsschüben - eigentlich nur Kriegsalltag geschildert wird, liest sich das Buch sehr flüssig.

Der Verweis des Autors auf das legendäre Gespann Aubrey/Maturin ist allerdings ziemlicher Blödsinn. Einzig, daß jeder der Helden sich in seiner eigenen Welt auskennt, in unbekannten Bereichen jedoch auf das Wissen des anderen angewiesen ist, erklärt vielleicht diesen Verweis. Ansonsten ist das so, als wollten man einen beliebigen Kleinstanddetektiv mit der Klasse und Exentrik eines Hercule Poirot gleichsetzen.