Die Reisen des Herrn Baldassare

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Insel, 2000, Titel: 'Le Périple de Baldassare', Originalausgabe

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Am Vorabend des Jahres 1666 liegen Furcht und Schrecken über Europa. Das "Jahr der Apokalypse" steht bevor, das "Jahr des Tieres", wie es die Offenbarung des Johannes angekündigt hat. Unruhe breitet sich überall aus, geheimnisvolle Zeichen werden sichtbar, Vernunft und Aberglaube geraten in Streit, neue Messiasse verkünden neue Weisheiten.
Der genuesische Kunsthändler und Antiquar Baldassare Embriaco, ein Skeptiker, der den Heils- und Unheilsverkündungen mißtraut, macht in Gibelet im Libanon gute Geschäfte. Das jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, da ihm ein seltsames Buch in die Hände gerät, jenes berühmt-berüchtigte Buch "Der Hundertste Name", von dem nur ein echtes Exemplar erhalten sein soll und in dem angeblich der gesuchte hundertste Name Gottes genannt wird.
99 Namen sind bekannt, aber erst mit dem hundertsten läßt sich das bevorstehende Ende der Welt abwenden. Doch noch bevor Baldassare das Buch lesen kann, verkauft er es an einen französischen Gesandten.
Baldassare, dem durch geheimnisvolle Andeutungen und Vorkommnisse die Bedeutung des Buches klar wird, begibt sich auf die Suche. Seine abenteuerliche Reise führt ihn durch ganz Europa: über Tripolis nach Smyrna und Konstantinopel, nach Genua und London, wo ein verheerender Brand ausbricht, der vielleicht tatsächlich das Ende der Welt ankündigt. Baldassare läßt sich nach und nach anstecken vom Geist der Zeit; er führt ein Tagebuch, um die Zeichen dieses geheimnisumwitterten, furchteinflößenden Jahres und seine eigenen Erlebnisse festzuhalten: ein Schiffbruch, eine verhexte Karawane, räuberische Überfälle, Meeresstürme, eine unerfüllt bleibende Liebe, aber auch die politischen und gesellschaftlichen Kämpfe der Zeit ebenso wie die Konflikte zwischen Religionen und Kulturen. Er hört von Sabbatai Zwi, seinem Aufstieg und Fall. Die Menschenmassen sind aufgeputscht, Europa wird von Scharlatanen und frommen Schwindlern überzogen.

 

Die Reisen des Herrn Baldassare

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Letzte Kommentare:
05.10.2018 15:39:52
amazone314

Ich erhielt dieses Buch vor einem Jahr als Weihnachtsgeschenk. Vor ca. einer Woche begann ich damit, es zu lesen. Als jetzt 68 jährige Frau blicke ich zurück auf mehr als sechzig Jahre Bücherlesen und dieses in permanenter Form. Ich liebe u.a. abenteuerliches die Geschichte der zivilisierten Menschheit Betrachtendes. So durchaus interessant das Buchthema ist, so ermüdend erscheint mir die Art der allzu ausschweifenden Formulierungen des Autors, der so wie ich ermittelte, früher als journalistischer Auslandsberichtserstatter arbeitete, aber irgendwie allzu sehr ins poesiehafte und lyriesche abgeglitten ist. Gegenwärtig habe ich es bis auf Seite 130 geschafft. Ob ich dieses Buch noch bis zum Ende lesen werde, weiß ich noch nicht.
Der Schreibstil dieses Autors passt mir persönlich einfach nicht. Sein Hauptdarsteller begibt sich auf eine lange Reise. Was er sieht während der Zeit des 17. Jahrhunderts auf derselben, beschreibt er nicht. Stattdessen bestehen seine ausschweifenden Texte nur aus philosophischen Betrachtungen, werden in ihren Wiederholungen auch dem emsigsten Leser gegenüber langweilig.
Schade! Man kann die Situation der damaligen Welt auch für ein eher an nüchterner journalistischer Berichterstattung interessiertes Publikum in einem Roman aufbereiten. Andere, z.B. Herr Eco haben doch auch historische Themen in dieser Hinsicht irgendwie unterhaltsamer aufbereitet.