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Daniela Loisl
Vom armen Mädel zur Gypsy Queen

Buch-Rezension von Daniela Loisl Jun 2012

Kurzgefasst:

Liverpool 1893. Durch tragische Umstände zu Waisen geworden, sind die junge Beth und ihr Bruder Sam plötzlich ganz auf sich allein gestellt. Wie so viele ihrer Landsleute setzen sie alle Hoffnungen in das ferne, Glück verheißende Amerika und wagen die Passage. Schnell finden sie zwei treue Gefährten, und besonders der charmante Theo lässt Beths Herz höher schlagen. Doch in New York erwartet die Freunde ein erbarmungsloser Überlebenskampf. Erst Gerüchte über große Goldfunde in Alaska geben ihnen neue Hoffnung - und sie machen sich erneut auf die Reise ...

 

Beth und ihr Bruder Sam verlieren kurz hintereinander beide Elternteile. Sie waren nie reich, mussten sich aber auch keine Sorgen um ihr Leben und ihre Zukunft machen, denn der Vater konnte ihnen mit seiner harten Arbeit als Schuhmacher ein einigermaßen gutes Leben bieten. Plötzlich ist die Sicherheit weg und die beiden jungen Menschen sind auf sich alleine gestellt und müssen auch noch das Geschwisterchen Molly versorgen, in dessen Kindbett ihre Mutter starb. Sam träumt schon lange davon, nach Amerika zu gehen, und als ihnen eines Tages die Möglichkeit geboten wird, diesen großen Schritt zu wagen, sehen sie voller Hoffnung in die Zukunft.

Tragischer Beginn

Viel Leid müssen sie erfahren, das Geschwisterpaar Sam und Beth und die kleine, neugeborene Molly. Sie lassen sich nicht unterkriegen, aber als sie nach ihren Eltern auch noch ihr Heim durch Brandstiftung verlieren, scheint es gar keinen Lichtblick mehr zu geben. Durch Zufall bekommt Beth eine Stelle bei einer reichen und sehr entgegenkommenden Familie.

Das Leben in Liverpool des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist hart und die Autorin stellt dies sehr glaubwürdig und nachvollziehbar dar. Die Verzweiflung der Kinder, als sie ihre Eltern verlieren, der Kampf ums Überleben, das Überfordertsein mit dem kleinen Geschwisterchen und die Angst vor der Zukunft, all dies hat Lesley Pearse wunderbar in Szene gesetzt.

Flüssig und packend beginnt Pearse die Geschichte der gebeutelten Geschwister, die sie von Beginn an ereignisreich und dramatisch erzählt. Schon bald aber beginnt diese so kompakte Erzählung etwas zu schwächeln. Die ganze Dramatik, die die Autorin in das Leben ihrer jungen Protagonisten legt, löst sich relativ schnell in Wohlgefallen auf. Zufällig erhält Beth eine Stelle bei reichen und sehr gütigen Menschen und diese legen auch noch die ersten Schienen, um Beth zu ermöglichen, dass sie ihren Bruder Sam, der unbedingt nach Amerika auswandern will, in das neue Land begleiten kann.

Vorhersehbare Geschichte

Schon die Szenen auf dem Schiff lassen den weiteren Verlauf der Geschichte ahnen, und in Amerika angekommen, haben die Beth und Sam auch da wieder sehr viel Glück. Beth, die von ihrem Großvater das Spielen auf der Geige erlernte und die von ihrem Vater gefördert wurde, bekommt sehr schnell Gelegenheit ihr Talent unter Beweis zu stellen und kann Geld verdienen. Man trifft Bekannte von der Überfahrt und die Geschichte nimmt ihren doch vorhersehbaren Lauf, denn die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz. Aber Amerika scheint nur kurz als das Paradies, dass sich Sam erträumte, denn die Realität ist hart. Und so sind Sehnsüchte zu stillen, Abenteuer zu bestehen und viel Neues gibt es zu lernen. Ein steiniger Weg, der aber letztendlich doch noch in die fruchtbare Ebene führt.

Die Autorin versteht es zweifelsfrei, kurzweilig zu berichten, und so passiert es nie, dass Längen aufkommen. Leicht und mitreißend erzählt Pearse die Geschichte der beiden Heranwachsenden, und obwohl man ahnt, wie der Verlauf der Ereignisse in etwa sein wird, bleibt man in der Geschichte hängen. Kurzweilige Stunden sind aufgrund des ereignisreichen neuen Lebens das die beiden nun führen, garantiert.

Bestimmt kein anspruchsvolles Buch, aber dennoch ein Roman mit großem Unterhaltungswert. Sympathische Figuren, böse Männer, Intrigen und gute Freunde fesseln den Leser und lassen ihn erst los, wenn das Buch zu Ende ist.

Echo glücklicher Tage

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