Der Tempelmord

Erschienen: Januar 1996

Bibliographische Angaben

  • Econ, 1996, Titel: 'Der Tempelmord', Originalausgabe

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Pharao Ptolemaios XII. lebt im Exil in Griechenland, nachdem er von seiner Tochter Berenike vertrieben wurde. Doch auch in Griechenland scheint das Leben des Pharaos alles andere als sicher zu sein. Als erst sein Leibdiener und später seine Geliebte einem grausamen Giftanschlag zum Opfer fallen, fürchtet auch der Pharao um sein Leben. Die Isispriesterin Samu und der griechische Arzt Philippos werden beauftragt, den Verbrechen auf den Grund zu gehen. Bei ihren Ermittlungen begeben sich beide in große Gefahr - vor allem, als sie an Verschwörer geraten, deren Ziel es ist, das gesamte römische Imperium zu stürzen.

 

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14.08.2020 08:56:34
tassieteufel

Pharao Ptolemaios XII wurde von seiner Tochter Berenike vom Thron vertrieben und lebt nun in Griechenland im Exil. Doch auch dort scheint er nicht sicher zu sein. Als sein Mundschenk und kurze Zeit später seine Geliebte unter grauenvollen Schmerzen sterben, wird zuerst die Rache der Götter vermutet. Doch die Isispriesterin Samu, die für die Erziehung der Prinzessin Kleopatra verantwortlich ist, erkennt daß es sich um einen Giftanschlag handelt. Doch wer ist dafür verantwortlich? Zusammen mit dem griechischen Arzt Philippos soll Samu herausfinden, wer den Pharao ermorden wollte. Dabei geraten die Beiden in ein gefährliches Netz aus Intrigen und Verschwörung.

Das Buch beginnt sehr atmosphärisch mit dem Festzug zu Ehren der Göttin Artemis und dem mysteriösen Tod des Mundschenks.
Hier wird zwar die Neugier des Lesers geweckt, doch die nächsten ca. 80 Seiten muß man sich arg konzentrieren beim Lesen. Zum einen hat der Autor sehr viele fremdsprachige Begriffe verwendet, die man zwar in einem Glossar nachschlagen kann, aber da es davon auf jeder Seite einige gibt, ist man ständig am Hin und her blättern, was den Lesefluß doch ziemlich stört. Zudem sind die komplizierten Machtverhältnisse jener Zeit für einen Geschichtsunkundigen dieser Ära auch nicht ganz einfach nachzuvollziehen und so wirken einige Passagen etwas trocken. Als Leser ahnt man eigentlich von Anfang an, dass es sich hier um einen Giftmord handelt, aber beide Todesfälle werden sehr lange Zeit den Göttern zugeschrieben, was sicher dem damaligen Glauben entsprach, für einen modernen Leser aber doch recht ermüdend wirkt, zumal das Ganze zu Lasten der Spannung geht. In der Mitte des Buches wird es aber besser und mit der Ankunft von Samu und Philippos in Thyros, als die Beiden die Spur des Giftmörders aufnehmen, nimmt auch die Geschichte an Fahrt auf und wird spannender.
Samu und Philippos sind allerdings ein wenig harmonisches Ermittlerpaar! Weder mögen sie sich, noch haben sie viele Gemeinsamkeiten und sind nur aus Notwenigkeit zusammen. Dabei war für mich Samu die Sympathischere, Philippos wirkt sehr überheblich, besserwisserisch und sehr auf seinen Vorteil bedacht, das macht ihn wenig liebenswert, um nicht zu sagen unsympathisch. Samu hat es da schwer sich gegen ihn zu behaupten, zudem der jüdische Händler Simon, bei dem sie in Thyros unterkommmen, sie wie eine Aussätzige behandelt, weil sie eine Frau ist, daher beginnen sie getrennt zu ermitteln und letztendlich hat jeder auf seine Weise einen Erfolg zu verzeichnen.
Gegen Ende wird das Buch dann doch noch richtig spannend, mit dem Auftauchen von Hophra, einem jungen Mann aus Samus Vergangenheit, nimmt die Geschichte dann eine ganz andere Wendung als man vermutet, allerdings kommt das Ende recht abrupt! So ausführlich am Anfang alles episch breit dargelegt wurde, so überstürzt wird dann am Ende alles abgehandelt, zudem bleibt vieles offen, so dass der Leser doch etwas unbefriedigt zurück bleibt!

FaziT: Mit Sicherheit ein hervorragend recherchierter Roman der einen gelungenen Einblick in die Zeit 58 v. Ch. bietet und sowohl das politische Machtgefüge als auch die Lebensweise dieser Zeit sehr anschaulich darstellt, der Krimifall will aber nicht so recht in die Gänge kommen und wird am Ende auch recht abrupt abgehandelt.

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