Runenschwert

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Heyne, 2008, Titel: 'The Wolf Sea', Originalausgabe

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84

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Carsten Jaehner
Auf der Jagd nach dem gestohlenen Schwert

Buch-Rezension von Carsten Jaehner Apr 2012

Kurzgefasst:

In der gnadenlosen Welt der Wikinger überleben nur die Stärksten. Nachdem die Eingeschworenen herbe Verluste hinnehmen mussten, scheinen ihnen die Götter auch weiterhin nicht wohlgesinnt. Das legendäre Runenschwert, das ihr Anführer Orm besitzt, wird von einem mächtigen Feind gestohlen. Mithilfe einer Horde von Söldnern machen sich die Eingeschworenen auf die Suche. Es beginnt ein gewaltiges Abenteuer voller Schlachten und Blut.

 

Nachdem die Eingeschworenen um ihren neuen Anführer Orm in den Besitz des legendäreren Runenschwerts Attilas gelangt sind, gelangen die letzten Überlebenden der Wikinger nach Miklagard, besser bekannt unter dem Namen Konstantinopel. Man schreibt das Jahr 967, und Orm ist unvorsichtig und lässt sich das Schwert stehlen.

Auf seiner Jagd nach der Rückeroberung des Schwertes führt er die Eingeschworenen zunächst nach Zypern, wo es ihnen gelingt, einige Nordmänner aus der Gefangenschaft zu befreien und somit ihre erbärmliche Anzahl an Wikingern wieder zu korrigieren. Schließlich gelangen sie ins Heilige Land, wo sie zunächst bemüht sind, neue Freunde und Waffen zu gewinnen, ohne die es sich für Wikinger in der Wüste schlecht kämpfen lässt.

Die Spur des Schwertes führt sie letztlich nach Josalir (heute Jerusalem), wo die Eingeschworenen Teil einer grossen Schlacht werden, an der nicht nur Nordmänner teilnehmen, aber doch erstaunlich viele davon. Die Suche endet auf dem Felsen Masada am Toten Meer, und am Ende bleibt die Frage, ob ein Schwert die vielen Opfer wert gewesen ist. Doch es lauern bereits neue Abenteuer, und auch der zwielichtige Mönch Martin ist den Eingeschworenen immer noch ein Dorn im Auge.

Blutiger Roman

Zum zweiten Mal schickt Autor Robert Low bereits seine Wikinger auf See, dieses Mal angetrieben von ihrem neuen und jungen Anführer Orm, aus dessen Ich-Perspektive der Roman erzählt wird. Schon auf den ersten Seiten lässt er sich das Schwert stehlen, das er im ersten Teil der Sage "Raubzug" aus dem Grab Attilas entwendet hatte und dessen Klinge aus der Spitze der Lanze geschmiedet wurde, die einst Jesus Christus am Kreuz gespürt hatte. Einzig Orm kann die Inschrift am Schwert entziffern, und so hat das Runenschwert für ihn eine besondere Bedeutung.

Wurden seine Eingeschworenen bei den letzten Kämpfen ordentlich dezimiert, so wollen sie doch versuchen, das Schwert wiederzuerlangen, das ihnen von den Häschern Starkads gestohlen wurde. Robert Low gelingt es jederzeit, den Leser in die Zeit des späten 10. Jahrhunderts zu entführen, wo man mit ein bisschen Nachdenken einiges erreichen konnte und auch als junger Wikinger seine Mannen von seiner Notwendigkeit überzeugen konnte, das Schwert wiederzuholen. Orm ist der Jarl, und die Eingeschworenen haben einen Eid abgelegt, ihm überall hin zu folgen.

Christenmänner und Odinsmänner

Überhaupt spielen Sitten und Gebräuche eine große Rolle unter den Wikingern. Dazu kommt, dass viele bereits dem Glauben an Odin abgeschworen haben und zum neuen Glauben an den Christengott übergetreten sind, wenngleich viele das nicht so ernst nehmen und daher irgendwie an beide glauben, je nachdem, wie man es gerade braucht. Daher sind die Glaubensrichtungen immer wieder Thema für interessante und humorvolle Gespräche, die den Leser zum Schmunzeln bringen.

Man kann nicht behaupten, dass alles glatt geht unter den Eingeschworenen. Immer wieder kämpft man gegen Feinde, und immer wieder hat man Verluste, die zum Teil dumm und unnötig sind und die Mannschaft somit dezimieren. Überhaupt wird gerne und reichlich gekämpft, und das eine ums andere Mal werden diese kleinen und grossen Auseinandersetzungen detailliert beschrieben und sind daher vielleicht nichts für schwache Nerven. Aber nun, es ist ein Wikingerroman, und da sollte man davon ausgehen, dass gelegentlich gekämpft wird und auch ordentlich Blut vergossen wird, wovon hier reichlich Gebrauch gemacht wird.

Doch gerade diese Beschreibungen lassen den Leser mittendrin sein im Geschehen statt nur dabei. Einzig die Passage, wo die Nordmänner die Wüste durchqueren, zieht sich in Länge und hätte gerne gestrafft werden können. Doch auch hier lässt der Autor den Leser das Leiden spüren, und somit fallen diese Erzählteile nicht aus der Reihe.

Bunte Wikingerschar

Lows Personal ist gerade unter den Eingeschworenen bunt gemischt, und jeden Charakter hier aufzuzählen wäre müßig, zumal viele davon noch vor der letzten Seite nach Walhalla einziehen und somit für weitere Abenteuer nicht zur Verfügung stehen. Doch ein paar Männer bleiben übrig, nicht nur Orm, der junge und unerfahrene Jarl, der einiges Lehrgeld bezahlen muss, personell wie an Blut. Frauen spielen in dem Roman eine mehr als untergeordnete Rolle, wenngleich Orm auf eine ein Auge geworfen hat, doch auch das ist trügerisch. Zudem gibt es zwei ausgewiesene Christenmönche, wovon der eine, Bruder Johannes, Teil der Eingeschworenen ist und Orm und den anderen so manchen spirituellen und kriegerischen Halt gibt. Der andere ist der zwielichtige Mönch Martin, der vor allem für seine eigenen Interessen steht und nicht nur von den Eingeschworenen gesucht wird. Gerne würde Orm ihn töten, doch leider braucht er ihn auch, um sein Schwert zu finden. Nun, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Insgesamt ist Runenschwert ein gelungener Roman und eine würdige Fortsetzung, und man kann sich bereits auf feststehende drei weitere Teile der Reihe freuen. Robwert Low schafft es, den Leser in die Zeit der Wikinger zu holen und spart neben Kampfsequenzen auch nicht an überzeugenden ruhigeren Abschnitten mit Traditionen, Gesprächen und Ritualen, die das Bild vervollständigen. Der Roman ist in sich etwas schwächer als sein Vorgänger, aber immer noch gelungen und somit empfehlenswert. Ein Glossar, ein historisches Nachwort, eine Karte der Reiseroute und eine Vorschau auf den nächsten Teil ergänzen den Band, der nichts für schwache Nerven und dennoch humorvoll und lehrreich ist. Wir freuen uns auf die Fortsetzungen!

Runenschwert

Runenschwert

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Letzte Kommentare:
05.07.2016 13:13:32
Hannes

Runenschwert ist um Längen besser als Raubzug. Der Held ist jetzt glaubhaft, die Handlung ist schlüssig. Der Vergleich zu Bernard Cornwell liegt nunmehr nahe.
Eine kultur-historische Weltsensation ist Robert Low aber damit gelungen, dass er bewies, dass Tabak nicht erst 500 Jahre später, sondern schon im 10.Jahrhundert in der Alten Welt bekannt war! Wie sonst hätte Orm in Konstantinopel, bevor ihm das Runenschwert gestohlen wurde, die genuesische Spezialität -scripilita- in Tabakblätter eingehüllt, essen können?

09.01.2014 13:45:00
isabelle

Der zweite Band der Serie ist mir zufällig in die Hände gefallen, ohne daß ich den ersten Band gelesen hätte. Das Buch war ganz nett zu lesen, wenn auch ein bißchen simpel; vielleicht wäre der Roman eher als Jugendbuch einzustufen?

Wenn man eine unterhaltsame Geschichte mit einem sympathischen Wikingerhaufen auf Abenteuerreise sucht, ist man mit dem Buch jedenfalls an der richtigen Adresse. R. Low schreibt amüsant und mit viel Phantasie, und ich bewundere auf jeden Fall seine aufwendige Recherche. Das Buch enthält wesentlich mehr historisches Kolorit als sehr viele andere. Ich mag auch das Spielen mit verschiedenen Sprachen; mir ist bewußt, daß viele Einsprengsel in anderen Sprachen als störend im Lesefluß empfinden, aber ich finde dieses Durcheinanderwerfen von Sprachen sowohl realistisch als auch interessant. Insgesamt also eine Empfehlung.

09.08.2013 22:38:47
Pflunderholunderpfladen

Soso also, Wikinger gehören nicht in die Wüste, wo sie doch um ganz Europa und Vorderasien und sogar durchs Mittelmeer segelten. Damit verbinden sich Abenteuerlust und Beutegier, Fernweh und Skrupellosigkeit ohne moralische Schranken. Die Wikinger gelten als die letzten Heiden des Nordens, die Odin, Thor und zahlreiche andere Gottheiten anbeteten. Ihr viel zitierter Schicksalsglaube sah sie als Schlachttote in Walhall einziehen, dem Kriegerparadies Odins, wo ihnen Walküren den Met ausschenkten. Doch selbst dort fanden die Wikinger keine ewige Ruhe, sondern bereiteten sich auf die letzte Schlacht am Ende aller Zeiten vor: In der Götterdämmerung würden sie gegen die dämonischen Mächte der Finsternis ins Feld ziehen und mit ihren Göttern untergehen ... Dergestalt genießen die Männer aus Nordeuropa Berühmtheit und anscheinend unsterblichen Ruhm fast ein Jahrtausend nach ihrer Zeit. Mit den ihnen zugesprochenen Schlagworten wie Ehre, Mut, Rache, Runen, Edda und Sagas sowie den sagenhaften Drachenbooten bedienen sie romantische Gefühle, fantastische Geschichten und esoterische Bedürfnisse. Vor 1945 vereinnahmte man in Deutschland die Skandinavier sogar als historische Blutsverwandte, gewissermaßen als vorbildgebende Zierde des Germanentums. Hinter solchen Gespinsten aus Mythen, Klischees und Ideologien verbirgt sich ein Volk des frühen Mittelalters: die Vorfahren der Dänen und Schweden, der Norweger, Isländer und Färöer. Was es von ihnen nach bestem Wissen zu berichten gibt, entlarvt nicht alles Gesagte als falsch, entpuppt die Wikinger aber doch als ganz anders! In die Annalen der Jahrhunderte von 793 bis 1066 trugen sie sich als beutegierige Piraten ein, denen Menschenleben wenig galten. Von Irland bis nach Italien und vom Ebro bis zur Elbe verbreiteten ihre Schiffe Angst und Schrecken. Klöster, Handelsplätze, ganze Städte ließen sie in Flammen aufgehen. Für das Reich der Franken, aus dem Deutschland und Frankreich hervorgingen, symbolisierte ein Ereignis am sinnfälligsten die Schmach jener Überfälle und Raubzüge: Die Männer aus dem Norden entweihten die ehrwürdige Aachener Pfalzkapelle Karls des Großen als Pferdestall. Aber solche Schreckensmeldungen sind nur ein Teil der historischen Wahrheit um die sagenumwobenen Wikinger. In Wirklichkeit nutzten die Nordleute vom Rande Europas als gute Pragmatiker schlicht die Gelegenheiten, die sich ihnen boten. So machten sie aus dem frühen Mittelalter ihr Zeitalter - das der Wikinger. Sie waren die Global Player ihrer Epoche. Dabei entwickelten sie eine Dynamik, die ihresgleichen suchte. Obwohl die Skandinavier daheim in bescheidenen Bauerngesellschaften lebten, bestimmten sie die Geschicke Europas entscheidend mit. Die Wikinger waren nicht die Herren der Welt und begründeten keine Imperien; gleichwohl hinterließen sie Spuren bis in die Gegenwart - von Amerika bis Russland. Um Beute und Gewinn zu machen, um ertragreiche Landwirtschaft zu betreiben und Macht zu erringen, schlüpften sie in die verschiedensten Rollen: Als Bauern und Fischer kolonisierten sie Island und die anderen Inseln des Nordatlantiks; als Entdecker kamen sie nach Grönland und Kanada; als Piraten terrorisierten sie Europa; als Söldner kämpften sie in England, an der Seine und am Bosporus; als Händler erschlossen sie neue Routen, die sie tief nach Russland und bis Bagdad führten; als Krieger und Politiker errangen sie zeitweilig den englischen Königsthron, begründeten die nordfranzösische Normandie (das "Land der Nordmänner") und waren maßgeblich an den Gründungen der frühen russischen Staaten von Nowgorod und Kiew beteiligt. Die Wikinger erwiesen sich als ausgesprochene Realisten, die zur Erreichung ihrer Ziele alle Möglichkeiten ausschöpften und eine erstaunliche Flexibilität an den Tag legten. Sie arbeiteten als Bauern und Fischer, aber auch als Händler, Seeräuber und Söldner. Mancher Skandinavier des frühen Mittelalters vereinte sämtliche Rollen in einer Person - um den zumeist kargen Lebensumständen des Nordens zu entkommen und Profit zu machen. Noch immer gibt der Boden Nordeuropas und ehemaliger Wikingergebiete Schätze preis, die von den wie auch immer erworbenen Reichtümern zeugen: Tausende von Silbermünzen aus vieler Herren Länder, Schmuckstücke, ehemalige Kirchenschätze und vieles mehr. So trugen die Wikinger zum Wandel der Welt vor 1?000 Jahren bei - und veränderten sich selbst. Entgegen dem Klischee vom traditionsverbundenen nordgermanischen Krieger und Anhänger Odins setzten sie sich auch in ihren Heimatländern mannigfaltigen Einflüssen aus. Aus allen Himmelsrichtungen strömten Waren, Reisende, Ideen und Glaubensvorstellungen dorthin. Die Skandinavier standen für fast drei Jahrhunderte im Brennpunkt der Weltgeschichte und wurden zu einem Versuchsfeld der Kulturen. Schließlich waren sie in ihrer Zeit den größten Veränderungen ausgesetzt: Die modernen Nationen Nordeuropas entwickelten sich, ihre Sprachen veränderten sich, ihre Menschen nahmen das Christentum an, Städte wurden gegründet ... Und damit wurden die Pragmatiker der Macht und des Gewinns letztendlich selbst Geschichte, denn fortan hatten sich die nun herrschenden christlichen Könige und Gesellschaften der Wikinger den Glaubensbrüdern des Abendlandes anzupassen. Was blieb, war die Erinnerung an jene Zeit, als ein an sich unspektakuläres Bauernvolk auszog, in der Welt berühmt und berüchtigt zu werden. Bei aller aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gebotenen Nüchternheit verbinden sich Geschichte und Abenteuer selten so intensiv wie in der Zeit der Wikinger. Das vorliegende Buch trägt dem Rechnung: Ohne zu dämonisieren oder zu idealisieren, bietet es ein vielfarbiges Kaleidoskop der Welt der Wikinger mit all ihren bunten wie düsteren Farben.

30.04.2012 20:09:06
M.Reinsch

Für mich etwas schwächer als der erste Teil, was aber wohl daran liegt das Wikinger für mich nicht in die Wüste gehören...
Die Geschichte beginnt diesmal in Miklagard (Konstantinopel) und auf der Suche nach den versprengten Eingeschworenen und dem verlorenen Schwert, wandert Orm mit seinen Leuten einmal von Aleppo (im Norden) bis hinunter nach Massada (am toten Meer) entlang.
Wieder schafft es Low, mich, durch seine sehr bildreiche Schreibweise, mitten ins Geschehen zu werfen. Man riecht den Schweiß, schmeckt das Blut und spürt die Wut und den Schmerz in den Kämpfen. Und gerade diese Szenen sind die enorme Stärke von Low, wenn man das Gefühl hat, neben den Akteuren zu steht und selbst mit Schwert und Schild auf den Gegner los geht. In diesen Kämpfen wird den Akteuren nichts geschenkt, und es gibt kaum einen Protagonisten der nicht nach Walhalla geschickt wird, oder zumindestens stark verwundet.
Auch sonst ist das Leben wieder rau, aber eben so bildlich wieder gegeben, das man glaubt mit diesen wilden Burschen am Feuer zu sitzen, Fleisch und Met zu teilen, und über ihre zotigen Witze zu lachen.
Erneut greift er auf die unterschiedlichen Glaubensrichtungen zurück um am Beispiel einzelner Personen, den Kampf mit der, in dieser Zeit um sich greifenden Christianisierung zu beleuchten. Den Kampf des Glaubens entscheiden die Sterblichen.
Etwas unübersichtlich waren die vielen Namen (griechisch, römisch, arabisch) und Militärhirarchien.
Viele im Text vorkommende Lateinpassagen wurden gleich übersetzt, so das Diese kaum störten.
Abgerundet wird dieses Buch durch eine "Nahost-Karte" mit dem Weg der Eingeschworenen, einem wunderbar umfassenden Glossar und dem Nachwort des Autors.
94° Micha