Kempinski erobert Berlin

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • , 2010, Titel: 'Kempinski erobert Berlin', Originalausgabe

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Als Sohn eines kleinen jüdischen Weinhändlers aus der preußischen Provinz Posen hat Berthold Kempinski nur einen großen Traum: Er möchte eines Tages nach Berlin gehen, um dort sein eigenes Restaurant zu führen. 1872 eröffnet er in der Friedrichstraße die Weinhandlung M. Kempinski & Co., die sich rasch als beliebter Treffpunkt für die gehobene Gesellschaft etabliert. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten während des Ersten Weltkrieges floriert in den 1920er Jahren dank Hans Kempinski und Richard Unger, den Nachfolgern des Gründers, das Geschäft. 1928 wird schließlich das berühmte "Haus Vaterland" am Potsdamer Platz eröffnet. Doch die Weltwirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren ebenso wie der wachsende Antisemitismus. Ein Großteil der Familie Kempinski/Unger emigriert kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nach England bzw. in die USA, während Dr. Walter Unger versucht, den Familienbesitz vor einer Zwangsenteignung zu bewahren.

 

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