Tal der Tausend Nebel

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Piper, 2012, Titel: 'Tal der Tausend Nebel', Originalausgabe

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Elisa hat die strapaziöse Schiffspassage von Europa nach Hawaii gut überstanden. Auf der Insel Kauai soll sie einen vermögenden Kolonialherrn heiraten, um die Zuckerrohrplantage ihrer Familie zu retten. Doch auf dem Weg zum Festland passiert das Unvorstellbare: Elisa wird von einem Hai angegriffen. Der Hawaiianer Kelii rettet ihr zwar das Leben, aber fortan ist die junge Frau körperlich gezeichnet, und aufgrund ihrer Narben wird die Hochzeit abgesagt. Elisa verzweifelt am Leben. Nur bei Kelii, der sie in die faszinierende Welt der Hawaiianer einführt, fühlt sie sich als Frau. Da rächt sich ihr ehemaliger Verlobter auf grausame Weise und hinterlässt ihr eine Frucht des Hasses...

 

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26.11.2014 10:30:07
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Schon bei ihrer Ankunft an der Küste der Hawaii-Insel Kauai kann die junge Elisa aus Hamburg ihren Blick nicht von dem gutaussehenden Hawaiianer Kelii wenden, obwohl sie doch bald einen wohlhabenden und standesgemäßen Ehemann unter den lokalen Zuckerplantagenbesitzern finden soll. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie dieses Reise mit ihrer kränklichen Mutter angetreten, um auf der Plantage zu leben, die zur Hälfte ihnen gehört, bei ihrem Onkel und ihrer Tante. Doch noch bevor sie einen Fuß auf das Land setzt, wird sie von einem großen Hai angefallen, der ihr das Bein zerfetzt, und überlebt nur dank Kelii und seines Vaters mit einer großen Narbe.
So beginnt 'Das Tal der Tausend Nebel', das den Leser ins Hawaii des Jahres 1850 entführen soll, und in dem die europäische Kolonialherrensicht auf die sinnenprächtigen Riten und Gebräuche der hawaiianischen Bevölkerung trifft. Ich sage 'soll', denn in ein fernes Land und eine andere Zeit entführt habe ich mich selbst nach der Hälfte der Lektüre noch nicht. Das liegt vor allem daran, dass dieses Buch so flach und klischeehaft beschrieben ist, dass es fast die Intelligenz des Lesers beleidigt.
Elisa soll wohl als unabhängige junge Frau daherkommen, die sich - anders als ihre Geschlechtsgenossinnen, nicht für Mädchendinge interessiert, sondern es vorzieht zu zeichnen, sich für die den Männern vorbehaltenen Geschäfte zu interessieren, dabei klüger zu sein als jeder Mann und auch sonst jegliche (vor allem modische) Konventionen zu brechen.
Das Problem ist, dass sie wirkt, als habe sie sich aus Versehen ins 19. Jahrhundert verlaufen, wenn sie nicht gerade wie Heidi auf der Alm durchs Gras hüpft. Weder die Sprache passt, noch die kulturellen Hintergründe und Ansichten. Obwohl die Gebräuche der Einheimischen interessant dargestellt sind, fehlt doch gänzlich das Flair der vergangenen Zeit. Selbst für Historie 'light' ist die Stimmung exorbitant schlecht eingefangen. Wenn Elisa so klug wäre, wie die Autorin behauptet, würde sie wohl die gesellschaftlichen Konventionen zu ihren Gunsten zu biegen wissen, oder - wenn sie denn kämpferisch ist, wenigstens mit Schmackes dagegen angehen. Sie aber jammert vor allem und tut nicht viel. Als Person wirkt sie unglaubwürdig, und das macht sie schnell uninteressant.
Darüber hinaus ist das Buch nicht besonders gut geschrieben, die Sprache einfach und ohne Eleganz (die man sich wiederum für einen solchen Roman wünschen würde), oft sogar plump und immer ohne Flair. Die Klischees springen einen leider an jeder Ecke an. Der edle Wilde, die stolze unabhängige und edelmütige Schöne, das unterdrückerische weiße Mannsvolk, die keifenden sittenstrengen älteren Frauen der Familie ... hier ist alles schwarzweiß, und zwar so sehr, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.
Das einzig Gute am Buch scheint mir also das Coverbild zu sein, das ist wirklich gelungen und passt zu Hawaii.
Wer gern in Sehnsuchtsgeschichten an exotischen Orten in fernen Zeiten versinkt, läßt besser die Finger von diesem Buch. Es gibt so viel schönere und bezaubernde Bücher aus dem Genre, an die die Zeit nicht so verschwendet ist wie an dieses hier.

02.07.2012 09:54:42
Cappuccino-Mama

Angesprochen hat mich bei diesem Buch sofort das Cover, denn dies ist wunderschön. Als ich dann noch die Buchbeschreibung las, war ich hin und weg. Ich habe zwar schon einige Bücher gelesen, die ihre Handlung auf anderen Kontinenten haben – meist waren es historische Romane, die in Australien spielten. Hawaii als Handlungsort war mir bislang jedoch fremd. Und auch das hat mich neugierig gemacht.


Das Cover:

Wunderschön romantisch ist das Titelbild dieses Romans. Man sieht kristallblaues Wasser, darauf ein Boot mit einer Person. Der Himmel ist in verschiedenen Rosa- und Violett-Tönen dargestellt – alles hat eine sehr warme Ausstrahlung. Doch am auffälligsten auf dem Cover ist eine große rosa- oder lachsfarbene exotische Blüte, die auch sehr gut zum Thema Hawaii passt.


Die Handlung:

1893 – Die neunzehnjährige Elisa und ihre Mutter treffen mit dem Schiff in Kauai ein. Die wissbegierige junge Frau ist für die damalige Zeit sehr emanzipiert, selbstbewusst und etwas rebellisch und hat nicht zuletzt deshalb in ihrer Heimatstadt Hamburg kaum eine Chance auf einen adäquaten Ehemann. Ihr Vater starb unerwartet vor zwei Jahren und die einst so erfolgreiche Reederei ist bankrott. Das Ansehen der Familie ist dadurch derart gesunken, dass man sich dazu entschliesst, zukünftig fern der Heimat auf der noch verbliebenen Zuckerrohr-Plantage der Familie, in Kauai, in geordneten Verhältnissen zu leben, zusammen mit dem strengen Onkel, der dort alles verwaltet.

Doch noch vor ihrer Ankunft wird Elisa von einem Weißen Hai gebissen. Dadurch rückt eine baldige Hochzeit in weite Ferne, denn die Folgen der Verletzung sind unübersehbar: Elisa leidet unter der Entstellung des Beines durch die Narben und sie hinkt.

Doch der junge Hawaiianer Kelii ist ihr bester Freund, doch die Beziehung zwischen einer weißen Europäerin und einem Hawaiianer wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert. Dennoch werden Elisa und Kelii schließlich ein heimliches Paar.

Doch dann soll Elisa auf Geheiß ihres Onkels den Verwalter Gerit Janson heiraten, den sie abstoßend findet. Doch Janson weiß durch einen Bekannten von Elisa und Kelii von deren Beziehung zueinander. Er vergewaltigt die junge Frau und bald darauf bemerkt Elisa, dass sie schwanger ist...


Mein Fazit:

Dieser Roman hat eine sehr melancholische Handlung wie ich finde. Aber man bemerkt sofort die Liebe der Autorin zu diesem Land. Man könnte sagen, dieser Roman ist eine Liebeserklärung an Hawaii. Man erfährt in diesem Buch nicht nur viel über die Landschaft und die Bewohner, sondern auch einiges über die geschichtlichen Ereignisse, die Kolonialherrschaft und die Bräuche der Einheimischen.

Die Handlung liest sich sehr flüssig und man wird von den Geschehnissen derart gefesselt, dass man mit Elisa richtig mitfiebert und mit der unglücklichen Elisa leidet.

In einem weiteren Erzählstrang landet man im Jahr 2010. Hier lernt man die junge Maja kennen, welche auf wundersame Weise mit Elisa verbunden ist. Durch diese zweite Handlung wirkt alles sehr mysteriös und geheimnisvoll.

Meine Lieblingsfigur, wie könnte es auch anders sein, war die tapfere Elisa und auch Kelii war mir sehr sympathisch. Der unsympathischste Protagonist war aber eindeutig Gerit Janson.

Alles in allem kann ich das Buch voll und ganz empfehlen. Es verspricht viele schöne, kurzweilige Lesestunden zu, zu keinem Zeitpunkt kam während des Lesens bei mir auch nur ein Hauch an Langeweile auf. Und das alles bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis – was will man noch mehr!?

15.05.2012 15:32:42
robberta

Elisas Schicksal um 1893 schildert eindrucksvoll die Klassenunterschiede zwischen weiß und braun , auf der geheimnisvollen Insel Kauai. Die Auswirkungen der Kämpfe reichen bis ins Jahr 2011. Maja, die mit Stefan verlobt ist, trifft in Nizza bei einem Seminar auf Keanu, der mit Leilani verlobt ist. Ihre Schicksale sind miteinander verwoben und manches scheint sich zu wiederholen. Die Autorin schildert eindrucksvoll und nachfühlbar, ähnlich wie Sarah Lark. Einiges von Elisas Leben bleibt Ungewiss und wird wohl erst im zweiten Band, der im Dezember erscheint, gelüftet.

27.03.2012 17:43:29
Estrella

Na ja ..
schon ganz schön viel Kitsch in den ständigen Liebesszenen, die gar nicht mehr aufhören wollten, war mir wirklich ein bisschen zuviel ... Immer der edle Wilde, der soviel an Zärtlichkeit zu geben hat, während die Kolonialheinis natürlich unisono gemein und böd sind ...
Ob es wirklich so auf Hawaii war/ist, wage ich sehr zu bezweifeln ...
Ein bisschen mehr Tiefe und historischer Hintergrund hätte dem Werk schon gut getan ...
für mich nur durchschnittlich ...
schaler geschmack bleibt zurück ...

27.03.2012 12:47:07
Janine Morgenstern

Ich habe das Buch gelesen und mich hat richtig fasziniert.
Die beschriebungen zu den Landschaften war richtig toll und die Charakter ist auch alle toll dargestellt.
Es ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte und ich würde es immer weiter empfehlen.
Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil.