Franzosenliebchen

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Grafit, 2007, Titel: 'Franzosenliebchen', Originalausgabe

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Weimarer Republik, Januar 1923: Keine zwei Wochen ist es her, dass die Franzosen wegen ausstehender Reparationsleistungen das Ruhrgebiet besetzt haben, da wird die Deutsche Agnes Treppmann ermordet. In unmittelbarer Nähe der Leiche findet sich ein französisches Armeekoppel. Für die Herner Nachbarschaft der Toten und die Polizei ist damit klar, französische Soldaten haben die junge Frau erwürgt. Doch die Gerichtsbarkeit steht unter Aufsicht der Besatzer und das Militärgericht spricht die in Verdacht geratenen Männer frei. In Berlin will man das nicht auf sich sitzen lassen. Die oberste Polizeibehörde schickt Peter Goldstein, der fließend Französisch spricht, an die Ruhr, damit er die Mörder überführt. Kein ungefährlicher Auftrag, denn sowohl die Besatzer als auch die heimlichen Widerstandskämpfer werden auf Goldstein aufmerksam...

 

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Letzte Kommentare:
04.07.2012 12:57:52
anath

Beim Lesen fühlte ich mich an den Film "Das Schlangenei" erinnert : die gleiche beklemmende Atmoshäre des aufkommenden Faschismus atmete mich an. Dabei ist mir das Ruhrgebiet nicht nur räumlich eher fern. Ich habe mich einfach nie sonderlich für seine Geschichte interessiert. Dieses Buch hat sie mir näher gebracht,mich Zusammenhänge besser verstehen und Ursachen erkennen lassen. Das macht mir das Buch wertvoll.
Hochinteressant die Schilderung der ersten Nazi-Gruppen,differenzierte Charaktere,greifbare Persönlichkeiten.Schade nur, daß die Schilderung der politischen Gegner eher plakativ und fast kabarettistisch blieb.
Kommissar Goldstein ist nicht wirklich ein Sympathieträger,vielleicht gerade darum glaubhaft.Fast liebevoll die Schilderung der Ruhrpott-Familie Treppmann und ihrer Nachbarn, mit all den Ängsten und kleinen Freuden, den Versuchen, sich irgendwie durch's Leben zu schlagen.
Relativ schnell ist klar, daß die beschuldigten französischen Soldaten wohl eher nicht als Täter in Frage kommen. Wer aber wirklich der Mörder ist bleibt lange offen und nicht nur Goldstein sondern auch der Leser wird auf manche falsche Fährte gelockt.
Alles in Allem ein empfehlenswertes Buch.