Folge dem Stern

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 2002, Titel: 'Bortom stjärnan', Originalausgabe

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Die kleine Sofia wächst während der römischen Besatzung in Bethlehem auf. Es ist eine harte Zeit, aber dem Mädchen sind besondere Gaben prophezeit worden. Sie ist mildtätig, wunderschön und umgeben von einer Aura der Stärke und Sicherheit. Doch als verheiratete Frau lernt Sofia das harte Los einer unfreien Ehefrau kennen. Die Suche nach ihrer Aufgabe im Leben führt sie über Alexandria und Rom schließlich zurück nach Bethlehem, wo sie endlich dem Mann begegnet, den sie bereits aus ihren Träumen kennt, und sie erkennt, was ihre Bestimmung ist.

 

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Letzte Kommentare:
06.11.2014 11:05:41
joBergfreund

Gleich vorweg: Die schwedische Autorin Elisabet Nemert ist Geschichtslehrerin ' und legt uns hier einen historischen Roman vor, der voller krachender historischer Fehler ist.
'Folge dem Stern' sind 495 Seiten seicht plätschernder Unterhaltung. Viele Worte, kaum Spannung. Erstaunlich, wie man selbst dramatische Momente so entschärfen kann. Der Erzählstil- oder ist es die Übersetzung von Wibke Kuhn?- entspricht dem Sprachtalent einer 10-12jährigen. Von einem Gymnasiasten ab 8. Klasse würde man mehr erwarten. Jede Gefühlsregung wird expressis verbis vorgekaut. Der Leser hat keine Chance, selbst eine Figur zu bewerten. Jede Situation, und sei sie noch so emotional geladen, wird nüchtern und plakativ beschrieben. Damit muss das Ganze flach und uninteressant bleiben. Dazu gibt es Ergüsse im Niveau der Groschenromane. Beispiel gefällig? 'Debora war wie eine zarte, gerade erblühte rosafarbene Rose, duftend und lieblich, mit Worten nicht zu beschreiben.' Ist auch gar nicht weiter nötig, Frau Nemert, das reicht schon.
Da stellt ein Gefesselter fest, dass er geknebelt wurde. Woher kommt ihm diese plötzliche Erkenntnis? Weil er nichts sagen kann. Bei manchen dauert's eben etwas länger.
Protagonistin des Romans ist eine jener Phantasy-Superfrauen, denen alles gelingt. Selbst in schwierigsten Situationen wird flugs eine Figur erfunden, die alle Hindernisse spielend überwinden hilft. Spannung? Fehlanzeige. Keine Chance für den Leser, seine Phantasie zu aktivieren, die Autorin bestimmt, was er zu lesen und zu denken hat.
Der Stern, der dem Buch den Titel gab, erscheint wie ein Bühnenspot immer, wenn die Autorin ihn grade braucht. Dann scheint er in Zimmer, Herzen und Höhlen, durch Wände und um Ecken herum.
Das beste aber sind 'die Mächte'. Sie werden von Römern, Griechen und Juden gleichermaßen angerufen. In einem Roman, der zur Zeit Jesu spielt, taucht im jüdischen dörflichen Milieu der Begriff 'Jahwe' nie auf. Dafür aber nennt ein provinzielles jüdisches Hirtenpaar seine Tochter griechisch 'Sofia'. Das war sicher für gräzisierte Juden nicht ungewöhnlich, aber die standen im Konflikt mit der Synagoge. Auch einen germanische Knaben 'Hans' lernen wir kennen. Frau Nemert, 'Hans' ist die Verkürzung des jüdischen Namens 'Johannes', er taucht in Germanien erst mit der Christianisierung auf, 700 Jahre später, und auch dort zunächst in den Klöstern.
In diesem Buch haben römische Pferde Hufeisen (Caesar dreht sich im Grabe um) und römische Lastschiffe mehrere Passagierkabinen (Plinius rotiert gleichfalls im Grabe), man speist in römischen Villen auf Stühlen sitzend ' die Kline, das bereits seit den Etruskern bekannte Speisesofa, ist wohl aus der Mode gekommen- und die Via Appia führt nicht nach Süden sondern nach Ostia. Das lag nun aber auch damals schon im Westen Roms. Der Aventin-Hügel ist nicht etwa der dicht besiedelte Plebejer-Hügel, auf dem sich rivalisierende Banden um die Vorherrschaft morden, nein, das ist ein Villenviertel der Patrizier. Und das große Amphitheater in der Nähe des Circus Maximus war unter Vespasian und Claudius - noch eine Großbaustelle.
Was soll das nun sein? Ein Kinderbuch? Ein historischer Roman? Eine Erzählung.
Geeignet für den Urlaub am Pool oder wenn's mal in Strömen regnet.
Frau Nemert, ein Wunsch für Ihr nächstes Buch: Mögen die Mächte mit Ihnen sein.