Sterne über Schottland

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2007, Titel: 'The Fields of Fortune', Originalausgabe

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65

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Jkk Jkk
Familiendrama und Liebesgeschichte ohne großes historisches Aufsehen

Buch-Rezension von Jkk Jkk Apr 2011

Kurzgefasst:

Schottland, 1752. Die achtzehnjährige Nicola hatte eine sorgenfreie Kindheit auf dem Landsitz ihres Vaters, einem angesehenen Lord. Doch als der sie mit einem reichen, wesentlich älteren Mann verheiraten will, um sein Anwesen vor dem Ruin zu bewahren, flieht Nicola entsetzt zu ihrer Schwester nach Edinburgh. Sie genießt das Leben in der aufregenden Stadt und später auf der Farm ihres Schwagers, wo sie schließlich ein Zuhause findet. Und nicht nur das - als sie dort Roderick kennenlernt, scheint ihr Glück endlich perfekt zu sein: Eine zarte Liebe entspinnt sich. Aber dann macht sie eine schockierende Entdeckung...

 

Die achtzehnjährige Nicola Templeton genießt ihr wohlbehütetes Leben auf dem Landsitz ihres Vaters, einem angesehenen Richter. Ihre Idylle bricht entzwei als ihr Vater eine Ehe mit einem viel älteren Mann arrangiert, nur weil er es auf dessen Land abgesehen hat. Halsüberkopf flüchtet Nicola zur ihrer Schwester Charlotte und deren Mann Grant nach Edinburgh. Denn auch Charlotte steht mit ihrem Vater auf Kriegsfuss, da sie ohne Erlaubnis den Juristen, aber nicht adeligen Grant geheiratet hat.

Verzaubert von der neu gewonnenen Freiheit versucht Nicola, ihr Leben neu zu ordnen und lernt auf dem Gut ihres Schwagers dessen Bruder Roderick kennen und lieben. Doch Roderick hütet ein Geheimnis. Derweil scheint sich nicht nur bei Nicola eine Liebegeschichte anzubahnen, sondern auch bei ihrem Vater, der sich Halsüberkopf in eine junge Schauspielerin verliebt hat, ohne zu erkennen, dass er der Mittelpunkt einer handfesten Intrige gegen ihn ist.

Leichte Kost

Jessica Stirlings Roman ist etwas für Frauen, denn Männer wird dieser Roman sicherlich zu "weich gespült" erscheinen. Es geht um Liebe, Intrigen und Familienkonflikte. Er ist anschaulich geschrieben und die Zeit verfliegt mit jeder gelesenen Seite, denn auf komplexe Strukturen verzichtet die Autorin. Ein bisschen Detektivarbeit ist allerdings dabei, dass zumindest für ein wenig Spannung sorgt. Aber das reicht natürlich nicht aus, um den geneigten Leser bei Laune zu halten. Denn zu schnell ist erkennbar, wohin die Reise gehen sollen. Überraschende Wendungen sucht man vergebens.

Viel Zeit nimmt sich Stirling, um ihre Figuren einzuführen und deren Charakter dem Leser nahe zu bringen, was ihr dank ihrer leichten und flüssigen Schreibweise gut gelingt. Sympathiepunkte sind da schnell vergeben. Gerade das Schwesternverhältnis zeigt viele Reibungspunkte, die den Roman lesenwert machen. Viel Eifersucht und unerwiderte Liebe schwingen da mit. Und so ist es schade, dass Stirling hier nicht tiefer ansetzt, sondern nur an der Oberfläche kratzt und sich zu schnell lieber anderen Figuren zuwendet.

Wenig Historie

Das größte Manko von Sterne über Schottland ist sicherlich, zumindest für jeden Freund von historischen Romanen, dass das Historische leider zu kurz kommt. Denn abgesehen von davon, dass der Roman im 19. Jahrhundert spielt, nimmt es keinen Bezug auf zeittypische Geschehnisse. Lediglich die Adelschicht und das gefestigte Bürgertum werden, beinahe beiläufig, beleuchtet. Schließlich ist Jessicas Geschichte eine, die auch in jedem anderen Zeitrahmen funktionieren würde. Was nicht weiter tragisch ist, aber eben wenig mit einem historischen Roman zu tun hat.

So sorgt Stirlings Roman für kurzweilige Unterhaltung für einen gemütlichen Abend mit einen Gläschen Wein, ohne ein leuchtender Stern am Himmel der historischen Roman zu werden. Eine leichte, schön geschriebene Familien-Liebes-Geschichte, die wenig Historisches bietet, einem aber den Abend versüssen kann.

 

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