Das Amulett der Wölfin

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 2011, Titel: 'Das Amulett der Wölfin', Originalausgabe

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Im Jahr 1134. Ein Mordkomplott in königsnahen Kreisen soll das Machtgefüge im Herzogtum Sachsen für immer verschieben. Die junge Grafentochter Adolana wird unfreiwillig zur Mitwisserin und verrät den Plan. Leider zu spät. Von nun an muss Adolana um ihr Leben bangen. Zwei Männer werden alles in ihrer Macht liegende tun, um sie zu schützen: Der eine ist Teil ihrer Vergangenheit, der andere wird zur großen Liebe ihres Lebens...

 

Das Amulett der Wölfin

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Letzte Kommentare:
18.02.2012 14:10:30
groundhog20

Ich bin über "Das Amulett der Wölfin" gespaltener Meinung. Zum einen sind die meisten Figuren sehr liebevoll gezeichnet und haben - was leider in vielen Mittelalterlichen Romanen selten geworden ist - Ecken und Kanten. Auch benutzt die Autorin nicht wieviele andere Schriftsteller diese pseudomittelalterliche Sprache die den Lesefluss sooft hemmt.
Zum anderen jedoch verlaufen sehr viele Handlungsstränge ins Leere und wichtige Ereignisse werden nur knapp umrissen (z.B. der Tod des Onkels oder die Vergewaltigung Adolanas durch den Grafen Staude), während anderen, eher unwichtigen Situationen viel zu große Bedeutung beigemessen wird. Oft hab ich mich gefragt ob die Autorin eine Idee hatte die sie unbedingt in diesen Roman einbringen musste, an deren Ausührung sie aber dann die Lust verloren hat; z.B. die Figur des Mauren -was hat der für eine Bedeutung oder die geheime Botschaft von Getrud an Uda; diese gerät vollkommen ins Hntertreffen, obwohl Adolana dafür ihr Glück und das ihrer Ehe auf Spiel setzt,; oder Beatrix, deren beeindruckende Figur wie aus dem Nichts auftaucht aber auch genauso schnell wieder verschwindet - über die hätte ich einfach gern mehr erfahren. Schade irgendwie -das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt mit den "großen",mittelalterlichen Romanen z.B. einer Rebecca Gable in einem Atemzug genannt zu werden. Die einzige Hoffnung die mir bleibt ist, dass die Autorin es auf eine Fortsetzung von Adolanas Geschichte angelegt hat und deswegen soviele nicht geklärte Tatsachen offen gelassen hat.

09.08.2011 19:10:43
Büchersally

Marion Henneberg entführt ihre Leser mit ihrem dritten Roman ins 12. Jahrhundert. Der Roman ist in zwei Zeitabschnitte aufgeteilt, die einen sechsjährigen Abstand haben. Vom ersten Kapitel an wird der Spannungsbogen gezogen, der sich bis zum Ende durchzieht. Überaus flüssig wird in diesem Roman mittelalterliche Geschichte erzählt, wie sie sich tatsächlich zugetragen haben könnte. Authentisch wirken sowohl die Handlungsorte samt Wohnstätten, als auch die Figuren selber. Die vielschichtig angelegten Charaktere wurden ganz offensichtlich mit Herzblut ausgearbeitet. Die vielen Ecken und Kanten lassen hier viel Spielraum für Intrigen, sodass es immer wieder unvorhergesehene Wendungen in der Geschichte gibt.

Beim Lesen werden unzählige Emotionen angesprochen. Zum einen fiebert man mit, ob Adolana ihren Verfolgern entkommen kann, zum anderen wechselt man mit ihr mit sämtlichen Abstufungen zwischen Zuneigung und Widerwille gegenüber Berengar und auch Waldemar. Zwischendurch verliert man fast den Überblick, wem Adolana überhaupt noch trauen kann. Die historisch belegten Personen werden dabei geschickt mit den fiktiven Charakteren verwoben, sodass auch Kenner den Ausgang der Geschichte erst spät erahnen können. Erläuterungen dazu finden sich im Anhang, ein Stammbaum der Welfen und Staufer dient als Einstieg. Die knapp 600 Seiten fliegen nur so dahin und enttäuschen lediglich, dass es nicht noch weitere Kapitel gibt. "Das Amulett der Wölfin" ist definitiv ein Lesetipp.

31.05.2011 19:12:57
Bratmax

Der dritte Roman von Marion Henneberg - DAS AMULETT DER WÖLFIN - ist ein wirklich sehr gelungener Histo-Roman. Die Handlung beginnt im Jahre 1134 n.Chr. Man erfährt schon am Anfang sehr viel über die politische Lage der Regierungszeit Kaiser Lothars. Wie im Klappentext beschrieben erfährt Adolana von einer Verschwörung und lebt nun in ständiger Angst. Ihr Weg führt sie über ein Kloster an den Hof von Sachsen und den Kaiserhof. Sie gerät zwischen die Fronten von Staufern und Welfen im Kampf um die Krone des HRR. Doch es geht nicht nur um die "große Politik", nebenbei geht es um Adolanas Zukunft. Sie muss viele Hürden meistern um am Ende ihr Glück zu finden.
Marion Henneberg gelingt es perfekt Historie mit Fiktion zu verbinden, man glaubt, so könnte es gewesen sein - alles ist stimmig. Das Buch war ein Highlight diesen Monat, durch die Begleitung der Autorin bei der Leserunde war perfekt als Ergänzung - danke an Marion Henneberg.

30.05.2011 15:44:24
Eliza08

Ein historischer Roman, der zweifelsohne in der Liga der großen historischen Romane mitspielen kann. Marion Henneberg erzählt die Geschichte einer mutigen und eigenwilligen jungen Frau, die ihren Weg sucht, um in der Welt der Mächtigen zu bestehen.
Adolana lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel. Doch durch die Spielsucht ist Adolanas Onkel hoch verschuldet, um nicht alles zu verlieren will er Adolana verheiraten. Als Adolana aufbricht um ihren Bräutigam Waldemar in Augenschein zu nehmen, wird sie unfreiwillig zur Mitwisserin eines Mordkomplottes. In ihrer Not und Verzweiflung wendet sich Adolana an die Äbtissin vom Stift Gandersheim. Doch der Mord kann nicht verhindert werden und Adolana schwebt ab sofort in Lebensgefahr. Durch die Hilfe der Äbtissin gelangt sie an den Hof Gertrud von Sachsen, der Tochter von Lothar III und Richenza. Der Knappe Berengard begleitet Adolana auf ihrer Reise dorthin, beide verspüren eine Seelenverwandtschaft. Doch von nun an ist es Richenza, die das Schicksal der jungen Frau in den Händen hält. Sie spannt Adolana für ihre Zwecke ein, schon bald erkennt Adolana, dass die Wahrheit oft vielschichtiger ist.
Adolana ist eine junge Frau, die ihre Leserinnen und Leser gleichermaßen begeistert, da sie anders ist als viele andere historische Roman-Figuren. Alle Charaktere haben Ecken und Kanten, sie sind äußerst menschlich und nicht sterilisiert. Ein Roman der absolut gut recherchiert ist und die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse und Zusammenhänge der Zeit detailgetreu darstellt. Man hat das Gefühl teilzunehmen und das 12 Jahrhundert hautnah zu erleben.

28.05.2011 17:33:46
tassieteufel

Deutschland im Jahre 1134, die junge Grafentochter Adolana lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel auf Gut Wohldenberg. Ihr Onkel hat durch seine Spielsucht sein gesamtes Hab und gut an den Graf Hermann von Winzenburg verloren, daher soll Adolana mit dessen
Neffen Waldemar verheiratet werden. Als Adolana sich auf das Gut der Winzenburger schleicht um einen Blick auf ihren Zukünftigen zu erhaschen, erfährt sie zufällig von einem Mordkomplott an einem Gefolgsmann des Kaisers und da ihr Onkel sich nicht in die Sache
verstricken lassen möchte, wendet die junge Frau sich an die Äbtissin vom Stift Gandersheim, doch es ist bereits zu spät, der Mord wurde ausgeführt und nun befindet sich Adolana, die einzige Zeugin des Geschehens in großer Gefahr. Mit Hilfe der Äbtissin und in Begleitung des Knappen Berengar kommt sie an den Hof Gertruds von Sachsen, der Tochter des Welfenkaisers und seiner Frau Richenza. Diese erkennt schon bald das Potenzial das in der jungen Frau steckt und setzt sie als Spionin für ihre eigenen Zwecke ein.
Ich hab das Buch im Zuge einer Leserunde gelesen und muß gestehen, daß das Buch normaler Weise weder vom Titel noch vom Buchcover her mein Interesse geweckt hätte und da wäre mir tatsächlich etwas entgangen!
Die Geschichte um Adolana beginnt spannend und entwickelt sich rasant. Die junge Grafentochter wird schnell zur Sympathieträgerien und ich bin ihr gern durch diverse Abenteuer und Verwicklungen gefolgt und habe ihre Entwicklung miterlebt. Sehr gut gefallen hat mir hier überhaupt die Figurenzeichnung, die vielschichtig und detailreich war und sich wohltuend von der oft üblichen Schwarz-Weißzeichnung abgehoben hat.
Die Spannung wird das ganze Buch hindurch aufrecht erhalten, zum Ende hin gibt es noch einige dramatische Wendungen, was dazu führt, das man unbedingt wissen will, wie es weiter geht und bei mir dazu geführt hat, das ich noch eine "Nachtschicht" eingelegt hab, um das Buch zu Ende zu lesen.
Sehr schön und frei von Kitsch ist auch die Liebesgeschichte um Adolana erzählt, intensiv und doch auch bewegend ohne dabei zu rührselig zu sein, das hat mir sehr gut gefallen!
Der Konflikt zwischen Staufern und Welfen wird gekonnt in das fiktive Geschehen eingefügt, wobei für mich der historische Aspekt noch etwas mehr hätte zum Tragen kommen können, aber das ist gewiß Ansichtsache.
Eine chronologische Auflistung der historischen Ereignisse verschafft auch dem nicht in der Materie bewandertem Leser einen Überblick über die Abfolge des historischen Geschehens.
Ich persönlich hätte mir noch eine Landkarte gewünscht, in der die politischen Zusammenhänge, wer mit wem verbandelt war etc. gewünscht, das hätte sicherlich gerade am Anfang einen besseren Überblick verschafft. Aber auch so gelingt es der Autorin im Verlauf des Buches sehr gut, historische Ereignisse mit dem Schicksal ihrer Figuren zu verweben und am Ende alles zu einer runden Sache zu verknüpfen!

Fazit: ein wirklich sehr schön geschriebener und vor allem durchweg spannender historischer Roman, der seine detailreich und sympathisch geschilderten Figuren gekonnt mit dem realen historischen Hintergrund verbindet! Danke nochmal an die Autorin und den Verlag für das Sponsern des Buches bei der Leserunde!

28.05.2011 12:44:13
KatrinWoody

Auch das dritte Buch von Marion Henneberg, "Das Amulett der Wölfin" , hat mir sehr gut gefallen; ich finde, das bisher beste der Autorin. Die Figuren sind schön gezeichnet, haben charakterliche Stärken und Schwächen. Ich finde, dass von der ersten Seite an Spannung da ist und diese kontinuierlich aufgebaut wird bis zu einer überraschenden Wendung, die ich hier allerdings nicht verraten will - zum "Wohl" der künftigen Leser ;-) Ich konnte mich in jede der Figuren hineinfühlen und Marion Henneberg hat es geschafft, jede mit liebenswerten Eigenschaften auszustatten, so dass man manche mehr oder weniger vernünftige Aktion eines Protagonisten durchaus nachvollziehen konnte (v.a. in Bezug auf Berengar und Waldemar). Die Verbindung von Krimi-Elementen und Liebesgeschichte finde ich besonders gelungen. Auch die historischen Hintergründe finde ich gut erklärt und perfekt in die Geschichte integriert; besonders toll fand ich, dass der staufisch-welfische Gegensatz einmal in seinen Ursprüngen behandelt wurde, denn die meisten Autoren/-innen beschäftigen sich mit der Auseinandersetzung zwischen Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen: schön, dass hier einmal der Fokus auf deren "Vorgänger" gelegt wurde.
Alles in allem hat mir "Das Amulett der Wölfin" sehr gut gefallen; in meinem Bücherregal habe ich dem Roman 95 Punkte gegeben. Daher freue ich mich schon sehr auf die nächsten Werke der Autorin, die in ihren Romanen doch einen etwas anderen Weg geht als die übrigen Autoren; aber ein Weg, der mir immer wieder Freude macht, ihn mitzugehen!

22.05.2011 20:10:37
Zabou1964

Im Rahmen einer autorenbegleiteten Leserunde hatte ich die Möglichkeit, dieses Werk zu lesen. Da ich historische Romane sehr mag, habe ich teilgenommen. Die Inhaltsangabe versprach eine spannende Geschichte, die im 12. Jahrhundert in Deutschland spielt. Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Die junge Adolana von Wohldenberg lebt bei ihrem Onkel. Da dieser durch Spielsucht mittellos geworden ist, sieht er sich gezwungen, das Mädchen zu verheiraten. Als Adolana sich ihren zukünftigen Ehemann Waldemar heimlich anschauen will, wird sie Zeugin eines Gesprächs, in dem es um einen geplanten Mord geht. In ihrer Not vertraut sie sich einer Äbtissin an, die ihr zur Flucht verhilft. Begleitet wird sie von dem jungen Knappen Berengar, zu dem sie sich schon bald hingezogen fühlt. Adolana kommt als Hofdame Gertruds von Sachsen an den Hof von Halberstadt, wo deren Mutter Richenza sie schon bald als Spionin einsetzt. So wird sie in die Intrigen und Ränkespiele der Welfen und Staufer verstrickt. Sowohl Waldemar als auch Berengar begegnen ihr jedoch immer wieder und buhlen um ihre Gunst. Ihr Herz gehört aber nur einem der beiden.
Die Beschreibung der Figuren und Schauplätze waren sehr anschaulich. Insbesondere Adolana hat im Laufe der Geschichte eine interessante Entwicklung durchgemacht. Aber auch Nebenfiguren, wie Waldemar und Richenza, waren mehrdimensional dargestellt. Mein absoluter Lieblingscharakter war aber Thomas, ein Mönch, der Adolana mit Rat und Tat zur Seite stand. Seine ruhige und intelligente Art mochte ich sehr.

Marion Henneberg ist es gelungen, die geschichtlichen Fakten in die spannende Geschichte um die fiktive Figur Adolana einfließen zu lassen. Am Ende des Buches gibt es eine Auflistung der historischen Ereignisse. So konnte ich mir einen Überblick verschaffen, was sich damals zugetragen hat. Zu Beginn ist eine Stammtafel der Welfen und Staufer abgebildet. Die Vielzahl der Adligen und deren Sympathien für die beiden Herrscherhäuser waren jedoch teilweise etwas verwirrend für mich. Hier wäre ein Personenregister sehr hilfreich gewesen.

Fazit:
„Das Amulett der Wölfin“ verbindet historische Ereignisse mit einer spannenden Geschichte um eine selbstbewusste junge Frau.