Goulds Buch der Fische

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • , 2002, Titel: 'Gould\'s Book of Fish', Originalausgabe

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Van Diemens Land, bekannter heute unter dem Namen Tasmanien, war ein im 19. Jahrhundert unseliger Ort. Für unzählige Häftlinge besiegelte sich auf Englands "Teufelsinsel" am anderen Ende der Welt häufig unter Folter und Qualen ihr Schicksal. Einer dieser Verdammten jedoch, wegen geringfügiger Vergehen zu lebenslanger Haft verurteilt, zeichnete seinen Leidensweg auf ganz besondere Weise nach.

Im Tasmanien unserer Tage stößt Sid Hammett, ein kleiner Antiquitätenfälscher, auf einem seiner Streifzüge auf die merkwürdige Hinterlassenschaft eines anderen Kunstfälschers. Das "Buch der Fische" eines gewissen William Buelow Gould, birgt nicht nur wundervolle, akribisch hingetupfte Aquarelle der tasmanischen Fischwelt -- mit Blut, Eiter und anderen, dem eigenen Körper abgerungenen "Tinten", hat der ehemalige Häftling auch ein Erinnerungswerk aus unheilvoller Zeit niedergelegt. Tiefer und tiefer zieht es Hammett hinein in die (auch in diesem Buch farbig gedruckten) dunkelsten Kapitel britischer Kolonialzeit. Bald dämmert dem Verwirrten, dass ihm der Aufstieg aus den ozeanischen Seelentiefen Goulds niemals mehr gelingen wird.

 

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Letzte Kommentare:
11.12.2014 17:50:16
Maike Hausmann

Obwohl ich meine Lektüre wegen der Anschaulichkeit der häufig grausamen Bilder mehrfach unterbrach, las ich das Buch in kurzer Zeit, um am Ende noch einmal von vorn zu beginnen.
Sträflingsromane wecken vermutlich immer ein Schaudern im Leser, vor allem, wenn die Strafe in keinem Verhältnis zum ausgeübten Verbrechen steht. Man solidarisiert sich mit dem "Verbrecher" und gönnt ihm von ganzem Herzen die Freiheit und ein Ende seiner Qualen. Besonders gilt das für Geschichten von Gefangeneninseln, auf denen sich alle Elemente gegen den ohnmächtigen Menschen zu verschwören scheinen.
Obwohl ich etliche der Klassiker dieses Genres als Jugendliche bereits gelesen habe, war ich von diesem Buch besonders erschüttert. Hier meldet sich kein Held zu Wort, sondern ein liebenswerter Verlierer der Gesellschaft, der mit seiner eigenwilligen Philosophie das schier Unerträgliche augenzwinkernd zu Gehör bringt.
Darüber hinaus wurde mein Interesse an Tasmanien und seiner Geschichte geweckt, wovon ich zuvor nur sehr wenig wusste.
Das Buch liest sich nicht leicht, oft habe ich zurückgeblättert und eine Stelle nochmals gelesen. Aber ich weiß, das ich es nicht zum letzten Mal gelesen habe.

Zeitpunkt.
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