Goulds Buch der Fische

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  • Erschienen: Januar 2004
  • , 2002, Titel: 'Gould\'s Book of Fish', Originalausgabe
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Van Diemens Land, bekannter heute unter dem Namen Tasmanien, war ein im 19. Jahrhundert unseliger Ort. Für unzählige Häftlinge besiegelte sich auf Englands "Teufelsinsel" am anderen Ende der Welt häufig unter Folter und Qualen ihr Schicksal. Einer dieser Verdammten jedoch, wegen geringfügiger Vergehen zu lebenslanger Haft verurteilt, zeichnete seinen Leidensweg auf ganz besondere Weise nach.

Im Tasmanien unserer Tage stößt Sid Hammett, ein kleiner Antiquitätenfälscher, auf einem seiner Streifzüge auf die merkwürdige Hinterlassenschaft eines anderen Kunstfälschers. Das "Buch der Fische" eines gewissen William Buelow Gould, birgt nicht nur wundervolle, akribisch hingetupfte Aquarelle der tasmanischen Fischwelt -- mit Blut, Eiter und anderen, dem eigenen Körper abgerungenen "Tinten", hat der ehemalige Häftling auch ein Erinnerungswerk aus unheilvoller Zeit niedergelegt. Tiefer und tiefer zieht es Hammett hinein in die (auch in diesem Buch farbig gedruckten) dunkelsten Kapitel britischer Kolonialzeit. Bald dämmert dem Verwirrten, dass ihm der Aufstieg aus den ozeanischen Seelentiefen Goulds niemals mehr gelingen wird.

 

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