Der Weg nach Vinland

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • List, 2000, Titel: 'The Sea Road', Originalausgabe

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Rom, im 11. Jahrhundert: Die Feder des Mönchs kann der Erzählung der alten Isländerin kaum folgen. Gudrid erinnert sich. An ihre Kindheit in Island. Daran, wie sie mit ihrem Vater nach Grönland auswandern musste, wo sich gerade eine erste Siedlertruppe niedergelassen hatte. Doch der größte Traum der Wikinger war "Vinland", ein unbewohntes Paradies jenseits der bekannten Welt, in dem es Wild, Fisch, Holz und Wein im Überfluss geben sollte...

 

Der Weg nach Vinland

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Letzte Kommentare:
03.02.2017 20:57:12
maupe

Die Autorin unterrichtet u. a. kreatives Schreiben. Hätte sie es bloß dabei belassen, doch leider meinte sie, ihr eigenes kreatives Schreiben zu Papier bringen zu müssen.

Zum Inhalt ist hier genügend wiedergegeben, meine Kritik bezieht sich auf den Stil der Autorin. Auf der Strecke blieben dadurch nämlich die Charaktere und die Handlung.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und Ebenen erzählt. Zum einen darf der fiktive Schreiber Ansgar, dem Gudrid ihre Geschichte erzählt, zu Beginn und Ende etwas zu Wort kommen. Hätte man sich sparen können. Es ist vollkommen unerheblich, da Ansgar weder vorher, mittendrin oder hinterher irgendeine Handlung ausführt.
Dann beginnt Gudrid zu erzählen und wenn man denkt, es geht jetzt los mit der Geschichte über solch eine faszinierende Reise, falsch gedacht.
Dazu dann Passagen, die aus sachlicher Ebene vorher oder folgendes noch einmal wiedergeben. Warum? Keine Ahnung. Es trägt nichts zu Handlung bei.

Die Charaktere sind bloße Figuren, die von hier nach da geschoben werden um dies oder jenes zu tun. Sie bleiben flach und unzugänglich. Die Handlung stirbt aufgrund der Erzählweise, die immer wieder unterbrochen wird um völlig überflüssig einen Monolog der alten Gudrid mit Ansgar einzustreuen. Das sind manchmal nur wenige Sätze, dann wieder ein, zwei Seiten.
Und als Krönung alle paar Seiten die Sätze: „Aber dazu später mehr“, oder „Dazu komme ich später.“
Dann noch dieser Geisterkram, der ebenso zusammenhanglos darin herumdümpelt.

Der wirklich einzige positive Bewertungspunkt für dieses Buch war, dass die Autorin Ahnung hat von der ihr beschriebenen Zeit. Sie hätte lieber ein kreatives Sachbuch schreiben sollen, das wäre spannender geworden als der Versuch eines Romans.

Ich war am Ende des Buches herzhaft bedient und rate vom Buch ab.

23.10.2014 08:54:26
Nami

Widergegeben wird die Geschicht aus der Sicht von Gudrid selber, die im 11 Jhd. in Rom einem Isländischen Landsmann ihre Lebensgeschichte erzählt. Aufgewachsen in Island in dem Trolle, Riesen und Elfen genauso eine große Rolle spielen wie in Irland, folgt Gudrids Vater dem Ruf Eriks des Roten oder wie er hier heißt Eirik Raudi nach Grönland. Dort ist das Leben sowie das Land weitaus beschwerlicher als in ihrer Heimat. Sie wir nach einiger Zeit mit dem jüngsten Sohn Eiriks vermält und will ihm in das von seinem Bruder Leif entdeckte Vinland (Neufundland) fogen.
Der Vorstoß mit dem Schiff geht fehl, sie schaffen es nicht ins neue Land. Werden an einer nördlicheren Stelle von Grönland angeschwemmt und müssen dort überwintern. Hier stirbt Thorstein, Gudrids Mann und zum ersten mal hat sie Visionen von Geistern, diese begleiten Gudrid ihr weiteres Leben. Eine weitere Chance das neue Land zu betreten und Handel zu treben,findet sie in Karlsefni ihren zweiten Gatten.
Das Buch hat mir gut gefallen, Margret Ephinstone versteht es das Land (Island, Grönland, Vinland) buchstäblich vor den Augen entstehen zu lassen. Es wird nichts verschönigt, im Gegenteil, sie beschreibt die Entbehrungen, die Krankheiten und den Hunger sehr plausibel.

13.09.2014 18:18:13
Klusi

Die Geschichte basiert auf den alten Sagen über die Entdeckung Nordamerikas durch die Wickinger. Gudrid, eine Schwiegertochter Eriks des Roten, erzählt aus ihrer Sicht über ihre Erlebnisse, als sie mit ihrem ersten Mann aufbricht, um von Grönland nach Neufundland zu segeln. Leider mißglückt die Reise, und ihr Mann stirbt, ehe er seinen Traum verwirklichen kann. Erst mit ihrem zweiten Mann Karlsefni, einem Kaufmann, gelingt es Gudrid, das "Weinland" (Vinland) zu erreichen, und der gemeinsame Sohn Snorri wird dort geboren. Laut der alten Sage war er der erste in Amerika geborene Europäer.
Der Stil des Romans ist außergewöhnlich. Zum Teil ist er in der ersten Person geschrieben, wenn Gudrid dem Mönch Agnar ihre Geschichte erzählt. Dazwischen schieben sich immer wieder Schilderungen in der dritten Person sowie Gespräche, die Gudrid mit dem Mönch führt, allerdings sind diese Dialoge nur einseitig festgehalten. Was Agnar, der Mönch antwortet, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.
Ich hatte bei der Lektüre den Eindruck, daß die Autorin sehr ausführlich und gründlich für ihr Buch recherchiert hat. Das Leben und die Verhältnisse sind sehr intensiv geschildert, nichts wird beschönigt, Hunger, Krankheit und Not werden sehr eindringlich beschrieben. Bei den wunderbaren Schilderungen des Landes entstanden deutliche und lebendige Bilder in meinem Kopf. Auch hat die Geschichte etwas Mystisches, denn immer wieder hat Gudrid Visionen und Begegnungen mit den Geistern bereits Verstorbener.