Die Rose der Kreuzritter

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Piper, 2011, Titel: 'Die Rose der Kreuzritter', Originalausgabe

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Am Rande des Teutourger Waldes, 1190: Ihr geliebter Bruder Ludwig in Gefangenschaft der Sarazenen! Emme von Ravensberg ist erschüttert. Ohne zu zögern begibt sie sich auf die Fahrt ins Heilige Land, um das Lösegeld zu überbringen. Begleitet wird sie von den Kreuzrittern Berengar de Bassunville und Robert von Uppsala, die mit Ludwig in Outremer kämpften. Die Reise birgt für Emme zahlreiche Gefahren - nicht nur für ihr Herz, das schon bald für Berengar schlägt. Mutig und unerschrocken muss sie alle Rückschläge überwinden, denn das Leben Ludwigs liegt in ihren Händen.

 

Die Rose der Kreuzritter

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30.03.2011 15:51:33
Caia

Wir schreiben das Jahr 1190, es ist November, der Leser wird in eine westfälische Hochburg am Rande des Teutoburger Walds entführt - Burg Ravensberg. Dort regiert Otto, Graf von Ravensberg, über seine Land. Eine mehr oder weniger beschauliche Idylle im Spätherbst, in dem man den kalten Wind in der Burg förmlich spüren kann.

Die Familie hält zusammen, Emme, die Tochter aus erster Ehe des Grafen, schaltet und waltet hier, denn ihre Stiefmutter, nur wenige Jahre älter als sie, liegt im Wochenbett, nachdem sie ihr fünftes Kind geboren hat. Dabei greift die Ahnin Richenza Emme unter die Arme, die alte Mutter des Grafen, die sich hochbetagt nur noch selten außerhalb ihrer Kemenate blicken läßt. Und trotz allem spürt man die Spannung, die über der Familie liegt, denn Ludwig, der älteste Sohn des Grafen, hat sich auf den Weg ins Heilige Land gemacht. Seit Monaten schon hat man nichts von ihm gehört. Die Familie ist in Sorge, bangt, hofft.

An diesem Tag in November, an dem wir die kleine Burg und ihre Bewohner kennen lernen, erreicht Ravensberg unerwarteter Besuch: Berengar du Bassunville und Robert von Uppsala werden vorstellig, Kreuzfahrer aus Outremer. Zusammen mit ihrem Gefolge treffen sie auf der Burg ein und bringen schlechte Nachricht: Ludwig ist von den Sarazenen gefangen genommen worden, der große Saladin selbst hält ihn in Akkon fest, Hilfe ist nur über eine saftige Lösegeldzahlung möglich.

Doch Otto von Ravensberg zögert nicht, beginnt sofort, sein Geld zusammenzukratzen, um das Lösegeld zu stellen. Auch seinen zweiten Sohn Herrmann, Emmes Zwillingsbruder, läßt er aus dem Kloster kommen, dem Herrmann als Abt vorsteht. Denn der kranke, schwächliche Herrmann soll die fremden Ritter ins Heilige Land begeleiten. Otto von Ravensberg traut den Kreuzfahrern nicht, fürchtet, daß diese ihm das mühsam zusammengeklaubte Geld entweden könnten.

Doch als Herrmann in der Burg eintrifft, wird schnell klar, daß er nicht die Leitung der kleinen Gruppe übernehmen kann, die das Geld zu Saladin bringen will - zu schwach und krank ist er, seine Zwillingsschwester Emme soll ihm helfen ihn begleiten. Und so findet Emme sich unverhofft auf einem Kreuzzug wieder, der sie durch ganz Europa schließlich nach Akkon führen soll.

Doch schon bald stellt Emme fest, daß so eine Reise voller Gefahren ist, daß der Tod, Überfälle und Verderben an jedem Baum lauern können. Und während sich Herrmanns Zustand weiter verschlechtert, findet sie Kraft und Trost bei Berengar.

Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Figuren sind sehr lebendig und Emme, eine starke Frau, die sich im Mittelalter gegen die üblichen Rollenverteilungen auflehnt, hatte sofort meine Sympathie. Auch fühlt man sich wirklich in das Buch hineinversetzt, ich konnte zwischendurch gar nicht aufhören, zu lesen und mußte mich danach erst wieder im 21. Jahrhundert einfinden, weil mich die Geschichte so gefangen hielt. Ihre Handlungsweise, ihre Motive, sind zu jeder Zeit nachvollziehbar und schlüssig, die Geschichte wird immer wieder vorangetrieben von der Sorge um Ludwig, der Eile, ihn auszulösen und der Last, die damit auf Emmes Schultern liegt.

Auch die Begleiter oder Bekanntschaften, die Emme auf ihrem Weg unterstützen, sind interessante, schillernde Persönlichkeiten - sei es der Kaplan Hanno, der von Anfang an mit auf dem Weg ist, oder auch Friedrich von Akkon, den die Gruppe in Konstantinopel trifft und den ein altes Geheimnis mit der Familie von Ravensberg verbindt, alle lohnen einen zweiten Blick in dieser Geschichte - wenn nicht sogar ein eigenes Buch mit ihnen als Hauptfiguren.

Für mich wieder mal ein aufregendes Lesevergnügen, dass leider viel zu schnell vorbei war.