Die Silberschmiedin

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • , 2006, Titel: 'Die Silberschmiedin', Originalausgabe

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Leipzig, 16. Jh.: Silber wird im Erzgebirge entdeckt. Die Stadt blüht auf. Aus Frankfurt kommt Eva, die Tochter der Pelzhändlerin Sibylla, um das Imperium ihrer Mutter weiter auszubauen. Sie kauft sich in die Silberminen ein und gründet eine Gold- und Silberschmiede. Alles scheint seinen vorgezeichneten Lauf zu nehmen – auch die Verlobung Eva mit dem älteren vermögenden Kaufmann Andreas Mattstedt. Bis der junge Silberschmied David in die Stadt kommt und Eva in seinen Bann zieht… 

Die Silberschmiedin

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Letzte Kommentare:
09.07.2018 00:21:39
Ute L.

Ich kann mich der überwiegenden Meinung zu diesem Buch nur anschließen. Es war nicht toll. Ich habe mich mit dem Durchlesen beeilt, aber nicht weil es so spannend war und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, sondern weil ich einfach fertig werden wollte mit diesem unerträglichen Werk. Wie kann man nur so viel geballte Unlogik in einen einzigen Roman packen.
Fangen wir mal mit der Hauptprotagonistin Eva an. Sie will sich beweisen, will es aus eigener Kraft zu etwas bringen, die Leute sollen ihre Arbeit anerkennen um ihrer selbst willen und nicht, weil sie die Tochter der erfolgreichen und geachteten Pelzhändlerin ist. So weit so gut. Sie hat also für eine junge Frau im ausgehenden 16. Jahrhundert ein gesundes Selbstbewusstsein und einen starken Willen. Und dann läuft ihr dieser von Anfang an dubiose David über den Weg, der sie vom ersten Augenblick an immer wieder beleidigt, vor den Kopf stößt und sie lässt sich das einfach gefallen. Lässt sich von ihm physisch und psychisch regelrecht zerstören.
Dann die Figur von David und seinen Beweggründen. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen um denen, die das Buch noch lesen wollen nicht das bisschen Spannung, das überhaupt vorhanden ist, auch noch zu nehmen.
Die Sache mit dem toten Mädchen und der Silbermaske am Anfang des Buches hätte man sich ganz sparen können, denn es hat rein gar nichts mit der weiteren Geschichte zu tun gehabt außer dass man sich die ganzen quälend langen und vielen Seiten gefragt hat was hat es denn jetzt mit dem Mord auf sich.
Also ich finde Ines Thorn sollte keine Mehrteiler schreiben. Es ist mit dieser Reihe genauso wie mit der Frankfurt Saga: Jeweils der erste Teil war super gut, spannend und abgerundet. Bei der Frankfurt Saga war auch der 2. Teil noch in Ordnung, der 3. war schlecht und der 4. Teil - reden wir nicht drüber.
Bei diesem Dreiteiler ist über den 1. Teil auch nichts zu sagen. Interessante Geschichte, spannend erzählt und irgendwie abgerundet. Aber jetzt der 2. Teil, Die Silberschmiedin, einfach schlimm. Man hat das Gefühl da sollte mit aller Gewalt eine Fortsetzung geschrieben werden und es war so keine richtige Idee dafür da.
Ich bin sehr gespannt auf den 3. Teil, aber bevor ich mir den vornehme muss ich erstmal ein paar andere Romane lesen.

21.10.2008 15:50:37
Katharina

Ganz schreckliche Lektüre, ich musste das Buch sogar in der Hälfte weglegen, weil mich die Geschichte so geärgert hat und mir ziemlich unlogisch erschien. Zu Beginn gefiel mir der Plot, auch die Schreibweise, aber dann diese merkwürdige Geschichte mit David fand ich unerträglich und hat mich überhaupt nicht überzeugt. Da gibt es eindeutig bessere Schriftsteller/innen in diesem Genre...

19.02.2008 10:17:02
olympia

Bei dem zweiten Teil, der erste war ja "Die Pelzhändlerin", tu ich mir wirklich schwer, meine Eindrücke festzuhalten.
Einerseits war es eine kurzweilige und interessante Erzählung, aber anderseits sind viele Ereignisse für mich nicht nachvollziehbar.

David wirkt von Beginn an unsympatisch. Obwohl er - angeblich - Eva sehr liebt, wirbt er nicht um sie und versucht niemals ihr in irgendeiner Weise näher zu kommen. Das nicht Nachvollziehbare dieser Handlung wird einem erst aber am Schluss klar, wo sich die Ereignisse überstürzend auflösen.

Da Eva David liebt, ja ihm schon verfallen ist, kann man noch nachvollziehen, dass sie sich ihm gegenüber so unterwürfig verhält. Nicht zu verstehen allerdings ist, weshalb sie die Unverschämtheiten ihrer Stiefschwester duldet, noch dazu, wo sie diese nicht ausstehen kann.

Ein Buch, welches es einem nicht einfach macht es als "gut" oder "weniger gut" zu bezeichnen. Einerseits eine schöne Erzählung über den beginnenden Umbruch der Zeit und auf der anderen Seite melancholisch und unterwürfig gezeichnete Ereignisse. Hat man den ersten Teil der Trilogie gelesen, so ist das Verständnis für manche Handlungen der Protagonisten noch klar. Als eigenständiges Werk betrachtet, bleibt einem das Buch sicher nicht in besonderer Erinnerung.

03.04.2007 15:02:24
taniamaus

Ehrlich gesagt war ich von dem Buch enttäuscht. Eva ging mir in ihrer Unterwürfigkeit David gegenüber sehr auf die Nerven, dabei erzählt sie das ganze Buch lang von Gleichstellung und sich selber sein. Ihr "Aufbäumen" wurde dann auf den letzten paar Seiten noch schnell abgehandelt, der Schluss kommt auch viel zu plötzlich und ist mir zu abgehackt. Der Vorgänger "Die Pelzhändlerin" hat mir um Klassen besser gefallen, trotzdem hatte ich das Buch schnell durch, es liest sich sehr flüssig.

11.02.2007 13:07:51
Binä

Ines Thorns Buch ist mit vielen Gedanken bepackt. Zwischen den Seiten liegen viele Überlegungen, die jeder Mensch sich machen sollte. Das Buch ist gut geschrieben, aber einige Dinge sind darin unschlüssig. Es ist mehr für jene gedacht, die sich gerne über die Dinge in der Welt den Kopf zerbrechen. Ich selber mache das gerne, deshalb war ich ergriffen von den Gedanken der Eva. Personen werden in dem Buch zu Ängsten, die man sich selber gerne vorenthält. Aufklärung und Scharfsinn ist in dem Buch auf jeden Fall enthalten. Ich fand die Geschichte sehr interessant und aufregend.

05.09.2006 06:34:58
beowulf

Ines Thorn schreibt sehr schöne Romane. Das Thema der Romane ist aber nicht die Historie, in der Personen handeln, sondern Personen, die vor einem bestimmten historischen Hintergrund handeln. Das führt dazu, dass die geistigen Anregungen, die von dem Buch ausgehen eher jetzzeitig als vergangenheitsorientiert sind.

In diesem Buch geht es um die Facetten der Liebe und der Emanzipation, Emanzipation von der Übermutter, vom vorbestimmten Mann und dann mit Schmerzen vom geliebten Mann, Emanzipation auch in der Zeit, die nahende Reformation zieht herauf, die Zeitenwende deutet sich an. Zwei Kinder der unberrühbaren (Töchter des Henkers) werden als Lehrmädchen aufgenommen als lebendes Experiment ob sie sich vom Makel der Geburt emanzipieren können.

Das mich keiner missversteht Ines Thorn schreibt keinen Emanzenroman, aber das Buch handelt von Brüchen und Umbrüchen. Eine Frau versucht gegen die Zunft zu rebellieren und die Zunftmitglieder selbst emanzipizieren sich (spannend eben nur verbal!) von der eigenen Tradition, sie befinden sich mit dem Kopf in der neuen Zeit, mit dem Bauch und dem Geldbeutel in der Tradition. Diese Umbruchzeit und das Verhalten der Menschen in ihr ist sehr aktuell.

Meine Lieblingsstelle: (Kapitel 6 Seite 116 meiner Ausgabe):

"Die Nonnen hielten uns von den Schriften fern, als säße der Teufel darin. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, warum das so ist. - Weil mit den Büchern die eigenen Gedanken kommen, nicht wahr? Wer liest glaubt nicht mehr alles was er hört."

Das spielt zu Beginn des Lesens im 15.Jahrhundert/ fast schon 16.Jhd. Heute befinden wr uns wieder in der Gefahr, dass zu wenig gelesen wird und "glaubwürdige" Bilder uns überfluten. In der Gefahr, dass wir andere für uns denken lassen, die uns die Welt mit Datenflutung erklären und damit manipulieren.

Dieses Macht für mich die hohe Qualität des Buches aus, das im übrigen in einem sehr lesbaren Stil geschrieben ist. Von mir 92 Punkte

04.08.2006 16:11:39
Helga

Dieser 2.Teil beginnt 2 Jahre nach Ende des 1.Teils, 1494, und handelt hauptsächlich von Sibyllas und Isaaks Tochter Eva, die Silberschmiedin ist.

Nach der Rückkehr nach Frankfurt, nach 2-jährigem Aufenthalt in Florenz, wo Isaak verstorben ist, beschließen Mutter und Tochter, dass Eva nach Leipzig geht und dort gemeinsam mit dem reichen Kaufmann Andreas Mattstedt eine Gold- und Silberschmiede gründet.

Ich finde, diese Geschichte ist etwas ruhiger und nicht ganz so spektakulär wie "Die Pelzhändlerin", da zeitweise doch einiges vorhersehbar ist. Trotzdem wurde das Leben in Leipzig wieder sehr gut beschrieben mit einigen informativen Details. Was ich sehr interessant finde, dass Eva hier vordergründig ihre Schwächen zeigt, hingegen Sibylla im ersten Teil eher ihre Stärken, also die Personen der Tochter und der Mutter total gegensätzlich sind. Vielleicht empfinde ich das aber auch nur so, weil ich beide Teile hintereinander gelesen habe. Auch David finde ich als schwierige und facettenreiche Person hervorragend dargestellt.

Es war auf jeden Fall eine sehr gute Fortsetzung und auch wieder genauso flüssig geschrieben. Bin schon sehr auf den 3.Teil "Die Wunderheilerin" gespannt, die im September 2006 herauskommt.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

Wir schauen auf einen Zeitpunkte unserer Weltgeschichte und nennen Euch passende historische Romane.

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