Die Pelzhändlerin

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • , 2005, Titel: 'Die Pelzhändlerin', Originalausgabe

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Frankfurt, 1462: Als der verwitwete Kürschner Wöhler erfährt, dass seine einzige Tochter Sibylla fern der Heimat gestorben ist, erleidet er einen tödlichen Herzinfarkt. Einzige Zeugin ist die Wäscherin Martha. Sie ergreift die Chance, verheimlicht den Tod Sibyllas und setzt ihre eigene Tochter Luisa, die Sibylla immer schon sehr ähnlich gesehen hat, an deren Stelle.

Luisa ist froh, keine Wäscherin mehr zu sein, doch die Furcht entlarvt zu werden, verlässt sie nie. Als sie sich in den Arzt Isaak Kopper verliebt, gerät sie in Bedrängnis. Denn die Regeln der Zunft schreiben vor, dass sie einen Meister heiraten muss, wenn sie die Kürschnerei behalten will. Wie wird sie sich entscheiden?

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Letzte Kommentare:
11.11.2017 09:07:27
Ute_L.

Durch einen Zufall hat Luisa die Möglichkeit ihrem harten Dasein als Wäscherin zu entkommen und das Leben der verstorbenen Kürschnerstochter Sibylla zu führen. Niemand entdeckt den Betrug und Luisa findet sich in ihrer neuen Rolle bestens zurecht. Sie entwickelt durch eigene Idee die Werkstatt weiter und baut sie aus. Ein Erfolg reit sich an den nächsten, aber wirklich glücklich wird sie nicht dabei. Denn der Erfolg im Geschäft hat seinen Preis und der ist ihr persönliches Glück.

Auch die Schatten der Vergangenheit wird sie nicht los und auch wenn sie viel Gutes tut und vielen aus der Not hilft, so kommt ihr schlechtes Gewissen nicht zum Schweigen. Mit niemandem kann sie ihr dunkles Geheimnis teilen und die Angst irgendwann doch noch entlarvt zu werden ist immer gegenwärtig.

Ines Thorn hat einen Schreibstil, der es einem schwer macht beim Lesen eine Pause einzulegen. Sie hat auch das Talent den Leser ab der ersten Seite sofort zu fesseln. Da muss man sich nicht lange in eine Geschichte reinlesen, nein man ist von Anfang an mitten dabei, hat sofort einen Bezug zu den Figuren. Nur ein rundes Ende hinzubekommen, das schafft sie leider nicht immer. Das habe ich auch bei anderen Büchern von ihr schon festgestellt. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl, dass sie sich überlegt hat "gut, jetzt ist die Geschichte eigentlich erzählt, ich muss nur irgendwie noch ein Ende schreiben." Ja und so sie das Ende dann auch aus. Das hätte man ein bisschen besser an das Gesamtbild des sonst wirklich hervorragenden Romans anpassen können.
Deshalb gibt es auch nur 85 Punkte. Trotz allem absolut lesenswert und zu empfehlen.

08.11.2016 13:00:41
Ivy.Proudneck

Die Pelzhändlerin ist das erste Buch von Ines Thorn, welches ich gelesen habe. Es wird nicht das letzte gewesen sein.

Es liest sich wirklich sehr flüssig, und war für mich eine kurzweilige Unterhaltung. Auch wenn die Geschichte ein bisschen zu vorhersehbar ist, konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen.

30.08.2013 11:03:42
Julia

Ich lese das Buch gerade. Es liest sich gut, hin und wieder stört mich aber der historischer Stilbruch. Damit meine ich sowohl die Sprache des 21. Jahrhunderts als auch Tatsachen, die nicht in die Zeit passen. Und die "hohe Literatur" ist das Buch auch nicht, damit steht die Autorin auf dem Niveau des Kürschnermeisters Theiler: handwerklich gut, aber sonst... Ich habe das Buch in einem Bücherschrank auf der Straße gefunden und dahin kommt es dann auch wieder zurück.

04.03.2011 09:11:44
walküre

Ich habe das Hörbuch gehört und muss sagen, dass es für mich zum größten pseudohistorischen Blödsinn zählt, den ich je gehört habe. Wer sich auf historische Schilderungen von Frankfurt freut, liegt mit diesem Buch falsch, Die ganze Geschichte erscheint mir vollkommen an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Der Schreibstil ist in Ordnung, somit kann man sagen, dass die Autorin wenigstens ihr Handwerk gelernt hat. Ich schreibe eher selten Rezensionen jedoch hat es mich so geärgert, dass dieses Buch überall so überschwenglich bewertet wird, dass es mir diesmal ein Bedürfnis war. Gerechterweise muss ich einräumen, dass das Buch vielleicht besser ist, als das Hörbuch, weil manchmal bei den Lesungen stark gekürzt wird.

28.03.2010 14:25:34
Dani P.

Habe dieses Buch schon vor einiger Zeit gelesen und auch schon mehrmals verschenkt. Ich finde das eines der besten Bücher die ich gelesen habe. In einer für Frauen echt schwierigen Zeit macht unsere Heldin Karriere!! Spannend und kurzweilig - einfach toll geschrieben. Kann das Buch nur empfehlen - muss man gelesen haben!!

07.01.2008 11:33:22
olympia

Dies war mein 2. Buch von Ines Thorn und ich muss sagen, dass mir ihre Art zu schreiben sehr gut gefällt. Festgestellt habe ich allerdings, dass ihre Protagonisten immer Probleme haben ihre Gefühle zu zeigen. Aber vielleicht liegt es gerade daran, dass diese Figuren sehr lebendig wirken.
Sybilla würde man in der heutigen Zeit als absolut emanzipiert ansehen, so wie sie damals gehandelt hat. Sich gegen die Männerwelt durchzusetzen war und ist bisweilen ;-) kein leichtes Unterfangen. Sybilla hat es geschafft und ihren (vermeintlichen) Traum verwirklicht. Dadurch bleibt aber ihr Gefühlsleben auf der Strecke. Auch um ihre Schuldgefühle in den Griff zu bekommen, versucht sie sich in altruistischen Taten, die ihr schlechtes Gewissen aber nur vorübergehend lindern.

Ein Buch, das sich leicht und zügig liest. So ganz nebenbei erfährt man auch viel über das Kürschnerhandwerk und die Mode der damaligen Zeit.

Fazit: Für mich sicher nicht das beste Buch, dass ich je gelesen habe, aber sehr kurzweilig und interessant. Eine empfehlenswerte Lektüre über eine starke Frau. Nun hoffe ich, dass die beiden Nachfolgebände dem ersten Teil nicht nachstehen..........

02.01.2007 16:18:25
Stefan

Durch eine clevere Idee ihrer Mutter wird aus der Wäscherin Luisa, Sybilla die Tochter eines Kürschnermeisters. Doch Sybilla möchte nicht nur die Rolle der Frau in der damaligen Zeit spielen. Sie interessiert sich schnell für das Kürschnerhandwerk und bringt eigene Ideen ein. So wird sie mit der Zeit die eigentliche „Geschäftsführerin“ und baut das Geschäft immer mehr aus. Doch durch ihren Ehrgeiz entwickelt sich immer mehr zu einer (eiskalten) Geschäftsfrau und steht nicht nur einmal vor der Entscheidung zwischen Geschäft und Liebe…

Was mich von Anfang an begeistert hat, ist der unglaublich leichte und flüssige Schreibstil von Ines Thorn, der es dem Leser nahezu unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Auch lernt man so manches über das Kürschnerhandwerk und die Zunftregeln kennen, aber auch, wie die Pest wütet.
Interessant ist auch der Vergleich zwischen dem (bürgerlichen) Leben in Deutschland und Italien im 14. Jahrhundert.

Für meinen Geschmack hätte die Geschichte einen Tick spannender sein können und das Ende ist mir etwas schnulzig geraten. Es ist jedoch in jedem Fall ein sehr schöner historischer Roman, in dem mal nicht, wie sonst so oft, Adel, Klerus, Rittertum und Politik das Geschehen bestimmen, sondern das Leben der „einfachen“ Leute.

Fazit: Sehr empfehlenswert!

21.11.2006 14:42:27
Jana-Victoria

Ich bin begeistert von diesem Buch! Man erlebt die Wandlung der Wäscherin Luisa zur Pelzhändlerin Sibylla, mit vielen spannenden Ereignissen, Schicksalsschlägen und Wendungen. (Und an manchen Stellen ist man sogar selbst zu Tränen gerührt). Kurz: Ein außergewöhnliches Buch, das man nicht mehr aus den Händen legen möchte.

04.08.2006 15:51:05
Helga

Es handelt sich um den 1.Teil.

Ein tolles Buch, das mich sofort von der ersten Seite an gefesselt hat und ich habe es in zwei Tagen ausgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie das Leben der Wäscherin Luise, die zur Pelzhändlerin Sibylla wurde, verläuft. Ganz interessant natürlich die Zeit, 1462-1491 in Frankfurt. Die Zustände sind dementsprechend.

Sehr schön wird die Zeit von Sibylla bei ihrer Freundin Lucia in Florenz geschildert, mit den vielen Farben und den italienischen Modeneuheiten. Da wird die damalige Zeit wunderbar belebt, vor allem, da das Leben in der Toskana schon viel aufgeschlossener und freizügiger war als in Deutschland.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, mit vielen Details in alle Richtungen, die ich sehr informativ fand und keineswegs langatmig. Der Schluß hat mir besonders gut gefallen und ich bin sehr froh, dass es so gekommen ist.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

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