Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • , 2004, Titel: 'La Misteriosa fiamma della regina Loana', Originalausgabe

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Giambaltista Bodoni erwacht aus dem Koma. Was bleibt von seinem Leben, wenn er keine Erinnerung mehr hat? Schritt für Schritt tastet er sich zurück, sucht, was in sieben Jahrzehnten geschehen ist, was er mit eigenen Augen gesehen hat. In Norditalien auf dem Land, in jenem wunderbaren Haus seines Großvaters, das er aus seiner Kindheit so genau kennt und wohin er nun mit seiner Frau Paola zur Erholung geht, findet er alles wieder: Bücher und Bilder, Comics und Kino, Pastadosen und Zigarettenschachteln. Und all die Bilder, die er sieht, zeigt er auch seinem Leser: Werbung, Micky und Donald, Vespa, Espresso – aber auch Mussolini und jene deutschen Soldaten, die in den letzten Kriegsjahren Italien besetzten. Umberto Eco, der Verwandlungskünstler der Literatur, verblüfft und verzaubert seine Leser von neuem. Während Bodoni in Gesprächen und Spaziergängen Schritt für Schritt sein Leben wiederfindet, erzählt Eco die Geschichte seines Jahrhunderts, seiner Kindheit und Jugend, und jeder Leser findet darin seine eigenen Erinnerungen wieder. Und hinter allem, was dieses Jahrhundert ausmachte an Schrecklichem und Komischem, versucht der Mann das Privateste wiederzufinden, seine angeschwärmte, das ganze Leben lang vergeblich gesuchte Jugendliebe. Umberto Eco ist etwas Wunderbares gelungen: Aus unser aller Erinnerung hat er die Erinnerung eines ganzen Jahrhunderts beschrieben. 

Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

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Letzte Kommentare:
27.09.2009 12:10:57
Fritz Fahrner

Um das Buch richtig zu verstehen, benötigt man eigene Erfahrungen. Ich selbst hatte einen sehr schweren Herzinfarkt, lag eine Woche im Koma, und es war unsicher, ob mein Gehirn dabei etwas abbekommen hat. Als ich erwachte, erkannte ich meine Frau, konnte ähnlich wie Eco wieder gut kopfrechnen und hatte ein nahezu lückenloses literarisches Gedächtnis. Was mir fehlte, waren Erinnerungen an die Zeit vor meinem Infarkt und an meine Kindheit. Diese Erinnerungen konnte ich nur sehr langsam "rekonstruieren", durch Erzählungen meiner Frau, meiner Kinder, Bekannten und ehemaligen Schulkameraden. Dazu kamen Photoalben und auch viele Kleinigkeiten, wie alte Schulhefte, alte Comichefte, usw. Kurzum, ich konnte mich in diesen Roman richtig hineinfühlen und habe ihn nin einem Zug mit grosser Spannung gelesen. Meine Frau, sie ist Assistenzschwester in der Kardiologischen Ambulanz eines Krankenhauses, die mich betreute, war ebenso zutiefst beeindruckt. Freunde von uns erklärten das Buch für langweilig, unverständlich und sagten, sie könnten damit nichts anfangen. Nachdem ich ihnen aber meine persönlichen Erfahrungen mitgeteilz hatte, haben ein paar von ihnen das Buch noch einmal, diesmal aber mit wachem Interesse noch einmal gelesen und fanden es nun doch gut.

18.04.2009 01:57:26
Rolf.P

Tja, was soll man von diesem Buch halten?
Aufgrund der Inhaltsangabe zu diesem Buch war für mich klar: Das muss ich lesen! Ein Mann, der sein autobiografisches Gedächtnis verloren hat und sich langsam durch alte Dokumente, Bücher, Lieder etc. wieder an seine Kindheit erinnert - klingt für mich spannend.
Die Handlung beginnt auch fließend. Wenn dann aber bereits nach ein paar Seiten ständig Zitate aus mir unbekannten Büchern angeführt werden und Beschreibungen von Bildern, Comics und Büchern folgen, die wahrscheinlich die wenigsten von uns kennen, wird es doch arg anstrengend. Manche Seiten habe ich einfach nur überflogen, da ich mir keine Mühe machen wollte, zehn Zeilen Comic-Laute zu lesen.
Sicher, es gibt sehr lesenswerte und feine Abschnitte zum Schmunzeln, die Charaktere der Handlung sind durchweg alle liebenswert, die Orte der Handlung kann man sich bildlich vorstellen. Die Rahmenhandlung aber (Krankheit, Koma usw.) erscheint recht aufgesetzt - der Kern des Werkes käme ohne diese Rahmenhandlung sicher viel besser beim Leser an (zumindest bei mir).
Umberto Eco wird sich selbst leider nicht gerecht. Mit gewohnter sprachlicher Virtuosität ergeht er sich in derart ausführlichen Detailbeschreibungen, dass denen im vorliegenden Roman leider jegliche Handlung zum Opfer fiel.
Das Schöne an diesem Buch sind sicherlich die Illustrationen bzw. die farbigen Titel der Bücher und Comics - was aber nicht reicht! Es tut mir sehr leid, wenn ich über Meister Eco in diesem Fall keine positive Meinung habe. Dieses Buch ist wirklich kein Vergleich zu Ecos Klassikern.
Ich glaube, wenn man nicht gerade 60 Jahre alt ist, im Norden Italiens aufgewachsen und in die Kultur des 20. Jahrhunderts verliebt ist, dann wird es einem so gehen wie mir: Man vergisst irgendwann aus lauter Langeweile das Weiterlesen.

Aus eigener Sicht das schlechteste von mir gelesene Buch Umberto Ecos.