Das Foucaultsche Pendel

Erschienen: Januar 1989

Bibliographische Angaben

  • , 1988, Titel: 'Pendolo di Foucault', Originalausgabe

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Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der ";36 Unbekannten";, der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück…

Das Foucaultsche Pendel

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Letzte Kommentare:
08.12.2013 19:47:31
Michael Schmidt

Tolles Buch möchte sagen, hatte es vor ein paar Jahren schon mal gelesen und nichts verstanden - jetzt beim zweiten Mal verhält es sich ein bischen anders. Es hilft ungemein mit den vielen historischen Namen die im Buch Vorkommen etwas anfangen zu können und man sollte es halt nicht so ernst zu nehmen. Trotzdem ist es eine wundervolle Persiflage auf Verschwörungstheorien.

08.11.2008 03:12:38
Rolf.P

Dieser Roman ist ein Meisterwerk hintergründiger Erzählkunst.
Eco strickt aus verschiedenen Geschichten eine Einzige, fügt viele Facetten eines Menschenlebens zu einem Ganzen zusammen. Wo "Der Name der Rose" mit seiner Komplexität bereits aufhört, beginnt dieser Roman des italienischen Autoren Umberto Eco erst mit seinen am einfachsten strukturierten Abschnitten.
Übersteht man die ersten zwanzig, zugegeben etwas langatmig-philosophischen Seiten, die aber rückblickend ihre volle Berechtigung haben, ist man schnell gefangen in einer äußerst spannenden Geschichte von höchstem Anspruch.
Im Grunde ist dieses Buch eine Mischung von Kriminalroman und Geschichtsbuch, dass nicht nur einiges über die geheimen Bünde von Tempelritter und Rosenorden preisgibt, sondern vielmehr die Neugier des Lesers herausfordert, noch mehr über diese Vereinigungen zu erfahren.
Eco verschafft uns eine Begegnung mit der Welt der Symbole und dem Spirituellem. Folgen die Symbole wirklich einer universalen Ordnung, oder sind sie Produkte unseres Aberglaubens oder dem Wunschgedanken, dass hinter manchen noch so simplen, ordinären Dingen ein höherer Sinn verborgen sein muss?
Wieder einmal versteht Eco es, seinen Roman durch fundiertes Wissen und überraschende Folgerungen zu einem Meisterwerk zu machen. Die Bezüge zur Wirklichkeit und die vielen Zitate erschaffen auch im Leser die "Wahrheit" der Tempelritter. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Mich verzaubert immer wieder die Sprache und die Leichtigkeit mit der Eco in diesem Buch "den geneigten Leser" von seinen Interpretationen überzeugt, nur um ihm dann seine Leichtgläubigkeit vorzuführen.

Es braucht Zeit und Muße, dieses Buch zu lesen; mit Gewalt geht gar nix. Wer sich aber dem Abenteuer "Foucault'sches Pendel" hingeben will, und mit dem Humanismus nicht auf Kriegsfuß steht, dem sei dieses Buch empfohlen.

30.06.2008 15:38:05
Kerstin C.

Konnte ich leider nicht fertig lesen - war mir viel zu verworren/verschwommen und außerdem fand ich die Sache mit den Verlagslektoren einfach nur an den haaren herbei gezogen und schlichtweg doof. Bin ein großer Fan von "Im Namen der Rose", aber alle anderen Ecos, die danach zur Hand genommen habe, waren eine einzige Enttäuschung für mich - besonders leider dieser Roman, der mich kein bisschen zu fesseln vermochte.

Verschwendete Zeit - und ich möchte wetten, so wie mir ist es vielen bei dieser Lektüre gegangen!

15.08.2007 11:37:54
Martin Kästenbauer

Wieder gelingt es Eco, scheinbar völlig außer Streit stehende historische Fakten aus verschiedenen Perspektiven so darzustellen, dass alles relativierbar wird. Sein Spiel mit Weltbildern und -vorstellungen ist genial! Der Roman ist so vielschichtig, dass man ihm mit einer Rezension von 150 Zeichen gar nicht gerecht werden kann!! Ganz nebenbei hat mich z.B. die durchaus realistische Darstellung der Arroganz von Verlagslektoren in seinem Buch höchst amüsiert, weil ich in diesem Zusammenhang schon einige vergleichbare Beobachtungen gemacht habe.