Das Werk der Teufelin

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • , 2004, Titel: 'Das Werk der Teufelin', Originalausgabe

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Elke Röhrig
Teuflisch gut!

Buch-Rezension von Elke Röhrig Jul 2006

Was hat eine Begine mit einem Mord zu tun? Warum fordert ein sterbender Domherr den herzu geeilten Benediktinerpater auf, die Teufelin bei den Beginen zu suchen? Und was genau soll diese ";Teufelin"; getan haben?

Das Werk der Teufelin

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Letzte Kommentare:
29.05.2009 08:28:53
Rosina

Der zweite Roman um Begine Almut und Pater Ivo war ganz o.k., aber kein Krimi-Highlight.
Die Geschichte wird nett und flüssig erzählt, aber zu einem guten Krimi gehört eine gute Portion Spannung. Und diese ist nur ansatzweise vorhanden. Das Ende war vorhersehbar.
Almuts loses Mundwerk, vor allem ihre Gespräche mit der Mutter Gottes, hat mir sehr gut gefallen. Pater Ivo war in diesem Buch nicht so präsent, wie im ersten Buch, hatte ich den Eindruck.
Von mir gibt es 70 Grad.

04.11.2008 18:25:33
anath

Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits ein durchaus interessanter Krimi, andererseits allerdings ziemlich schnell durchschaubar. Interessante Protagonisten, leider mit einer z.T. regelrecht künstlich aufgesetzten,fast hölzernen Sprache. Und dann Reb Goldfarb ! Dieser ist vermutlich ein Zeitreisender, denn das Wort "Rebbe" stammt aus dem jiddischen Wortschatz, also aus einer Sprache, die es 1376 noch gar nicht wirklich gab (vor allem nicht in Köln). Und ein Rebbe ist nun mal nicht einfach ein Rabbi wie man sich das so denken könnte wenn man es nicht wirklich weiß, sondern im Regelfall ein chassidischer Gelehrter,d.h. Vertreter einer Glaubensrichtung, an die 1375 auch noch nicht zu denken war (schon gar nicht in Köln!) weil sie erst gegen Ende des 17.Jh.s in Polen entstand. Und da unser Rebbe erwiesenermaßen also nur ein Zeitreisender sein kann paßt dann allerdings wieder der Name, denn "Goldfarb" ist für einen Kölner Juden des 14.Jh.s doch eher nicht anzunehmen. Zu dieser Zeit trugen Juden in der übergroßen Mehrheit Namen , die ihre familiäre Herkunft (z.B.Abraham ben Salomon) oder den Stamm ( z.B.Levi oder Cohen) bestimmten.
Ein Protagonist also, der mir das Buch ein wenig durch seine Unwahrscheinlichkeit vermiest hat. Und auch die im Buch gesuchte Teufelin schien mir von ihrer Persönlichkeit her ein recht unwahrscheinliches Konstrukt zu sein. Bei ihr kam ich aber besser damit zurecht,immerhin ist die Spielbreite menschlicher Charaktere ja schier unermeßlich, warum also nicht auch so wie hier geschildert ?
Almut und Ivo haben mir recht gut gefallen,mein Herz schlägt immer für die Liebespaare die sich nicht kriegen können.Bemerkenswert und psychisch eher unglaubhaft ist allerdings, wie Almut die Vergewaltigung wegsteckt - und wie Ivo das Ganze im Nachhinein mit ziemlicher Gelassenheit trägt.
Ein "sehr zu empfehlen" kann ich einfach nicht geben, dazu fand ich zu viele kritische Punkte. Weil ich selbst diese Punkte sehe würde ich das Buch auch nicht verschenken. Aber ich werde mir ein anderes Begine-Almut-Buch kaufen und mal schauen,wie mir das gefällt. Denn immerhin bin ich auf diese Reihe neugierig geworden und das ist denn doch ein großer Pluspunkt.

15.07.2008 16:31:08
MyLady

Ich fand die spitze Zunge von Begine Almut auch wieder sehr erquickend in einen sehr guten Histo-Krimi verpackt. Wer nun die Teufelin im Endeffekt war ist Nebensache, vielmehr geht es um die Untaten der damaligen Zeit und das entwirren eines Skandals! Und um Pater Ivo.
Die Sprache fand ich absolut passend, leicht und vorwitzig und doch nicht seicht. Ich freue mich bereits auf die Folgebände die schon darauf warten gelesen zu werden:)

24.06.2008 14:02:17
tassieteufel

Auch der 2. Teil um Begine Almut und Pater Ivo ist wieder mit viel Witz und Charm geschrieben, die Wortgefechte zwischen den Beiden sind einfach herrlich, so daß man ein Zusammentreffen der Beiden förmlich herbeisehnt.
Diesmal haben es die Beiden mit einem gemeuchelten, entmannten Domherren zu tun. Dessen letzte Worte "sucht die Teuflin bei den Beginen am Eigelstein" Almuts Eingreifen geradezu erfordert und tatsächlich scheint es dort eine Teuflin zu geben, denn Almut selbt wird mehrfach ihr Opfer.
Mit ein bißchen Krimigespür läßt sich zwar schon erahnen, wer der Übeltäter ist, aber für mich hat das der Geschichte keinen Abbruch getan, alle lieb gewonnen Figuren aus dem 1. Teil wie Trine oder Meister Krudener, Aziza und Pitter waren auch wieder mit dabei und die scheußliche Angelika hätte ich öfter gerne mal geschüttelt!
Gegen Ende des Buches zeigt sich, daß Pater Ivo und Almut mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen, man darf also gespannt sein, wie es weiter geht.

17.08.2007 18:44:03
Renate Krauthof

Ich bin durch einen Blick auf den Buchgrabbeltisch zu diesen wirklich, spannenden,erotischem und in einer gewissen Art erschreckendem Buch gekommen. Ich konnte es nicht mehr loslassen! Wer als Frau spass und interesse an historischen Krimis hat, wird bei diesem Werk von Andrea Schacht voll auf seine Kosten kommen!! Bravo Frau Schacht!!! Ich hoffe, daß Begine Almut und Pater Ivo auch nach den "elf Jungfrauen" weiter machen!!

24.05.2007 18:45:28
Heike Ambrosius

Diese Buch gefiel mir noch etwas besser als der dunkle Spiegel.
Ja- was waren das Zeiten? Von wegen Keuschheitsgelübde!
Die Entwicklung in diesem Buch nahm immer wieder eine neue Wendung und machte es bis zum Schluß spannend.
Aber was geht denn da zwischen Begine Almut und Pater Ivo ab?
Man darf neugierig bleiben.
Also unbedingt lesen.
Und wieder was gelernt.
"Klosterfrau Melissengeist" wurde hier zusammengebraut.

20.05.2007 21:20:06
kerstin

Ganz zufällig habe ich mich mal wieder, nach einer Pause der Überfrachtung von historischen Romanen zum Mittelalter auf diese Buch eingelassen.
Das Thema Beginen interessiert mich sehr und ich beschäftige mich als Stadtführerin mit meinen eigenen Nachforschungen schon seit einiger Zeit damit.
Die Personen in dem Roman sind sehr lebendig und ich habe wieder Spaß an Mittelalter-Romanen bekommen. Netter Handungsstränge, gut erarbeitetetes Wissen, feine Hintergrund-Stimmungen zu den verschiedenen Berufen der damaligen Zeit und vor allem zur leidigen Diskussion zum Ablass.
ich freue mich auf Andrea Schacht gestoßen zu sein und werde sicher noch den ein oder anderen Roman vor ihr lesen, ;-)

20.12.2006 22:39:16
Monika

Ein wirklich schöner, kurzweiliger Krimi, der in die mittelalterliche Welt Kölns entführt. Die Personen agieren nachvollziehbar, Almut und Ivo werden im Laufe der Handlung immer sympathischer. Nur ein massiver "Fehler" am Schluss, bei der Auflösung des Falles, stört mich - aber man ja sollte ja nichts weiteres verraten ...