Der Fluch der Hebamme

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2010, Titel: 'Der Fluch der Hebamme', Originalausgabe

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Jkk Jkk
Zwischen Hoffen und Bangen

Buch-Rezension von Jkk Jkk Okt 2010

Kurzgefasst:

Freiberg 1189: Fast fünf Jahre sind seit Christians Tod vergangen. Marthe und Lukas leiden immer noch unter dem Verlust des Geliebten und Freundes und müssen ihre Gefühle füreinander neu bestimmen. Doch das ist nicht die einzige Sorge, die ihr Leben überschattet, denn es naht der Tag, an dem der grausame Albrecht, der älteste Sohn des Markgrafen Otto, die Regentschaft über die Mark Meißen übernehmen wird. Marthe und Lukas können nicht fliehen: Sie müssen Christians Vermächtnis erfüllen und sich um die mittlerweile fast erwachsenen Kinder kümmern. Die sechzehnjährige Clara soll heiraten, obwohl sie heimlich in den jüngeren Sohn des Markgrafen verliebt ist, und Thomas träumt davon, sich Kaiser Barbarossas Kreuzzug ins Heilige Land anzuschließen.

 

Kann man in eine Buchreihe quereinsteigen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben? Im Falle von Sabine Eberts Der Fluch der Hebamme ist das ohne weiteres möglich.

Marthe und Lukas kämpfen immer noch mit dem Tod ihres geliebten Mannes und Freundes, auch wenn seit dessen Tod bereits fünf Jahre ins Land gegangen sind. Doch bleibt keine Zeit, der Trauer nachzuhängen, denn Albrech,t der älteste Sohn des Markgrafen Otto von Meißen greift nach der Macht und nimmt seinen Vater gefangen. Jetzt wird es gefährlich für Marthe und ihre Familie, denn schon vor geraumer Zeit haben sie sich Albrecht zum Feind gemacht.

Gemeinsam mit seinen Verbündeten gelingt es Lukas zwar, Otto aus der Gefangenschaft zu befreien, doch der Preis ist hoch. Sein Ziehsohn Thomas und dessen Freund Roland müssen zu Dietrich von Weißenfels, dem jüngeren Sohn von Otto, fliehen und ihm davon berichten, was in Meißen geschieht. Aber Dietrich befindet sich gerade auf dem Weg ins Heilige Land, um an der Seite von Kaiser Barbarossa am Dritten Kreuzzug teilzunehmen. So bleibt den beiden jungen Männern nichts weiter übrig, als selbst zu Kreuzfahrern werden.

Währenddessen unternimmt Lukas alles, um Marthe zu schützen. Doch dann geschieht das Unfassbare: um Lukas vor der Enthauptung zu retten, verflucht Marthe Albrecht. Albrecht ist schockiert und angsterfüllt, lässt beide einkerkern. Doch Lukas kann fliehen, es fehlt allerdings jede Spur von Marthe...

Versunken im Mittelalter

Sabine Eberts erster Hebammen-Roman hat eingeschlagen wie eine Bombe und zahlreiche Leser in Bann gezogen. Selbst für jemanden, der die ersten drei Bände bisher nicht gelesen hat, ist dieser Zauber, der von den Büchern ausgeht, auch im vierten Teil spürbar.

Dies gelingt der Autorin vor allem durch ihre detailgenauen Beschreibungen der Umgebung, die es dem Leser leicht machen, in die Welt des Hochmittelalters zu Zeiten Kaiser Barbarossas einzutauchen und dort zu verweilen. Man spürt förmlich den Wind, der durch die Gassen weht, riecht den Duft von Marthes Kräutern oder spürt die Angst, die Marthe aussteht. Neben dem Detailreichtum wartet Ebert auch mit zahlreichen Figuren auf, und das kann von Zeit zu Zeit anstrengend sein, denn nicht immer lässt sich durchschauen, wer mit wem was gerade warum macht. So verliert man schon mal den Überblick.

Doch das tut dem Lesespaß keinen Abbruch, denn der Leser wird mit viel historischem Wissen getröstet bzw. gefüttert. Es geht nicht nur um die Mark Meißen, allen voran Freiberg, sondern auch ferne, orientalische Länder. Denn Marthes Sohn Thomas kämpft im Heer von Kaiser Friedrich I. und sieht so fantastische wie auch grausame Dinge. Er kämpft nicht nur um sein Leben, sondern auch um das seines Freundes Roland. Chaotische Zustände, Hunger, Leid, aber auch Erfolge sind spürbar lebensnah mit jeder Zeile. Da bekommt man schon mal eine Gänsehaut.

Nur das Ende, das kein richtiges Ende ist, will nicht so recht zu diesem Band passen. Bis zum Schluss hält man dem Atem an und fragt sich wie es ausgeht. Doch dann wird man ohne Vorwarnung auf dem nächsten Teil vertröstet. Einen Süchtigen muss man schließlich füttern und dass weiß auch Ebert.

 

Der Fluch der Hebamme

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Letzte Kommentare:
18.11.2014 10:15:31
Sonnenblume

Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung der Hebammen-Romane von Sabine Ebert gefreut und bin eigentlich ein großer Fan von ihr. Diese Buch ist allerdings eine einzige Enttäuschung. Die Geschichte ist unglaublich langatmig erzählt und es ist sehr mühsam, den Erzählsträngen in den verschiedenen Orten zu folgen.

Der Kreuzfahrerteil ist meines Erachtens viel zu ausführlich und detailgenau dargestellt. Man merkt die Begeisterung der Autorin für diesen historischen Teil, doch was hat das Kreuzfahrertum mit der eigentlichen Geschichte um Marthe zu tun?? Vielleicht hätte Frau Ebert besser einen eigenen Roman herausgebracht, in dem sie die Geschichte der Kreuzfahrer erzählt - sozusagen als Zusatz-Roman zur eigentlichen Marthe-Geschichte für alle Ritterfans...

So aber habe ich mich mit Müh und Not durch das Buch geackert, dabei immer wieder ganze Abschnitte überblättert vor Langeweile - in der Hoffnung auf einen fulminanten Schluss. Doch dieser bleibt aus! Die Autorin bemerkt in ihrem Nachwort sogar selbst, dass die Leser hier keinen richtiges Ende bekommen und verrät zudem auch noch, wie die ganze Geschichte im nächsten Buch enden wird! Damit ist natürlich die Spannung dahin. Vielen Dank.

Ich bin absolut enttäuscht und kann nicht verstehen, wie der Verlag dieses Manuskript so durchgehen lassen konnte. Frau Ebert hat sich damit wahrlich keinen Gefallen getan.

23.09.2012 08:26:52
groundhog20

Ich würde meine Meinung gern als offenen Brief an Frau Ebert wiedergeben - ich hoffe das geht :)
Also:
Liebe Frau Ebert!
Den ersten Teil der Hebammenreihe habe ich in einem Zug gelesen, sehr spannend mit unvorhersehbaren Wendungen, man kann ihnen vielleicht nur vorwerfen ihre Figuren manchmal etwas zu sehr leiden lassen, da wäre weniger dann doch auch mal mehr.
Der zweite Teil war zwar nur eine Varianz der ersten Geschichte aber wenigstens wurde dem Bösewicht endlich eine gerechte Strafe zu Teil
Und bei Teil drei lief alles auf den Höhepunkt hinaus eine der Hauptfiguren sterben zu lassen, was wirklich eine sehr mutige Entscheidung war, die sie konsequent durchgezogen haben und die einen mit Spannung erwarten lies wie es in Teil 4 weitergeht - nur das ist eben das Problem dieses Teiles: ES GEHT NICHT WEITER, die Figuren haben sich fast nicht weiterentwickelt, sie stecken in der Vergangenheit fest. Ist ihnen eigentlich klar, dass sich bis zur Hälfte des Buches in jedem Kapitel wenn nicht schon fast auf jeder Seite eine Rückblende befindet? Ab da, also ab der Hälfte, hab ich dann das Buch auch entnervt weggelegt, denn sie haben durch dieses Verharren, diese Starre etwas geschafft, was keinem Autor eigentlich passieren darf - mir sind ihre Figuren gleichgültig geworden;ihr Schicksal ist mir egal und das ist etwas was nicht einmal das Iny Lorentz Duo in ihren Fortsetzungsromanen geschafft hat. Schade mit diesem Teil haben sie hiermit einen Fan verloren (Was ihnen wiederum wahrscheinlich gleichgültig ist).
Mit freundlichen Grüßen
Ein ehemaliger Fan

25.07.2012 11:43:41
Valeska Valipour

Ich habe den ersten Band verschlungen und mich schon auf die Lektüre der nächsten Teile gefreut.
Erste Enttäuschung: Ich wollte den Buchrücken eigentlich nur entnehmen, in welcher Reihenfolge die Romane zu lesen sind. Stattdessen habe ich auf dem dieses Bandes bereits erfahren, dass einer der Helden im vorherigen Roman stirbt! Eine für den Leser so wichtige Entwicklung der Intrige auf solch banale Art und Weise kundzutun – das finde ich mehr als schade!
Zweite Enttäuschung: Der Zeitsprung zwischen den ersten Teilen und diesem Roman ist meines Erachtens viel zu groß. Die fünf Jahre, die seit dem Tod von Christian vergangen sind, werden außerdem erzählt, als wenn es darum ginge, eine langweilige Vorgeschichte möglichst schnell und knapp hinter sich zu bringen. Resultat: Nachdem ich von den ersten Romanen total begeistert war, habe ich von diesem Band kaum mehr als ein Drittel gelesen. Ja, der Stil der Erzählung und die Intrigen sind im Grunde genauso spannend aufgebaut wie in den ersten Bänden. Aber die Frustration war einfach zu groß, ich hatte zu sehr den Eindruck, eine Episode verpasst zu haben!

30.07.2011 21:25:59
lea

Ich trauerte Christian immernoch nach... Das war der Held der Geschichte und genau der musste sterben... Trotzdem habe ich es gekauft, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.... Es war spannend, doch in meinem Kopf schwirte immer noch Christian.... Ich muss noch sagen ,dass Ende ist kein Ende... Man hat viele Fragezeichen und die werden erst im Oktober aufhören...
Ich bin riesig gespannt auf das letzte Band der Hebamme....
Ich weiss noch als ich das erste Band kaufte und noch nicht hineingelesen hatte, war ich skeptisch... Ich kannte damals nur die Bücher von Rebecca Gablé, doch seit diese Buch kaufte, rannte ich sofort in den Handel sobald ein Sabine Ebert Buch veröffentlich wurde und so wird es auch immer bleiben... Sie packt mich in eine andere Welt, zeigt das Leiden der kleinen Menschen während dem Mittelalter... Man kann sich recht gut hineinversetzen und man könnte meinen man habe es selbst erlebt und war dabei..

24.07.2011 12:44:04
italy

Ich fand das Buch gut, aber mir fehlt halt Christian... Fand es schade, dass der im vorigin Band sterben musste..
Ich musste mich auch zuerst einmal wieder orentieren, da ich Blut und Silber im Kopf hatte... Was ich nicht so ganz verstehe, ist warum Blut und Silber nicht später hergestellt wurde?? Da wäre doch ein bessere Übergang gewesen und die Geschichte weiter gegangen wäre mit Änne und Markus...
Bin gespannt auf das nächste Band... Also ich würde es trotz allem kaufen, es ist lesenswert...

30.06.2011 14:58:03
borinod

Das erste Buch war gut. Beim zweiten musste ich mich durchkämpfen und das dritte war dann wieder etwas besser. Nun habe ich mit dem vierten Teil angefangen, kann aber kaum warten bis ich es endlich durch habe. So sollte es nun wirklich nicht sein. Irgendwie habe ich das Interesse an Marthe verloren. Und wenn ich die Bewertungen hier lese, werde ich wohl nicht viel verpassen.

18.05.2011 22:56:47
Patty2

Freiberg 1189: Fast fünf Jahre sind seit Christians Tod vergangen. Marthe und Lukas leiden immer noch unter dem Verlust des Geliebten und Freundes und müssen ihre Gefühle füreinander neu bestimmen. Doch das ist nicht die einzige Sorge, die ihr Leben überschattet, denn es naht der Tag, an dem der grausame Albrecht, der älteste Sohn des Markgrafen Otto, die Regentschaft über die Mark Meißen übernehmen wird. Marthe und Lukas können nicht fliehen: Sie müssen Christians Vermächtnis erfüllen und sich um die mittlerweile fast erwachsenen Kinder kümmern.
Dieses Buch hat mich wieder mehr fansziniert, bloss was mich stört, ist die Buchhülle, ich fand die älteren Modelle passender zu den Geschichten.

12.01.2011 23:39:24
LEA

Ich möchte mich Gracia anschließen.
Das Buch an sich ist nicht schlecht, doch durch die unerwartete Pause mit einem völlig anderen Buch; ist der anschluss nicht einfach.
Man liest sich rein, aber die Spannung und Vorfreude ist im Nirvana verloren gegangen.
MIch persönlich hat die "Neugestaltung" SEHR gestört !!!.
Ich lasse mir ungern vorschreiben wie ich mir die Protagonisten vorzustellen habe.
Schade, Frau Ebert, Sie hätten echt groß rauskommen können.
Nur leider haben Sie sich zu viel VORSCHREIBEN und DIKTIEREN lassen.
So sind Sie leider eine unter vielen.

12.01.2011 00:00:41
Gracia

Mich persönlich hat der erste Teil der Reihe am meisten gefesselt. Aber ich muss sagen, dass ich den vierten Teil nicht für so schlecht befinde, wie er von dem ein oder anderen dargestellt wird.

Bei einer mehrteiligen Geschichte ist es immer eine Kunst, die Waage zwischen Tradition und Moderne, Altem und Neuem zu halten. - Einige bemängeln die Ferne zu Freiberg, andere wiederrum die Nähe.
Ich musste mich an den Fokus auf die Töchter und Söhne Marthes zwar erst gewöhnen, aber mit der Zeit konnte ich auch diese Figuren in mein "Leseherz" schließen. Man erkennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur jungen Marthe und die Herausforderung völlig neuer Situationen. Die Idee des Kreuzzuges hat mich anfangs etwas verwirrt, aber auch da muss man sich einlassen können.

Die Figuren wirken - wie in den Vorgängerromanen - sehr echt und nah am Leser, was auch über kleine Durststrecken rettet.

Das Ende war in der Tat etwas aprupt.
Negativ aufgefallen ist mir auch das neue Layout und das zusätzliche Nachwort - für einen Leser existiert nuneinmal vorgeblich die eigene Marthe im Kopf, ein anderes Gesicht möchte ich als Leser nicht akzeptieren, da es schließlich genau das ist, weswegen heute wie vor 100 Jahren Bücher gelesen werden, obwohl es längst Film und Fernsehen gibt.

10.01.2011 22:21:56
cookie1511

Da ich die ersten drei Teile aus der Reihe gelesen und für gut befunden habe, war der vierte Teil ein Muss für mich. Auf dem Cover ist eine junge Frau in mittelalterlicher Kleidung zu sehen. Diese soll wohl die Protagonistin Marthe darstellen. Der Titel ist in altdeutscher Schrift abgebildet.

Christian ist seit mittlerweile fünf Jahren tot, doch er bleibt unvergessen. Nicht nur bei Marthe, Lukas und deren Kindern und Freunden, sondern auch bei ihren Widersachern, allen voran Albrecht, den ältesten Sohn des Markgrafen Otto. Ottos Tod ist absehbar, da er nicht mehr der Jüngste ist, und somit fürchten sich schon alle Bewohner Freiburgs vor der Schreckensherrschaft Albrechts und dessen Gefolge. Derweil zieht Marthes Sohn Thomas mit dem Kreuzzug in den Orient und bemerkt somit nicht, welche Katastrophe sich in seiner Heimat anbahnt.

Da es schon ein wenig her ist, dass ich den dritten Teil gelesen habe, brauchte ich einige Zeit, um mich wieder in das Geschehen einzufinden. Es gibt in dieser Reihe viele komplizierte Verwicklungen, so dass ich mir erst nach der Hälfte des Buches wieder über alle Ereignisse im Klaren war.
Der Roman ist von Anfang an flüssig geschrieben. Die Kapiteleinteilung war übersichtlich.
Allerdings gibt es immer wieder mal Phasen, wo die Spannung sehr nachlässt, und ich mich ein wenig beim Lesen vorwärts kämpfen musste. Die Kapitel über den Kreuzzug haben mir zum Beispiel nicht so gut gefallen. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Geschehnisse dort nur im weiteren Sinne mit den Handlungen in Freiburg zu tun hatten.
Die Charaktere waren meist gut beschrieben, so dass es mir leicht fiel, mich in sie hineinzuversetzten.
Das Ende hat mich leider ein wenig enttäuscht. Auch wenn das Buch ein Teil einer Serie ist, gab es bei den Vorgängerromanen doch immer einen Abschluss. Dieses Mal leider nicht, ich hatte das Gefühl, das Buch ende mitten in der Handlung.

06.01.2011 14:06:06
Bärbel

Massenware ohne Pfiff und Spannung, jetzt wirklich ausgeschrieben, wohl um Kohle zu machen. Ich jedenfalls mochte bei den ausgelatschten Geschichten nicht mitfiebern, war schnell gelangweilt, weil ich Besseres gewöhnt bin und fühlte mich von der einfachen, manchmal sogar groben Sprache abgestoßen und hab den ganzen Kauf leider als absolute Geldverschwendung abgetan.
Dieses Freiburger "Abenteuer" (das für mich leider keines war) hätte ich mir besser geschenkt.
RTL2 -Nivau - in meinen Augen.
Muss man wirklich nicht lesen!

06.01.2011 08:43:42
Eri

Also, ich habe bis jetzt alle Teile der Hebammen-Serie gelesen, aber gerade der letzte Teil konnte mich nicht mehr so fesseln wie die vorherigen Bände.
Einige Passagen wand ich releativ langweilig, so daß ich mich bei dem Gedanken ertappt habe zu überblättern, was ich wirklich selten tue.
Außerdem sind die Hauptfiguren Marthe und Lukas langsam ausgereizt, sind zu glatt und haben nicht genug Ecken und Kanten.
Der geschichtliche Hintergrund scheint wirklich sehr gut recherchiert und ist wohl auch ein Anliegen der Autorin.
Wie ich zum Schluss gelesen habe, ist noch ein fünfter Teil geplant. Ich meine dies ist vielleicht zu viel des Guten, und Frau Ebert sollte sich einem neuen, historisch interessanten Thema zuwenden.