Der dunkle Spiegel

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • , 2003, Titel: 'Der dunkle Spiegel', Originalausgabe

Couch-Wertung:

63

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
2 x 81-90
0 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:88
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":1,"87":0,"88":0,"89":0,"90":1,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Eva Bergschneider
Ein farbenfroher, spritziger und eigenwilliger Krimi in einem eher gemütlichen Mittelalter

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Jul 2006

Was macht eine junge Frau, der das Leben schon einige Erfahrungen zukommen ließ, in Köln im Jahre 1376, die sich weder von einem Ehemann, noch von Vater, Bruder oder Schwager Vorschriften machen lassen will? Sie lebt als Kurtisane oder schließt sich einer freien Ordensgemeinschaft, den Beginen an.

Der dunkle Spiegel

Der dunkle Spiegel

Deine Meinung zu »Der dunkle Spiegel«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
22.12.2012 16:20:09
Susannah

Köln im Jahre des Herrn 1376: die verwitwete Almut, die sich für ein Leben als Begine in Köln entschieden hat, hat nur zwei Schwächen: ihre nicht endende Neugierde und ihre scharfe Zunge. Beides ist bei einer Frau in dieser Zeit nicht gerne gesehen. Als ein junger Mann aus dem Burgund stirbt, richtet sich der Verdacht gegen die Beginen und vor allem Almut selbst. Denn der jüngst Verblichene hatte noch wenige Tage zuvor Hustenmedizin von den Beginen erhalten. Es fällt das Wort „Giftmischerin“, das den Inquisitor Johannes Deubelbeiß auf den Plan ruft. Almut gerät in höchste Gefahr – doch selbst, als der Verdacht von ihr abfällt, lässt der Mord an dem jungen Mann sie nicht ruhen. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Pater Ivo macht sich Almut an die Aufklärung der Tat, nicht ahnend, in welche Gefahr sie gerät …

„Der dunkle Spiegel“ ist mein erster Roman von Andrea Schacht – nicht mein letzter. Insbesondere die Reihe um Almut möchte ich weiterverfolgen, denn die scharfzüngige und intelligente Begine mit der Vorliebe für Süßes hat es mir angetan. Trotz ihres „modernen“ Geistes wirkt sie nicht unpassend in der damaligen Zeit, werden ihre Stärken doch vernünftig erklärt. Und gleichzeitig ist sie ganz Kind ihrer Zeit.
Die Historie bleibt in dem Roman etwas auf der Strecke, sie ist mehr der Rahmen, in dem sich die Geschichte entwickelt, und ist Voraussetzung für manche Gegebenheiten. Der Kriminalfall steht hier deutlich im Vordergrund, wobei der zwar recht schnell mit dem Tod des jungen Jean beginnt, sich dann aber nur schleppend entwickelt. Spannung und Tempo entwickelt der Roman mit der beginnenden Bedrohung für Almut und den Ermittlung gemeinsam mit Pater Ivo. Dieser deutet in diesem ersten Roman sein Potenzial als Figur nur an und dürfte in den nächsten Romanen hoffentlich noch deutlich mehr „Screentime“ bekommen.
Nun, warum bekommt der Roman trotz dieser Schwächen eine gute Bewertung? Andrea Schacht kann wunderschön erzählen, ihre Figuren sind lebendig, greifbar. Man mag und hasst sie, sie gehen einem auf die Nerven, sie machen einen betroffen. Hervorzuheben ist hier, dass auch die Nebenfiguren Gesicht und Charakter bekommen haben, egal ob Elsa, die Apothekerin der Beginen oder Aziza, die „maurische Hure“. Besonderen Charme hat das Buch aber in seinen Dialogen zwischen Almut und Pater Ivo: intelligent, scharfzüngig, geistreich, humorvoll. Diese Szenen sind es auch, die den Leser immer wieder aus dem düsteren Mordfall hervorholen und für Abwechslung sorgen.

Zusammenfassend ist „Der dunkle Spiegel“ zwar nur ein mäßig historischer Roman, aber ein sehr anständiger Krimi, vor allem aber eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte. Zu empfehlen!

21.12.2012 14:44:18
Marina-Sabine

Andrea Schacht ist ein Geschenk für alle Leser die bei Kriminalromanen auf Blutlachen und verbrecherische Polizisten verzichten können. Spannend wird der Leser auf die richtige Spur gebracht ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen. Man kann mit den handelnden Personen lachen und Tränen vergießen da die zwischenmenschlichen Beziehungen von damals sich von den heutigen gar nicht so sehr unterscheiden. Nur die äußeren Umstände waren beschwerlicher, was uns einen Einblick in die damalige Zeit ermöglicht.
Andrea Schacht schreibt in einem leichten Plauderton, dem eigentlich jeder folgen kann. Es fehlt nicht an Humor und Ernsthaftigkeit. Falls einem doch einmal die personellen Zusammenhänge fehlen, dann kann man auf der Seite zu den handelnden Personen sich hilfreiche Informationen holen.
Ich habe alle Beginenromane gelesen und fand sie alle toll. Als der letzte Band zu ende gelesen war wurde ich wirklich ein wenig traurig, als ob man einen liebgewonnenen Freund verloren hat. Aber es ging noch eine kurze Zeit mit Almut Bossart und Pater Ivos Tochter Allys weiter, denen man auch sein Herz schenken konnte.
Einen großen Dank an diese bewundernswerte Schriftstellerin, die es auch in ihren anderen Romanen schafft den Leser für die Dauer der Lektüre aus der heutigen Welt in eine andere Zeit zu versetzen, aus der man sich nur schwer wieder befreien kann.

20.12.2011 20:09:58
Marina Wichert

Ich liebe die Bücher von Anrea Schacht. Sie sind so fein geschrieben, dass man sich sehr gut in die Hauptpersonen hineinversetzen kann. Auch die leise Romantik kommt nicht zu kurz. Man muss die Schreibweise aber mögen. In heutigen Zeiten, wo oft nur in Comiksprache kommuniziert wird sind diese Bücher eine wirklich schöne Art zu lesen.
Die Beginen-Reihe um Almut Bossart war für mich sehr spannend (allerdings fließt hier zum Glück kein Blut und es gibt auch keine blutünstige Action, nur gemütliche Kriminalliteratur) und dafür möchte ich mich herzlich bei der Autorin bedanken. Sie läßt dem Leser noch Freiraum für eigene Vorstellungen.

06.03.2010 17:29:10
Dani P.

Ich habe ebenfalls die ganze Reihe gelesen und war umso trauriger, als ich dann das letzte Buch gelesen habe :( was nun, aber es gibt ein Licht am Horizont und es geht mit der Tochter weiter!! Ich liebe den Schreibstil und einfach das Gesamtpaket vom Inhalt, lustig, spannend und überhaupt. Muss man einfach gelesen haben!!

06.10.2009 18:01:49
M-L Bakhaus

Ich liebe diese Reihe und habe begeistert jedes Buch gelesen. Ich habe mir auch Hintergrund- material zu den Beginen besorgt. Mit Almut ist Andrea Schacht eine sympathische Figur gelungen, man lacht, trauert und fühlt mit ihr und freut sich auf die weiteren Bände. Auch will man mehr über Pater Ivo erfahren. Wieso ist er Pater geworden, welches Geheimnis verbirgt er?

07.04.2009 20:27:15
Rosina

Ein schönes Buch, aber für einen Kriminalroman fehlte mir die Spannung. Almut ist eine sympatische Begine, witzig, schlagfertig, mutig. Sehr interessant fand ich den Schauplatz Köln. Ein paar Mal habe ich im Internet noch näheres dazu gelesen.

Ich freu mich schon auf die nächsten Bücher über Begine Almut und Pater Ivo.

23.06.2008 16:52:36
tassieteufel

Köln im Jahre 1376, im Haus des Weinhändlers de Lipa geschieht ein
tragischer Todesfall. Sind die selbstbewussten Frauen des Beginen-Konvents am Eigelstein etwa Ketzerinnen und Giftmischerinnen? Immerhin haben sie den jungen Mann mit Medizin versorgt. Almut Bossart, eine der Beginen macht sich nicht nur aus Neugier daran, den Fall zu lösen, steht doch für ihr Konvent einiges auf dem Spiel. Unterstützt wird sie dabei von Pater Ivo, dem Beichtvater des Toten.
Das Buch ist ein wundervoller Mittelalterkrimi mit viel Lokalcolorit und sehr symphatischen Figuren, besonders Begine Almut und Pater Ivo sind 2 liebevoll gestaltete Personen, deren Schlagabtäusche ich mit Schmunzeln verfolgt habe, aber auch die restlichen Beginen, allen voran die taubstumme Trine und der recht skurile Meister Krudener sind mir während des Lesens ans Herz gewachsen. Ich freue mich schon auf Teil 2 der Reihe.

01.06.2008 16:34:45
MyLady

Ich fand den Roman super und habe mir nun gleich den zweiten Teil besorgt:) Almut ist eine äußerst symphatische Figur mit ihrer vorwitzigen Zunge und ihrem scharfsinnigen Verstand. Und ihr Konvent kann ich mir richtig gut vorstellen, fast so wie ein Hühnerhaufen an dem jeder seinen Platz hat. Die Sprache und den Stil fand ich ideal, nicht zu übertrieben aber auch nicht seicht. Und oftmals konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen:)

10.10.2007 17:44:41
P.Wolff

Alle Almut Bücher habe ich verschlungen.Von der ersten bis zur letzten Seiten super spannend.Da ich selbst eine Kölnerin bin ,zieht mich die Handlung um Almut und Pater Ivo im historischen Köln in den Bann.
Nätürlich entsprechen die Bücher nicht dem üblichen Klischee eines mitteralterlichen Roman aber es ist erfrischend sich durch ein Buch zu lesen was nicht schwer und duster ist.
Ich hoffe das es bald mit den Beginen am Eigelstein weiter geht.

20.09.2007 07:16:26
Heidi Magermans

Durch Zufall in der Bibliothek darauf gestoßen, konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Natürlich habe ich sofort die anderen Folgen von Begine Almut und Pater Ivo vormerken lassen und - ich bin nicht enttäuscht worden. Am Ende wurde ich immer langsamer, damit es nicht so schnell zu Ende ist :)

09.09.2007 19:48:22
Franz Ponatti

Also soo seicht fand ich das nicht...
schön nachempfundene Atmosphäre, für mich muss sowas nicht nur duster sein...
Ich werde jedenfalls mehr davon lesen..

29.08.2007 22:42:27
Marion K.

Dies war mein erster Roman aus dem Mittelalter. Ich war begeistert. Es zog mich so an, das ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es ist spannend und doch recht lebensnah für die damalige Zeit. Ich habe mir dann gleich das nächste gekauft. Ich warte schon gespannt wie es weiter gehen wird in einem weiteren Band und hoffe noch auf ganz viele.

24.05.2007 18:37:36
Heike Ambrosius

Ein gut gemachter Histo-Krimi.
Zu einer Zeit in der Fauen nur das eine oder das andere wählen konnten. Heirat oder Nonne, so ist für eine zwar gläubige aber weltoffene junge Frau das Leben als Begine eine recht gute Alternative. Ich war etwas überrascht über die moderne Ausdrucksweise seinen Unmut zu äußern, machte das Buch noch etwas erfrischender.
Wer leichte Krimikost mag ist hier genau richtig. Miss Marple- Begine Almut- in historischen Köln, das hat was. Jetzt weiß ich auch woher das 4711 echt Kölnisch Wasser kommt.

27.02.2007 11:44:23
Elisabeth (15)

Ich (15) musste das Buch aus Schulischen Gründen lesen habe allerdings nicht sehr großen gefallen daran gefunden. Der Inhalt des Buches sagt mir nicht besonders zu Allerdings finde ich, die Autorin Andrea Schacht verwendet eine sehr gehobene Sprache, welche sehr interessant zu lesen ist und auch freude bereitet(vermutlich auch, weil ich noch nicht sehr viele Bücher gelesen habe und somit dies das erste Buch mit aufweniger geschriebenér Sprache ist) Ich werde mich allerdings nach anderen Büchern von der SElben Autorin umsehen um einen einblick zu bekommen, auf welche Art sie schreibt.

10.01.2007 14:48:35
Charlotte Höfer

Ich hate das Buch der dunkle Spiegel mit in den Urlaub nach Holland mitgenommen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was mir allerdings bei den anderen beiden Büchern rund um die Begine Almut und Pater Ivo auch nicht gelingen wíll. Man liest die Bücher in einem druch. Schade, dass es noch keine weitere Bücher um die witzigen Beiden gibt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden"

12.12.2006 11:33:17
Anna ST.

Ein spannender und humorvoller Roman der zum Lesen anregt und die Situation des Mittelalters wiederspiegelt!!! Pater Ivo, meine Lieblingsfigur des Buches ist cool!!!

21.11.2006 14:29:20
Jana-Victoria

Ein packendes und sehr spannendes Buch. Man fühlt, leidet und lebt mit Almut, Pater Ivo und den anderen richtig mit.
Kurz: Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen!!

18.11.2006 22:14:56
Julia M

Das Buch der dunkele Spiegel, wie auch die anderen Bücher über Almut und Pater Ivo waren mit die besten Bücher die ich je gelesen habe. Andrea Schacht hat ein durchweg spannendes Buch geschrieben, dass einen vom ersten Augenblick in seinen Bann zieht. Ich warte gespannt auf ihr nächstes Buch um endlich zu erfahren wie es mit dem Pater und der Begine weiter geht. Ich hoffe bald auf neue Informationen