Eine Messe für die Medici

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • , 2000, Titel: 'Eine Messe für die Medici', Originalausgabe

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Christina Wohlgemuth
Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit rund um die Pazzi-Verschwörung

Buch-Rezension von Christina Wohlgemuth Jul 2006

Florenz, am Ostersonntag 1478. Florenz feiert die Auferstehung Jesu, und auch die Familie Medici - allen voran die Brüder Lorenzo und Giuliano - geben sich die Ehre. Doch Florenz' herrschende Familie ist vielen ein Dorn im Auge. Eine Verschwörung rund um die rivalisierende Pazzi-Familie endet mit dem Tod Giulianos Lorenzo überlebt schwer verletzt. Der Rachefeldzug der Medici und ihrer Anhänger ist grausam. Plötzlich findet sich Jana, die Gefährtin des Kaufmanns Peter Bernward im Kerker wieder. Der Vorwurf: sie soll an der Verschwörung beteiligt gewesen sein! Peter Bernward bleibt nicht viel Zeit, wenn er das Leben seiner Liebsten retten will ...

Peter Bernward und seine Geliebte, Jana Dlugosz, haben Landshut verlassen und sich nach Italien aufgemacht. Der Handel verschlägt sie schließlich nach Florenz, die blühende Hauptstadt der italienischen Renaissance. Mit dem Aufstieg der Medici - einer alten Bankiersfamilie - blüht der Handel, und Jana hofft auf erfolgreiche Geschäftsabschlüsse, um ihre tschechischen Verwandten zu beeindrucken. Doch die politischen Grabenkämpfe kommen ihnen in die Quere ...

Ein zweiter Band mit neuem Setting

Während Peter Bernward und Jana Dlugosz - damals noch nicht verliebt - im ersten Band Der Tuchhändler Zeugen der Landshuter Hochzeit wurden, verschlägt es sie im zweiten Band der Reihe nach Italien. Wer sich im späten 15. Jahrhundert nach Italien begibt, kann letzten Endes nur zwei Ziele haben: Rom, die Hauptstadt der katholischen Kirche; oder Florenz, die Hauptstadt der Renaissance und der Sitz der damals wohl mächtigsten Familie Norditaliens, der Medici. Und so, wie im ersten Band die Landshuter Hochzeit, bildet in diesem Band das Attentat auf die Medici-Brüder den historischen Aufhänger für die fiktive Geschiche.

Während der ehemalige Ermittler Bernward im ersten Band einen Mord aufklären musste, sieht er sich nun einer viel persönlicheren Aufgabe gegenüber: er muss die Frau retten, die er liebt. Das merkt man der Geschichte an: sie ist emotionaler, persönlicher, dramatischer. Das, was im ersten Band noch fehlte, hat der Autor im zweiten Band deutlich besser gemacht. Die Spannung hält sich auf einem konstanten, wenn auch nicht ganz hohen Niveau, und schlägt hin und wieder nach oben aus.

Ein interessantes Sittengemälde der Renaissance mit wenig einprägsamen Charakteren

Beeindruckend zeichnet der Autor das Porträt einer Stadt, in der vor allem das kulturelle Leben pulsierte wie kaum sonstwo in Italien. Mit der Zeit lernt der Leser, ebenso wie Peter Bernward, sich in Florenz zurecht zu finden - hierbei hilft die Karte am Anfang des Buches.

Leider bleibt die Charakterzeichnung hinter den Erwartungen zurück. Zwar sind einem Peter und Dana als Protagonisten mittlerweile vertraut - doch unter den neuen Figuren sticht nur eine so hervor, dass sie dem Leser noch länger nach der Lektüre in Erinnerung bleibt. Der Rest bleibt austauschbar - somit bleibt Eine Messe für die Medici zwar ein guter historischer Roman, der die Erste Liga jedoch knapp verpasst.

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Letzte Kommentare:
02.03.2008 18:48:52
el broto

Der mIt Abstand Beste Band aus der "Tuchhändlerreihe". Auch, weil hier einer der Hauptprotagonisten des ersten Bandes in unmittelbare Gefahr gerät, und bis zum Schluss ziemlich alles offen ist. Ich lese normalerweise nicht im Bett, aber hier habe ich es getan, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat und die Auflösung wirklich erst zum Schluss kommt, nach einem im wahrsten Sinne des Wortes Herzschlagfinale

03.09.2007 21:45:36
Margitta

Ich habe schon einige Bücher von R.Dübel gelesen.Die ich gelesen habe ,haben mich dazu bewegt das Buch eine Messe für die Medici -zu kaufen.Es hat mir überhaupt nicht gefallen.Es hatte vielzu wenig mit den Medici´s zu tun.Ich habe das Buch zur Seite gelegt und werde es vielleicht nochmal versuchen

01.09.2006 19:56:21
Rainer Müller

Peter Bernward, Held der Serie kämpft in Florenz gegen Intrigen. Etwas verwirrend, der Verfasser überfordert den Leser teilweise um am Schluß letztlich den Helden an fast allen "Fronten" siegen zu lassen. Wie bei den meisten Serien sollten allerdings die Geschichten/Bücher auch in der zeitlichen Reihenfolge gelsen werden, Autor Dübell streut immer wieder Hinweise auf vergangene Abenteuer und setzt manchmal etwas zuviel Wissen um die Vergangenheit des Peter Bernward voraus.