Die Masken von San Marco

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Kindler, 2008, Titel: 'Die Masken von San Marco', Originalausgabe

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Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth werden zu einem Besuch in der Lagunenstadt erwartet. Da Franz Joseph die vom Parlament erzwungene Kürzung der Militärausgaben missbilligt, soll ein fingiertes Attentat für einen Stimmungsumschwung sorgen. Allerdings unterläuft bei der Auswahl des Attentäters ein verhängnisvoller Irrtum, denn der gedungene Schurke hat die Absicht, den Kaiser tatsächlich zu töten. Als Tron dieser Verschwörung auf die Spur kommt und den kaiserlichen Stab informiert, nimmt man ihn nicht ernst. Die einzige Person, die ihm in dieser ausweglosen Situation noch helfen kann, ist Kaiserin Elisabeth selbst...

 

Die Masken von San Marco

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Letzte Kommentare:
01.10.2009 16:19:05
tedesca

Auch der 4. Teil der Commissario-Tron-Reihe zeichnet ein lebendiges Bild der Monarchie und der Lagunenstadt Venedig. Besonders reizvoll ist diese Geschichte natürlich schon deshalb, weil Kaiser Franz Josef und seine Elisabeth höchstpersönlich in Erscheinung treten. Ob die Kaiserin tatsächlich "Joschi" zu ihrem Mann gesagt hat, würde mich ja schon sehr interessieren :-)
Die Geschichte selbst ist wie immer durchaus spannend, vor allem weil der Leser ja von Anfang an weiß, wer hinter allem steckt. Interessant ist der Ausflug in die Welt der Hundekämpfe, wobei dieser auch ziemlich grausig ist. Dafür werden wir dann durch die humorvolle Beschreibung von "Spartakus" und seinem Herrchen entschädigt.
Auch die Fans von Tron und der Principessa kommen auf ihre Kosten, die beiden gehen auch in schwierigen Zeiten durch dick und dünn, wobei eine Hochzeit immer noch nicht in Sicht ist.
Einmal mehr liest Karl Menrad dermaßen herzerfrischend, dass man die verschiedenen Persönlichkeiten aus allen Teilen der Monarchie direkt vor sich sieht.

26.09.2009 13:29:00
tassieteufel

In seinem vierten Fall hat es Commissario Tron wieder mit einer recht kniffligen Sache zu tun.
Kaiser Franz Josef plant einen Venedigbesuch und alles deutet darauf hin, das ein Attentäter den Tod des Kaisers plant. Dafür kommen verschiedene Gruppierungen in Frage, doch bei genauerer Betrachtung greicht es keinem zum Vorteil, wenn der Kaiser stirbt, was hat es also auf sich mit dem Sprengstoff, der in einem Sarg heimlich nach Venedig geschafft wurde und mit der Leiche des Mannes, der aus der Lagune gefischt wurde und nach kurzer Ermittlung von Tron und Bossi als Besitzer des Sarges identifiziert wurde? Commissario Tron würde den Fall gern an die Militär-kommandantur abgeben, aber Baron Spaur hat diesmal ein ganz eigenes Interesse daran, den Fall auf eigene Faust zu lösen.
Und auch privat kommt Alvise nicht so recht zur Ruhe, die Principessa, seine Dauerverlobte eröffnet ihm, das es in Kürze Schwierigkeiten mit dem Export ihres Glases geben könnte, da
die Östreicher Exportzölle erheben wollen und nun soll Tron sich bei der Kaiserin für sie einsetzen.
Wieder gelingt es dem Autor wunderbar, die Atmosphäre im Vendig des ausgehenden 19. Jh. zu schildern. Obwohl man ja von Anfang an weiß, was es mit dem Attentat auf sich hat und wer der Drahtzieher ist, ergeben sich im Lauf der Geschichte und zum Ende hin einige unerwartete Wendungen und Commissario Tron, tatkräftig unterstützt vom inzwischen zum Inspettore beförderten Bossi, gelangen wenn auch auf Umwegen, wieder zur richtigen Lösung.
Der humorvolle Schreibstil des Autors hat mich auch bei diesem Teil wieder oft zum Schmunzeln gebracht, herrlich wie Bossi sich für die Idee vom professionellen Killer begeistert oder Tron u. Bossi zu ihrem nächtlichen Ausflug auf die Toteninsel aufbrechen.
Die Contessa und die Principessa haben diesmal leider nicht allzu viele Auftritte, dafür gibt es ein Widersehen mit Graf Königsegg, dem etwas leichtlebigen Haushofmeister der Kaiserin.
Der Graf hat sich dank seiner Spielsucht in eine ziemlich ausweglose Lage gebracht, doch zum Glück gibt es ja Tron und Bossi, die auch hier wieder helfend eingreifen. Königseggs nächtliche Aktivitäten haben mich köstlich amüsiert, besonders als "Spartacus" dann dazu stößt.

Fazit: wie erwartet bietet auch dieser Teil ungetrübte Lesefreude pur. Der Spannungsbogen bleibt durchweg erhalten und der amüsante Erzählstil begeistert einfach. Viele lieb gewonnene Figuren aus den vorherigen Teilen trifft man wieder und besonders Conte Tron und Bossi wachsen einem immer mehr an Herz.