Gondeln aus Glas

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Kindler, 2007, Titel: 'Gondeln aus Glas', Originalausgabe

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Venedig im Juni 1864. Mitten in der Nacht wird Commissario Tron zu einem Kontor im Palazzo Moro gerufen: Der Kunsthändler Kostolany ist ermordet worden, und ein wertvoller Tizian scheint abhanden gekommen zu sein. Bald findet Tron die junge Frau, die das Gemälde kurz zuvor an Kostolany verkauft hat. Es ist Marie Sophie, die Königin von Neapel und Schwester der Kaiserin Elisabeth. Unglücklicherweise weiß ihr Gatte nichts vom Verkauf des Gemäldes, die ganze Angelegenheit scheint äußerst delikat und beschert Tron einige unruhige Nächte. Privat schlägt er sich mit den Capricen einer jungen polnischen Pianistin herum, die auf dem Ball zur Markteinführung des TronGlases spielen soll. Wofür wiederum die Principessa nicht das nötige Verständnis aufbringt, denn sie kann die hübsche Polin nicht ausstehen. Als die junge Frau erdrosselt aufgefunden wird, gerät Tron selbst unter Verdacht ...

 

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Letzte Kommentare:
01.10.2009 16:17:56
tedesca

Teil 3 der Commissario-Tron-Reihe. Diesmal ist es Königin Mari Sophie von Neapel, die Schwester der Kaiserin, die in Venedig in Schwierigkeiten gerät. Ein Tizian verschwindet und taucht wieder auf, und der Mord an einem Kunsthändler bleibt nicht lange der einzige... Tron ist mehr als einmal gefangen zwischen Pflichterfüllung und seiner Liebe zur Pricipessa, die gemeinsam mit der Contessa ihr eigenes Süppchen kocht.
Vergnüglich, spannend, unterhaltsam und intelligent - ein wahres Krimivergnügen! Einmal mehr verleiht Karl Menrad der Geschichte zusätzlich Dichte und Atmosphäre.

19.09.2009 14:45:36
tassieteufel

Commissario Trons dritter Fall ist für mich der bisher beste Teil und hat mich restlos begeistert!
Diesmal muß Alvise Tron den Mord an einem Kusthändler aufklären und seine Ermittlungen führen ihn dabei in allerhöchste Kreise, denn Marie Sophie von Borbonne, die Königin von Neapel und Schwester von Kaiserin Elisabeth befindet sich inkognito in Venedig und wollte dem ermordeten Kunsthändler ein wertvolles Gemälde verkaufen, und gerade dieses kostbare Bild ist das Einzige, was nach dem Mord gestohlen wurde und natürlich will die Königin das Bild unbedingt zurück, ist sie doch in argen Geldnöten. Und auch privat ist der Conte wieder von allen Fronten belagert, seine Mutter probt schon den Einstieg ins Geschäftsleben, die Principessa scheint nur noch an das Tron Glas zu denken und die ganz privaten Schäferstündchen der
Beiden werden regelmäßig von Sergante Bossi boykottiert, der den Commissario zu immer neuen Vorfällen abberuft. Und als wäre das nicht schon genug, sitzt dem armen Mann mal wieder Baron Spaur im Nacken, der jetzt eine Novelle im Emporio della Poesia veröffentlichen
will, die Tron nat. selber schreiben muß, außerdem scheint sich bei Spaurs Geliebten mal wieder ein Nebenbuhler breit zu machen und wer anders als Tron käme da in Frage,das wieder zu richten?
Sergante Bossi hat mir hier besonders viel Spaß gemacht mit seinen neumodischen Worten wie Indizienkette, Zeitfenster und Tat-ortfotografie.Conte Tron hat damit so seine Probleme, denn
auch seine Mutter schmeißt neuerdings nur so mit solchen Worten (Produkte, Absatzmärkte etc.) um sich und der gute Alvise ist kein Freund des Fortschrittes.
Der Krimifall gibt zunächst Rätsel auf, Verdächtige und Motive gibt es genug um Verwirrung zu stiften und auch das verschwundene Bild scheint nicht nur einmal zu existieren……
Es macht Spaß mit zu rätseln obwohl das bei den Büchern von Nicolas Remin gar nicht mal das Wesetliche ist, das ganze Drumherum ist so interessant, das es insgesamt eine perfekte Mischung ergibt. Geschickt werden hier historische Hintergründe mit dem Krimifall und der einmaligen, von leichtem Verfall geprägten, Atmosphäre Venedigs verknüpft. Dabei erstaunt immer wieder, mit welcher Leichtigkeit der Autor Stimmungen und skurile Szenen einfangen und beschreiben kann, herrlich wie Baron Spaur und Tron von einem englichen Lord für Gauner gehalten werden oder die Szene als Spaur Tron von dem neuen Nebenbuhler berichtet, da hab ich mich köstlich amüsiert!
Obwohl einige Zufälle und auch eine Portion Glück mit Spiel sind, gelingt es dem Commisario aber wieder, den Krimifall und seine ganzen privaten Problemchen wieder auf seine ganz eigene leicht schusselige Art zu lösen. Der Spannungsbogen wird konsequent gehalten, auch wenn man als Leser schon eher als der Commissario durchschaut, wer der Täter ist.
Insgesamt gesehen ein wundervolles Buch, spannend, dabei aber humorvoll, leicht hintergründig und absolut süchtigmachend!!

Fazit: hat mich restlos begeistert, hier macht es eindeutig die Mischung aus Krimi, Atmospähre,
Figuren und süffisantem Humor, schade das es nicht mehr solche Bücher gibt!!!