Der Junge im gestreiften Pyjama

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Fischer, 2006, Titel: 'The Boy in the Striped Pyjamas', Originalausgabe

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Carsten Jaehner
Das Dritte Reich aus Kindersicht mit Beigeschmack

Buch-Rezension von Carsten Jaehner Jun 2009

Kurzgefasst:

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

 

Bruno ist ein neunjähriger Junge und lebt mit seiner drei Jahre älteren Schwester Gretel und seinen Eltern in Berlin. Wir schreiben das Jahr 1943, und als Bruno eines Tages nach Hause kommt, sind die Bediensteten gerade dabei, den gesamten Hausstand einzupacken. Es geht nach Auschwitz, wo der Vater, ein hohes Tier bei den Nazis, eine vom Führer persönlich zugeteilte neue Arbeit antritt.

Weg von allen Freunden und allem vertrauten langweilt sich Bruno bald und versteht nicht, was sich auf der anderen Seite des Zaunes, den er direkt von seinem neuen Zimmer aus sehen kann, passiert. So beginnt er zu "forschen" und wandert den Zaun entlang, bis er auf der anderen Seite einen Jungen entdeckt, der in seinem Alter ist und in seiner gestreiften Kleidung einfach dasitzt.

Die beiden freunden sich an, so gut es in dieser Situation geht, nicht wissend, wohin diese Freundschaft einmal führen wird. Bis auch in seinem Gegenüber Schmuel der Forscherdrang geweckt wird.

Ein ideologiefreier Blick auf die Nazi-Zeit

John Boyne wagt mit seinem Roman einen Spagat, der nicht einfach ist und der letztlich auch nicht überzeugend gelingt. Als Jugendbuch gedacht und mit einem neunjährigen als Hauptfigur ist dieses Buch auf keinen Fall auch als Lektüre für Neunjährige geeignet. Der Sprachstil ist daher sehr einfach gehalten, die große Schrift lässt den nur 266 Seiten langen Roman länger aussehen, als er wirklich ist, was aber für Jugendbücher normal ist.

Die Charakterisierung der einzelnen Figuren geschieht immer aus der Sicht Brunos und ist daher nicht immer treffend und vollständig. Der Leser erlebt Brunos Forschen mit und ist leibhaftig bei allen Entdeckungen dabei, die er macht. Es ist, als ob sich mit dem Umzug von Berlin nach Auschwitz eine neue Welt auftut, eine neuer Planet gar. Der Forscherdrang entwickelt sich zwangsläufig, da alles vorherige weg ist und Bruno sich schlicht langweilt.

Komplette Naivität des Neunjährigen

Bruno wird als neunjähriger Junge geschildert, der scheinbar überhaupt keine Ahnung hat, was um ihn herum passiert. Er ist, noch in Berlin, auf seine Freunde und auf seine unnütze ältere Schwester fixiert und weiß noch nicht einmal, was sein Vater beruflich macht, außer, dass er ein wichtiger Mann ist. Selbst als der Führer höchstpersönlich zu ihnen nach Hause kommt, weiß er nicht wirklich, wer das ist und wer dessen weibliche Begleitung ist. Bruno wird so ideologiefrei wie möglich geschildert, um einen möglichst freien und unwissenden Blick auf das Leben der Zeit freizugeben. Zudem ist er auch körperlich kleiner und zurückgebliebener als Gleichaltrige, so dass er dem Leben generell etwas hinterher hinkt. Dazu passt, dass sich eigentlich niemand im Haus wirklich für ihn interessiert und alle ihn wie Luft behandeln.

Dabei belässt Boyne die Figur des Bruno derart naiv, dass er seine einzigen Bezüge zum Nazi-Regime, die Worte "Furor" und "Aus-Wisch" nicht richtig aussprechen kann. Erst durch seine Begegnung mit Schmuel beginnt er, sich auch für andere(s) als sich selbst und sein eigenes Leben zu interessieren, auch wenn er nicht immer die richtigen Schlüsse zieht. Dass die Menschen des Hauspersonals auch eigene Leben und somit eigene Geschichten haben, entdeckt er in seinem Forscherdrang auch eher zufällig, aber es bringt immerhin seine Denkmaschine in Gang.

Inhaltliche Fehler

Für einen Jungen, der nie ein anderes System als das Dritte Reich erlebt hat, ist das natürlich recht dürftig. Die Wahrscheinlichkeit, mitten in Berlin ideologiefrei aufgewachsenen zu sein, zumal seine nur wenig ältere Schwester weiß, was los ist, ist doch sehr gering. Aber niemand wagt es, den Jungen tatsächlich in das reale Leben einzuweihen, weder die Mutter, die sich sowieso mehr mit Oberleutnant Kotler beschäftigt, noch die Schwester, die auch in ihn verschossen ist, als auch das Personal, das sowieso immer mehr weiß als es sagt.

Allerdings gibt es tatsächlich einige inhaltlich-logische Fehler, die selbst dem geneigtesten Leser auffallen müssen. Da ist vom Vergessen der Namen der Freunde dir Rede, und ein paar Seiten später zählt er sie wieder auf. Dieser und ähnliche Fehler helfen dem wankenden Leser nicht bei seiner Beurteilung des Buches. Zudem bleiben angestoßene Erzählungen wie die Hintergrundgeschichten des Personals weitgehend unerzählt, und das dürfte Bruno bei seinem Forscherdrang selbst über den Zeitraum eines Jahres nicht entgangen sein.

Nach der Lektüre besteht Gesprächsbedarf

Dieses Buch ist für Kinder völlig ungeeignet und für Jugendliche, die sich nicht mit der Materie des Dritten Reiches beschäftigt haben, zum Teil unverständlich und viele Fragen aufwerfend. Für Erwachsene ist dies eine zwiespältige Lektüre. Rein auf den Inhalt besehen ist das Buch sicher eine Enttäuschung, da es den Leser ein ums andere Mal unbefriedigt den Kopf schütteln lässt. Aber es entlarvt das Regime als eine schreckliche Diktatur, die man sich nicht hätte ausdenken können, wenn sie nicht tatsächlich real passiert wäre.

Dieser Roman ist anders als andere Romane über das Dritte Reich und für manchen Leser harter Tobak. Ob man ihn mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Letztlich ist es ein Roman, der die Leser zu Diskussionen anregt und damit hat er immerhin erreicht, dass man sich mit diesem Thema beschäftigt. Somit hat John Boyne vielleicht mehr erreicht als andere Romane über die Nazi-Zeit.

Der Junge im gestreiften Pyjama

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Letzte Kommentare:
14.05.2019 12:13:35
Ira

Ich denke, die Kids heute sind etwas weniger aufgeklärt über den Holocuast, als wir es vor 30 Jahren noch waren. Wir kannte Kriegsverletzte, sie waren unsere Großeltern. Ich habe mit 13 Bücher darüber gelesen, die um einiges realer waren.
Das Theme kommt in der Schule nach wie vor erst in der 10. Klasse vor.
Mir gefällt die Heransgehensweise. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten Bruno ist ein Kind mit Behinderung.
Verantwortungsvolle Lehrer nutzen das Buch sicher nicht, um etwas zu verharmlosen, das ein unbereschreibbarer Teil der Geschichte ist.
Schildlers Liste kann man dann später ja immer noch schauen und besprechen.
Für 13 jährige und einen ersten Kontakt mit der Matrie ist es meiner Meinung nach gelungen.

13.02.2018 14:02:44
jenny schnuffelpuff

das buch ist echt toll schaut auch ,al den film an kkkkkkjlkjvljfdhbjkhdkjvbhjkfkjnjkcvnkcnksjnvkljlkjfjöjflkdjkljlkddjkljfdjdfkjfkjfdkjfdjfdjfkdjfkddfjkjkdfkjdfkjdjfkjdfkfjdkfdjkfdjkfjdkjkfjkjkjvjkjvcjkvjkcvjcvjkcvjkcnmmnxmnnmvncmvncmnvmnm,nvkljhdjlhlkdjfpijfihjlidfhdsjkghfjkghhkjköööllplplplplplplkkljkdjfkjdjfkdjkjdfkdjkdjkfjkdfkdjfkjdkwuoikd,mbjsjldkpwiojmhdjsfkdlfdkjkdjflkdjflkdjlkjflksdjklsjdflksdjlkdjkljfkljsdglkdjgklsfjglksjglkfnfkjkjgkljfklgjfkljglkdjkjkdlfjdlkjfdk,mfkljdskfvdfjkljkljdnvfskjflkjvmc vmfnbifjlödsköfl,dvlkfngkldjfldkläc,smvfklvwjvklfsnvma.dmkfdösokfdjglkjfkmvnldmv dkjfhblfkc limc,. mvcmnbflknlkvlf dbkjnflkjfnklfm.,dfmbkfjkjdfälkökdfkldfköldfökldöskldfkldfköldfkslödklöfsdklfsöklöökldfsdlfkösdklfökdlfödfklöskfdlökldfsökldökldfskldfskldsfkdlfsökldöfkldfdklfskdlfklödfsdkflökdflökdflödkflökdflöfkldöklfdklfdklfdklfdklöfklklöfdskldfsklödfkslö

24.03.2015 15:44:11
Laura

Ich finde dieses Buch auch sehr spannend. Dass Bruno so naiv dargestellt ist, ist eigentlich gut so. Manchmal denke ich: "Wie blöd kann man eigentlich sein?", aber ohne fies zu sein - ich finde es spannend, dass man die Geschichte auch so miterlebt, wie ein kleines Kind (zwar schon etwas jünger als 9), denn so hat man schon wieder eine ganz andere, spannende Ansicht der ganzen Geschichte (Nicht in dem Sinn, dass der Weltkrieg jetzt einfach krank oder super toll war!!!) Bruno versteht zwar nicht die "Wichtigkeit" der Trennung zwischen Juden und Deutschen, aber das gefällt mir an ihm, dass er die Menschen grade in dieser Zeit ohne Vorurteile betrachtet! Und man muss ja nicht in jedem Buch, das sich um den zweiten Weltkrieg dreht, die ganze Historie davon, alle Hintergründe und alle Fakten erfahren. Es ist ein sehr interessantes Buch, locker geschrieben und leicht verständlich!

14.06.2014 20:36:35
Anna

Imnotreal- also jetzt bitte nicht beleidigend werden!

So.

Ich finde das Buch sehr gut, zwar habe ich es auch in der Schule (damals achte Klasse) gelesen, aber ich hatte sowieso vor, es mir zuzulegen. Zum Inhalt wurde genüge gesagt, aber was ich besonders interessant und toll finde, sind diese kleinen Punkte, bei denen nicht klar gesagt wird was Sache ist, und der Leser selbst überlegen muss, wie z.B. Marias Vergangenheit (Ich vermute ja, dass sie Jüdin ist) oder die vielleicht-Affäre der Mutter mit Kotler.
Bruno ist nicht zu naiv dargestellt, sondern realistisch! So war es damals.
Bei einem bin ich mir nicht sicher- für welche Altersgruppe das Buch geeignet ist. Viele der Hinweise versteht man erst ab einem bestimmten Alter, in dem man aber auch schon Bücher, die sich nicht so bedeckt mit dem Schrecken des KZ's halten. (In der Schule haben wir mit echten Überlebenden geredet- Das Buch ist in dieser Beziehung nichts!)
Aber alles in allem ist das ein Buch, das jeder mal gelesen haben muss.

13.03.2014 19:06:42
gabi

ich winde dieses Buch die sie geschrieben haben sehr spannend
und sehr Traurig. Ich habe bis her
noch nie ein Buch so schnell gelesen wie ihren .Ich habe dieses Buch von der Bücherei von der Schule aus geborgt.Es ist sehr spannend. Danks Ihnen habe ich sehr vieles über den Weltkrieg
Meine Meinung ist das ich es schön wen man so welche Bücher lesen kann

13.12.2013 12:12:00
Silsmaria2004

Allen Schülern sei an dieser Stelle gesagt, herzlichen Glückwunsch, dass ihr dieses Buch über die Geschehnisse im 2. Weltkrieg lesen dürft und nicht einen "trockenen Schinken".
Die von Euch beklagte Naivität eines Neunjährigen kann ich nachvollziehen -im Jahr 2013! Aber mal ganz ehrlich, was genau hättet Ihr im gleichen Alter in der gleichen Zeit, in denen Kinder ihre Eltern zum Teil noch siezen mussten, getan. Twittern und Posten war nicht, kein Kontakt zu Gleichaltrigen, die allgemeine Berichterstattung nicht besonders vielseitig geschweige neutral und objektiv. Die Meinung von Kindern interessierte keinen oder nur wenige, und sowieso wurde sie oftmals mit seelischer und körperlicher Grausamkeit beantwortet, wenn sie nicht mit denen der Erwachsenen konform ging.
Es ist ein rührendes Buch, auf beiden Seiten des Zauns ein "Gefängnis", auf jeder Seite des Zauns ein kleiner Junge, die uns zeigen, wie sie ihre Welt wahrnehmen. Das Ende bleibt offen, das ist gut, man kann sich selbst die Frage beantworten, wie der eigene Weg auf der jeweiligen Seite verlaufen wäre, im günstigsten Fall, im schlechtesten Fall...

11.12.2013 10:32:44
rdtzh

Ich würde das Buch weiter empfehlen, denn es ist nicht nur für uns jugendliche was, sondern auch für ältere Menschen. Ihm Buch hat mir Bruno sehr gefallen, weil er keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Religionen sieht. Der kleine Junge währe für manche Menschen in der ganzen Welt ein Vorbild. Denn er hat keine Vorurteile und das gefällt mir an dem kleinen Bruno. Ich fand an dem Buch nichts schlecht es hat mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen auch wenn es etwas traurig war.

01.11.2013 11:33:09
LikeAnEmo

Ich denke, dass das Buch im allgemeinen ein spannendes, sehr grausames Thema anschneidet, da ich es jedoch im Rahmen des Unterrichts kennegelernt habe,ist mein Interesse nicht wirklich geweckt wurden. Mir persönlich gefällt es demnach nicht, was auch daran liegt, dass ich den Holocaust zum Glück nicht miterlebt habe, man das Buch nicht wirklich verstehen kann, außer man hat sich mit dem Thema beschäftigt. Der Schreibstil ist mehr für Erwachsene eingerichtet und nicht für Teenager wie mich.
Durch die Naivität von Bruno gelingt es einem interessierten Leser, sich beinahe in die Situation hineinzuversetzen, da der Junge ja ebenfalls keine Ahnung von den Geschehnissen hat.
Das Buch von John Boyne veredeutlicht außerdem, wie wichtig eine Freundschaft wie die von Bruno und Schmuel in diesen Zeiten war.
Das Buch ist über eine sehr grausame, aber interessante Zeit geschrieben. Jeder der von Geschichte begeistert, an einer schrecklichen Zeit gefallen gefunden hat (also, etwas darüber erfahren möchte), sollte dieses Buch auf jeden Fall gelesen haben.

14.07.2013 11:19:00
sunny-girl

Gerade die unbedarfte, naive Sicht macht für mich das Buch zu etwas besonderen. Sachbücher, Bücher aus Sicht der Täter (z.B. Der Tod ist mein Beruf von Robert Merle) oder der Opfer (z.B. Nackt unter Wölfen von Bruni Apitz) gibt es zur Genüge.
Die Naivität von Bruno ist zwar etwas überzeichnet, aber ich denke, bei vielen in dieser Zeit herrschte der Grundsatz "Nichts hören, nichts Sehen , nichts Sagen" um nicht in Schwierigkeiten zu kommen. Wie soll dann ein überbehütetes Kind ohne Medien (damals gab es nur Radio) an Informationen kommen? Auch aus Gesprächen mit meinen Großeltern weis ich, das sie von der Existenz von KZ´s erst nach dem Krieg erfahren haben.
Ich bin auch der Meinung , dass man gewisse geschichtliche Kenntnisse haben sollte, um das Buch zu verstehen. Aber es fängt die Atmosphäre gut ein.

01.05.2013 18:21:10
Julia

Mahalo,
ich habe das Buch durch den Schulunterricht kennengelernt.
Was ich bzw. meine Klasse für negativ am Buch befunden haben war einerseits die für uns übertrieben dargestellte Naivität eines Jungen, der in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin, aufgewachsen ist ,mit einem Lagerkommandanten als Vater und dennoch nichts über den damaligen politischen Zustand und den Holocaust weiß. Ausßerdem ist es auch sehr schwer erst einmal herauszufinden was überhaupt "Furor" bedeuten soll, obwohl es doch eines der fundamental wichtigsten Begriffe der damaligen Zeit war. Schmuel, eigentlich auch eine Hauptfigur, tauchte erst seh spät auf, was an der Wichtigkeit dieser Person zweifeln ließ, obwohl sie erst Brunos Leben in Auschwitz grundlegend veränderte.
Was man jedoch dem Roman zu gute halten muss ist natürlich, dass man sich gut in die Situation hineinversetzen kann (wenn Bruno nicht neun sondern sechs Jahre alt wäre, wäre es perfekt!). Dadurch dann man wirklich durch die Augen eines so naiven und neutralen Jungens blickt, ist es erstaunlich zu erfahren wie ein Kind die damalige Zeit wahrnahm. Mit grandiosen Folgen! Man lernt so das komplette Geschehen von einer anderen Seite kennen, der eines Kindes! Außerdem gibt es eine gewisse Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet er Sohn des Lagerkommandanten, absolut gar nichts über die damalige Situation weiß.
Dadurch das John Boyne der Geschichte ein offenes Ende gelassen hat bleibt die wirklich schreckliche Tat eher im Hintergrund und das Buch ist auch somit für jüngere Gemüter geeignet.

26.03.2013 15:22:01
Annika

Hallo,
ich habe das Buch zusammen mit meiner Klasse gelesen.
Positiv an diesem Buch war, dass es immer Lücken gab, an denen nicht geschrieben war, was genau passiert war, aber mit Vorkenntnissen es erahnen konnte. Ich fand es war leicht und verständlich zu lesen. Meine Kritik ist allerdings, dass viel aus der Kriegszeit nur umschrieben und nicht beschrieben wurde. Deshalb hatte ich nich das Gefühl, dass ich etwas dazu gelernt habe.
Im Großen und ganzen aber ein gutes Buch, in der Freundschaft eine große Rolle spielt!
Dies war mein erstes Buch, was ich von der Schule aus gelesen habe, freiwillig!!! Das muss schon was heißen!!!

18.03.2013 19:55:21
Juri

Hier nur ganz kurz:
Dieses Buch ist, wie ich finde, sehr gut gelungen.
Es beschreibt die schaurigen Taten der Nazis und ihr Denken aus der Sicht eines nichts-ahnendem, 9-jährigen Jungen, Bruno. Er meint es immer nur gut, und versucht stets gerecht zu sein, es ist schon sehr traurg, dass Bruno nach und nach verstehen muss, was die schaurige Wahrheit ist. Obwohl er das, so habe ich das verstanden, bis zum Schluss gar nicht vollständig tut.

Wir wollen in der Klasse 7 eine Lektüre durchnehmen und mein Deutsch-Lehrer gab mir dieses Buch zum Vorstellen. Morgen ist es soweit, es wäre echt cool wenn wir das Buch nehmen würden, es sirg für echt viel Gesprächsbedarf (im positiven Sinne;)).

Da ich jetzt nicht der super Buch-Kritiker bin, also überhaupt kein Buch-Kritiker, kann ich nichts über Schreibstil und sonstige Verbesserungsmöglichkeiten, die es in dieser Hinsicht bestimmt gibt, sagen, ich kann nur sagen, dass das Buch, von der Wirkung auf einen 13- jährigen Jungen her, echt perfekt ist! Absolut empfehlenswert!!;D

19.06.2012 22:52:23
Pangloss

Aus gegebenem Anlass hier vielleicht noch ein paar Hinweise:

Liebe Schüler, liebe Lehrer, liebe Leser:

Wir freuen uns, dass ein Buch, das wir hier präsentieren, scheinbar zur Schullektüre geworden ist. So etwas kann nie schaden, erstens weil es ein Thema behandelt, das zur deutschen Geschichte einfach dazugehört und mit dem man irgendwann sowieso konfrontiert wird, zweitens ist es immer gut, wenn man andere zum Lesen bringt.

Dennoch seien hier ein paar Hinweise erlaubt: Wir (die Histo-Couch und alle Mitarbeiter und User) sind nicht dafür da, für euch (liebe Schüler) irgendwelche Interpretationen zu erarbeiten und zur Verfügung zu stellen. Solche Bitten werden unweigerlich ignoriert und ins Leere laufen. Selber lesen - selber denken, das soll die Devise sein.

Diese Seite dient dem Meinungsaustausch, allerdings gehört dazu eine gewisse gepflegte Wortwahl und keine Beleidigungen und Kraftausdrücke. Beiträge mit solchen Wörtern werden hier schnellstens gelöscht. Gerade dieser Seite beobachten wir regelmäßig und werden so etwas hier nicht dulden, leider passiert sowas immer wieder.

Desgleichen werden hier Beiträge mit Spoilern (allzu wichtige Details aus dem Buch, die einiges inhaltliches verraten) gelöscht. Also, nicht wundern, wenn hier mal was fehlt. Wir waren das.

Ach ja. Der Film beruht auf dem Roman, nicht umgekehrt. Bitte bedenkt das mal bei euren Kommentaren.

Und nun hoffe ich auf ein paar schöne Beiträge. Den Blödsinn werden wir hier immer löschen.

12.06.2012 17:27:09
paula

Das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" macht nachdenklich. Wir haben es gerade in der Schule gelesen (8.Klasse) und viel darüber diskutiert. Man kann immer etwas neues herausfinden oder sich dazudenken z.B. dass die Mutter Brunos auch so eine Art Affäre mit Kotler hatte, da sie sich immer weiter von ihrem Mann distanziert und Geborgenheit sucht... Das bekommt man zwar beim Lesen nicht direkt mit, aber die Eltern streiten sich öfter, vor allem am Ende, als die Mutter wieder nach Berlin will...
Durch dieses Buch wird jedoch die Wahrheit über die Grausamkeiten nicht gesagt, weil Bruno so naiv ist. Im Film wird dazu mehr veröffentlicht, was John Boyne aber sicher nicht so dachte, sondern dieses Buch als Kinderbuch herausgeben wollte...
Trotzdem findet man hier eine einfach geniale Geschichte.

15.04.2012 17:43:34
Duru

Hallo,

ich habe das Buch zusammen mit der Klasse gelesen. Ich besuche die 11. Klasse und wir haben von 4-6 Büchern "Der Junge im gestreiften Pyjama" ausgewählt, weil dieses Thema uns sehr gefallen hat und unsere Deutschlehrerin uns kurz daraus gelesen hat.

Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Es war ziemlich einfach geschrieben und am Anfang hat es etwas genervt, dass Bruno alles immer wieder wiederholt hat.
Später hat man sich aber daran gewöhnt und hat das nicht mehr gemerkt, beim lesen.
Ich finde es klasse, dass es auch aus der Sicht eines Kindes geschrieben wird. Normalerweise weil der im Buch erzählende immer über alles Bescheid. Hitler, Nazis, SS-Führer,.... werden nie direkt bei Namen genannt. Das ist ebenfalls gut, weil man selbst nachdenken musste, was wer für eine Rolle spielt. Der Wandel von Gretel war auch äußerst interessant.
Hat ziemlich genervt, dass Bruno so naiv war, fanden wir alle.
Man konnte strikt mitverfolgen, was das Nazi-Regime mit den Kindern angestellt hat.

Jedoch muss ich sagen, dass der Film viel besser war. Ich war überrascht. Normalerweise waren immer Bücher besser als die Filme, aber das ist das erste, das andersherum war. Das Ende hat im Film mehr Spannung, mehr Dramaturgie gehabt. Im Buch war es eher nicht nachvollziehbar, dass der vater erst nach Jahren darauf kommt und die Mutter auf merkwürdige Ideen kommt.

Im Film hat man es auch aus anderen Sichten gesehen und das finde ich sehr gut gelungen. Die mutter war für mich keine große Rolle. Aber im Film ´habe ich erst vieles verstanden. Als diese sich heftig gestritten hatten an einem Abend und die mutter durchgesetzt hat, dass sie zurück gehen. Im Film hat man diese Unterhaltung mitbekommen und ich war ein Fan von der Mutter. Ihr Charakter hat mir persönlich sehr gefallen, was andere in meiner Klasse ebenfalls bejahen können.

Insgesamt kann man das Buch lesen. Ich würde 3 von 5 Sternen geben, trotz viel Kritik, da ich finde, dass es sich gelohnt hat, das Buch zu lesen. Aber im Zusammenhang mit dem Film würde ich 5 von 5 Sternen geben. Der Film zeigt wirklich Seiten, wo man im Buch nicht drauf kommt.

Wirklich empfehlenswert!

11.04.2012 16:18:55
Wirth.Roxana

Hallo, ich musste mir ein Buch aussuchen dass ich in der Schule vorstellen konnte. Als ich meiner Leherin sagt dass ich das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama " vorstellen würde, war sie nicht sehr begeistert. Sie meinte nur dass dieses Buch nichts für Jugendliche sei und dass meine Klassenkameraden den Sinn des Buches nicht verstehen würden. Nach einer langen Diskussion gab sie mir eine Chance und leis mich das Buch vorstellen. Als ich dass Buch dass erste mal gelesen hatte verstand ich es selbst noch nicht, aber nach dem dritten mal und vielen Nachvorschungen verstand ich plötzlich um was es sich handelte. Ich war erstaunt wie ein so verschwiegenes und trauriges Thema in kindlicher Sicht so gut eingebettet werden kann. Ich bin überweltigt von diesem Buch und kann nur jedem sagen dass es sich lohnt dieses Buch zu lesen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Verfilmung des Filmes weißt ein paar Unterschiede zum Buch auf ist aber sehr ähnlich. Der Film ist etwas Brutaler und dadurch erst ab zwölf Jahren zu sehen.

13.03.2012 14:20:04
Paechy

Hallo,ich finde das Buch super gut.Es ist einfach geschrieben und man erfährt trotzdem sehr viel aus der Nazizeit.Es ist sehr interesant und hat mich auch lange zum nachdenken gebracht.Man erfährt viel davon,
wie grausam die Menschen in Deutschland damals waren!!!!!!
Ich empfehle es aus alle fälle weiter!!!!!

04.03.2012 13:03:04
daniel

Wir mussten dieses Buch für die Schule lesen (10. Klasse) und meine Klassenkameraden und ich sind von diesem Buch nicht wirklich beeindruckt. Meiner Meinung nach stört es das alles aus der Sicht eines neun-jährigen geschildert ist. Es wird nicht viel erklärt und Spannung oder Leselust wird nicht wirklich aufgebaut.

01.02.2012 20:54:45
Kira

Ich finde dieses buch, interressant und auch gut, da die geschichte aus dem Nationalsozialisum mal nicht brutal und aus der sicht eines leidenen geschrieben wurde, diese geschichte wurde gut aus der sicht eines jungen dessen vater der kommandant war geschriebn. Den Hintergrund mit dem Konzentrationslager ist deutlich geworden. Dieses buch ist sehr gut.

14.01.2012 13:20:05
Nadine

Wir habendes Buch auch in der Schule gelesen und es hat mir sehr gut gefallen . Es ist ein bewegendes und aufrüttelndes Buch , eine erschütternde Geschichte aus dem dunkelsten Kapitel der Menschheit.
Hatt mich sehr zum Nachdenken gebracht . Es ist sehr einfach geschrieben was das Lesen erleichtert , kann ich nur weiterempfehlen xD

05.12.2011 15:23:24
saeed

Das Buch ein Junge im gestreiften Pyjama ist meiner Meinung nach sehr interessant, es verrät durch die Beziehung der beiden Junge viel über die nationalsozialistische Zeit.
Das grauenhafte Verhalten des Deutschen Kommandanten, lässt einem ein Schauer über den Rücken laufen.
Faszinierend an dem Buch ist zumal auch die Vielseitigkeit der vorkommenden Verhaltensweisen. Benutzt werden Eigenschaften wie Hass, Freundschaft, angst, Trauer und Mut.

03.12.2011 14:41:58
Nica

ich finde es ist ei sehr schönes aber auch trauriges Buch !Bruno ist ( finde ich ) ein bisschen zu Navi dargestellt, und wird auch nicht viel schlauer! er kann zum beispiel nicht mit dem Zaun anfangen und seine Eltern sagen ihm ja auch nie die Wahrheit daher kann er auch nicht genau wissen was sich hinter dem Zaun für schlimme Sachen abspielen. Ich finde sonst ist das Buch sehr schön geschrieben und man bekommt mal ein Gefühl wie es früher alles war und das finde ich toll. Der Film ist auch sehr gut und natürlich auch unendlich traurig! Das hier war meine Meinung zu dem Buch und ich würde es sehr weiter empfehlen ! :)

21.11.2011 12:15:34
linusssss

ich finde das buch nicht so toll, da ich so ne geschichten nicht mag...der autor hat es gut geschrieben und hat die geschichte auch spannend gemacht....der film ist sehr gut und ich persönlich finde ich den Film besser als das buch, da ich nicht so gerne lese.....der film ist einbisschen zu kurz für meine begriffe.....aber beim buch finde ich es für unlogisch, dass erst im 10. Kapitel erst schmuel kommt und im film kommt schmuel recht früh...ich hoffe der vater ist es eine lehre, dass er kommandant war und sich nie wieder böse verhält.....

21.11.2011 12:14:04
ringelfeeeeee!

Zum Buch bin ich geteilter Meinung. Meiner Meinung nach ist der Junge für ein neunjähriges Kind zu naiv - wäre das Kind sechs oder sieben gewesen, hätte ich seine Verhaltensweisen und Denkweisen für absolut logisch empfunden.
Außerdem glaube ich nicht, dass einem Kind in der Zeit des Nationalsozialismus die Propaganda vorenthalten worden wäre. Also hätte das Kind sowohl die Beschimpfungen gegenüber Pavel und Schmuel erkennen müssen - spätestens hätte ihm aber die Lage klar gewesen sein müssen, als seine Schwester ihn auf die Tatsache aufmerksam macht, dass die Menschen auf der anderen Seite des Zaunes Juden sind. Obwohl ich durchaus glaube, dass ein Kind nicht mit den genauen Lebensumständen und Vorgehensweisen im KZ vertraut war.
Außerdem finde ich es doch sehr anstößig, dass auch die Erwachsenen nicht Auschwitz sagen können (Ausnahme die Schwester am Ende des Buches) sondern permanenet Aus-Wisch sagen, was als kindlicher Versprecher okay, aber sonst absolut unnötig ist.

Ansonsten ist die Idee meiner Meinung nach gut umgesetzt und eine Zaunfreundschaft dieser Art ist nicht unrealistisch. Eine schöne sanfte und doch erschreckende Weise um auf die Missstände des dritten Reiches aufmerksam zu machen ohne wieder ausgelutschte Schemen zu verwenden.

Nettes Buch für zwischendurch, aber an manchen Ecken doch etwas kritisch zu beäugen.

21.11.2011 12:13:56
Lisa-Marie

Ich finde das Buch ist gut geschrieben vorallem gefällt mir das es aus der sicht von Bruno geschrieben ist ! Dadurch bekommt man einen einblig darüber das viele kinder früher keine ahnung hatten was passiert um sie herrum passiert und man kann das alles besser verstehen da es nach und nach alles raus kommt und er das alles erst erforscht .

21.11.2011 12:13:18
daniel

Ich finde das Buch nicht so toll, weil ich solche Bücher oder Geschichten nicht so gut finde.
Aber trotzdem ist es gut geschrieben.
die atmosphäre der geschichte ist gut und glaub würdig.
aber was mich gestört hat war das es immer wider wider holt wirt.
und es hat sich ewig hin gezogen bis man was an informationen gekrigt hat.

21.11.2011 12:11:15
FiSHi´s

Also wir haben das Buch im Deutschunterricht gelesen. Eigendlich lese ich nich soo gerne, aber dieses Buch ist sehr schnell zu lesen, weil es sehr groß geschrieben ist, es in der Perspektive eines jüngeren geschrieben, alsoo ich finde soo kann man es einfach besser verstehen.

Zwar ist es durchaus realistisch, dass Bruno keine Ahnung von Konzentrationslagern und deren Innenleben hat - woher auch - und versucht sich mit dem Jungen von der anderen Seite anzufreunden, allerdings ist mir Bruno bei weitem zu naiv.
Ich glaube kaum, dass es im Dritten Reich ein Kind im schulpflichtigen Alter gab, das nicht über die Propaganda und das Rassendenken im Bilde war - erst recht nicht das Kind eines so hochrangigen Nationalsozialisten - und so hätte Bruno spätestens nach dem Gespräch mit der Schwester anders auf die Situation reagieren müssen.

21.11.2011 12:10:59
KathaL.10.2

Ich finde das Buch sehr interesant. Wir haben das Buch in der Schule gelesen und schon als ich ein bischen rumgeblättert habe, wusste ich das es sehr gut geschrieben wurde. Normaler weise lese ich solche Bücher nicht aber ich finde gut das wir es in der Schule lesen. Über das Thema Judenverfolgung denke ich Privat nicht viel drüber nach aber wenn wir es in der Schule als Thema haben dann kommen bei mir schon solche Gedanken auf, was wäre wenn ich damals gelebt hätte. Bei solchen Büchern kann ich mich irgendwie immer gut in die Person versetzen und kann auch manche Situationen die sie beschreiben verstehen... Was ich gut finde ist, das man langsam an das Thema herangeführt wird, weil ja Bruno selber nicht alles versteht. Auch den Film zum Buch habe ich geguckt. Leider hatte ich nach einer zeit nicht mehr sehr viel Lust den Film zu gucken, da ich ja immer wusste was passiert daich davor das Buch gelsen hatte. Meine Eltern hatten mit mir zusammen den Film angeguckt und auch sie waren danach sehr in Gedanken und stumm. Von dem Film war ich sehr betroffen. Ich finde es sehr traurig, das Menschen auf die Idee kommen einfach andere Menschen zu töten nur weil sie eine andere Religion oder andere Meinungen haben. Da wir dazu auch ein Portfolio machen müssen bin ich immoment sehr mit dem Thema beschäftigt und in meinem Kopf kreisen viele Gedanken über das Thema.

21.11.2011 12:10:36
sag ich nicht

Ich habe das Buch gelesen und den Film dazu gesehen. Die Geschichte kann man sehr gut lesen. Man erkennt, dass Bruno keine Ahnung hat, um was es eigentlich geht. Aber das Ende finde ich ein bisschen schade, das ganze letzte Kapitel im Buch ist total überflüssig, es zerstört die ganze Tragig.
Das finde ich im Film besser, obwohl die Umgebung, also der Garten, bisschen enttäuschend ist. Der Garten wird sehr prachtvoll beschrieben, mit Blumen und einer Bank, aber im Film ist es dort einfach nur grün und überall stehen Bäume, außerdem wird der Vater anders präsentiert, als im Buch. Dort hat man ihn als eiskalt kennengelernt und im Film trinkt er mit der ganzen Familie in Ruhe Tee.

Am Ende des Films war ich echt geschockt und habe geheult.

Aber trotzdem würde ich das Buch und dem Film jedem weiterempfehlen. :)

21.11.2011 12:10:02
Till

Ich habe das Buch Geschenkt bekommen aber habe es dann nicht gelesen. Jetzt haben wir das Buch in der Schule und es ist wirklich ein gutes Buch. Es ist gut Beschrieben und sehr traurig am Ende. Der Film ist ein bischen anders als das Buch aber trotzdem sehr gut getroffen. Ich lese nicht gerne aber das Buch war wirklich gut hab mich sehr gewundert.

21.11.2011 12:05:15
saskia 10.3

Ich finde das Buch sehr spannend aber auch traurig . Es ist auch sehr interessant geschrieben aber das Ende ist besonders schlimm, da finde ich das Buch besser da es dort nicht so genau gesagt wird was passiert ist und man sich den rest ja eigendlich schon denken kann. Aber im Flim hat man ja alles genau gesehen und da sind mir gleich die tränen gekommen. Ich selber würde das Buch natürlich weiter emfehlen da man den flim einmal gesehen haben muss. Aber ich selber würde mir den film nicht mehr anschauen, da er mir zu traurig ist.

21.11.2011 12:04:57
Mavin Hoebertz

Ich finde das Buch wirklich sehr toll, da die Aussprache und die Verfassung gut umgesetzt wurde.
Die Geschichte an sich wurde gut erfasst da sie den Eindruck des damaligen Leben der Juden beschreibt.
Sie gibt uns mehr Informationen, und sie zeigt wie sich Menschen doch täuschen können.
Im groß und ganzen finde ich das der Autor John Boyne sich sein Teil der Geschichte gut gedacht hat und beschreiben hat.
So da ich 150 Wörter brauche um meine Einschätzung überhaupt abzusenden, schreibe ich jetzt noch weitere Details über das Buch von John Boyne.
Ich fand das auch der Film gut verfilmt wurde und die Schauspieler sich auch gut präsentierten.
Außerdem fand ich auch gut das der Vater durch den Tod seines Sohnes im Konzentrationslager einen anderen Einblick bekommen hat.
Wir Mitmenschen versuchen das Leben und leiden der Juden im KZ nachzuvollziehen und hoffen das etwas so schlimmes hier in unserer Welt nicht noch einmal geschieht.

21.11.2011 12:01:31
CHECKERVOMNECKER

ich finde das buch ganz gut , es ist sehr realistisch, und es ist sehr spannend am ende wo der vater den jungen sucht, ich kam auf das buch nur weil wir es im deutsch unterricht durch gelesen haben.

21.11.2011 12:01:10
Lara10.2

Naja wir sollten das Buch in der Schule lesen und es ist nicht ganz nach meinem geschmack, da ich lieber von Schriftsteller wie Stephen King lese aber an sich ist es wirklich gut geschrieben. Auch als Bruno den Film über das Lager gesehen hatte und sich später eingestehen musste, dass es dort nun wirklich nicht so war wie er es nun gedacht hatte. Das Ende war schon traurig aber zur gleichen zeit auch gut um dem vater mal zu zeigen was er dort eigendlich tut und wie sehr er den anderen im Lager eigendlich weh tut, denn anscheinend wollte er das vorher ja nicht einsehen.

21.11.2011 12:00:44
Didier

Ich habe das buch für ein Referat gelesen und war beeindruckt,wie Boyne den 2.Weltkrieg in den Augen eines Kindes erzählt.
Naivität kann man jedoch von einem 9.Jährigen Kind erwarten finde ich,
Schließlich hat man in dem Alter nicht viel gesehen,wie im Buch erzählt wird,dass er nur sein Zuhause erforscht und mit seinen Freunden spielt.
Ich bin erst 12 und kann verstehen warum Boyne,Bruno naiv dargestellt hat.

Aufjedenfall war das Buch einer der Besten die ich je gelesen habe.

06.11.2011 20:05:15
Ella

das Buch ist doch geil ! ;D
was habt ihr nur dagegen ?
ich find\'s sehr schön erklärt,
und es scheint sich auch für 12 -Jahrige zu eignen.
würde das ganze aus der Sicht des Lagerkommandanten beschrieben [auch wie dümmlich Bruno ist] würde mir das Buch nicht gefallen.
aber es wäre auch nicht schlecht gewesen, wenn mal 1 - 2 Seiten aus der Sicht von Schmuel geschrieben wären .
[auch wie Bruno sein eig. schönes Leben so schlecht darstellt. er hat ja so ziemlich alles]
doch am Anfang habe ich das mit dem Aus-Wisch nicht verstanden .
musste ich goolen\' .
es hätte mich mehr gefreut, wenn die letzten paar seiten, noch ein wenig herausgezögert wären, mit mehr Dialogen und Eindrücken.
aaaber ,mir hat\'s gefallen :\'D

01.11.2011 16:10:26
Seda E.

Ich habe das buch für ein Referat gelesen und war beeindruckt,wie Boyne den 2.Weltkrieg in den Augen eines Kindes erzählt.
Naivität kann man jedoch von einem 9.Jährigen Kind erwarten finde ich,
Schließlich hat man in dem Alter nicht viel gesehen,wie im Buch erzählt wird,dass er nur sein Zuhause erforscht und mit seinen Freunden spielt.
Ich bin erst 12 und kann verstehen warum Boyne,Bruno naiv dargestellt hat.

Aufjedenfall war das Buch einer der Besten die ich je gelesen habe.

29.10.2011 15:34:29
Michel Suppenschüssel

Dieses Buch habe ich von einer Freundin ausgeliehen bekommen , um es im Urlaub einmal zu lesen. Sie sagte dass dieses Buch sehr angenehm zu lesen ist , nicht zu dich nicht zu dünn. Als ich die ersten Seiten las , fragte ich mich was Bruno und seine Familie auf dem Land vorhaben und warum die Elternihm nicht verrieten warum sie umziehen. Doch als ich immer weiter lasd , wurde mir alles immer klarer und die mitreißende Story überwältigte mich. Man hat mit dem kleinen Schmuel das ganze Buch über mitgefühlt , er hat keine Freunde und einen Vater hat er auch nicht mher (vergast). In diesem Buch gehzt es um den 2. Weltkrieg indem alle Juden , und am End auch Bruno , vergast wurden. Bruno will Schmuel helfen , seinen Vater zu suchen da er nicht weiß wo dieser steckt geschweige denn weiß er das der Vater tod ist. Auf den letzten Seiten wurd die Story am traurigsten da Bruno sich verkleidet als Jude und deshalb vergast wird. Im ganzen ein tolles Buch!

29.10.2011 15:28:30
Buch Kritiker

Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne ist ein zurecht mehrfach ausgezeichnetes Buch. Es beinhaltet eine packende und berührende Story des jungen Bruno. Man sieht was passieren kann wenn man seinen Kindern nicht die Situation richtig schildert. Im großen und ganzen eins der besten Bücher das ICH jemals gelesen habe.

01.10.2011 10:37:00
Judy

Ich bekam dieses Buch von meiner Tante geschenkt. Zuerst habe ich mich darüber gewundert, dass im Einband keine Inhaltsangabe zum Thema des Buches geschrieben worden ist. Dies weckte meine Neugier und ich begann es zu lesen. Es ist ein sehr eindrucksvolles Buch, was sich mit dem Nationalsozialismus aus der Sicht eines neunjährigen Jungen auseinandersetzt. Die Sprache des Buches ist sehr einfach und einige Wörter wurden auch so geschrieben, wie Bruno sie verstand z.B Furor. Ich finde dieses Buch ist sehr empfehlenswert und stimmt nachdenklich.

27.05.2011 17:01:20
Anni

Momentan behandeln wir in unserer Schule die Themen rund um Nationalsozialismus. Dazu konnten wir uns verschiedene Bücher auswählen. Zuallererst dachte ich, dass "Der Junge im gestreiften Pyjama" gar nicht gut sein sollte. Ich habe mir vorher erst den Film dazu angesehen und muss sagen, dass das Buch den Film überlegend geschlagen hat! Ich fand es überraschend und einfach nur erstaunlich, wie ein kleiner, neunjähriger Junge, überhaupt keine Ahnung haben kann, über die Schrecken der damaligen Zeit. Ich finde, dass es John Boyne außerordentlich gut gelungen ist, diese Schrecken aus der Sicht eines naiven Jungen zu verdeutlichen. Jedoch finde ich den Film zum Buch überhaupt nicht ansprechend. Man hätte daraus wesentlich mehr machen können! Man hat vielmehr die Szenen rund um den Nationalsozialismus verschönert, nach meiner Meinung nach, in dem Film. Jedenfalls, ich denke, dass dieses Buch einfach nur empfehlenswert ist! Es ist wirklich mal etwas ganz anderes, diese Zeit aus der Sicht von Bruno zu erleben.

17.04.2011 15:15:25
Max Mustermann

Also mir Persönlich hatt das Buchh angesprochen weil ich dieses Thema gearde in der Schuhle haben und das Buch viel von dem was Früher war erzählt. Schockiert hatt mich das der Vater und die Mutter von Bruno nicht aufgepasst haben das er von diesem Zaun fernbleibt. Im großen und ganzen war das Buch gut.

02.12.2010 22:05:33
Nathalie

In dem Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne erschienen 2006, geht es um einen kleinen neunjährigen Jungen namens Bruno der mit seiner ganzen Familie von Berlin nach Auschwitz zieht und sich somit sein ganzes Leben ändert. Bruno wächst als Sohn eines SS-Offiziers im zweiten Weltkrieg auf. Er lebt mit seiner Familie d.h seiner großen Schwester Gretel, seiner Mutter, seinem Vater und den Dienstleuten in Berlin in einem schönen großen Haus. Doch als er eines Tages von der Schule nachhause kommt ist alles anders. Alle sind hysterisch und packen ihr ganzes hab und gut in Umzugskartons ein. Doch als er dann erfährt dass sie in eine Stadt namens Auschwitz zieht weil sein Vater dort arbeiten muss wird er sowohl traurig als auch wütend. Er will nicht umziehen da es ihm hier in Berlin sehr gut gefällt. Als Bruno mit seiner Familie dann in Auschwitz ist wird ihm sofort klar dass es hier total langweilig und öde ist. Um das Haus herum ist ein Stacheldrahtzaun und er kann hinter diesem Zaun viele Menschen mit gestreiften Pyjamas sehen. Er freundet sich mit dem gleichaltrigen Jungen namens Schmuel an der auf der anderen Seite des Zauns lebt und wie alle anderen auch ein gestreiftes Pyjama trägt. Er weiß gar nicht welcher Gefahr er sich damit begibt, aber das ist ihm nicht bewusst und so freundet er sich unschuldig mit dem Jungen an.

01.11.2010 15:54:18
Rebecca

Wir mussten das Buch in der Schule lesen. Es hat mir sehr gefallen, die Sicht aus der dieses Buch geschrieben wurde hat mir auch sehr gefallen weil man alles ein bisschen besser verstanden hat. Es gibt auch Bücher indenen mit i-welchen wörten gerumgeworfen wird obwohl der leser is nicht vertsteht. Das ist in dem Buch nicht so, da man alles aus Brunos sicht sieht ist es sehr einfach sich in die Geschichte hereinzuversetzen. Sehr zu empfehlen finde ich das Buch für Schulklassen aus der 7. oder 8. Klasse. Das heißt aber nicht das es nicht jeder lesen kann. Ich finde das Buch ist auch für Erwachsene sehr informativ. Ich finde is sehr wichtig Schüler aber auch Erwachsene die nichts darüber wissen aufzuklären, dazu ist das Buch sehr gut. Nur zu empfehlen !

12.10.2010 13:25:41
leseratte117

Ich habe mir dieses Buch gekauft, als ich am Bahnhof war und gerade noch ein bisschen Zeit hatte. Ich war erst gar nicht recht fasziniert von dem Titel den das Buch hat. Aber aus Neugier habe ich die Inhaltsangabe gelesen. Oder besser gesagt...wollte sie lesen. Denn da stand das man nicht wissen sollte um was es in dem Buch geht bevor man anfängt es zu lesen. Und das allein fand ich schon so spannend und interessant, das ich mir das Buch gekauft habe. Ohne überhaupt zu wissen, um was es sich für eine Geschichte handelt.

Als ich dann allerdings angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen.

Ich finde das Thema um den 2. WK sehr interessant. Es gibt schon viele veröffentlichte Dokumente und Berichte von zeitzeugen und dann lese ich dieses Buch. Ich war und bin immernoch fasziniert von dem Buch. Ich finde den Text sehr gut geschrieben und möchte hiermit den Autor loben, für seinen unglaublichen Schreibstil.
Als ich das Buch ausgelesen hatte, hat mich die Story sehr zum nachdenken gebracht. Ich habe mir sehr viel im Internet und in anderen Wissensbüchern über das Thema 2 WK und das Buch selbst durchgelesen.

Und ich bleibe noch immer bei meiner Meinung. :
Das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" Ist und bleibt ein wahres Meisterwerk !!

09.06.2010 18:11:24
lalalala

Meine MEINUNG ... Ich finde das Buch einfach umwerfend. In fast allen Buechern kommt raus das es wirklich zu dieser Zeit so war, dass sehr viele Erwachsene Menschen nicht gewusst haben was wirklich passiert in den KZs so genannten Arbeitslagern sie wussten nicht das es nur dazu dienen sollte die Juden schnellstens umzubringen. Vorallem aber gab es zu dieser Zeit auch nicht in jedem Haus ein Radio oder gar einen Fehrnseher wie sollten da die Kinder in diesem alter schon alles ueber den 2 Weltkrieg wissen. Auserdem finde ich ist Bruno so naiv nun auch wieder nicht dargestellt er ist ein kleiner Junge der als Sohn eines Kommandanten von Auschwitz aufwaechst dieser musste uebrigens eine Schweigepflicht ablegen sie (die Maenner) durften ihren Familien garnichts ueber ihre Arbeit erzaehlen darum wird in der Familie auch nicht viel ueber Brunos Vaters Arbeit geschprochen. Und zum Thema ich finde John Boyne hat es sehr gut getroffen er hat genau beschrieben wie der Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden ( Ariern) waehrend dem 2 Weltkrieg in etwa war. Und ich finde es muss nicht jedes Buch fuer alle Lehrreich sein manche wissen mehr ueber den 2 Weltkrieg andere weniger doch dadurch das Bruno am Anfang auch unaufgeklaert ist kann man mit ihm zusammen die schreckliche Zeit ueber den Holocaust gut erforschen !!!

30.05.2010 11:39:28
Henriette

Meine Meinung
Bruno, neun Jahre alt, lebt mit seiner Familie in Berlin. Es ist ein unbeschwertes Leben. Bis zu ihrem Umzug, weg von Berlin, weg von den Freunden, weg von den Großeltern. Ein Umzug in ein kleineres Haus, eine trostlose Umgebung, in der Nähe eines Stacheldrahtzaunes. Nur mit der Zeit findet er einen Freund, Schmuel, der Junge mit dem gestreiften Pyjama. Schmuel lebt auf der anderen Seite des Zaunes. Sehr langsam begreift Bruno, dass es auf Schmuels Seite des Zaunes nicht schön ist.

Ein schwieriges Thema, welches sich John Boyne angenommen hat. Viele Leser sind begeistert, fasziniert von diesem Buch, sind betroffen. So ganz anschließen kann ich mich nicht. Wäre das Thema nicht so ernst, hätte ich gesagt, es ist ein nettes Buch für zwischendurch. Mir persönlich wird Bruno zu naiv dargestellt. Er scheint überhaupt keinen Begriff davon zu haben, was in der Welt passiert. Bruno wird anscheinend von den Eltern künstlich dumm gehalten. „Das ist kein Thema“, „Darüber spricht man nicht“. Und sein Vater war Lagerkommandant. Anscheinend wurde nicht über die „Arbeit“ gesprochen. Nicht aufgeklärt. Dort auf der anderen Seite leben Juden und wir sind das Gegenteil. So wurde es im Buch geschrieben. Wie können die Leser, die selber noch nicht viel über Holocaust wissen, in diesem Buch darüber mehr erfahren?? Für mich ist das Thema NS-Zeit kein Thema für Belletristik.

Fazit: Thematisch schon sehr gut, aber durch die zu naive Darstellung von Bruno verliert das Buch für mich und erhält nur vier von fünf Sternen.

13.12.2009 12:17:39
cicikiz42u

Auf dem Umschlagtext des Jugendbuches Der Junge im gestreiften Pyjama findet der Leser nicht -- wie sonst üblich -- eine Inhaltsangabe des Romans. Vielmehr soll der Leser die Lektüre völlig unvoreingenommen beginnen und die Geschichte durch die Augen des neunjährigen Helden Bruno erleben. Bruno wächst zu Beginn des zweiten Weltkrieges wohlbehütet und glücklich mit seiner Familie in Berlin auf. Doch dann muss er plötzlich an einen Ort namens „Aus-Wisch" umziehen, weil der „Furor" den Vater dort für eine wichtige Aufgabe vorgesehen hat. Bruno kann das nicht verstehen und hasst sein neues, graues Zuhause, das in einer öden Gegend liegt, wo keiner mit ihm spielt. Besonders schrecklich und rätselhaft ist der endlose Stacheldrahtzaun hinter seinem Haus, hinter dem Menschen in gestreiften Schlafanzügen in Baracken leben. Die Antworten, die der Junge auf seine Fragen nach den "Menschen hinter dem Zaun" erhält (Antwort des Vaters: "Das sind gar keine Menschen") bringen ihn auch nicht weiter. Dann lernt er auf einem seiner Spaziergänge den gleichaltrigen Schmuel kennen, der auf der anderen Seite des Zaunes lebt, einen gestreiften Pyjama trägt und schrecklich abgemagert ist. Heimlich trifft sich Bruno von nun an fast täglich mit Schmuel und es entwickelt sich eine Freundschaft, die nur ein tragisches Ende finden kann.