Die Goldhändlerin

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2004, Titel: 'Die Goldhändlerin', Originalausgabe

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Annalena Brix
Inquisition, Verwandlungen und Familienbande

Buch-Rezension von Annalena Brix Apr 2006

Iny Lorentz lädt den Leser wie gewohnt dazu ein, eine junge Frau auf ihrem oftmals steinigen und spannenden Weg zum Glück zu begleiten. Der Weg beginnt in diesem Fall im Süden Deutschlands und führt über Umwege durchs Ausland bis nach Hamburg. Vor dem historischen Hintergrund der Judenfeindlichkeit im Mittelalter wird die Tochter eines jüdischen Händlers auf zahlreichen Reisen und Abenteuern begleitet.

Die Goldhändlerin

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Letzte Kommentare:
12.11.2016 19:42:34
Ritual

Historische Hintergründe sind gut nachvollziehbar (einfach in "Google" zu recherchieren) und nicht zu konzentriert; für mein derzeitiges Bedürfnis, deutsche Geschichte epochenweise, in lebendig dargestellter Form zu erkunden genau richtig! Einige Orte und Namen sind tatsächlich fiktiv und Daten anachronistisch, im Wesentlichen jedoch richtig mit der Romanhandlung verwoben. Während "Die Vergolderin" das von einer Frau betriebene Handwerk genau beleuchtet, stehen in "Die Goldhändlerin" die Ereignisse auf der Wanderschaft im Vordergrund. Bei Hörbüchern – längere Romane höre ich mir grundsätzlich an - ist man ohnehin näher am Geschehen, vor allem, wenn die ausschließlich sehr guten Sprecher und Sprecherinnen das Geschehen und die Dialoge flexibel aus den verschiedenen Charakteren und Situationen heraus lesen.

09.08.2016 15:03:43
Melanie Zobl

Die Geschichte ist in Ordnung, die allerdings eher dem Bereich Fantasy als Historischer Roman zuzuorden ist. Schlimm genug, das es sich bei einigen der Hauptschauplätze um fiktive Orte handelt, lebte in Augsburg um 1486 kein einziger Jude mehr, da diese im Progrom von 1438 vertrieben worden waren. Es gibt noch zahlreiche weitere kleine Detailfehler in diesem Roman. Daher kann ich ihn für Leser, die gut recherchierte historische Romane suchen und womöglich beim lesen was lernen möchten, nicht empfehlen.

17.03.2016 20:38:33
Ute L.

Dieses Buch bekommt von mir auf einer Skala von 1 bis 10 eine 1 mit Sternchen!! Von der ersten Seite an hat mich das Schicksal der Heldin Lea so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und mich ständig hier und da ein bisschen Zeit abgeknapst habe um schnell ein paar Seiten weiterzulesen. Mich hat die Art des Erzählens total begeistert. Einerseits sehr genau und detailreich, aber niemals so ausschweifend dass es zu langatmig geworden wäre. An vielen Stellen des Buches habe ich mit Lea (und auch mit Orlando) mitgefiebert und mich gefragt, wie sie wohl aus dieser oder jener Situation wieder herauskommen werden. Eine wunderbare Geschichte mit einem sehr interessanten Thema und einem großen Handlungsbogen, superspannend und fesselnd erzählt von der ersten bis zur letzten Seite.

30.04.2013 16:20:39
Maddin90

Dies ist mein allererster Roman von Iny Lorentz. Ich war total begeistert. Ich finde es toll, dass Sie die Judenverfolgung thematisiert hat, denn die Juden haben es ja in unserer 2000jährifen Geschichte nie leicht gehabt. Ich habe mich völlig in die Lea hineinversetzt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann es sehr empfehlen.

06.01.2011 01:20:55
Georg

Dieser Kommentar ist von der Redaktion gelöscht worden, weil er einen stark antisemitischen Inhalt hatte. Wir bitten die Userinnen und User, bei der Kommentierung von Romanen auf antisemitische, rassistische und beleidigende Äuserungen zu verzichten.

26.08.2008 18:46:18
Andreas Schulz

Noch intensiver als Lesen ist das Hören dieses lebendig geschriebenen Buches, das, historisch korrekt, die gesellschaftliche Lage der Juden schildert und ihre Ausbeutung durch Menschen, die sich Christen nennen, und geldgierige Adlige. Der zum Leben notwendige Geschlechtsrollentausch zeigt vor allem wie festgelegt diese Rollen waren
und das soziale Leben eines Menschen bestimmen.

Es ist das erste Buch dieser Autorin und es lohnt sich, es zu lesen oder - zu hören

11.03.2008 11:16:03
anushka

Ich habe schon viele Bücher von Iny Lorentz gelesen und befürchtet, dass sich die Geschichten immer mehr gleichen. Dieses Buch hebt sich jedoch wirklich von den anderen ab und bietet einen interessanten Hintergrund. Dass es Judenverfolgungen schon im Mittelalter gab, lernt man ja in der Schule. Aber das Ausmaß und die europaweite Verbreitung dieser Praktik wird einem durch diesen Roman sehr anschaulich gemacht. Und auch die Tatsache, dass eigentlich beide Seiten nicht aufeinander zugehen wollen. Erschreckend ist dabei jedoch die Ausweglosigkeit der damaligen Juden, denn wohin hätten sie fliehen können, wenn ganz Europa die Juden aus ihrem Land vertreiben will? Die Situation der Juden im Mittelalter war sehr prekär: zum einen waren sie beliebt, um die Wirtschaft der Region anzukurbeln und die ewig bankrotten Landesherren zu finanzieren. Andererseits liefen sie Gefahr, dass man ihnen den Wohlstand neidete und sich auf übelste Weise ihrer entledigte, wenn man das Geld nicht zurückzahlen wollte.
Dieses Buch war sehr spannend und die Charaktere weitestgehend überzeugend. Allerdings war das Ende dann wiederum ein typisches Iny-Lorentz-Ende: oberflächliches, zu kurz geratenes Happy End, bei dem sich auch die emanzipierteste Frau freudestrahlend in die ihr zugedachte weibliche Rolle fügt.

09.02.2008 21:38:18
bini

Bin auch der Meinung dass dies bis jetzt das beste Buch von Iny Lorentz ist, welches ich bisher gelesen habe. Bereits nach wenigen Seiten hatte mich das Thema gefesselt und so habe ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen.
Die Zeit in Spanien fand ich etwas langatmig, dafür das Ende zu kurz beschrieben - dies tut dem Gesamtbild aber keinen Abbruch. Wenn man Iny Lorentz Bücher mag sollte man dieses Buch unbedingt lesen.

24.01.2008 14:01:49
Lisa

Nach der Triologie der Wanderhure,die ich schwerenherzens zu ende gelesen habe, war die Goldändlerin mein nächstes Buch von Iny Lorentz. Es war sehr gut zu lesen und konnte es ebenfalls kaum aus der Hand legen. Ich hätte aber gern noch ein bisschen mehr über das Zusammenleben mit Orlando erfahren, fand den Schluß aber trotzdem sehr süß :) . Das Buch war im Gegensatz zu den Wanderhurenbüchern nicht ganz so "dreckig" geschrieben ist aber ein durchaus lesenswertes Buch. Wie bei jedem guten Buch bin ich traurig, dass es ich zu ende gelesen habe. Trotzdem ist bis jetzt die Triologie bei mir auf Platz eins.

14.11.2007 21:18:45
Anne

Wenn man das Buch einmal zur Handgenommen hat kann man es nicht mehr weg legen.
Man denkt man ist Lea Goldstaub und erlebt den Progrom mit und trifft seine wahre Liebe.
Ich will niemand etwas vorweg nehmen, man sollte es lieber selbst lesen und sich eine eigene meinung bilden !!!
Meiner Meinung nach kann man keine schlechte Meinung haben, sondern nur eine GUTE !!!

25.11.2006 16:23:06
Larissa

hallo lesefreunde!
ich finde, dass "die goldhändlerin" bis jetzt das beste von iny lorentz geschriebene buch ist. ich als 16-jährige kann mich gut in die haut der hauptperson lea hineinversetzen und ich bin beeindruckt von den verschiedenen spannenden ereignissen, die von der autorin fantastisch dargestellt werden. auf kleine details wird häufig viel wert gelegt und gerade das macht die geschicht so real und fesselnd. ich kann das buch nur weiterempfehlen und versprechen, dass das ausgegebene geld nicht zum fenster herausgeworfen wird. das buch ist es wert zu lesen!!!

01.11.2006 00:11:56
Mayana

Das Buch "die Goldhändlerin" befasst sich mit einem interessantem Thema. Es ist genauso interessant geschrieben wie die bekannten Wanderhurenbücher. Jeder, der Iny Lorentz Bücher mag, dem kann man dieses Buch nur empfehlen, da sie es zum wiederhohlten mal schafft den Leser zu fesseln und ihn alles um ihn herum vergessen zu lassen. Sie schafft es dem Leser immer mehr Hunger auf weiteres zu machen. Ich kann dieses Buch nur allen weiter empfehlen.