Die stillen Römer

Erschienen: Januar 1979

Bibliographische Angaben

  • dtv, 1979, Titel: 'Die stillen Römer', Originalausgabe

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Rom zur Zeit des Kaisers Augustus, Stadt der Verzweiflung und der Hoffnung. Hier kreuzen sich die Lebenswege von vier jungen Menschen. Da ist das Mädchen Tabea, das drei alte Weiber die Kunst lehren, den Körper zu verkaufen. Und da ist der Bauer Mamercus, der sein Leben einem grausamen Kult weihen muss, weil sein Dolch den Senator Spurius Cotta verfehlte.
Da ist der Sklave Pamphilus, der die ihn prügelnde Herrin liebt und flieht, ehe er daran zerbricht.
Und da ist Manius, der Sohn der angesehenen Familie der Arruntier, der die geheimnisvollen Beziehungen seines Hauses zu einer stummen Weberin im verrufensten Viertel entdeckt. Sie alle leben in Rom, sie alle sind Rom, diese Stadt des wilden Mordgeheuls in den Arenen und der stummen Opfer in den stillen Gassen.

 

Die stillen Römer

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Letzte Kommentare:
05.09.2012 23:25:50
anath

Vielleicht das beste Buch aus der Reihe - obwohl es schwer fällt, die vier Bücher in eine Rangfolge zu sortieren. "Die stillen Römer" schreibt die Geschichte fort, man erfährt was aus den tapferen Bewohnern von Lakros und der angeblichen Prinzessin geworden ist. Und man lernt neue Menschen kennen. Tabea und Mamercus zum Beispiel, die einen reinen Überlebenskampf führen und so sehr aufeinander angewiesen sind. Und Pamphilus, der dazu geboren ist zu lieben und der doch nicht lieben darf.
Waldtraut Lewin verwendet in diesem Buch auch ein paar phantastische Momente, bleibt aber immer auf dem Boden der Realität. Es geht durchaus witzig zu - um in den nächsten Zeilen in tiefe Tragik umzuschlagen.
Das Buch berührt den Leser tief und vieles von dem, was dort erzählt wird bleibt lange im Gedächtnis haften. Letztendlich ist es die Geschichte vom Beginn des Untergangs einer gewaltigen Macht, die an ihrer Dekadenz und ihrer Gier irgendwann zugrunde gehen wird. Und es ist die Geschichte von Menschen, die um ihr kleines Leben kämpfen, um ihre Gefühle und ihre Würde in einer Welt, in der dafür kein Platz zu sein scheint.

Ein Buch, daß -ebenso wie die anderen Bücher der Römertetralogie- unbedingt ins Regal mit den besonders gelungenen Histo-Romanen gehört.