Herr Lucius und sein schwarzer Schwan

Erschienen: Januar 1973

Bibliographische Angaben

  • dtv, 1973, Titel: 'Herr Lucius und sein schwarzer Schwan', Originalausgabe

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Zwei junge Männer versuchen eine Freundschaft fortzuführen, die sie einst als Schüler und Lehrer verband. Der eine, Lucius, trägt einen angesehenen römischen Namen, ist Erbe eines stattlichen Vermögens sowie zahlreicher Sklaven und hat eine verführerische Braut aus vornehmem Geschlecht. Der andere, Auletes, ist Sklave aus Alexandria, wurde als "Schwarzer Schwan" von Lucius Vater mißbraucht, dann weiterverkauft. Er begreift, daß die Zeit am Vorabend des Spartacus-Aufstandes die Utopie der Harmonie zwischen Herr und Knecht zerstört.

 

Herr Lucius und sein schwarzer Schwan

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Letzte Kommentare:
13.12.2011 22:49:10
anath

In diesem ersten Buch der Römer-Tetralogie bleibt Waldtraut Lewin am engsten an der Realität. Beklemmend intensiv beschreibt sie die Stimmung der Sklaven Roms kurz vor und während des Spartakusaufstandes. Der schwarze Schwan - das ist Auletes, gebildet und erfahren, der ehemalige Lehrer des Herrn Lucius. Auletes, der Flötenspieler, von dem alle wissen daß er schon als Kind vom alten Herrn zum Sexsklaven ausgebildet wurde und daß er diesen Namen nicht bekommen hat weil er ein Musikinstrument beherrschen würde. Aus der Gosse zurückgeholt in die Familia des Herrn Lucius wird er schnell zur anerkannten Autorität unter den Sklaven.
Und da ist diese kleine Germanin, regelmäßig kahl geschoren wegen ihres schönen blonden Haares und sonst zu nichts zu gebrauchen. Zwischen den beiden keimt eine starke Liebe auf und es berührt den Leser tief, wie die Autorin all die Fallstricke beschreibt, die große Hoffnung, die Verzweiflung, den Kampf bis zum Schluß - den nicht alle überleben werden.
Was Waldtraut Lewin da erzählt ist zum einen ein genaues Abbild der zunehmend verkommenden römischen Gesellschaft, zum anderen aber auch eine wundervolle Liebesgeschichte zweier Menschen, die hart um ihr Glück kämpfen.
Alle Protagonisten sind gestochen scharf gezeichnet, niemand dient als Lückenfüller, jeder hat seine Funktion. Wichtige Szenen sind so eindringlich erzählt, daß sie auch Jahre später noch im Gedächtnis bleiben. Ein wunderbares Buch, eines der herausragend guten, von denen diese Autorin neben weniger guten ein paar geschrieben hat.