Der Wollhändler

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • , 2008, Titel: 'Der Wollhändler', Originalausgabe
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1790 in Sachsen: Niemals hätte Maximilian, der einzige Sohn des Gastwirts Max Adam Speck, geglaubt, aus dem Elbdorf Gröba herauszukommen, wo seine Mutter gemeinsam mit dem Stiefvater die Gastwirtschaft "Zum Schifflein" betreibt. Doch als Maximilian vierzehn Jahre alt ist, vermittelt der Dorflehrer ihn nach Beucha zu einem Pfarrer. Hier saugt der Junge alles Wissen auf, das ihm geboten wird. Er lernt Englisch und Französisch so gut, dass ihm bereits im Alter von achtzehn Jahren eine Stelle als Korrespondent für englische und französische Sprache in der Beyerischen Wollhandlung zu Leipzig angeboten wird. Von hier aus beginnt der rasante Aufstieg des Jungen zu einem der erfolgreichsten Unternehmer Leipzigs. In Europa verschieben sich derweil durch Napoleons politische und militärische Erfolge die Grenzen. In diesen Zeiten begibt sich der junge Kaufmann auf Handelsreisen nach Köln, Aachen, Brüssel, Paris, Antwerpen, Pyrmont. Er gründet in Wien ein Handelshaus für Wollsortierung und vermählt sich mit der Leipziger Patriziertochter Charlotte Hänel v. Cronenthall. Doch die Völkerschlacht bei Leipzig stürzt auch Maximilians Handelshaus wie das gesamte öffentliche und wirtschaftliche Leben ins Chaos. Für Speck von Sternburg bedeutet dieser Krieg ein Trauma, zumal in dieser Zeit einige seiner Kinder geboren werden. 1818 gründet Maximilan Speck sein eigenes Handelshaus, den Specks Hof, nachdem er die Gesellschaft mit Beyer auflöst. Die Lehrjahre und die vielen Reisen haben aus Maximilian einen weltgewandten und umsichtigen Kaufmann gemacht, der Handelsbeziehungen in die ganze Welt besitzt. Er lässt Häuser für seine Arbeiter bauen, gründet auf seinem Landgut Lützschena eine Brauerei sowie eine Landwirtschaftsschule, deren Ruf bis nach Russland zu Zar Alexander dringt. Und ganz nebenbei stellte er eine beachtenswerte Kunstsammlung zusammen, die als Stiftung in das Museum der bildenden Künste Leipzig eingebracht wurde.

 

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