Die Kastratin

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2003, Titel: 'Die Kastratin', Originalausgabe

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Elke Röhrig
Kastraten, Kapellen und Konzerte

Buch-Rezension von Elke Röhrig Apr 2006

Der Name der Autorin/des Autorenehepaars verspricht bereits einiges. Doch was stellt man sich unter einer ";Kastratin"; vor? Wer in der Welt der Musik ein wenig zu Hause ist, wird an die berühmten Kastraten-Sänger der Sixtinischen Kapelle erinnert. Ein Buch also über Musik? Eine weibliche Sängerin? Doch was hat das mit Kastration zu tun? Die Beantwortung dieser Frage lässt nicht lange auf sich warten und wird gleich auf den ersten Seiten geklärt.

Die Kastratin

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Letzte Kommentare:
18.06.2016 07:31:23
Ulrike

Ich fand das Buch vom Mittelalter Lehrinhalt sehr interessant, jedoch fehtlte mir schon hier die genaue Beschreibung darüber, was einem Kastraten denn so "weggeschnitten" wird. Alles oder was? Auch welche Folgen es für einen Jungen hat; dass musste ich dann doch noch im Internet nachschlagen. Auch fehlte mir eine Beschreibung der Klangfarbe von Giulias Stimme. Also diese ganzen Feinheiten haben mir echt gefehlt um das Buch in einer höheren Klasse erscheinen zu lassen. Auch diese Streiterein und Verletzungen mit etlichen Leuten im Buch, (Vater, Vincnzo...) leider gab es keine Aussprachen diesbezüglich. ich glaub das ist mir alles etwas zu flach geschrieben...

13.03.2013 09:49:13
Kordula

Allen schlechten Kritiken zum Totz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte fand ich witzig, wenn auch zugegebenermassen nicht sehr realistisch. Der Unterhaltungswert hat für mich gestimmt. Wenn alles der Realität entsprechen muss, sollte man Geschichtsbücher lesen. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden. Das Buch war leicht und zügig zu lesen. Ich kann es weiter empfehlen.

21.09.2011 21:07:40
afamia

Dies war mein erstes Buch von Iny Lorentz, deshalb habe ich auch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zu ihren anderen Werken.
Jedoch muss ich sagen, dass ich, verglichen mit anderen historischen Romanen, ein wenig enttäuscht war. Die Geschichte bleibt für mich realitiv flach und farblos. Ich weiss nicht genau, ob es am Schreibstil, oder an der Story und am Thema selbst liegt. Ein nettes, gut zu lesendes Buch, jedoch nicht unbedingt weiterzuempfehlen.

15.01.2011 15:35:30
Gracia

Erläuterungen über den Inhalt spare ich mir an dieser Stelle, da diese schon oft genug genannt wurden und ich den Lesern die Spannung nicht nehmen möchte.

Am Buch "Die Kastratin" scheinen sich die Geister zu scheiden: Einerseits wird dem Autorenpaar vorgeworfen, dass das Thema "augelutscht" sein und andererseits sei die Recherche nicht gelungem. Letzterem Vorwurf kann und möchte ich nicht widersprechen, wobei ich auch erwähnen möchte, dass die Auseinandersetzungen zwischen Protestantismus und der traditionellen katholischen Kirche an einigen Stellen gut angesprochen wurden. Dem ersten Vorwurf muss ich jedoch entgegensetzen, dass es dem Inhalt und der Sprache des Romanes nicht schaden kann, ein Thema erneut aufzugreifen. - Tiergeschichten faszinieren Kinder auch noch, wenn sie schon hunderte kennen...
In welches Genre man den Roman nun einordnen möchte, ist mir als Leserin völlig egal - Musik, die mir gefällt höre ich, ohne, dass ich vorher über die Richtung informiert werden muss.

Ein klares Positivum des Romanes ist ganz klar die Beschreibung der Figuren: jede einzelne hat ihr Innenleben, hat Fehler und ein facettenreiches Gefühlsleben, was es dem Leser schnell ermöglicht, sich in die Figuren einzufügen.
Nicht nur das hält die Spannung für den Leser aufrecht.

Weniger gut haben mir die Zeitsprünge gefallen, bei denen ein Teil der Entwicklungen der Figuren verloren ging.
Der Titel des Buches ist eventuell nicht gut gewählt, da er Erwartungen weckt, dass das Leben eines Kastraten genauer beschrieben wird.

Alles in allem ist es ein Schmökerroman für diejenigen, die für ein paar Stunden aus dem Alltag fliehen wollen. - Eine lockere Unterhaltung mit Spannung und Liebe zu den Figuren, aber keiner ausgeprägten Genauigkeit in der Recherche.

06.01.2011 16:49:03
Stine

So schlimm ist das Buch gar nicht, auch wenn die Thematik Frau verkleidet sich als Mann etwas ausgeluscht ist. Dieses Thema kommt sehr oft in den Büchern von IL vor, langsam sollte man sich etwas anderes einfallen lassen. "Die Kastratin" ist aber nicht das schlechteste Buch von den Autoren "Dezembersturm" und Nachfolger finde ich weitaus langweiliger.Meiner Meinung ist es unwarscheinlich, dass sich eine Frau so lange als Mann verkleiden kann und das Vinzenzo nicht erkennt das es sich um eine Frau handelt.

13.01.2010 13:21:07
Karl Schmitt

Nach dem Lesen der "Kastratin" habe ich mich geärgert, soviel sinnlose Zeit mit dem Buch verplempert zu haben.
Nach dem Lesen der Kurzbeschreibung der restlichen Lorentz-Bücher komme ich zum Fazit: Die Autorin hat sehr zielsicher (oder war\'s Zufall??) den heutigen Zeitgeist gefunden, dass Frauen doch die besseren Menschen sind. Damit kann man heute immer "eine Mark machen". Wärt ihr doch Programmierer geblieben!!
Jetzt lese ich Herta Müller.

25.07.2009 20:25:46
Isabella

Von der erzählerischen Gestaltung her, wirkt der Roman sehr spannend, besonders in den Steigerungsphasen.
Dieses Buch könnte man jedoch eher als einen "femministschen" Roman bezeichnen als einen Historischen, da das Schicksal der Giulia Fassi (in Hinblick auf die Zeit )sehr unrealistisch wird, wie auch einige Details des Buches. Beispiele dafür finden sich in der Kastratentarnung einer Frau, im "zersingen" eines Glases, sowie im allg. Leben der Kastraten von damals:
Alle vorkommenden Figuren des Romans (außer einigen wenigen weltlichen Herrschern, Giuglielmo Gonzaga u. a.) sind ausschließlich Frucht der Fantasie der Autorin, somit nicht historisch.
Auch musikalische Fachbegriffe, sowie musikhistorische Wahrheiten sind teilweise verfehlt.

09.03.2009 15:14:33
Bernhard

Dieses Buch zeichnet die Lebensweise vor fast 500 Jahren nur unzureichend nach. Wenn man sich einige Sätze der direkten Rede genauer ansieht, dann kann man erkennen, dass einige gesprochene Worte viel später erst gebräuchlich wurden.
Alles scheint mir etwas aufgesetzt. Wenn man wollte, könnte man das Thema in eine beliebige Zeit rücken. Viel zu wenig wirft es die eigentlichen Probleme dieser Zeit auf. Die Dinge, die man bereits weiß, werden oft stark ausgewalzt, z.B. das Abbinden der Brust.
Ein typischer "Frauen-"Roman, kein historischer Roman!
Natürlich kennen wir diese Zeit sehr wenig. Dass es aber gute Beschreibungen geben kann, das zeigt "Die Päpstin".

18.01.2009 15:39:49
Katharina

Am Buch "Die Kastratin" von Iny Lorentz spielt in Italien zur Zeit der Renaissance.Am besten gefällt mir an den Iny Lorentz-Büchern ,dass sie von starken Freuen handeln,die ihrer Zeit voraus sind,die aus der ihnen damals aufgezwungenen Rolle,dem damaligen Frauenbild ausbrechen und damit über
sich hinaus wachsen.So ist es auch bei Giulia.Am Anfang hat mich etwas gestört,dass die Zeit,wo Giulia bei verschiedenen Edelleuten und in verschiedenen Kirchen singt,so in die Länge gezogen wird.Die Liebesgeschichte ist da doch sehr im Hintergrund.Nach und nach bekommt auch die Geschichte um die Liebe von Giulia und ... :) noch mehr Gewichtigkeit.Das ganze Buch ist von Szenen durchzogen bei denen man-manchmal mehr,manchmal weniger,mit der Härte und Unmenschlichkeit jener Zeit konfrontiert wird.Das lässt einen schon Schaudern und einen gewissen Ekel aufkommen.Aber so war das damals...es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen.Giulia,Vincenzo,Assumpta und
Beppo sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen.

03.08.2008 19:22:18
Renate

Wie schon in die Goldhändlerin schlüpft auch hier eine Frau in die Rolle eines Mannes. Man konnte das Buch gut lesen. Aber Iny Lorentz hat schon bessere geschrieben. Ansonsten nette Unterhaltung. Nur der Schluss hätte etwas auführlicher sein können.

27.05.2008 12:12:50
Anett

Dieses Buch war mein erster Iny Lorentz Roman. Es war fesselnd genug, das ich seit dem Auslesen ein Roman nach dem anderen von Ihr gelesen habe. Die vielen Namen waren etwas verwirrend und manchmal hätte man sich ein bißchen mehr Spannung gewünscht. Aber sonst konnte man das Buch schön ebenweg lesen und man wurde immer wieder an die Geschichte gefesselt. Das Ende fiel leider sehr kurz aus. Jetzt weiß ich das in all Ihren Romanen das Ende immer kurz ausfällt und das stört mich schon ein wenig. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne in die Vergangene Zeit reist.

25.02.2008 16:07:39
Henriette

Das Buch hat mir gut gefallen. Leicht zu lesen. Mir haben allerdings die Namen etwas Schwierigkeiten gemacht. Für mich wie immer gewöhnungsbedürftig. Der geschichtliche Hintergrund wurde zwar erwähnt, aber man wurde damit nicht erschlagen. Finde ich bei Romanen immer wichtig. Manchmal war die Geschichte etwas langatmig, dafür das Ende zu kurz gehalten.

06.01.2008 21:29:51
wolfgang

Die Kastratin ist bisher das schlechteste Buch, das ich von Iny Lorenz gelesen habe. Es ist gut für das Füllen eines langweiligen Wochenendes, aber es gibt zu wenig Informationen zu den selbst gestellten Themen (Lebensumfeld der Kastraten) und Musik in der Zeit. Laut der Homepage gibt es immer eine sehr lange Recherchephase zu den Büchern. Dass es nicht möglich ist ein Glas (leer!) zu zersingen habe ich mit einer einzigen Gogglesuche (Glas zersingen) ermittelt, so schlampig sollte man, wegen eines völlig unnötigen Gags, nicht arbeiten

08.08.2007 09:19:45
Wally

Das war ja wirklich zum Gähnen langweilig! Angeregt durch die hohe Punktzahl hab ich mich zum Lesen verleiten lassen - und es bitter bereut. muss meiner Vorrednerin Recht geben, die dieses Machwerk m. einem "besseren Schulaufsatz" vergleicht. Ich hätte das Wörtchen "besser" eher noch weggelassen ...

Keine anspruchsvolle, unterhaltende Kost in meinen Augen!

27.05.2007 22:15:32
judy

Beim Thema wurden Erwartungen geweckt. Insbesonder wenn man "Die Päpstin" noch in Erinnerung hat. Leider hat sich da nichts erfüllt. Ein besserer Aufsatz, der sich allzu sehr auf die wiederkehrende Beschreibung der Wamsfarben orientierte. Das "fraß dann wie Säure an meinem Herzen". Schade, die deutsche Sprache bietet mehr.

04.05.2007 13:07:14
Schneefrau63

Es ist interessant geschrieben und man legt es nicht gern aus der Hand. Dennoch fehlte mir die Spannung in diesem Buch. Irgendwie plätschert es so dahin. Die ganze Zeit wartet man darauf, daß es zwischen Vincenzo und Giulia funkt, doch da muß man sehr lange warten und es wird dann in aller Kürze abgehandelt. An "Die Goldhändlerin" bzw. "Die Wanderhure" kommt dieses Buch nicht heran. Dennoch würde ich sagen, daß es lesenswert ist.

19.11.2006 16:03:57
Birgitta

Es war schon sehr interessant einmal in die Welt der Kastraten eingeführt zu werden. In ihr Leben, ihre innere Zerissenheit und die persönlichen Probleme hineinversetzt zu werden. Diese Themen werden zwar immer nur ein wenig angerissen und doch bekommt man ein wenig Einblick in das Leben der Kastraten.

10.11.2006 18:01:12
Mayana

Das Buch "die Kastratin" ist anders als die "üblichen" Iny Lorentz Romane. Leider kommt in diesem Buch die Liebesgeschichte ein wenig zu kurz. Wer sich in der Musikszene und gerade in der Musikszene ein wenig auskennt, ist bei diesem Buch richtig. Alle anderen werden vielleicht arge Probleme durch die vielen verschiedenen Begrifflichkeiten. Dennoch ist die Geschichte in einer interessanten Epoche geschrieben. Leider fehlt im Taschenbuchformat der von mir so geliebte Historische Hintergrund, da es bisher das einzige Buch ist, welches in der Zeit von Martin Luther spielt, wäre das durchaus interessant gewesen. Dennoch ist dieses Buch ein Buch für Iny Fans gut geeignet. Obwohl ich denke, dass sie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation besser aufgehoben ist.