Hexenfeuer

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • , 2006, Titel: 'Hexenfeuer', Originalausgabe

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Göttingen im Jahre 1545: Dominikanerpater Eusebius und sein Schüler Johannes sind als Delegierte ihres Ordens aus Hildesheim auf dem Weg zum Konzil in Trient. In Gandersheim schließt sich ihnen ein alter Freund an, der Kaufmann Tile Brandis, der auf Geschäftsreise nach Göttingen ist. Die Szenerie, die sich den drei Reisenden in Göttingen eröffnet, ist jedoch alles andere als erfreulich: Nicht nur der aufkommende Hass gegenüber Katholiken schlägt den Ordensbrüdern entgegen, auch die Hexenverfolgung greift in voller Härte um sich. So wird nicht nur ein verheerendes Unwetter, das einen großen Brand verursacht, als "Werk des Teufels" gesehen, sie werden auch Zeuge, wie eine unschuldige Bäckersfrau der Hexerei bezichtigt wird, weil ein Junge neben ihr vor aller Augen einen Krampfanfall bekommt. Verfolgung und Folter treffen jedoch nicht nur die Bäckersfrau. Von der Hexenjagd bleibt niemand verschont. Nur Eusebius und seine Gefährten glauben nicht an den Hexenzauber. Sie machen sich auf die Suche nach der Wahrheit: Wer steckt hinter dem Kesseltreiben?

 

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31.07.2008 10:12:04
olympia

Pater Eusebius hat sich im Dominikanerkloster zurückgezogen und will hier seinen wohlverdienten Ruhestand verbringen. Für Johannes, seinem 18 jährigen Schützling ist er wie ein Vater. Als ein Schreiben von Rom eintrifft, werden Eusebius und Johannes auf die Reise nach Trient geschickt. Sie sollen dort das Kloster beim einberufenen Konzil vertreten. Schon kurz nach der Abreise treffen sie den ihnen gut bekannten Kaufmann Tile Brandis und beschließen, bis Göttingen gemeinsam weiter zu reisen. Kurz vor Göttingen werden sie an einem wunderschönen Tag von einem plötzlich aufziehenden verheerenden Unwetter überrascht. Dieses Unwetter löst auch einen Brand aus, bei dem einige Menschen ihr Leben verlieren. In Göttingen angekommen, erleben sie mit, wie ein Junge eine wohlhabende Kaufmannsfrau begleitet, als dieser plötzlich einen Anfall von Fallsucht erleidet und diese später als Hexe bezeichnet. Als Eusebius und Johannes von Brandis Geschäftsfreund in sein Haus mit eingeladen werden, wird langsam immer klarer, dass in Göttingen eine Hexenjagd beginnt. Eusebius und Tile, die beide nicht an Zauberei und Hexen glauben, gehen der Sache nach und stellen unangenehme Fragen. Sie wissen nur eines: jemand zieht hier im Hintergrund die Fäden.


Das Buch umfasst nur knapp 300 Seiten und so ist es etwas ungewöhnlich, dass der Autor gut 100 Seiten braucht, bis die Geschichte so richtig ins Laufen kommt. Die Gespräche zwischen dem jungen und unerfahrenen Johannes und dem alternden Vater Eusebius sind das Highlight in diesem Buch.
Franke Goyke erzählt das Hintergrundgeschehen bildhaft und gewährt dem Leser kompetenten Einblick in die Zeit um Martin Luther. Auch die Figuren sind lebendig geschildert und haben nachvollziehbare Charaktere.

Da die Geschichte jedoch ziemlich lange braucht um in Schwung zu kommen, braucht man etwas Geduld. Der Leser darf sich keinen Überraschungsmoment vom entdecken des Täters erwarten, sondern er wird schon selber sehr bald ahnen wer die Drahtzieher hinter dem ganzen Geschehen sind.

Fazit: ein gute und solide erzählte Geschichte mit interessanter Hintergrundinformation und einer Prise Humor. Wer einen spannenden Krimi erwartet wird hier - wie auch ich - bitter enttäuscht werden.

Zeitpunkt.
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