Der Mönch und die Jüdin

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2008, Titel: 'Der Mönch und die Jüdin', Originalausgabe

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Volker Faßnacht
Ein prickelnd-spannender Roman über eine unmögliche Liebe

Buch-Rezension von Volker Faßnacht Apr 2008

 

Der Mönch und die Jüdin

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Letzte Kommentare:
20.02.2011 14:24:34
Silky

Obwohl sich Hannah und Konrad erst auf Seite 316 kennenlernen fand ich auch die vorherigen Seiten sehr spannend und aufschlußreich. Ich musste so manches Mal über Konrads Gedankengänge schmunzeln(z.B. im Badehaus). Auch bei Konrads Familiengeschichte kam man ins Nachdenken.

Bei Radulfs "Predigten" bekam ich ein beklemmendes Gefühl und bei den Schilderungen des Progroms wurde mir übel. Wie schnell jemand doch eine Menge anheizen kann und das nicht nur in Mittelalter.

Ein sprachlich sehr schön geschriebener Roman, der den Spannungsbogen von Anfang bis Ende hält. Ich wurde in einen Bann gezogen und hoffe das der Autor noch mehr historische Bücher auf diesem Niveau schreibt.

23.05.2010 12:06:03
Bernhard Hausner

Bernhard von Clairvaux, oder Bernard von Clairvaux - der Mann war ja aus heutiger Sicht: Franzose - ein brillanter Geist und sicher ein Geistlicher, der das Beste wollte.

Aber aus heutiger und objektiverer Sicht hat dieser katholische Heilige vor allem Unglück und Leid über die Menschen gebracht. Vor allem als Motor und Antreiber bei den Kreuzzügen. Zitat (sinngemäß, nur sinngemäß!): wenn ein Mensch nun gar nicht an den Gott der Christen glauben mag, also darauf besteht Heide zu bleiben, so ist es noch das Gnädigste was ein Christ, es ging um die Kreuzritter, tun kann, diesen Ungläubigen tot zu schlagen.

Dies als Aufruf an die Kreuzritter zum Mord an allen und jedem, der ihnen auf dem Weg ins "Heilige Land" begegnet und das heißt spätestens ab der heutigen Türkei bis Palästina ...
So ein "Gottesmann" ist ein hochverehrter Heiliger!
Mag jeder selber urteilen.

Ob Thomas Görden in seinem Roman oder Umberto Ecco (In "Der Name der Rose" ist Bernard von Clairvaux der oberste Inquisitor), sie liegen mit ihren kritischen Gedanken zu diesem Kirchenmann richtig. Bernard von Clairvaux hat im Namen Christi Schreckliches angerichtet!
Wollte man Bernard von Clairvaux einordnen, steht er durch Aufrufe wie den Mord an jedem Ungläubigen wohl eher nicht neben dem "Vogelflüsterer" Franz von Assisi sondern neben Josef Goebbels.
Mein Namenstag ist der 20. August.
Als ich über meinen Namenspatron zu recherchieren angefangen hatte wurde ich über diese Wahl immer weniger froh. Bei Wikipedia oder auf den katholischen Seiten zu den Kirchenheiligen bleiben diese Aufrufe zum Völkermord aus den Predigten für die Kreuzzüge des Bernard von Clervaux unerwähnt. Aber sie sind belegt und auf mehreren Webseiten nachzulesen.

17.03.2009 15:52:34
MyLady

Ich fand das Buch eigentlich ganz ansprechend und lesenswert, was mich etwas störte war die lange Vorgeschichte; Konrads Weg aus dem Kloster, einige Erlebnisse mit denen man noch nicht viel anfangen kann und ich fand das der Spannungsbogen erst einsetzte als sich die beiden Lebenswege von Hannah und Konrad zu einem verbanden. Erst als die beiden aufeinander treffen wird das Buch richtig interessant. Und auf den letzten 100 Seiten werdem einen die Augen geöffnet, wird einem manche Handlung, manche Bewandnis vom Anfang des Romans wieder bewusst und der Kreislauf schließt sich. Was mir sehr gut gefallen hat waren die Schilderungen der verschiedenen Charaktäre und die Zustände der damaligen Zeit im Hinblick auf die Religion. Mein Fazit: Ein guter, lesenswerter Roman

19.06.2008 16:40:56
Mike

Ganz toller und sehr leicht zu lesender Roman von Thomas Görden. Die Geschichte von Hannah und Konrad hat mich regelrecht in einen Bann gezogen, so dass ich das Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen habe... Ich wünsche mir mehr aus der Feder diesen Autorss

13.05.2008 11:05:43
olympia

Görden hat sich sehr viel Mühe gegeben, die Gefühlswelt von Hannah und Konrad zu zeichnen. Die Erzählstränge über die Protagonisten verlaufen beinah das halbe Buch parallel, bis die beiden Hauptfiguren in Köln aufeinander treffen. Der Autor hat es wunderbar verstanden sämtliche Figuren mit allen menschlichen Stärken und Schwächen darzustellen und niemals in ein reines „gut und böse Bild“ zu verfallen. Nachvollziehbar, einfühlsam und mit viel Empathie versteht es Görden den Leser die Gedankengänge jedes einzelnen zu vermitteln und die ganze Geschichte auch noch gut und glaubwürdig mit historischen Details zu verweben. Konrad, der eine sehr konservative und streng gläubige Erziehung genossen hat, ist von manchen Dingen wie sie in der Welt „draußen“ gehandhabt werden entsetzt und überrascht. Dies entlockt dem Leser auch des öfteren ein Schmunzeln.
Da Konrad sich an seine Kindheit und damit auch an seine Herkunft nicht erinnern kann, wird der Spannungsbogen von Anfang bis zum Schluss durchgehalten.

Fazit: Ein historischer Roman in einfacher aber klarer Sprache mit interessantem und gut recherchiertem Hintergrundthema. Kein historisch oder literarisch überragendes Werk, aber dennoch ein kurzweiliges, spannendes und leicht zu lesendes Buch.

16.04.2008 21:30:07
bini

Das Buch hat mich voll überzeugt, es ist eine interessante und flott erzählte Geschichte über eine Kölner Jüdin welche in ein Pogrom gerät und einen jungen Novizen welcher sich seiner Berufung plötzlich nicht mehr sicher ist. Der Spannungsbogen wird gehalten und ich empfand das Lesen als sehr kurzweilig.
Kurz gesagt, es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen und kann es daher wirklich empfehlen.

15.04.2008 16:35:29
lesemoni

Ich hab dieses Buch sehr genossen,da es mal ein ganz anderer historischer Roman war.Man liest viel über den furchtbaren Judenhass und wie schnell die Menschen sich mit dem Hass anstecken liesen,was sehr erschreckend war.Auch das Geheimnis über die Herkunft des Novizen Konrad ( er ist KEIN Mönch daher verstehe ich auch den Buchtitel nicht so ganz) ist sehr spannend erzählt.Zwischenzeitlich überlegt man fieberhaft wer denn nun seine Eltern waren.Hannah und Konrad lernen sich erst später in dem Buch kennen ,da zuerst sehr viel über die beiden geschrieben wird um sie richtig kennenzulernen und zu wissen wie sie denken und fühlen. Ob Konrad zum Schluß doch Mönch wird oder nicht ,ob Hannah das Kölner Progrom heil übersteht ??? Lest es selbst und laßt euch überraschen.Ich hoffe jedenfalls damit von Thomas Görden noch mehr historische Bücher erscheinen werden. Fazit : sehr empfehlenswert wenn man für ein paar Stunden in eine andere Welt abtauchen möchte