Die Reliquie

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • , 2005, Titel: 'Die Reliquie', Originalausgabe

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Elke Röhrig
Ein wunderschönes Märchen vor historischem Hintergrund

Buch-Rezension von Elke Röhrig Jun 2006

Märchen haben Menschen seit jeher verzaubert und ihnen Hoffnung und Mut gegeben, wenn die Härte des Lebens sie mutlos zu machen drohte. Wer kennt nicht die von den Gebrüdern Grimm aufgeschriebenen Geschichten oder die von Hans Christian Andersen, die orientalischen Geschichten der Scheherazade aus 1001 Nacht oder die vielen, vielen Märchen aus aller Welt? Das Gute an Märchen ist, dass sie fast ausnahmslos damit enden, dass das Gute das Böse besiegt. Wie auch hier.

Die Reliquie

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Letzte Kommentare:
27.12.2014 13:37:35
Bücherschreckse

Die Handlung von Mara Volkers` "Die Reliquie" wird auf dem Einband vollmundig als "Eine junge Frau im Kampf mit den Mächten der Finsternis" zusammengefasst. Ich kann nur sagen, dass das noch gar nichts war gegen meinen Kampf, dieses Buch zu Ende zu lesen!
Im Ernst, ich lese gerne und viel, und dieses Buch ist das schlechteste, was ich seit geraumer Zeit gesehen habe. Allein die Hoffnung, die Geschichte würde doch noch besser werden, hielt mich davon ab, das Buch in die Ecke zu werfen. Dabei ließen mich in vollem Ernst geschriebene Sätze wie "Trotz dieser schlimmen Erfahrung wirst du noch viele Nächte deine Freude an einem strammen Knüppel finden, der an deine Pforte pocht." bereits auf Seite 32 das Schlimmste ahnen...
Schon die Grundidee der seligmachenden Reliquie ist abstrus. Wie kann eine göttliche Reliquie einen gewaltätigen Schlächter beschützen? Aber das ist noch das kleinste Übel. Es sind die vorhersehbare Handlung, die teils völlig überzeichneten, stereotypen und einfallslosen Charaktere (der weise alte Mann, die gute Kräuterhexe, der böse Graf und seine dumm-brutalen Männer usw.) und vor allem die vielen, für die Handlung überwiegend bedeutungslosen, aber von der Autorin dafür mit umso mehr Freude am Detail beschriebenen Vergewaltigungsszenen, die dieses Buch zur absoluten Katastrophe machen. Die Autorin scheint eine verdächtige Vorliebe für solche Szenen zu haben und läuft dabei mit kreativen Beschreibungen in der Art von "...(sie) sah, wie sich ein langes, gebogenes Ding daraus erhob, groß und hässlich wie ein Eselsgemächt." (S.62) oder Sprüchen wie "Ich an seiner Stelle hätte dich als Beischläferin behalten und jede Nacht für einen scharfen Ritt gesattelt." (S.35) zur Höchstform auf.
Und so sind die Männer in der Geschichte bis auf wenige Ausnahmen allesamt immer geile Vergewaltiger und die Frauen beinahe ausschließlich arme Opfer oder intrigante Ehefrauen und Kebsen. Ein äußerst schlichtes Weltbild.
Und ein äußerst schlechtes Buch.

14.07.2008 10:09:19
monika62

...ich schließe mich der Meinung von Lelie an.


streckenweise fand ich es sehr zäh geschrieben. Schade eigentlich, denn die Geschichte an sich, ist nicht schlecht

14.07.2008 00:52:30
ann-christin

ich bin kein profi im schreiben oder kommentar schreiben ... doch ich fand dieses buch sehr gut. es war spannend rührend und gut ausgearbeitet. ich lese es mir immer wieder durch da man sich richtig reinsteigert. manchmal lese ich nächte durch weil ich einfach nicht weg komme und wenn das ein buch schaft jemanden so zu fesseln dann sollte man stolz auf sein werk sein .... lg ann-christin

09.06.2008 17:38:45
Lelie

Naja...es war auf jeden Fall sehr amüsant zu lesen, und sehr süffig geschrieben. Auch das märchenhafte war sehr schmackhaft. Doch dürfte die Sprache auf einem etwas höheren Niveau sein.

27.10.2007 09:24:16
Volker

"Die Reliquie" war ein Spontankauf und ich wurde nicht enttäuscht. Dass ich einen Iny-Lorentz-Roman in Händen hielt habe ich beim Lesen vermutet ("Strickmuster" - aber dazu später) und dann heute nach der Beendigung der Lektüre in der Histo-Couch bestätigt bekommen.

Ein typischer Iny Lorentz eben, flüssig zu lesen, spannend von vorne bis hinten, die Charaktere bis ins Detail ausgearbeitet und keine Logikbrüche.

Ich finde die Gewaltdarstellung im Kontext des Mittelalters nicht als übertrieben, da hat es schon Schlimmeres gegeben (die Bestrafung und Vertreibung der Marie in "die Wanderhure" von der "gleichen Autorin" zum Beispiel).

Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden quasi verschlungen. Die Geschichte ist so mitreissend und nah am historischen Hintergrund, dass ich es nur einmal aus arbeitstechnischen Gründen zur Seite gelegt habe. Ich habe mit den Charakteren total mitgefühlt.

Wehrmutstropfen ist sicherlich, dass es immer wieder die gleichen Strickmuster bei den Romanen von Iny Lorentz / Mara Volkers gibt, so beispielsweise die Eroberung der feindlichen Burg oder auch das Happy-End, aber andererseits, wenn es beim ersten Buch doch schön und ergreifend war dann wird's auch bei "die Reliquie" nicht fehl am Platz sein, oder?

Also, mir hat's gefallen und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

06.11.2006 14:40:53
Herr Palomar

Der Mix aus histrischen Roman und Fantasy ist Mara Volkers gelungen, aber leider gibt es einige sehr brutale Szenen, die das Lesevergnügen empfindlich mindern, da ich keine Notwendigkeit für diese Übergriffe sehen konnte.
Mit Bärbel, Rütger und Usch gibt einige hervorragende positive Charaktere. Die negativen Charaktere sind märchehaft böse.
Mit einigen Abstand gefällt mir der Roman besser als zuerst gedacht.