Insel im Sturm

Erschienen: Januar 1986

Bibliographische Angaben

  • , 1963, Titel: 'Trade Wind', Originalausgabe

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Sansibar im 19. Jahrhundert: ein exotisches Panorama aus Piraten und Sultanen. Prinzessinnen und Revolutionären, Intrigen, Gewalt und Naturkatastrophen. Die junge Amerikanerin Athena Hollis besucht auf der afrikanischen Insel ihren Onkel, einen Diplomaten. Ihr Ziel: der Kampf gegen die Sklaverei. Doch der Sklavenhändler Rory Frost macht ihr einen Strich durch die Rechnung.

Insel im Sturm

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Letzte Kommentare:
17.03.2021 15:25:13
Eremamthis

Rassismus, Vergewaltigung, Pädophilie, das Buch hat wirklich alles, was man sich wünscht (Ironie).

Der Straftäter ist nicht der Bösewicht, sondern der männliche Held, den wir lieben sollen. Am Ende gibt es eine 'Liebe', die auf dem 'Stockholm-Syndrom' basiert.

Das N-Wort wird durchgängig benutzt. Die weibliche Hauptrolle tut so, als ob sie nicht rassistisch wäre, ist aber absolut gegen 'Rassenmischung' . Schwarze Frauen werden hässlich, dumm, etc. dargestellt. Andauernd wird beteuert, dass es versklavten Leuten gut ginge und dass es ja keine Alternative gebe...

Jetzt aktive Spoiler:
- Frost 'kauft' ein minderjähriges versklavtes Mädchen (c.a. 12 - 14 Jahre) wartet kurz, bis es ihr besser geht und vergreift sich dann an ihr. Das führt zu einer Tochter, die ihm ein Dorn im Auge ist, weil er nicht Vater sein will. Er heiratet das Mädchen nicht und freut sich darüber, was die Sklaverei so einem Junggesellen wie ihm alles ermöglicht (ja wirklih reizend)
Dann wird die Mutter des Kindes von anderen vergewaltigt und stirbt. Sie wurde ihr ganzes kurzes Leben nur benutzt, aber mit ihr haben wir eigentlich kein Mitleid, weil sie nur ein unwichtiger Nebencharakter ist. Nur die Sklavin halt.....
Die Tochter stirbt - nützlicherweise für Frost - an Typhus. Der tollen tollen Liebe von Frost und Hero steht also nichts mehr im Weg. Supi...

- Frost verkauft selbst Menschen in die Sklaverei, aber weil er selbst nicht mit kleinen Kindern handelt ist es anscheinend ok, alles klar M.M. Kaye.

- Frost vergewaltigt Hero (entschuldigt sich nie) Hero wird dadurch schwanger und ist glücklich darüber(!?). Sie verliert das Kind und ist dann traurig. Das nimmt Frost als liebeserklräung auf. true love...

Fazit:
Die gesamte Moral des Buches ist eigentlich 'du dumme kleine Frau, was willst du die Sklaverei abschaffen? Denen geht es doch gut, sei nicht so ehrgeizig und habe nicht so viel Moral'

Ja dieses Buch ist von 1963, aber wir haben 2021 und auch mit alten Büchern muss man sich heute kritisch auseinandersetzen. An der Art wie es geschrieben ist, sieht man, dass die Schriftstellerin selbst rassistisch ist und vor allem Colourism unterliegt (die Nordafrikanerin ist schön, die dunkle Angestellte ist hässlich). Es ist gut gemeint, aber das reicht leider nicht.

Wer einen Funken Empathie besitzt und 2 Gehirnzellen um ein bisschen kritisch zu denken sollte die Finger von diesem Buch lassen!!! Vor allem wer selbst betroffen von sexueller Gewalt war, sollte das nicht lesen!!!

P.S. ich werde dieses Buch Seite für Seite auseinanderreißen und damit 'black out poetry' machen. So war der Druck vielleicht nicht ganz umsonst :)

09.04.2010 15:19:26
Moni G.

Ich habe das Buch schon vor einigen Jahren gelesen und war fasziniert von der exotischen Atmosphäre und den genauen historischen Schilderungen der Autorin (von der ich übrigens zu dieser Zeit ALLE Romane gelesen habe). "Insel im Sturm" ist bestimmt nicht der stärkste Roman von M.M. Kaye, hat aber für mich doch eine persönliche Bedeutung. Ich habe damals meinem jetzigen Ehemann Passagen aus dem Buch vorgelesen, u.a. über die Prinzessin und den deutschen Kaufmann. Der wurde ganz hellhörig und sagte, das klingt wie die Geschichte einer Ur- Urgroßtante. Dann stellte sich heraus, dass M.M: Kaye tatsächlich, (steht auch in ihren Anmerkungen) hier auch in der Nebenhandlung die halbwegs wahre Geschichte der Emily Ruete, geborene Salme Prinzessin von Oman und Sansibar, einer Tochter des Sultans von Oman erzählt, die ihrem Mann Heinrich nach Hamburg folgte und eine Urahnin meines Mannes ist. Ihre Geschichte erzählt Emily Ruete ihren Memoiren "Leben im Sultanspalast. Memoiren aus dem 19. Jahrhundert". Das Buch ist auch abolut lesenswert!

01.09.2009 15:08:27
Sangria Forte

\'Insel im Sturm\' ist ein richtig schöner altmodischer Schmöker zum Vergessen der zunehmend normierten offiziellen Welt. Wer aufmüpfige und sagenhafte Liebesgeschichten mag, die völlig unglaublich sind, dafür umso wahrer, bleibt an dieser Geschichte hängen. Dass MM Kaye einfach schreiben und fabulieren kann, merkt man sogar in der deutschen Übersetzung. Für Naturverbundene sind die Anmerkungen besonders der männlichen Hauptrolle, des Piraten Rory, über das Zerstörende der sog. Zivilisation, eine Wohltat.

Zeitpunkt.
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