Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • Kiepenheuer & Witsch, 1999, Titel: 'Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit', Originalausgabe

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Caroline von Wolzogen (1763-1847), Autorin zweier Romane, Intellektuelle und Mitglied des Weimarer Intellektuellenkreises, trug mit ihrer Schiller-Biografie maßgeblich zum Kult um das Dichter-Genie bei. Anders als in ihrer Biografie, in der sie auf alles und jeden Rücksicht nahm, versucht, Renate Feyl mit ihrem Roman, ein Porträt dieser außergewöhnlichen Frau zu rekonstruieren und lässt Caroline selbst, in der Ich-Form sprechen.

Der gebildeten und selbstbewussten Caroline gelang es, als Schriftstellerin neben ihrem Schwager Schiller zu bestehen! Sie lernt Schiller als völlig mittellosen Dichter kennen. Damals ist sie unglücklich verheiratet und arbeitet schon an ihrem Roman ";Agnes von Lilien". Anfangs findet sie in Schiller einen ebenbürtigen Gesprächspartner, fühlt sich unendlich zu ihm hingezogen. Er - das ist offenkundig - empfindet mehr für sie als nur Freundschaft. Trotzdem heiratet Schiller Carolines jüngere Schwester Lotte. Caroline lässt sich scheiden, lebt nicht mit Schiller als seine Muse, sondern heiratet ihren Cousin Wilhelm von Wolzogen. Mit ihm lebt sie einige Jahre zurückgezogen und in absolut ärmlichen Verhältnissen. Schillers labile Gesundheit zwingt sie später immer wieder, ihrer Schwester und deren Kindern zu helfen. Nach Schillers frühem Tod, und nachdem Goethe seinen Briefwechsel mit Schiller herausgegeben hat, schreibt Caroline ihre Biografie über ihren Schwager.

 

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Letzte Kommentare:
19.02.2013 16:44:03
Daniela Wisch

Der Roman liest sich leicht und trotz des sperrigen Themas sehr spannend. Man erhält spielerisch einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit der großen Dichter und Denker, lebt eine Zeit lang mit den Großen der Literatur. Ich bin der Meinung, der Roman ist sehr gelungen. Gut geschrieben, spannend gemacht und exzellent recherchiert. Viel Spaß bei der Lektüre! Dr. phil. D. W.

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