Die Kathedrale des Meeres

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Scherz, 2006, Titel: 'La Catedral del Mar', Originalausgabe

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Carsten Jaehner
Eine großartige Geschichte aus Katalonien

Buch-Rezension von Carsten Jaehner Dez 2007

Barcelona. Metropole Kataloniens und strategisch wichtiger Hafen des Mittelmeeres. Handelszentrum und Fluchtort für viele vom Land vertriebene Spanier. In dieser geschichtsträchtigen Stadt in der Zeit von König Pedro III. beobachtet Ildefonso Falcones den Bau einer Kathedrale anhand des Schicksals von Arnau Estranyol und beschränkt sich in seinem großartigen Werk nicht nur auf die Entwicklung der Kirche.

Die Kathedrale des Meeres

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Letzte Kommentare:
03.09.2018 19:14:16
Casfro

Die Serie ist gerade auf netflix ab 16 Jahren
zu sehen. Ich war zutiefst geschockt von der
dort gezeigten Brutalität. Was ich als Erwachsener kaum ertragen kann, kann man Kindern ab 16 erst recht nicht zumuten. Da hat Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mal wieder so richtig daneben gegriffen. Oder ist man selbst dort schon so verroht, dass man so etwas durchgehen läßt.

22.10.2015 16:21:10
BackLise

Abgesehen von den vielen historischen Details ist die Handlung sehr anstrengend, grausam und zum Teil leider flach. Einige Szenen wirken gezwungen und unrealistisch, als seien sie einfach notwendig gewesen, die Handlung endlich voranzutreiben. Das stätige Leid aller Charaktere zwangen -zumindest mich- weiterzulesen, in der Hoffnung, dass dem Protagonisten doch noch etwas Glück gewährt wird.
Wer an der Geschichte Spaniens interessiert ist, ist mit einem Geschichtsbuch besser bedient.
Ich werde das Buch nicht weiter empfehlen.

07.06.2015 17:50:11
Hannes

Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen.
Die andauernde schwarz-weiß Malerei konnte nur noch langweilen. Die ständigen Intrigen gegen den Protagonisten, auch in hervorragender sozialer und finanzieller Lage sind unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.
Schade um die Zeit, die ich mit dem Buch verbrachte.

11.06.2013 23:47:06
rad-der-fortuna

Dem Roman kann nicht vorgeworfen werden, er sei arm an Handlung. Auf über 600 Seiten durchleiden der Protagonist und seine Gefährten jedes erdenkliche Unheil. Dabei wird kein Ereignis der europäischen wie auch der spanischen Geschichte des 14. Jahrhunderts ausgelassen. Unterbrochen wird der Reigen der Unglücke lediglich von rechtsgeschichtlichen Erläuterungen wie auch von Erklärungen zu den Verwandtschaftsverhältnissen spanischer Herrscher. Der Held überlebt derweil Katastrophen, erduldet Ungerechtigkeiten und fällt Intrigen zum Opfer. Alle Unglücke werden in der Erzählung nacheinander aufgereiht und der Autor kennt dabei mit dem Leser kein Erbarmen. Er gönnt weder ihm noch seiner Hauptfigur auch nur ein Glückserlebnis. So wird man bald müde, ständig von weiteren abgrundtief bösen Adligen zu lesen, die verleumden und verraten. Der Romanheld erduldet dies alles mit einer störrischen Ruhe, die jedoch nicht einer Gottergebenheit geschuldet ist, wie sie nur mittelalterliche Frömmigkeit hervorbringen konnte, sondern eher einer Leblosigkeit, um nicht zu sagen einer Blutleere entspringt. Die Schicksalsschläge veranlassen den Helden nie, über das eigene Los zu reflektieren, darin einen möglichen Plan Gottes erkennen zu wollen, wie es der mittelalterliche Mensch in der Bedrängnis zwischen Frömmigkeit und Elend so oft tat, um darin Trost und Erkenntnis zu finden. Statt in mittelalterlicher Manier die von Gott geschaffene Ordnung und den eigenen Platz darin zu akzeptieren, streben die Protagonisten einem modernen Freiheitsideal nach, das in dieser Form frühestens nach der französischen Revolution von Angehörigen des dritten Standes eingeklagt wurde. Ebenso wie das Verhalten erscheint aber auch die Sprache wenig mittelalterlich. Moderne Redewendungen wie „Hallo“, „was ist los?“, „damit eins klar ist,...“ lassen einen immer wieder vergessen, in welcher Epoche der Roman spielt. Es genügt nicht, nur Brutalität und Ungerechtigkeiten aneinander zu reihen, um dem Mittelalter gerecht zu werden. Das Ergebnis ist ein Klischee der Epoche, jedoch keine Darstellung. Mentalität und Sprache, soziales Gefüge und Frömmigkeit waren differenzierter und basierten nicht nur auf Gewalt, sondern waren Resultat eines ganz eigenen Welt- und Gottesbildes.

03.12.2011 17:34:21
Ralf Sacha

Ein wirklich faszinierendes Buch!! Ich lese normalerweise keine Historien Romane, bekam dieses Buch aber zum Geburtstag geschenkt. Da ich in Catalunya lebe und mich die Geschichte, die Kultur und die Mentalitaet dieses Landes interessiert, machte ich eine Ausnahme und begann zu lesen. In 3 Tagen hatte ich es durch und war begeistert. Und ich kann/werde es jedem weiterempfehlen. Ich habe in meinem Leben schon Sehr, sehr viele Buecher gelesen - aber keins war so dieses. Ich werde mir jetzt noch mehr von Ildefonso Falcones schenken lassen ;-))

24.05.2011 17:57:02
Sarah

Das Buch ist einfach weltklasse, wer sich für die Geschichte Spaniens interessiert, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Die Handlung ist sehr spannend und realistisch geschrieben.
Meiner Meinung nach empfindet man aber das Buch in Spanisch besser, weshalb ich allen empfehle das Buch in spanisch zu lesen, wenn möglich.

03.02.2011 15:57:50
LotharP

Mich hat das Buch fasziniert.
Ein Woche war ich in Barcelona des 14. Jahrhunderts.
Man fiebert hier mit den Protagonisten mit und bekommt einen Einblick in die damalige Zeit. Leider waren Menschen und spezielle Frauen nicht viel wert.
Das Buch ist einfach SUPER.
Ein Vergleich zu Säulen der Erde kann man nicht ziehen es ist eine andere Story.

15.01.2011 01:37:30
ina.bogun@t-online.de

Ein Roman, auf den man sich einlassen muß, Längen ertragen...
Viel Geschiche, aber auch Spannung beim Einblick in die Histrorie Spaniens: Kriege, menschliche Schicksale, die sich (heute) niemand wünscht... Von Demokratie keine Spur, eine eigene Meinung kann das Todesurteil bedeuten...
Trotz besagter Längen großartig!!!

07.11.2010 11:36:10
annelein

Nach einigen Reinfällen bei historischen Romanen hat mir meine Buchhändlerin die Kathedrale des Meeres empfohlen.
Ich habe das Buch vor einigen Tagen angefangen und fast nicht mehr aus der Hand gelegt.
Einen Vergleich kann man mit den Säulen der Erde nicht ziehen. Das Buch erzählt eine andere Geschichte. Die Kathedrale ist nur der Baum um den sich die Geschichte der Menschen rankt.
Was mir sehr gut gefällt ist die Erzählart. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr gut. Man sieht förmlich die beiden Jungens Joanet und Arnau durch die mittelalterlichen Strassen rennen.
Super!!!

27.10.2010 12:13:19
ChristianH

Das Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen - auch mit dem Hinweis auf "Die Säulen der Erde", das ich zuvor gelesen hatte. Beim Lesen fehlte mir jedoch von Beginn an der Bezug zur Geschichte. die charaktere sind sehr flach, der Geschichte fehlt es an Tiefe - da wird auf den ersten 100 Seite des "Königs der Purpurnen Stadt", das ich im Moment lese, schon mehr an Inhalt vermittelt, als auf den über 600 Seite dieses Buches. Man kann es lesen, es war durchaus unterhaltsam, aber es gibt bessere Bücher.

03.10.2010 15:08:39
Metzendorf

Der Roman wird immerzu mit denen von Follet verglichen. Er mag ähnlich sein und doch so viel anders.
Es wird ein Leben vor dem Hintergrund der Zeit entwickelt, vom Sohn eines Landflüchtlings bis hin zu einem angesehenen Bürger Barcelonas. Ich möchte nur einige Punkte anführen:
Da die Stellung des Menschen heute eine andere ist, mag manches sehr weltfremt wirken, z.B. die Stellung der Frau, die gerade auf dem Lande eher Objekt denn Subjekt ist. Interessant ist, welchen Stellenwert die einzelnen Gesetze haben, wenn ein Vergewaltiger z.B. seiner Strafe entgeht. Ein weiteres interessantes Feld ist die Beschreibung des Jugendghettos und seiner Stellung in der Stadt bzw. im Königreich.Es mag nicht jeden ansprechen, aber auch die persönliche Entwicklung des Arnau, seine Prägung halte ich für sehr ansprechend.
Ein Fehlhauf war es gewiß nicht und die Lektüre hat sich gelohnt.

03.09.2010 19:16:47
L.Eser

Ich habe schon etliche historische Romane gelesen, dieser war leider einer der schwächeren, aber dafür der teuerste. Nach einer guten Einleitung, die wirklich spannend geschildert wird, fällt der Roman im Mittelteil heftig ab. Hier war die Versuchung, das Lesen dieses Buches zu beenden, schon sehr groß! Am Schluss kommt dann noch einmal etwas Spannung auf, wirkt aber irgendwie, als hätte Falcones sich gequält etwas ausgedacht, um dann doch noch zum Schluss zu kommen. Man hat das Gefühl, der Autor will das Buch unbedingt mit Text füllen, damit es ein richtig dicker „Schmöker“ wird. Es plätschert einfach so dahin, ohne wirklich spannend zu sein. Zu sehr werden unwichtige – und meiner Meinung nach unnötige – Teile eingebaut. Manche Handlungen wirken, als hätte Falcones sie sich „aus dem Finger gesaugt“. Wozu die vielen „Pedros“ und Personen, die mit der eigentlichen Handlung überhaupt nichts zu tun haben? Konnte sich der Autor nicht auf eine klare Handlung festlegen? Das Schicksal der Mutter hätte er dagegen z. B. etwas genauer beschreiben können. Oder das Zusammenleben mit seiner Pflicht-Angetrauten. Warum hat sich der Protagonist gegen diese Frau nicht wehren können? Warum sollte diese Frau mehr Macht haben als andere Frauen?
Ich kann nicht glauben, dass es in der damaligen Zeit tatsächlich so einfach war, dass ein Leibeigener zu einem der angesehensten Männer wird. Außerdem sind die Zeitsprünge ohne Vorfälle etwas unglaubhaft. Viele Personen wirken, und da schließe ich mich anderen Kritikern an, sehr farblos. Insgesamt ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.

08.05.2010 00:57:36
Franziska Lorent

»Die Kathedrale des Meeres« – ein absoluter Fehlkauf! Schon nach den ersten Seiten habe ich mich geärgert und war fassungslos: woher die guten Rezensionen und überhaupt Medienaufmerksamkeit für eine derart flache, langweilige, fast schon naiv einfältig konstruierte Geschichte? Und selbstverständlich muss sich das Buch an Ken Follets »Die Säulen der Erde« messen lassen, hat es mit diesem Historien-Pageturner doch Kirchen-Thema, historischen Hintergrund (Mittelalter), Entwicklung und Lebensweg des Protagonisten gemeinsam,ganz zu schweigen vom Titel, der, wie schon bemerkt, durchaus veraufsfördernd auf Ken Follets Schmöker hinweist. Im Gegensatz zu der strotzenden, breit angelegten, sogartig fesselnden Handlung Follets gibt es bei Falcones aber schon mal keine echten Sympathieträger, die Figuren langweilen oder gehen einem schon bald mit ihrer Rechtschaffenheit auf die Nerven, bleiben aber distanziert und nicht so recht nachvollziehbar. Die ganze Geschichte bezieht keine Stellung, glänzt jedoch durch die Aufzählung geschichtlicher Details aus Recht und Wirtschaft. Man hört den Juristen dozieren, aber es bleibt eine hölzerne Aufzählung, zum dichten Erzählen fehlen Humor, Ironie, Saft und Kraft. Die Sätze reihen sich aneinander, ohne einen Fluss zu ergeben. Völlig daneben ist nun wirklich das (selbst für dieses Genre herausragend unbarmherzige) Frauenbild des Romans. Zwischen geschändeter Unschuld, lüsterner Hure, gefallener und reuiger Mutter und grausamer Adelsschnepfe gibt es kein einziges aus sich selbst heraus handelndes weibliches Wesen in diesem Roman der Extraklasse in Sachen »Die unerträgliche Seichtigkeit des Scheins«. Fazit: Totalverriß. Finger weg, ein Micky-Mouse-Heft ist authentischer als dieses belehrende, dünnblütige, einfallslose, durch eine geklaute Idee erfolgreiche Werk!

06.03.2010 21:15:03
Dinesh Bauer

Mein Urteil fällt zwiespältig aus. Wie die Baumeister der Kathedrale errichtet er ein gewaltiges, hoch aufragendes Gerüst. Stein um Stein wird herbei geschleppt und aufeinander getürmt. Die Bögen spannen sich, die Säule wachsen empor und spannen ihr steinernes Netzwerk und die Mauern ruhen auf einer soliden geschichtlichen Fundament. Wie seine Protagonisten, die unverdrossen an der Kathedrale werkeln ist der Autor ein Handwerker, der seine Geschichte aufbaut und die Fügen mit Mörtel verkittet. Und nach über 600 Seiten steht das buch da - gewaltig und ehern wie die Kathedrale des Meeres oder besser Marias. Nur leider bietet die Geschichte nicht die feinen Lichtspiele, den farbigen Zauber, der Bauten wie Santa Maria del Mar zu einem himmlischen Refugium auf Erden werden lassen. Etwas schade, das vieles - vor allem die Charaktere - zu flach angelegt, zu wenig profiliert und mit zu wenig Liebe zur sprachlichen Arabeske skulpiert ist.

24.02.2010 12:02:47
Ailis

Die vielen Lobeshymnen auf dieses Buch, die davon sangen, dass hier endlich noch einmal ein historischer Roman von Qualität auf den doch sehr überfütterten Markt geworfen worden sei, haben mich dazu veranlasst, freudig in den Buchhandel zu marschieren und entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht auf das Taschenbuch zu warten, sondern gleich zuzuschlagen. Ehrlich - ich habe lange keinen Kauf mehr so bereut. Nach 200 Seiten war ich es satt, diesen eindimensionalen Figuren auch nur noch einen Schritt durch ihr langweiliges Leben zu folgen. Schade - aber das Buch wanderte auf einen caritativen Bücherflohmarkt und konnte so hoffentlich nicht nur einem guten Zweck dienen, sondern vielleicht einen anderen Leser glücklich machen. :-)

02.12.2009 10:11:21
Cathy

Warum werden alle Bücher miteinander verglichen? Ist es nicht so, dass man jedes Buch für sich nehmen sollte, wenn es sich nicht gerade um eine Trilogie handelt?
Ich habe mich auf dieses Buch eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Es hat mich mitgenommen in das Barcelona des 14. Jahrhunderts. Ich habe das Buch in 2 Tagen ausgelesen, weil es mich nicht mehr los gelassen hat. Ich kenne Follets Bücher nicht; und das ist vielleicht auch gut so. Dennoch sollte man das Buch für sich sehen.
Ich habe es weiterverschenkt und es hat großen Zuspruch gefunden.
Meine Empfehlung? 100%!

30.11.2009 18:48:01
Alejandra

Ich bin ein großer Ken Follet Fan und habe mich daher mit Vorfreude auf "Die Kathedrale des Meeres" gestürtzt. So eine Enttäuschung! Das Buch ist eine Ansammlung billigster Klischees, jede Frau darin wird mindestens einmal vergewaltigt und der Hautpcharakter ist absolut nicht überzeugend. Sehr ärgerlich, ich habe es nicht zu Ende gelesen - und das passiert mir nur bei Büchern, die mich wirklich langweilen.

22.10.2009 13:27:39
maripe

Es tut mir ja Leid, einen negativen Kommentar über einen Landsmann abzugeben aber ich fand das Buch absolut langweilig!...da ist keine Spannung dabei! - ich kann nur nachvollziehen, daß es Leser gibt, die das Buch toll finden wegen der Kulissen...Das Buch steht bei mir im Regal (das Original auf Spanisch) und ich werde es mit Sicherheit nicht wieder lesen!

22.10.2009 09:17:42
tedesca

Fast 24 Stunden Hörvergnügen sind vorüber - Wolfgang Condrus verleiht der Geschichte ein Leben, das sie nach meinem Gefühl in der gedruckten Version garnicht hat. Da wär sie mir wohl zu langatmig und stellenweise zu eintönig gewesen, die langen Dialoge hätten mich sicher genervt. Aber Condrus versteht es, den Figuren eine Persönlichkeit zu geben, ohne sich auf große Spielereien mit seiner Stimme einzulassen, was meistens eher störend wirkt.


Zur Geschichte selbst kann ich nur sagen, dass diese ewige schwarz-weiß-Darstellung der Personen und Geschehnisse dem Buch leider viele Möglichkeiten mehr in die Tiefe zu gehen verbaut. Vieles ist zu simpel, zu sehr auf den Plot hingetrimmt. Die junge Francesca wird gleich beim ersten Mal schwanger (muss sie ja, weil ein zweites Mal gibt es nicht), das Kind hat genau das Muttermal, das es braucht, um keine Zweifel aufkommen zu lassen... mehr will ich jetzt von der Handlung nicht vorwegnehmen, es soll ja für alle spannend bleiben.


Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich diesen imemr wiederkehrenden Verlgeich mit Follet\'s "Säulen der Erde" nicht ganz verstehe, denn abgesehen davon, dass beide Bücher im Mittelalter spielen, haben sie nicht viel gemeinsam. Steht bei Follet der Kathedralenbau im Mittelpunkt, ist er hier ein Rahmen für die Geschichte der Stadt Barcelona und Katalaniens, wir erfahren wenig darüber, wie sich der Bau selbst und seine Planung gestaltet haben. Stilistisch hat Follet sicher mehr drauf, aber trotzdem würde ich "Die Kathedrale des Meeres" allen Freunden historischer Literatur empfehlen.

01.09.2009 09:40:47
wahrewortesindnichtschön

ich bin wirklich überrascht, dass es hier leser gibt, die ken follets "die säulen der erde" kennen und es im nachhinein tatsächlich geschafft haben falcones "kathedrale des meeres" durch zu lesen - und es auch noch gut finden. ich bin sowas von enttäuscht von diesem buch. angepriesen wurde es mir als spiegel-bestseller. auf dem klappentext dann auch noch der vergleich mit follets "säulen der erde". dieser punkt war für mich eine klare kaufentscheidung. hinter der riesen merchandising-maschinerie des verlages verbirgt sich ein totaler flopp, der den vergleich mit follet nicht besteht. man kann hier fast von einer hinterlistigen täuschung des verlages sprechen, der versucht, anspruchsvolle leser zu aquirieren. falcones sprache hölzern und schlicht. der erzählstil zum einschlafen. die handlung geist- und fantasielos. wofür hat dieser man bitte fünf jahre gebraucht? toll recherchiert tröstet mich persönlich nicht über einen schlechten erzählstil hinweg. ich habe das buch nur zu einem drittel gelesen, in der hoffnung, dass es irgendwann nochmal spannend wird. das genaue gegenteil war leider der fall. nach einem verheißungsvollen anfang baute die handlung stark ab und verflachte dann vollends. wer interesse an historischen romanen hat sollte sich lieber andere bücher kaufen. im übrigen gibt es ja schon seit längerem den zweiten teil von follets "säulen der erde" der "die tore der welt" heißt. ein sehr gutes buch. kommt zwar nicht ganz an den ersten teil heran aber trotzdem tausendmal besser als falcones "die kathedrale des meeres". mein fazit: das buch ist ein absolutes no-go. besser geld sparen und in ein anderes buch investieren.

08.07.2009 16:26:33
Jens Wagener

Ich habe mir "Die Kathedrale des Meeres" als ungekürzte Lesung angehört. Sprecher dieser Fassung ist Wolfgang Condrus, der maßgeblich zum guten Gesamteindruck des Hörbuches beiträgt.

Ich war aufgrund des Titels etwas voreingenommen, da ich das Buch für einen Abklatsch von Ken Folletts "Säulen der Erde" hielt. Dem ist nicht so. Zwar gibt es einige Parallelen, dennoch hat das Buch einen eigenständigen Charakter.

Die Geschichte ist spannend und weitgehend gut erzählt. Insbesondere der Beginn des Buches hat mir gut gefallen. Einige Wendungen der Geschichte konnte ich schlecht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass manche Figuren zu schwarz-weiß und zu einfach gezeichnet sind. Raffinesse ist keine Stärke von Falcones.

Dafür vermittelt er ein wunderbares Bild des 14. Jahrhunderts. Schon allein deshalb lohnt sich das Lesen bzw. Hören des Buches.

Mir hat es insgesamt gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen der historische Romane mag. Trotz kleinerer Schwächen ein gutes Buch. Nicht sehr gut aber gut.

12.02.2009 21:12:18
Jane

Hallo, also ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der überhaupt gerne liest!
Normalerweise bin ich nicht so der historische Bücher- Leser, aber diese Buch hat alles verändert!
Es ist spannend geschrieben und man kann sich ganz leicht in die gerade handelnde Person hineinversetzen, und das ist, finde ich bei Büchern besonders wichtig!
Also viel Spaß beim Lesen!

07.11.2008 06:25:21
Janko

„Die Kathedrale des Meeres“ erzählt die herzzerreißende, historische Geschichte um das schicksalhafte Leben des Bauern Bernat Estanyol und seines Sohnes Arnau. Ständig auf der Flucht vor der Obrigkeit oder von selbiger permanent bedroht, gedemütigt und ausgenutzt, kommen die beiden vorerst in Barcelona bei Bernats Schwester und deren Ehemann unter, damit allerdings auch vom Regen in die Traufe. Armut, Hunger, Schmerz und Demut, sind nur ein kleiner Teil der Widrigkeiten im Katalonien des 14. Jahrhunderts, mit denen sie stets zu kämpfen haben. Bernat arbeitet hart und gewissenhaft in der Töpferwerkstatt seines Schwagers, während Arnau die Bastaixos beim Bau der Kathedrale Santa María del Mar unterstützt. Der kleine Joan, der sich unterdes mit Arnau angefreundet hatte, verliert wenig später seine Mutter und wird letztendlich vom eigenen Vater verstoßen. Er kommt bei Bernat und Arnau unter, die sich mittlerweile nach einer anderen Bleibe umgucken mussten. Einige Zeit später darf sich Arnau aktiv am Bau von Santa María del Mar beteiligen und schleppt gemeinsam mit den übrigen Bastaixos schwere Steine für den Bau herbei, während Joan die Schule besucht, um Mönch zu werden. Beide werden im Laufe ihres doch so unterschiedlichen Lebens stets mit Hass, Stolz, Ehre, Intrigen, Verrat, Schmerz, Leid, Hoffnung, gleichwohl Freundschaft, Liebe, Leben und Tod konfrontiert. Als Arnau Maria (die Tochter eines hohen Bastaixos) heiratet, zieht er, aufgrund seiner verbotenen Liebe zu Aledis, in den Krieg. Er will Aledis, die im selben Haus, wie Bernat, er und Joan gelebt hat, vergessen. Als der Krieg zu Ende ist und Arnau wieder heim kehrt, wütet die Pest, die ganze Landstriche entvölkert. Seine Frau und viele andere um ihn herum fallen der Seuche zum Opfer, doch er selbst überlebt. Wenig später steigt er ins Geldwechselgeschäft ein und wird ein reicher, angesehener Mann. Doch auch dies ruft immer wieder Neider und Missgönner auf den Plan, die ihm das Leben immer wieder schwer zu machen versuchen, bis sie Arnau letztendlich da haben, wo sie ihn haben wollen. Interessante, geschichtliche Fakten vermischen sich mit Fiktionen und die moderne, dennoch an die Zeit angepasste Sprache, lässt eine durchaus mittelalterliche Atmosphäre entstehen. Nicht zuletzt diese Fakten machen den, mit 650 Seiten zu Buche schlagenden Wälzer, zu einem monumentalen, historischen Drama.
Meine Wertung: 75°

15.08.2008 10:49:31
Ildefonso Hurzinger

Anfangs sehr spannend, ließ das Buch immer mehr nach.
Ab dem Zeitpunkt wo der Steinträger von einem Tag auf den anderen zum steinreichen Bankier wird, war für mich die Luft draußen. Schade dabei hatte es so vielversprechend begonnen. Ab dann waren viele Handlung der Protagonisten sehr stark konstruiert und nicht richtig schlüssig... (man langt sich an manchen Stellen richtig ans Hirn)
Ein Vergleich mit "Säulen der Erde" schließt sich für mich somit aus.

03.08.2008 16:57:08
Ingo Lux

Ein tolles Leseerlebnis. Man taucht in die Zeit des 14. Jahrhunderts ein und fühlt mit den Akteuren mit. Es macht großen Spaß den Lebensweg des jungen Arnau von seiner Flucht zuhause mit seinem Vater nach Barcelona und die weiteren Ereignisse im stetig wachsenden Barcelona zu verfolgen. Das Buch ist sehr gut geschrieben, man kann es in einem Törn lesen, es fällt schwer es aus der Hand zu legen.
Bei unserem bevorstehenden Katalonien-Urlaub werden wir in Barcelona die "Kathedrale des Meeres" mit Sicherheit besuchen und mit anderen Augen sehen. Dieser Roman ist eine tolle Einstimmung auf den Katalonien-Urlaub.

MfG
DeLuxe

16.05.2008 20:37:13
tuetennueggel

bei holprig kann ich mich nur anschließen. die sprache war mir zu einfach, die handlung zu sehr an eine person geknüpft. nur ihr passieren all die dinge, die der handlung ein wenig spannung geben. ich fands seeehr langatmig, und wurde mit den personen ( bzw, der hauptperson) überhaupt nicht warm.
das mittelalterlich barcelona ist zwar schön beschrieben, entschädigt aber nicht über die langatmigkeit und die ganzen dinge, die nur einer person passieren und das ganze somit irgendwie unglaubwürdig und nicht sonderlich spannend machen.

18.03.2008 15:19:46
Henriette

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr gut zu lesen. Die Protagonisten sind super dargestellt.
Die Geschichte an sich war angelehnt an historischen Fakten. Am Ende wurde aber klargestellt, daß der Roman aber auch ein gewisses Maß an Freiheit beinhaltet. Für mich immer in Ordnung, sonst dürfte in keinen Roman lesen, sondern historisch belegte Bücher.
Ich konnte mir alles recht gut vorstellen, die Erzählungen waren da sehr gut. Es viel mir leicht, mir die Orte und Menschen vorzustellen.
Fazit: Das Buch ist zu empfehlen.

20.02.2008 11:47:46
Larna

In meinen Augen reicht das Buch nicht an "Die Säulen der Erde" heran.

Allein schon die Sprache fand ich teilweise ziemlich holprig und abgehackt, vielleicht lag es auch daran, dass es manchmal wirklich sehr viele kurze Sätze waren.

Ebenso wurden mir die Personen nicht wirklich nahe gebracht. Bei vielen anderen Romanen habe ich das Gefühl, wirklich dabei zu sein, sozusagen neben den Personen zu stehen, die Welt sozusagen durch die Augen des Protagonisten zu sehen, zu wissen, wie er fühlt und denkt und auch die anderen Figuren in einem Roman wirklich zu kennen. Hier habe ich nichts dergleichen erlebt. Ich fühlte mich wie ein außenstehender Beobachter, der das alles erzählt bekommt und einfach unbeteiligt zusieht. Die Gedanken und Gefühlswelt der Protagonisten hat sich mir nur sehr selten erschlossen.
Die meisten Nebenpersonen blieben blass und wirkten wie an den Rand gestellt und auch die Schrecken der Pest kamen für mich nicht so deutlich rüber wie in einigen anderen Büchern.

Die Politik fand ich verwirrend. Ich bin mit den ganzen Namen der Herrscher dauernd durcheinander gekommen, viel mehr als bei den Rosenkriegen z.B., aber das hat wohl eher an mir gelegen, da ich von der Geschichte Spaniens nicht viel Ahnung hatte bzw. immer noch nicht wirklich habe.

Schön geschildert war das harte Leben zu der damaligen Zeit, angefangen von den Pflichten der Leibeigenen und den Rechten der Feudalherren bis hin zu der Möglichkeit, sich seinen Weg nach oben zu arbeiten und es zu etwas zu bringen, vorrausgesetzt man war frei und hat in der Stadt gelebt. Auch die Anstrengungen, die manche unternehmen, um ihre einfache Herkunft zu vergessen und zu den Adligen dazu zu gehören, kamen sehr gut rüber.

Alles in allem ein Buch, das man gelesen haben kann, aber nicht muss. Bei mir haben sich Teile, bei denen ich das Buch am liebsten dauerhaft weg legen wollte mit Teilen, die ich mit großem Interesse und Vergnügen gelesen habe, abgewechselt.
Fazit: Ein ganz nettes Buch, aber nicht das überragende Werk, als das es gepriesen wird.

Von mir gibt es 60°

Lieben Gruß
Larna

12.02.2008 10:15:44
olympia

Kennt man von Ken Follet "Die Säulen der Erde" so kann man "Die Kathedrale des Meeres" in einem Atemzug nennen. Wer "Die Säulen.." liebt, wird von Falcones` Buch nicht enttäuscht werden.

Großartige Figuren nachvollziehbar, realistisch, einfühlsam und klar gezeichnet. Mögen manche der Ansicht sein, dass auch vieles klischeehaft ist, so erleidet die Erzählung und Spannung dadurch keinen Abbruch. Natürlich, "gescheiterte" Frauen landen auch bei Falcones al s Hure und wurden ungerecht behandelt. Klischee? Ja, aber es entspricht eben auch der Realität, dass die Frauen dem Mann unterstellt waren und nichts zu sagen hatten. Immerhin hat sich dieses Denken und Verhalten noch viele Jahrhunderte so weiter gehalten.......... Die manchmal auch von Falcones gute und objektiv dargestellte Brutalität, war eben ein Teil des Mittelalters. Für sehr sensible Menschen mag dies sehr roh erscheinen, aber wenn man vom Autor verlangt, historisch genau zu sein, so kann man nicht verlangen, dass er diesen Teil beschönigt. Falcones versteht es aber, nicht "blutrünstig" zu wirken, sondern einfach die Fakten auf den Tisch zu legen.

Der Beginn des Buches lässt einem sofort in die ungerechte damalige Zeit eintauchen und es reißt einem förmlich mit. Man leidet mit Bernat und Francesca - und dann auch mit Arnau.
Gefühlvoll, verständlich und vor allem nachvollziehbar wird auch der Leidensweg der Juden dargestellt. Die Ungerechtigkeit und Dummheit des Menschen für alles und jeden einen Sündenbock zu suchen, wird auf beeindruckende Weise erzählt.

So nebenbei erfährt man noch viele Hintergründe der Politik, da Falcones arkribisch darauf achtete, alles möglichst geschichtlich korrekt zu berichten.

Ein absolut lesenswertes Buch, das vielleicht aufgrund der Fülle von geschichtlichen Informationen nicht unbedingt für "Einsteiger" in dieses Genre ideal ist, aber für Liebhaber von historisch korrekten Romanen beinah ein "muss" ist. Mit den "Säulen der Erde" ist dieses Buch - meines Erachtens - absolut gleich zu setzen.

sehr empfehlenswert!

09.02.2008 20:11:24
Vito

Ich bin etwas unschlüssig.
Einerseits zeichnet das Buch ein starkes Bild des Mittelalterlichen Barcelonas, andererseits bin ich mit den Hauptfiguren und dem Plot nie richtig warm geworden.
Trotzdem ein gutes Buch , wenn auch nicht so phänomenal ist wie es angepriesen wird.

25.01.2008 08:48:47
Constanza

Fand ich mehr als holprig, zwischendrin richtig gehend langatmig und repetetiv. Wo war der ektor, der da mal kunstvoll und energisch eingegriffen hätte? Vieles kam mir schon als "Säulen der Erde" bekannt vor, das wegen seiner frauenfeindlichen Brutalitäten auch nicht gerade zu meinen Lieblingswerken zählt, das andere war mir in der Ausbreitung eher fad. Über Barcelona zu erfahren hat mir dagegen Spaß gemacht, auch wenn ich es hier lieber mit den Katalanen halte, die in ihrer Sprache lieben und streiten.

24.01.2008 21:13:01
Funkel

Stellenweise ein wenig holprig, die Geschichte als solche sicher schon oftmals vorher dagewesen, trotzdem aber spannend und unterhaltsam. Insofern ein gelungenes Buch, das man nur empfehlen kann.