Die Glocken von Vineta

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Blanvalet, 2007, Titel: 'Die Glocken von Vineta', Originalausgabe

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Vineta im 12. Jahrhundert: die Perle der Ostsee - eine stolze, reiche Stadt voller Gegensätze. Hier wachsen die Zwillinge Warti und Bole als Söhne eines vermögenden Bernsteinhändlers heran. Als ihr Vater bei einem Schiffsunglück ertrinkt, tritt Warti als der Ältere das Erbe an, während Bole sich als Fischhändler verdingt. Nach einer verheerenden Sturmflut, die Bole um Hab und Gut bringt, heuert er als Spitzel für den verfeindeten dänischen Hof an. Die Rivalität der Brüder droht zu eskalieren, als Bole sich zu Wartis schöner Frau Natalia hingezogen fühlt. Und ihr Kampf um Liebe und Einfluss soll zu einem Ringen um Leben und Tod für die ganze Stadt werden...

Die Glocken von Vineta

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Letzte Kommentare:
01.01.2012 16:20:45
Silky

Der Schreibstil der Autorin versetzt einen in eine andere Welt, Vineta. Obwohl sie mir vorher völlig unbekannt war, habe ich jetzt Bilder von ihr in meinem Kopf.
Die Protagonisten sind glaubwürdig dargestellt, egal ob gut oder böse. Doch war einer von ihnen wirklich von Grund auf böse? Jeder hatte eine Vergangenheit, einige zerbrachen daran, andere wuchsen an ihr.
Im Roman wurden immer wieder lateinische Sprichworte verwendet, die die Autorin jedoch in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
Es ist ein sehr schöner, gefühlvoller Roman mit einem überraschendem Ende.

25.04.2010 12:23:40
MyLady

Genau wie ich nach "Die zwölfte Nacht" erwartet habe haen mich "Die Glocken von Vineta" wieder mitgerissen in einen wunderbaren Roman! Frau Lyne´s Schreibstil versetzte mich auch diesesmal wieder wie eine Randfigur in den Roman und sie schaffte es das mir jedes Gefühl, jede Stimmung ja sogar jede Witterung mir vorkammen als würden sie gerade eben passieren. Die Glocken von Vineta waren seit langem das beste Buch das ich gelesen habe, an Abwechslung und Spannung war es genau das richtige Maß! Keine langen Strecken in der Handlung und man konnte sich stets auch mit Personen anfreunden die nur kurze Gastrollen spielten. Im Grunde gibt es nur ein kleines Defizit das mir an diesem Roman auffiel, mir fehlten zeitweise die Altersangaben der drei Hauptpersonen! Man las wieviel Jahre vergangen waren aber nicht wie alt dann die Darsteller waren! Aber dies tat dem Lesevergnügen mit Sicherheit keine Abbruch! Ich kann den Roman nur weiterempfehlen und Frau Lyne ein großes Kompliment aussprechen!

22.07.2009 21:47:07
Lexa

Das erste Buch von Charlotte Lyne hab ich als letztes gelesen. Und es hat mir wie alle ihre Bücher hervorragend gefallen. Den ausgefeilten Schreibstil macht ihr so schnell keiner nach. Ihre Erzählweise ist einfühlsam und grausam, leise oder aufdringlich, je nach Situation. Trotz einiger überraschender Wendungen zu keinem Zeitpunkt langatmig oder uninteressant. Sehr gut recherchiert, man erfährt viel Neues über diese Zeit. Einzig Natalias Wandlung vom stummen Seelenkrüppel zur lustigen Wirtin ist etwas unglaubwürdig.

Fazit: lesenwert!

11.01.2009 14:50:43
Hedwig

"Die Glocken von Vineta" waren mein erstes Buch, welches ich von Charlotte Lyne gelesen habe und ich war gleich hellauf begeistert. Sowohl vom Thema, als auch vom Schreibstil.
Die Zeit der Handlung ist mir dabei relativ unbekannt gewesen und von Vineta habe ich auch in Sagen noch nichts gehört. Die Stadt Vineta wird fast mystisch dargestellt und die Erzählung über das Leben einer jungen Frau, ehemalige Sklavin ist sehr gefühlvoll und beeindurckend geschrieben.
Mir gefällt der Stil von Frau Lyne jedenfalls sehr und im nächsten Buch, "Die zwölfte Nacht" hat sie sich dann ja noch übertroffen, was ja bei einem schon wiederholt beschriebenen Thema noch schwieriger ist.
Freue mich also schon auf das neue Buch, Hedwig.

15.11.2008 22:34:23
Margitta

Nachdem ich "Die 12.Nacht gelesen habe war Ich neugierig und habe mir die Glocken von Vineta gekauft.Es hat mir sehr große Freude bereitet das Buch zu lesen.Die sprachliche Gewandheit der Autorin macht es möglich diese Buch zu lesen ohne in's Stolpern zu kommen.Auch nahm mich diese erzählte Geschichte manchmal so gefangen das ich eine kleine Pause einlegen mußte.Es tat mir leid das die Geschichte zu Ende ging.Mit dem Ende war ich nicht ganz so einverstanden.Aber auch nur weil ich etwas Harmoniesüchtig bin.Nochmals vielen Dank für die schönen Stunden
Margitta

14.09.2008 20:32:28
Keera

Vineta ist zauberhaft,und die Handlung ist meiner Meinung nach dem sagenhaften Stoff angemessen. Charlotte Lyne kann sich sprachlich phantastisch ausdrücken und ihre Bilder sind originell, treffend und der Situation angemessen.
Womit ich allerdings Probleme habe, sind die Charaktere.
Warti und Anton, die männlichen Helden der Geschichte, bleiben oft farblos und unverständlich. Die schöne Natalia ist schwer traumatisiert aber dennoch so stark, dass sie schon unmenschlich wirkt.
Trotzdem ein beeindruckendes Debut.

13.07.2008 11:01:07
ximox04

Ein absolut gelungener historischer Roman über die Traumstadt Vineta und ihren Untergang.
Und die Geschichte einer Frau, die sich in ihr Schicksal gefügt hat und letztendlich doch noch glücklich wurde. Auch wenn das Buch anders endet, als man denkt.

24.05.2008 19:58:47
arno

Was soll ich dazu schreiben, ich hab mir das Buch besorgt und
angefangen zu lesen. Auf der hälfte des Buches hab ich aufgege-
ben. Vineta hat es wahrseinlich gegeben, aber die Wahrscheinlich-
keit seines Standortes ist sehr hoch, das die Stadt auf der Insel
Wolin lag. Was auch nur logisch ist, weil sie dann eine Wasser-
straße ins Landesinnnere hat. Die Recherche ist nicht auf historische
Gründlichkeit aufgebaut. Wenn Vineta zur der Zeit untergegangen
wäre hätte man in irgendwelchen Dokumenten die trotz 30 jährigen
Krieg übrigblieben einen zeitlichen Hinweis gefunden. Die Stadt war
wie alle Wendensiedlungen bestimmt nur aus Holz gebaut, da reichen
Feuersbrunst und Überschwemmung um allee Hinweise zu tilgen.
arno

23.05.2008 23:32:41
MariaAmalia

Die Begeisterung für diesen Roman kann ich nicht ganz teilen. Mit 90 % Fiktion und 10 % Historie tendiert dieser Roman stark in die Richtung Unterhaltungsliteratur, da hier durch die vordergründige Liebesgeschichte und die detaillierten interfamiliären Querelen und ausladenden Beschreibungen zwischenmenschlicher Beziehungen der historische Hintergrund zur Staffage wird. Eigentlich hätte man die Handlung vor jeden anderen Hintergrund stellen können, es wäre nicht aufgefallen. Mit dieser Art von Romanen habe ich persönlich ein ziemliches Problem, da bei mir in Bezug auf historische Romane die Meßlatte doch etwas höher liegt. Fast alles, das Vineta betrifft, gehört zwangsläufig ins Reich der Mythen und Legenden. Deshalb fand ich die Idee der Autorin, Vinetas fiktive Geschichte in die Geschichte Pommers zu integrieren, auch richtig und passend. Ich finde es aber sehr schade, daß die Autorin davon dann nicht viel Gebrauch gemacht hat, denn was die historischen Begebenheiten zu der Zeit betrifft, hätte die Autorin hier aus dem Vollen schöpfen können. Schade, aber in meinen Augen hat sie hier viel Potential verschenkt.
Kürzungen hätten übrigens auch sehr gut getan, der Roman hat schon teilweise ziemliche Längen.

24.04.2008 16:50:29
Rixa

Ich hatte leider durch den Mittelteil sehr zu kaempfen, was schade war. Das erste und dann auch wieder das letzte Drittel waren wirklich spannend und mitreissend geschrieben. Die Vorhersehbarkeit am Anfang und in der Mitte machte am Ende doch einigen Ueberraschungen Platz. Leider einige fuer mich nicht so einfach nachvollziehbare Entscheidungen, aber das gehoert bei Menschen irgendwo ja dazu. Sehr sympathische Charaktere, wobei die Hauptfiguren streckenweise ein wenig zu "uebergut" daherkamen, daher moeglicherweise auch die Laengen im Mittelteil.
Mit Natalia wollte ich allerdings nie wirklich warm werden. Sie kam etwas zu perfekt daher...

05.04.2008 16:23:54
adhara

Bevor ich dieses Buch in die Hände bekam, hatte ich keine Ahnung davon, dass irgendwo einmal eine Stadt namens Vineta existiert hat. Charlotte Lyne hat mit ihrer Geschichte aber meine Neugier geweckt und mich fasziniert in eine unbekannte Welt eintauchen lassen. In einer rundum wundervollen Sprache und mit grossem Erzähltalent lässt Charlotte Lyne die Protagonisten handeln, leiden, lieben und - leider - zum Teil auch sterben. Doch man mag es der Autorin verzeihen und den Tod geliebter Figuren hinnehmen, denn er ist folgerichtig und stimmig vor dem ganzen Hintergrund. Besonders beeindruckt haben mich die Feinheiten in diesem Buch. So hat jeder Charakter seine Stärken und Schwächen, kann jedes Gefühl, sei es nun Liebe, Hass, Neid oder Angst nachvollzogen werden. Es gibt weder gut noch böse, es gibt Menschen, die in Situationen handeln, wie wohl viele andere auch gehandelt hätten. "Die Glocken von Vineta" ist definitiv kein Buch, dass man schnell mal zwischendurch liest, dessen Inhalt man aber ebenso schnell wieder vergisst. Es berührt, es wühlt auf und es reisst mit.

12.03.2008 10:32:06
Rabenflügel

Außergewöhnlich! Ein Meisterwerk!
So lebendig und eindrücklich geschrieben, dass man am Ende mit den Helden um Vineta trauert, als wäre die eigene Heimat in der Ostsee versunken. Charlotte Lynes Stärke ist ihre Sprache, sie nimmt sich Zeit für Alltagsbegebenheiten und verankert ungewöhnliche Bilder im Kopf des Lesers. Wen dieser Roman nicht berührt, der hat ein Herz aus Stein!

16.01.2008 08:32:02
Inga

Kam gar nicht in diese seltsame Mischung aus Historienroman und Phantasyschmöker hinein (aber das war es eigentlich auch nicht). Mochte den Stil der Autorin nicht besonders und auch nicht, wie sie ihre Figuren beschreibt. Nihct einmal die Hauptfigur Natalie konnte meine Sympathie erwecken.
Mein Fazit: sehr viel zu lesen und sehr mühsam.
Hat f. mich die Mühe nicht gelohnt.

15.01.2008 21:02:00
lesemoni

Ich bin gerade fertig geworden mit den " Glocken"
ein großes Lob an die Autorin!!!!!
das Buch ist in einem außergewöhnlichen sprachlichen Stil geschrieben ,denn ich bisher noch nicht gekannt habe.Die Beschreibung von Vineta fand ich sehr schön beschrieben.Für mich waren der / die Hauptprotagonisten nicht die Menschen sondern Vineta selbst.Wie Natalia sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat fand ich klasse.Ich weiß einfach nicht mehr zu dem Buch zu schreiben ,es war einfach grandios und ein paar Tränen gab es zum Schluß auch.Am besten ihr macht euch selbst an das lesen dieses buches ,dann werdet ihr wissen ,was ich meine.Also Lesen.lesen .lesen !!!!

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

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