Der Tote am Steinkreuz von Peter Tremayne

Buchvorstellung

Der Tote am Steinkreuz von Peter Tremayne

Originalausgabe erschienen 1997unter dem Titel „The Spider\'s Web“,deutsche Ausgabe erstmals 2001, 386 Seiten.ISBN 3-7466-1527-5.

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Kurzgefasst:

Wer die Mönchskrimis von Ellis Peters mag, wird von Schwester Fidelma, einer irischen Nonne königlichen Geblüts, nicht lassen können. Als man sie nach Araglin ruft, um den Mord am dortigen Stammesoberhaupt und dessen Schwester aufzuklären, scheint über die Schuldigen kein Zweifel zu bestehen. Doch Fidelma deckt eine Vielzahl von Widersprüchen auf. – Ein historischer Kriminalroman, der im Irland des 7. Jahrhunderts spielt, als eine Frau von der
Herkunft und Bildung Schwester Fidelmas noch über Macht und Einfluss verfügte. 

Ihre Meinung zu »Peter Tremayne: Der Tote am Steinkreuz«

Krimi-Tina zu »Peter Tremayne: Der Tote am Steinkreuz«28.05.2009
Schwester Fidelma wird beauftragt den Tod eines Stammesfürsten in einer recht entlegenen Gegend aufzuklären. Dort wird ihr zunächst ein recht unfreundlicher Empfang zuteil und man bedeutet ihr ihre Unterstützung wäre nicht vonnöten, der Mörder sei bekannt und gestellt. Fidelma lässt sich nicht abwimmeln und stellt alsbald fest, dass nicht viel so ist wie es scheint in diesem Dorf.
Wer Krimis von Peter Tremayne liest, muss sich immer auf teilweise etwas ausufernde Debatten über den katholischen Glauben in seiner römischen bzw der damals in Irland vorherrschenden und vom Autor bevorzugten columbanischen Ausprägung gefasst machen. So auch in diesem Buch. Wer sich aber dennoch drauf einlässt, wird mit einer psychologisch gut komponierten Geschichte um Hass, Hochmut, übertriebenen Ehrgeiz, Inzest und Fanatismus belohnt. Und lernt einiges über das Irland des Frühmittelalters
anath zu »Peter Tremayne: Der Tote am Steinkreuz«16.12.2007
Ein Fürst und seine Schwester werden ermordet aufgefunden. Seine Untertanen sind sich sicher,den Mörder zu kennen, schließlich fand man ihn mit dem Dolch in der Hand neben dem toten Fürsten. Aber als Fidelma damit beauftragt wird, in diesem Fall zu ermitteln stellt sie schnell fest,daß hier so Einiges nicht stimmt.
Dann geschehen weitere Morde und Fidelma hat alle Hände voll zu tun, die Zusammenhänge aufzudecken und Unschuldige zu schützen. Nur gut, daß Eadulf auch einen Teil beizutragen hat denn die Spuren sind verwirrend.
Ein festes Stammesgefüge, eine Gemeinschaft,aufgestört durch Morde, die die bestehende Ordnung aus den Fugen geraten lassen. Und mittendrin Fidelma. Dieses Buch ist nicht nur wegen des Krimis spannend. Der Blick auf die Dorfgemeinschaft, die alte irische Rechtsprechung,die schillernden Charaktere ,das alles macht dieses Buch zu einem Genuß.
Hier ist nicht mal große action, es sind vielmehr die feinen Zusammenhänge und die so unterschiedlichen Charaktere die das Buch so lesenswert machen. Und natürlich dieses Fenster,das uns den Blick auf ein längst vergangenes Irland gewährt von dem ich oft denke : " Schade,daß von dieser Rechtsauffassung und dieser Art des Zusammenlebens über die Jahrhunderte so viel zerstört wurde !"
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