Historische Kriminalromane über das Mittelalter

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50 (3 Stimmen) für

Troubadour Rezension, Buchbesprechung von Mary Hoffman

Südfrankreich im 13. Jahrhundert. Elinor liebt Bertrand, den Troubadour, doch für ihre Eltern kommt eine solch unstandesgemäße Verbindung nicht in Frage. Sie haben sie mit einem älteren Adligen verlobt. Um der Hochzeit zu entgehen, flieht Elinor aus dem elterlichen Schloss und macht sich auf die Suche nach Bertrand. Unterdessen wird dieser Zeuge eines brutalen Mordes am päpstlichen Gesandten. Blutige Rache des Papstes ist gewiss, und Bertrand ahnt, dass es die verhassten Katharer treffen wird. Er muss seine Glaubensbrüder schnellstmöglich warnen. Als Elinor und Bertrand sich wiedersehen, wütet ein grausamer Krieg, der keinen Stein auf dem anderen, keine Menschenseele unberührt lassen wird... [...]

direkt zum Buch Mary Hoffman: Troubadour

erstmals auf Deutsch: 2011, 336 Seiten

auf keinem Merkzettel,
in keinem Bücherregal.

51 (2 Stimmen) für

Der Bote von Waldtraut Lewin

Die drei von der Wolfsbande sollen einen Königsboten in wichtiger Mission treffen. Doch als sie in seinem Versteck eintreffen, stehen sie vor einem neuen Fall... [...]

direkt zum Buch Waldtraut Lewin: Der Bote

erstmals auf Deutsch: 2001, 159 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in keinem Bücherregal.

53 (4 Stimmen) für

Die verschwundene Bibliothek des Alchimisten von Marcello Simoni

Frühjahr 1227. Reliquienhändler Ignazio da Toledo wird ins spanische Córdoba gerufen: Blanca, die Königin von Frankreich, ist verschleppt worden; Ignazio soll sie suchen. Eine heikle Mission, denn er und seine Gefährten bekommen es mit einem unberechenbaren Gegner zu tun: Graf Nigredo, der mit düsteren Mächten im Bunde stehen soll, hält Blanca in seiner Burg gefangen. Und das ist nicht die einzige Bedrohung, die von ihm ausgeht... [...]

direkt zum Buch Marcello Simoni: Die verschwundene Bibliothek des Alchimisten

erstmals auf Deutsch: 2014, 368 Seiten

auf 1 Merkzettel,
in 1 Bücherregal.

54 (2 Stimmen) für

Die Clerkenwell-Erzählungen Rezension, Buchbesprechung von Peter Ackroyd

London, 1399: Misstrauen und Schrecken herrschen in der Stadt. Das Ende des Jahrhunderts rückt unaufhaltsam näher, Gerüchte von Umsturz, Intrigen und Mord gehen um, apokalyptische Ängste werden geschürt. Im Mittelpunkt des Aufruhrs steht das Kloster Clerkenwell. Dort wird die junge Nonne Clarissa von düsteren Visionen heimgesucht; sie prophezeit den Menschen Feuer und Tod. Ist sie eine Prophetin Gottes oder vom Teufel besessen? Während Bischöfe, Edelleute und das einfache Volk darüber streiten, geht in London bereits die erste Kirche in Flammen auf... [...]

direkt zum Buch Peter Ackroyd: Die Clerkenwell-Erzählungen

erstmals auf Deutsch: 2204, 251 Seiten

auf 8 Merkzetteln,
in 6 Bücherregalen.

55 (8 Stimmen) für

Demudis von Stefan Blankertz

Köln im Jahr 1327: Meister Eckhart verliest seine Verteidigungsrede vor der Inquisition. Wie konnte es ausgerechnet gegen ihn zu einer Anklage wegen Ketzerei kommen? Und was hat diese mit dem Tod einer Laienschwester aus dem benachbarten Beginen-Konvent zu tun? Schwester Demudis, mit den Ermittlungen betraut, deckt mörderische Intrigen und dunkle Geheimnisse auf, kann jedoch vor der Enthüllung der letzten Wahrheit einen weiteren Toten nicht verhindern.  [...]

direkt zum Buch Stefan Blankertz: Demudis

erstmals auf Deutsch: 2005, 288 Seiten

auf 9 Merkzetteln,
in 1 Bücherregal.

55 (6 Stimmen) für

Mord auf der Siersburg Rezension, Buchbesprechung von Barbara Mansion

Hoch geht es her bei den Vorbereitungen zu einem Hochzeitsfest auf Burg Siersberg. Gaukler, Barden und stolze Ritter hoch zu Ross treffen ein, um den Hochzeitspaar zu huldigen. - Da machen Handwerker eine grausige Entdeckung: Eine mumifizierte Frauenleiche steckt in einem Zuflussrohr zur Burgzisterne. Dame Ermentrude und Bruder jerome, der Burgkaplan wollen das mysteriöse Rätsel der Mumie lösen. Bei ihren Ermittlungen verschwindet die Zofe der Dame spurlos und bei der Hochzeitsfeier geschieht ein Mord. - Werden die beiden das düstere Geheimnis lüften, das Burg Siersberg umgibt und Licht in das Dunkel bringen? [...]

direkt zum Buch Barbara Mansion: Mord auf der Siersburg

erstmals auf Deutsch: 2003, 162 Seiten

auf 6 Merkzetteln,
in 4 Bücherregalen.

57 (18 Stimmen) für

Die Kiliansverschwörung Rezension, Buchbesprechung von Uwe Klausner

Würzburg am Main, Anno Domini 1416. Ein unglaublicher Frevel erschüttert die Stadt und bringt Fürstbischof Johann von Brunn in eine äußerst prekäre Situation: Ausgerechnet fünf Tage vor Kiliani, dem höchsten Feiertag der Diözese, werden die Reliquien der drei Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gestohlen. Und tausende von Pilgern befinden sich bereits in der Stadt. Die Lage droht zu eskalieren, sollten die Reliquien nicht bis zum Fest des heiligen Kilian am 8. Juli wieder auftauchen. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Berengar von Gamburg, der Vogt des Grafen von Wertheim, ist per Zufall Zeuge eines Gesprächs zwischen Dieb und Auftraggeber geworden. Er wird mit der Lösung des Falls beauftragt. Widerwillig zwar, aber dennoch mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, weil es sich bei dem Räuber um einen "alten Bekannten" handelt, macht er sich ans Werk. Dabei kann er sich der Unterstützung eines ebenso treuen wie scharfsinnigen Freundes gewiss sein: Bruder Hilpert, Bibliothekarius zu Maulbronn und einer der führenden Köpfe des Zisterzienserordens. [...]

direkt zum Buch Uwe Klausner: Die Kiliansverschwörung

erstmals auf Deutsch: 2008, 421 Seiten

auf 1 Merkzettel,
in 14 Bücherregalen.

58 (2 Stimmen) für

Das goldene Zeichen von Albrecht Gralle

Köln im Jahr 1106. Die Stadt wird von einer Serie rätselhafter Verbrechen in Atem gehalten. Jedes Mal hinterlässt der Täter ein Geheimzeichen in goldener Schrift. Erzbischof Friedrich befindet sich in einer Zwickmühle. Ausgerechnet Fiona, seine heimliche, unerfüllte Liebe, scheint in den Fall verwickelt zu sein. In seiner Not ruft er den pfiffigen englischen Mönch Egwin zu Hilfe, dessen kriminalistischer Spürsinn oft in Widerstreit zu seinem klösterlichen Gelübde gerät. [...]

direkt zum Buch Albrecht Gralle: Das goldene Zeichen

erstmals auf Deutsch: 2010, 296 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in 2 Bücherregalen.

58 (14 Stimmen) für

Die Blutsäule Rezension, Buchbesprechung von Iris Kammerer

Brutale Morde im Schatten des Doms Köln 1248. Gerhard von Rile hat soeben seinen Dienst als Dombaumeister angetreten, als ein verheerender Brand den alten Dom vorzeitig vernichtet. Doch damit nicht genug, sein Neffe Gerwich wird Zeuge eines Mordes, der kein Einzelfall bleibt: Junge Männer aus den verfeindeten Ständen der Händler und Handwerker sterben. Doch kein Richter entscheidet über Schuld oder Unschuld der Verdächtigen, sondern ein Stein, der magische Kräfte haben soll: die Blutsäule. Können die Mönche Albertus Magnus und Thomas von Aquin, denen Gerwich sich angeschlossen hat, die Morde aufklären? "Finde den Mann, der die Säule von Sankt Gereon beherrscht, und das Töten wird ein Ende haben." [...]

direkt zum Buch Iris Kammerer: Die Blutsäule

erstmals auf Deutsch: 2011, 512 Seiten

auf 17 Merkzetteln,
in 15 Bücherregalen.

60 (1 Stimmen) für

Apotheker Melchior und das Rätsel der Olaikirche Rezension, Buchbesprechung von Indrek Hargla

Tallinn (früher Reval) im Jahre 1409: Auf dem Domberg wird ein hochrangiger Ordensritter, der von Visby unterwegs nach Marienburg ist, auf grausame Weise ermordet. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder vom Domberg in die Stadt geflohen ist. Denn weitere Morde versetzen die Stadt in Aufregung. Stadtapotheker Melchior Wakenstede sucht gemeinsam mit dem Gerichtsvogt Wentzel Dorn nach der Lösung der Mordserie. Auf seiner Suche nach dem Mörder stößt er auf die unterschiedlichsten Menschen und deren mögliche Motive: auf festlichen Gelagen in der Gilde der Schwarzhäupter, in prächtigen Kaufmannshäusern, im Kloster der Dominikanermönche und in zweifelhaften Kneipen außerhalb der Stadtmauern. Einen zentralen Platz im Geschehen nimmt die gotische St. Olaikirche mit ihren alten, mystischen Legenden ein damals einer der höchsten Türme der Welt. Kaum scheint der Apotheker der Lösung ein Stückchen näher zu sein, als der Mörder erneut zuschlägt und neue Rätsel aufgibt. War es jedes Mal Mord oder etwa Selbstmord? Unkonventionelle Mittel wie z.B. ein Schachspiel und unvollständige Gedichtstrophen helfen dem Apotheker zum Ziel zu kommen, er fügt die Bruchstücke des Rätsels zusammen und stellt so den tatsächlichen Täter bloß. Der Mörder scheint gefasst und der Fall abgeschlossen, doch am Ende wartet eine weitere Überraschung... [...]

direkt zum Buch Indrek Hargla: Apotheker Melchior und das Rätsel der Olaikirche

erstmals auf Deutsch: 2014, 390 Seiten

auf 2 Merkzetteln,
in keinem Bücherregal.

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