Das Siegel des Templers von Ulrike Schweikert

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Das Siegel des Templers von Ulrike Schweikert

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Das Siegel des Templers“,, 608 Seiten.ISBN 3-7645-0199-5.

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Kurzgefasst:

Eine starke Frau, ein mächtiger Orden, ein gefährlicher Weg…

Er kniet neben der Leiche eines Tempelritters, Blut befleckt das Messer in seiner Hand. Nie wird Juliana von Ehrenberg dieses Bild vergessen. Es drängt sie nach der Wahrheit. Ihr Vater, der edle Ritter, ein feiger Mörder? Juliana folgt ihm auf dem heiligen Weg des Jakobus nach Santiago de Compostela – und gerät dabei in die größte Verschwörung ihrer Zeit…

Unendlich erstreckt sich der staubige Pfad vor Juliana von Ehrenberg – der Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Das Grab des Apostels Jakobus ist noch mehr als 800 Kilometer entfernt. Wird sie dort ihren Vater finden? Und die Wahrheit erfahren?

Erst verschwindet Wolf von Neipperg, ihr Freund aus Kindertagen und heimlicher Favorit ihres Herzens. Dann verlässt ihr Vater, Kraft von Ehrenberg, bei Nacht und Nebel die heimatliche Burg. Da gibt es für Juliana kein Halten mehr, und sie folgt dem Vater heimlich nach. Nichts kann sie dazu bewegen, den nachbarlichen Ritter zu ehelichen, nichts sie davon abhalten, die seltsamen Geschehnisse auf der Burg und den heimtückischen Mord an dem Tempelritter Swicker aufzuklären. Verkleidet als Knappe, wandert das Edelfräulein in Begleitung von vier Männern durch Navarra und Kastilien. Doch sind ihre Weggefährten wirklich Pilger auf dem heiligen Weg? Juliana beginnt zu ahnen, dass keiner das ist, was er vorgibt zu sein. Und dass sie nicht die Einzige ist, die ihren Vater einzuholen versucht. Noch weiß Juliana nicht um die geheimen Machenschaften in den Reihen der Templer und um die vertrauliche Mission ihres Vaters. So sehr sie sich auch beeilt – sie kann das Rad der Geschichte nicht anhalten…

 

Ihre Meinung zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«

Dr. J. Teumer zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«11.03.2015
Nachdem ich von Ulrike Schweikert das ausgezeichnete Buch "Die Hexe und die Heilige" gelesen habe, ist dies nunmehr das zweite Werk von ihr und wahrscheinlich auch das letzte.

Das Buch zieht sich auf den 600 Seiten mit viel zu viel Füllstoff hin und gewinnt erst gegen Ende so etwas wie Spannung. Katastrophal habe ich die wüsten Zeitsprünge empfunden, die oftmals keinen rechten Sinn ergeben und einfach nur ärgerlich sind. Die Autorin springt hin und her zwischen den Erlebnissen der jugendlichen Heldin auf dem spanischen Jakobsweg und Geschichten aus der Vergangenheit, die sich weder chronologisch noch nach irgendeiner Systematik in den Handlungsstrang einfügen.

Dazu muss wieder mal ein Mädchen in Frauenkleidung als Heldin herhalten. Iny Lorentz lässt grüßen... Es kann wirklich nur einer Frau einfallen, vier erwachsene und durchaus intelligte Männer mit einer verkleideten Jungfrau 800 km wandern zu lassen, ohne dass es einem der Herren auffällt, dass die verkleidete Jungfrau kein Mann ist. Wie stellt sich die Autorin vor, haben die 5 in der Natur ihr "Geschäft" erledigt. Über 800 km hinweg soll es einem Mann nicht auffallen, wenn sich einer regelmäßig zum pinkeln hinter den Strauch hockt, während der Rest am Baum steht...??? Wahrscheinlich wurde sich auch 800 km lang nicht gewaschen... Soviel Einfältigkeit ist wirklich bemerkenswert.

Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben, den mittelalterlichen Jakobsweg darzustellen. Die zitierte Literaturauswahl hierzu ist beeindruckend. Dumm nur, dass die Hauptakteurin am Neckar startete und erst einmal bis zu den Pyrenäen gelangen musste. Mithin durch das gesamte heutige Frankreich!!! Dieser Abschnitt wird kurzerhand ausgeblendet. Die Reise beginnt in Ehrenburg am Neckar und spielt bis zum übernächsten Dorf, dann geht sie am Fuße der Pyrenäen weiter! Dies ist letztlich die kapitalste Fehlleistung der Autorin, die durch nichts zu rechtfertigen ist.

Insgesamt nicht wirklich empfehlenswert.
Mila zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«28.09.2011
Das Buch ist absolut spannend, konnte es nicht weglegen nachdem ich angefangen habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mittelalterliche Romane, gerade die mit Tempelrittergeschichten, liebe. Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut, man kann nicht erwarten was als nächstes passiert. Nur das Ende fand ich eher enttäuschend. Aber im Großen und Ganzen ist das Buch empfehlenswert!
maupe zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«30.03.2010
Meine Meinung über dieses Buch änderte sich mit dem Lesen stetig. Nachdem ich das erste viertel hinter mir hatte, habe ich genervt weg gelegt und erst vor kurzem wieder hervor gezogen.

Dieses Buch wurde mir geschenkt, da ich selbst nicht sehr auf die „Frau/Mädchen verkleidet sich“ – Thematik stehe. Doch der Autorin ist es gelungen Juliana/Johannes nicht als emanzipiert zu neuzeitlich denkendes Mädchen zu zeichnen, sondern doch in ihrer Zeit verbleibend und nicht immer sympathisch. Die Wahl ihres späteren Partners bleibt bis zum Ende offen, da mehrere Männer in Frage kommen und keiner von ihnen ist der strahlende Ritter. In dieser Hinsicht meine Kritik, die letzte Szene Julianas in dem Buch mit ihrem dann erwählten passte nicht in das bisher gelesene und schien mir mehr ein Tribut an diejenigen, welche vielleicht die große Liebesgeschichte vermisst haben.

Die zeitlichen Sprünge waren für mich ein Grund, weshalb ich das Buch zuerst wieder fort gelegt hatte. Es waren ja nicht nur zwei zeitliche Linien sondern es kamen einige hinzu. Doch irgendwann wird man neugierig und die Erzählung nimmt an Tempo zu. Wenn man sich nicht gerade auf dem Jakobsweg befindet, dann hat die Autorin die Jahreszahlen über die Kapitel geschrieben. Und das hilft sehr.

Hätte die Autorin den Jakobsweg in eins durch geschrieben, dann wäre es ein sehr langatmiger Bericht geworden.

Meine Meinung: Das Durchhalten durch die ersten ein wenig wirr und manchmal lang erscheinenden Kapitel hat sich gelohnt. Es ist kein schlechtes Buch, der Hit jedoch auch nicht.
muprl zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«22.02.2009
So schlecht ist das Buch nicht! Nach den Kritiken hier habe ich ja fürchterliches erwartet, doch es ist im Grunde ein solider, unterhaltender historischer Roman. Nichts Besonderesm aber auch nichts schlechtes.
Die bereits kritisierte zu große "Überschaubar"keit (gemeint war wohl "Durchschaubarkeit", denke ich) kann ich dem Roman nicht unbedingt ankreiden - vielmehr fand ich es problematisch, dass sich die großen Zusammenhänge erst so spät im Roman ergeben, und dann zu abrupt abgehandelt werden.
Das abwechselnde Erzählen von zwei Zeitsträngen fand ich angenehm - es sorgt für so manchen "Cliffhanger". Den ganzen Roman nur von der (wenn auch durchaus turbulenten) Reise auf dem Jakobsweg handeln zu lassen, wäre wirklich zu langweilig gewesen. So hatte ich aber durchaus meinen Spaß beim Lesen. Die Heldin wächst einem ans Herz, ihre Reisebegleiter bleiben lange Zeit recht undurchschaubar und die vorausgegangenen Verwicklungen "häppchenweise" zwischendurch zu erzählen, erhöht den Rätselspaß und die Spannung.
Im Gegensatz zu meinen Vorkritikern habe ich vorher noch keinen "Jakobswegroman" gelesen - kann also die Abgeschmacktheit des Themas nicht empfinden. Aber, ehrlich gesagt, die Landschaftsschilderungen und Schilderungen der Ortschaften fand ich auch recht langweilig. Sie sind zum Glück immer kurz gehalten, tauchen aber dafür bei jedem neuen Wegabschnitt und jeder neu erreichten Ortschaft wieder auf.
Der Roman ist durchaus nicht komplett "langweilig" und "öde", hätte aber an so einigen Stellen eine kräftige Straffung vertragen. Die Geschichte hat mir gefallen, weiste aber ein paar Ungereimtheiten auf.
Vroni-Marie zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«17.03.2008
Man muss Bücher eben schon lesen, bevor man sie beurteilen kann - und dieser Roman hier ist leider nicht gerade ein Meisterwerk. Zu viel Unruhe bringen die beiden Erzählstränge, deren Konhärenz sich viel zu lange nicht erschließt. Außerdem ist das Thema inzwischen doch recht abgegriffen. Jakobsweg? Hab ich anderswo schon weitaus spannender gelesen. Templer? Erst recht!
Nicht ganz ein Flop, aber leider fast beinahe.
M. K. zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«16.03.2008
Habe andere Bücher von Ulrike Schweikert gelesen und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß gerade dieses Buch langweilig sein soll. Vielleicht sollten manche Frauen ihr Frauenbild, daß sie versuchen zu verwirklichen oder anderen aufzudrängen mal überdenken und korrigieren !
Britta zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«23.07.2007
Kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen! Das war so matt und langweilig, dass ich gar nicht mehr weiterlesen wollte. Müssen jetzt eigentlich alle Frauen als verkleidete Männer auf den Jakobsweg? Da könnten sich die Autoren wirklich mal was Neues ausdenken, das nervt nämlich langsam.
Meinen besten Freundinnen kann ich diesen öden Roman wirklich nicht empfehlen!
Lilli zu »Ulrike Schweikert: Das Siegel des Templers«06.04.2007
Fand ich ziemlich langweilig und viel zu sehr überschaubar. Außerdem hab ich die Motive der Heldin nicht verstanden: Warum nimmt die den Mann, der har nichts für sie getan hat und nicht den anderen, der sich f. sich einsetzt?
Schon wieder Jakobsweg: inzwischen eine regelrechte Modeerscheinung. Aber ich muss sagen, da gibt es wirklich Besseres!
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