In dreihundert Jahren vielleicht von Tilman Röhrig
Buchvorstellung
Originalausgabe erschienen 1983 unter dem Titel „In dreihundert Jahren vielleicht“, , 148 Seiten. ISBN 3401018507.
Kurzgefasst:
Eggebusch im Oktober 1641: Hunger, Elend und Furcht bestimmen das Leben in dem kleinen Ort. Nur wenige Menschen können sich noch an die Zeit vor dem Krieg erinnern. Gegen die Not, den Krieg mit seinen plündernden Soldatenhorden und die Angst vor der Pest setzt der 15jährige Jockel seine Liebe zu Katharina und die Hoffnung, daß irgendwann wieder Friede sein wird: in dreihundert Jahren vielleicht.
Ihre Meinung zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht«
- Tritagonistes zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 28.06.2010
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Ich lese das Buch(bzw. habe es gelesen), weil ich in der Schule ein Referat darüber halten muss. Ich fnde es ziemlich interessant, da es die Grausamkeit des Krieges zeigt. Wer natürlich sehr grausame Sachen nicht verträgt, sollte das Buch eher nicht lesen. Das einzige, was mich gestört hat, sind die vielen Namen und Bezeichnungen der Leute(da kommt man ganz schön durcheinander) und die häufigen Szenenwechsel, da dies sehr viel Aufmerksamkeit vom Leser verlangt. Wer also nicht gerade viel liest, wird wahrscheinlich seine Probleme damit haben, aber ansonsten ein gutes Buch, finde ich.
- maupe zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 27.06.2010
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Neugierig durch die angesammelten Meinungen von Schülern, habe ich mich dran gemacht und dies Buch gelesen.
Warum es gelesen werden sollte, ist sehr schnell klar: Krieg ist kein Heldentum, Krieg hat keine Gewinner.
Angesiedelt ist dieser Roman in einem kleinen Ort in Deutschland im Dreißigjährigen Krieg. Und in diesem leben Jockel, seine Familie, Freunde und Bekannte. Doch es werden weniger. Denn sie haben nichts und das wenige wird ihnen von den umherziehenden Söldnern geraubt, egal welcher Seite diese angehören.
Es sind gerade mal vier Tage, in denen dieses Buch spielt. Und Jockel wird heran gezogen um zu zeigen was dort in Eggebusch geschieht. Das ist wohl ein Grund, weshalb einige das Lesen dieses Buches als schwer erachten. Die ´Hauptfigur` tut in dem Sinne nichts. Keine romantische Liebe, kein Held, kein Krimi und keine Reise zum Lösen irgendwelcher Rätsel.
Aber eines ist dieser Roman auf jeden Fall: Anschaulich
Wer ihn gelesen hat, dem werden die Bilder in Erinnerung bleiben.
- Mausiibääääär zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 01.06.2010
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Ich fand das Buch sehr gut man sollte sich jedoch nicht immer Gedanken machen um welche Familie es sich handelt es beschreibt sehr anschaulich mit was für schwere Strapazen die Menschen von Früher zu kämpfen hatten ich kann das Buch nur zu gern weiterempfehlen es ist für jeden der bei Lesen sich Gedanken macht und mitdenkt
Viel Spass beim Lesen ;););););););)
- Annii zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 20.05.2010
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Wie haben dass Buch grade in Deutsch,und jetzt müssen wir ein LeseTagebuch schreiben da hab ich keine lust drauf (; Aber naiia dass Buch dachte ich ist voll langweilig aber es ist schon ziiemlich häftig wie die da zerstümmelt werden. :S Naia wers mag.Nicht so mein Geschmack,da ich eh nich viel lese oder eher ganich :P
- Lisa zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 25.04.2010
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Wir haben dieses Buch gerade im Deutschunterricht durchgenommen.Ich finde es sehr schön aber leider ein wenig traurig, da viele Menschen sterben mussten.Da ich aus Kroatien komme, weis ich wie es ist im Krieg gelebt zu haben.Als meine Familie und ich letztes Jahr nach Kroatien geflogen sind, haben wir sehr viele zerstörte Häuser gesehen und haben auch eine alte freundin wiedergesehen, die aber durch den Krieg ihre linke Hand verlor
=(
- leseratte zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 07.03.2010
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Ich lese dieses Buch auch gerade mit meiner Klasse und ich muss sagen, dass es mich überhaupt nicht stört wie Röhrig schreibt. Einer muss ja mal in die Details gehen und außerdem regt das Buch zum Nachedenken an; das ist ihm wirklich gut gelungen. Ohne meinen Leher wäre ich wahrscheinlich nie auf dieses Buch gekommen, aber eigentlich ist es sehr lesenswert und informativ..!
- Silvie zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 28.01.2010
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Ich lese dieses Buch auch gerade mit meiner Klasse und ich muss sagen, dass es mich überhaupt nicht stört wie Röhrig schreibt. Einer muss ja mal in die Details gehen und außerdem regt das Buch zum Nachedenken an; das ist ihm wirklich gut gelungen. Ohne meinen Leher wäre ich wahrscheinlich nie auf dieses Buch gekommen, aber eigentlich ist es sehr lesenswert und informativ..!
- Marcel zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 09.12.2009
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Ich schreibe grade ein Lesetagebuch darüber.
Ich finde das buch toll auch wenn es erschreckende und grausame textstellen gibt aber das macht es doch grade spannend. Vielleicht ist es manchmal zu übertrieben manche Textstellen so zu brutal zu umschreiben aber im grunde genommen finde ich es doch wieder interessant ich finde jeder der gerne solche Bücher liest macht mit dem nicht verkehrt ich enfehle es gerne weiter außer an die, die brutale und grausame Textstellen nicht gerne lesen!
- Nicci zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 18.11.2009
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Ich finde, das das Buch weniger zu empfehlen ist.
Tilman Röhrig bedient sich eines relativ einfachen Schreibstils, aber hinter den Zeilen versteckt er noch mehr. Er macht immer nur vage Andeutungen, außer in den besonders brutalen und auch ekelerregenden Stellen, diese führt er besonders aus und ich muss sagen das hat mich richtig erschreckt, erschüttert und auch angeekelt.
Vielleicht weiß der Autor nicht wie viel Fantasie ausrichten kann. Für mich hätten auf jeden Fall auch weniger detallierte Beschreibungen gereicht.
Daher finde ich zu brutal und grausam und deshalb ist es meiner Meinung nach weniger empfehlenswert.
- Klaus Falkenberg zu »Tilman Röhrig: In dreihundert Jahren vielleicht« 09.09.2009
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Ich finde das Buch in überflüssiger Weise detailliert,
seitenlange Schilderungen von Vergewaltigungen machen noch lange keinen Pazifisten,
der Verzehr von Mäusen und Leichnamen kitzelt vielleicht manches simple Gemüt,
meine Fantasie hätte sich auch mit weniger Drastischem vorstellen können, was Hunger bedeutet. Wolfgang Borchert zum Beispiel brauchte solche
Mittel nicht und auch im Simplicissimus und seiner Adaption durch Brecht tauchen solche Szenen nicht auf.
Wir haben zum Glück einen zweimal Dreißigjährigen Frieden,
die zynische Anspielung auf 1941 zeigt, das Herr Röhrig dem wenig abgewinnen kann.
Unsere armen geplagten Kinder
dürfen sich schulpflichtigst
seinem Pessimismus unterwerfen.
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