Die Konkubine des Erzbischofs von Stefan Blankertz

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Die Konkubine des Erzbischofs von Stefan Blankertz

Originalausgabe erschienen 2001unter dem Titel „Die Konkubine des Erzbischofs“,, 240 Seiten.ISBN 3897052199.

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Kurzgefasst:

Köln im Jahre 1252. Kann eine Sünderin, die Konkubine des Erzbischofs Konrad von Hochstaden gar, heilig sein? Die Anhängerinnen der stadtbekannten Heilerin Magdalena jedenfalls sind davon überzeugt. Eine junge, hochschwangere Magd von Magdalena zeichnet die letzten Monate im Leben dieser ebenso starken wie klugen Frau auf. Verwickelt in einen mysteriösen Mordfall, in eine erotische Affäre mit einem arabischen Abenteurer und in einen Aufstand der Kölner Bürger gegen ihren Erzbischof, verliert Magdalena den Boden unter den Füßen. 

Ihre Meinung zu »Stefan Blankertz: Die Konkubine des Erzbischofs«

tassieteufel zu »Stefan Blankertz: Die Konkubine des Erzbischofs«02.03.2008
"Köln im Jahre 1252, kann eine Sünderin heilig sein? Magdalena
die Konkubine des Erzbischofs ist eine stadtbekannte Heilerin
und ihre Anhängerinnen sind davon immerhin überzeugt. Eine
hochschwangere Magd von Magdalena zeichnet die letzen
Monate im Leben dieser starken und klugen Frau auf. Verwickelt
in einen mysteriösen Mordfall, in eine erotische Affäre mit einem
arabischen Abenteurer und in einen Aufstand der Kölner Bürger
gegen den erzbischof, verliert Magdalena den Boden unter den
Füßen" Soweit der Klappentext, der sich ganz interessant
anhörte. Allerings hielt das Buch dann kaum, was der Klappen-
text versprach. Die bemüht auf alt getrimmte Spache läßt sich
recht schwer lesen, die philossophischen Dispute mögen
die Menschen im Mittelalter erfreut haben, ich fand sie zäh und
langatmig dargelegt. Was mich aber am meisten aufgebracht
hat, waren die permanenten Attribute, die der Autor verwendete.
So wird Magdalena von der namenlosen Magd (der Name taucht
im ganzen Buch nicht auf, sicher hat sich der Autor da was dabei
gedacht, nur habe ich nicht rausgefunden was??) ständig als
"meine hohe Herrin" bezeichnet, die hohe Herrin tat dies, die
hohe Herrin sagte jenes..... Und das mindestend 3 mal auf
jeder Seite! Nachdem das Kind der Magd geboren wurde, wird
es bei jeder Erwähnung als " mein geliebter Sohn" bezeichnet
und das jedesmal wenn das Kind erwähnt wird, na danke, als
Leser kann ich mir schon über 200 Seiten hinweg merken, daß
sie Magd ihren Sohn innig liebt. Ebenso bezeichnet sie ihren
Bruder Peppino jedesmal wenn dieser ewähnt wird als
"meinen zärtlichen Bruder" Was genau damit gemeint sein sollte
hat sich mir das ganze Buch hindurch nicht so recht erschlossen.
Sollte er nun als besonders zartfühlend dargestellt werden oder
war er eben nur im Umgang mit seiner Schwester der Magd
besonders zärtlich? Keine Ahnung, ich fand diese ständigen
Attribute nur als nervtötend. Zwar merkt man dem Buch an,
daß der Autor weiß wovon er schreibt, leider ist das keine
Garantie dafür, daß das Buch auch spannend und unterhaltsam
geschrieben wurde. Wissen allein genügt eben nicht für ein
gutes Buch!!
Der Krimifall an sich ist recht verworren und löst sich am Ende
recht unspektakulär auf. Auch sind die Figuren recht unglaub-
würdig und farblos geschildert. Magdalenas übernatürliche
Wunderheilungen fand ich für einen historischen Krimi völlig
unpassend, gehören doch plötzlich schwebende Kranke und
Schwerter die einen Körper durchbohren ohne Wunden zu
hinterlassen und sich dann in Nichts auflösen eher in den
Bereich Fantasy, als in einen gut recherchierten Histo-Krimi.
Die Hauptperson, die namenlose Magd, vom Erzbischof auf
Grund ihrer Unwissenheit durch dessen "Bischofsstab"
geschwängert, nennt diesen zu Anfang nur Seine "Unwürdigkeit"
Im ´Verlauf des Buches entdeckt sie dann aber, das sie den
angeblichen Schänder ja doch innig liebt. Genaus widersprüch-
lich sind auch die anderen Figuren dargestellt. Alles in allem
konnte ich mit diesem Buch nichts anfangen und habe mich
nur durchgequält.
Ihr Kommentar zu Die Konkubine des Erzbischofs

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