Der wilde Tanz der Seidenröcke von Robert Merle

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Der wilde Tanz der Seidenröcke von Robert Merle

Originalausgabe erschienen 1991unter dem Titel „La Volte des vertugadins“,deutsche Ausgabe erstmals 1997, 470 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Christel Gersch.

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Kurzgefasst:

„Sire, lassen Sie meinen Sohn nicht fallen!“, mahnt die Herzogin von Guise den König am Taufbecken. Robert Merle erzählt die frühe Jugend des Siorac-Sohnes Pierre-Emmanuel am frivolen Hof Heinrichs IV. Dieser Hof amüsiert sich, vögelt, tanzt – sein leidenschaftlicher und oft verliebter König an erster Stelle. Aber im Hintergrund schwelt, gut dreißig Jahre nach der blutigen Bartholomäusnacht, noch immer der fanatische Hass der katholischen Liga auf den Toleranzgedanken Henris. Und der Königsmörder steht bereits in der Menge.

Ihre Meinung zu »Robert Merle: Der wilde Tanz der Seidenröcke«

Susannah zu »Robert Merle: Der wilde Tanz der Seidenröcke«17.06.2010
Frankreich, Anfang des 17. Jahrhunderts. Am Hof des bekehrten Hugenotten Henri Quatre wird gelebt, gelacht, geliebt, gefeiert. Pierre-Emanuel, der Sohn von Pierre de Siorac und seiner geliebten Herzogin von Guise, wächst bei seinem Vater im Herzen von Paris auf. Und so wandelt denn der Sohn auch auf den Spuren seines Vaters: er liebt die Damen, er schließt tiefe Freundschaften und gelangt in die Nähe des Königs. Auch die Bekanntschaft des jungen Dauphin Louis macht Pierre-Emanuel, und es entsteht eine Freundschaft. Doch über Frankreich hängen dunkle Wolken, denn der Hass zwischen Katholiken und Hugenotten macht auch vor einem zweiten Königsmord nicht halt ...

Wieder einmal eine fantastische Episode aus dem von Glaubenszwisten geschüttelten Frankreich. Pierre-Emanuel, quasi die neue Generation der Sioracs, ist so sympathisch, charmant und liebenswert wie sein Vater, und er erzählt ebenso zärtlich wie sein Vater vom Leben in Paris und von den Geschehnissen dieser Zeit. Historische Details werden liebevoll geschildert, ohne die Spannung und den Charme dieser Reihe zu unterdrücken, ein zauberhaftes Werk. Ich freue mich auf die Folgewerke um Louis XIII., Maria de Medici und Kardinal Richelieu ...
anath zu »Robert Merle: Der wilde Tanz der Seidenröcke«15.01.2008
Pierre de Siorac hat einen Sohn ! Und Pierre - Emmanuel erweist sich als ebenso talentiert wie der Vater, ein Kavalier ohne Fehl und Tadel, im Dienste des Königs. Pierre - Emmanuel wächst beim Vater in Paris auf, häufig besucht und viel geliebt von seiner "Patin", der Herzogin de Guise. Er erlebt den Hof in seiner ganzen Pracht und mit all seinen Ausschweifungen, er lernt den jungen Dauphin kennen und er erlebt, wie die politische Lage im Land, geschürt durch die katholische Liga, immer gefährlicher wird. Gefährlich vor allem für Heinrich IV. !

In gewohnter Merle-Qualität geschrieben! Historische Persönlichkeiten werden mit Liebe zum Detail geschildert, die vom Autor erfundenen Protagonisten haben Charakter und Stil - vom Herzog bis zur Küchenmagd.Das Buch ist ein bunter Bilderbogen, voller Spannung, voller Informationen, unterhaltsam ohne flach zu werden.Und hier wird Geschichte nicht nur erlesbar sondern auch erfühlbar, denn Pierre-Emanuelles Schilderungen sind z.T. einfach anrührend und lassen den Leser mit fiebern, mit lachen ,mit weinen. Jederzeit zu empfehlen !
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