Der Galgenbuck von Petra Pauls

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Der Galgenbuck von Petra Pauls

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „Der Galgenbuck“,, 304 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Benedict, ein junger Mönch aus dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen, der ungewollt zum Mitwisser der reformatorischen Bewegung in der Abtei wurde, wird vom Prior persönlich im März 1522 nach Grafenhausen verbannt – mit der Hoffnung, dass er den schweren Aufstieg nicht überlebt. Doch das Schicksal hat andere Dinge mit dem jungen Mann vor, der auf dem Weg in den Hochschwarzwald nicht nur die Freuden des Lebens kennen lernt, sondern auch das Grauen zu jener Zeit, das sich unter den leibeigenen Bauern in dieser Region unaufhaltsam in den Vordergrund stellt. Zur gleichen Zeit macht sich der Zimmermann Jacob aus Münster mit seiner Familie auf dem Weg in den Süden, um den Verfolgungen, denen er als Anhänger Luthers ausgesetzt ist, zu entgehen. Sein Ziel ist Basel, wo sein ältester Sohn auf ihn warten will. Doch wie gefährlich diese Reise in eine ihm völlig fremde Welt ist, wird ihm erst bewusst, als sein Sohn Walther ermordet wird. Die dramatischen Vorkommnisse der Neuen Zeit verändern nicht nur schlagartig das Leben dieser Menschen. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung in den dunklen Wäldern am Staufenberg, die den Galgenbuck in Grafenhausen noch einmal lebendig werden lässt.

 

Ihre Meinung zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«

Buchhandlung Fischer - U.Jobst zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«15.11.2012
Über Umwege bin ich rein zufällig auf diesen Roman gestoßen und nachdem ich mich als Fachfrau bezeichnen darf, was historische Romane angeht, kann ich nur ein dickes Lob an die Autorin - mir leider völlig unbekannt - aussprechen. Es ist nur schade, dass so ein literarisch wertvolles Buch vollkommen auf dem Büchermarkt untergeht. Sie hat es geschafft - wie ich lese erging es wohl einigen Leserinnen so - dass ich den Roman nicht mehr aus den Händen legen konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite wirklich gekonnt ins 16. Jahrhundert zurückversetzt, schildert die Autorin Leben, Liebe und Leid, ohne oberflächlich,ohne anstößig oder langweilig zu werden.
Vera Müller zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«26.05.2012
Mich überraschte absolut das Ende des Romans. Ohne schmalzig zu werden, Taschentücher sollten parat liegen!!!

Eine wundervolle Geschichte, ein toller Roman, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin hat etwas geschafft, was nur wenigen gelingt: Sie verzaubert mit ihren Worten, betört die Leser, entführt sie in eine andere Dimension. Plötzlich fühlt man sich 500 Jahre zurückversetzt, durchstreift die Wälder im Schwarzwald oder kann den Morgentau in den Rheinauen förmlich riechen. Sie setzt die Natur gekonnt in Szene, - und damit den Inhalt ihrer Geschichte in einen würdigen Rahmen. Hier fließt Weltanschauung, Religion, Philosophie und Lebenserfahrung aus einer gekonnten Feder.

Es ist wahrlich ein Genuss, diesen Roman gefunden zu haben!!!!
Viktor von Reuthenbach zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«24.05.2012
Sehr gut recherchiert, spannend und authentisch geschrieben, man bekommt ein Gefühl für das 16. Jahrhundert und wird von der Autorin regelrecht mit in das Geschehen gerissen. Literarisch eine sehr gute Leistung, die Lektorin würde ich wechseln, mehr Werbung wäre angebracht. Ich habe nur durch Zufall von diesem Roman hier erfahren.
Sehr anregend und auch informativ die Einschübe historischer Fakten, die mit dem Inhalt des Romans eine Lebendigkeit hervorrufen, wie ich sie selten in historischen Werken vorgefunden haben.
Meine persönliche Meinung: Eine sehr talentierte Autorin, der man mehr Aufmerksam schenken sollte.

Bücherwagenanbindung nach Österreich wäre sinnvoll. Hier liebt man diese Art von Romane.
Mit freundlichem Gruß,

Viktor von Reuthenbach
Claudia Richter zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«19.05.2012
Claudia R.
Habe mit großer Neugier diesen Roman gelesen und nur schwer das Buch zur Seite legen können, da die Spannung einfach so groß war. Mich begeistert die Geschichte und der Mut, den diese Menschen hatten, für ihre Überzeugung einzustehen.
Danke für diesen tollen, lebendigen und mitreissenden historischen Roman.
Susanne B. zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«05.05.2012
Das Buch ist einfach Super. Ich lese eigentlich überhaupt keine Romane. Doch dieser Roman hat es wirklich in sich. Er ist so was von spannend geschrieben, ich bin richtig darin versunken. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, so hat mich der Roman gefesselt. Wow, da kann ich nur Herzlichen Glückwunsch sagen. Einfach eine Top Leistung.
JudithD zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«15.04.2012
Ein wunderbares Buch! Ich kann mich als Leseratte bezeichnen. Dennoch ist dieses Buch für mich eine absolute neue Erfahrung im Sprachgebrauch, im Rüberbringen der unwahrscheinlich vielen emotionsgeladenen Fakten, aber auch im Gesamtaufbau dieses richtungsweisenden Werkes. Alte bisherige feste Normen werden mutig überschritten und vertiefen die Gesamtaussage des Werkes ohne den Leser zu manipulieren. Die Sprache der Autorin scheint in einem starken Maße mein Unterbewusstsein anzusprechen. Denn was ich bisher als absolute Seltenheit erlebte, fand überraschender Weise nach jeder abendlichen Lektüre statt; ich erwachte am nächsten Tag mit emotionalen Empfindungen, die mir eine reale Welt des Mittelalters vorgaukelten. Der Inhalt dieses Buches ist nach jedem Erwachen für mich meine Gegenwart geworden.
Ihnen meine ganze Hochachtung liebe Frau Petra Pauls-Gläsemann!
Gerhard Jeske zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«14.04.2012
Sehr verehrte Frau Pauls- Gläsemann,
Als ich Ihr Buch in den Händen hatte, fing ich gleich an zu lesen. Als Leidensgenosse fand ich mich unter den Menschen wieder. Diese Identifizierung macht das Buch aktuell. Auf jeder Seite ist der Drang nach gesellschaftlicher Veränderung zu spüren
Jetzt habe ich das Buch durchgelesen, wie ich schrieb, nahmen mich ihre Schilderungen der Menschen gefangen und solidarisch konnte ich ihren Weg mitverfolgen. Die Gefühle und ihre religiöse Sprache sind authentisch. Ebenso Ihre Ängste, die durch die Kirche und den Aberglauben erzeugt wurden. Das hellsichte Mädchen konnte die Gefahr fühlen, mitteilen, warnen, aber trotzdem nicht das Unglück verhindern. Zweifel an Gottes Willen und Allmacht tauchen auf, werden aber nicht zu Ende gedacht. Wozu auch?, dann würde am Ende der Glaube an Rettung aus dieser Misere aufhören. Das sind Probleme, die heute genauso viele Menschen bewegen.
Sie weisen sich als Schriftstellerin aus, weil sie neue Formulierungen erfinden.
Ich hoffe, dass Ihr Buch einen weiten Leserkreis finden wird
Gerhard Jeske – Hamburg, den 14.04.012
Saba zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«14.04.2012
1. supergeiler Roman!
2. kostengünstig, kann man sich locker leisten
3. Viele wichtig Fakten enthalten
4. Baut das Allgemeinwissen auf
5. Für den Geschichtsunterricht zu empfehlen
6. Ein Muss für den Deutschunter-richt! (Einfach mal den Aufbau und die Stilmittel anschauen!!!)
7. Coole Autorin (leider etwas zu alt für mich)
8. Mehr als nur unterhaltsam, du denkst du sitzt im Kino
9. ist ohne Co-Autoren geschrieben, merkt man am Schreibstil
10. Klasse Handlung, ist für jeden etwas dabei
Leselust zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«14.04.2012
Dieser historische Roman ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen und baut kontinuierlich
eine Lesespannung auf, die teilweise dem Leser die Tränen in die Augen treibt. Ob es das Leid der armen Hilda ist, die in Freiburg im Kerker mit dem Tod ringt, weil sie fälschlicherweise als Hexe angeklagt wurde oder ob es der Kampf mit dem Kaufmannssohn Heinrich aus Heidelberg im Staufener Wald ist, dem Magdalena unterliegt – bitte Taschentücher bereithalten!
Vom Aufbau her einzigartig, den Jahreszeiten und Stimmungen der Titelhelden voll angepasst. Der Leser fühlt sich anwesend und erfährt so allerlei über das Leben im Hochmittelalter. Informativ, spannend und fesselnd. Man hat das Gefühl, gleich klingelt es an der Tür und Heinrich steht vor der Tür, um nach dem Weg nach Grafenhausen zu fragen!
Edgar zu »Petra Pauls: Der Galgenbuck«14.04.2012
Der Roman über mein Heimatdorf hat mich natürlich neugierig gemacht. Er ist spannend geschrieben und man kann sich gut in die Zeit zurückversetzen, in der er spielt. Er gehört zu den Büchern, die man nicht aus der Hand legen möchte, weil man wissen will, wie es weiter geht. Ich habe ihn noch nicht durchgelesen, bin aber sehr gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Auf der Lesung wurde schon gesagt, dass es kein gutes Ende gibt und in der Zeitung stand auch, dass die Autorin keine „Heile-Welt-Schreiberin“ ist.
Sehr gut gefallen mir die Dialoge. Sie sind der Sprache aus der Zeit angepasst und dadurch erfährt der Leser viele kleine Details. Gefühle werden angesprochen, Bilder vor Augen sichtbar. Ich lese absolut keine Romane, aber der hat mich echt begeistert!
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