Das Rätsel der Templer von

Buchvorstellung und Rezension

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Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel „Das Rätsel der Templer“, , 759 Seiten. ISBN 3352007519.

Kurzgefasst:

Im Jahr 1156 bringt der Großmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, dass der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt – und dass für die Tempelritter die Grenzen von Raum und Zeit verschwinden. Als 150 Jahre später der Orden vom französischen König verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach, ein Templer aus Trier, dieses sogenannte »Haupt der Weisen« retten. Nur wenn er es schafft, das Haupt unversehrt nach Deutschland zu bringen, kann der Untergang des Ordens verhindert werden. Eine gefahrvolle, wahrhaft phantastische Reise beginnt, denn plötzlich finden Gero und seine Getreuen sich in einer anderen Zeit wieder – in einem Dorf in der Eifel im Jahr 2004!

Das meint Histo-Couch.de: „;Eine spannende Geschichte zwischen Mittelalter und dem 3. Jahrtausend“;

von Volker Faßnacht

„;Das Rätsel der Templer“, der zweite Roman von Martina André, befasst sich mit dem Untergang des Templerordens im 14. Jahrhundert durch eine Intrige des französischen Königs Philipp IV, genannt „;der Schöne“. Dabei nimmt sie sich auch der Spekulationen um das Haupt der Weisheit an, das die Templer verwaltet haben sollen …

Das Geheimnis des Templerordens

Der Orden der Tempelritter ist für viele Menschen schon immer ein faszinierendes Thema gewesen, handelt es sich doch um christliche Ordensbrüder, gleichzeitig aber auch um verwegene und furchterregende Krieger, um die sich seit jeher Geheimnisse ranken. Erklärt sich das Mysterium um die Templer einzig durch die Errungenschaften, die die Ritter von den Sarazenen mitgebracht haben – und die sicherlich für die Menschen im mittelalterlichen Europa futuristisch anmuteten?

So haben die Kreuzritter beispielsweise die Navigation mit dem Kompass von den Moslems erlernt, sodass sie angeblich Amerika viele Jahre vor der offiziellen Entdeckung erreicht haben sollen. Christoph Kolumbus schließlich soll nach altem Kartenmaterial des Templerordens, die dann im Christusorden aufgegangen waren, gesegelt sein. Ebenso ist der ungeklärte Verbleib des Templer-Schatzes, welcher das eigentliche Ansinnen von Philipp IV war, um seine leeren Staatskassen zu füllen, ein Rätsel. Woher haben die Templer gewusst, dass eine Verhaftungswelle am 13. Oktober 1307 über sie hereinbrechen würde? Haben sie es tatsächlich gewusst?

Zudem gibt es viele Anhaltspunkte für die Existenz eines Kopfes im Besitz des Ordens. Es entwickelten sich Legenden vom „;Heiligen Gral“, „;Stein der Weisen“, „;Baphomet“, was immer nur in die Existenz dieser goldenen Figur mündet. Viele Entdecker werden demnach mit diesem Kopf und den Templern in Verbindung gebracht: Papst Silvester II (Besitzer einer Maschine, die jede an sie gestellte Frage mit „;ja“ oder „;nein“ beantworten konnte), der Franziskaner Roger Bacon (Erfinder des Schießpulvers), Albertus Magnus, Magier und Lehrer von Thomas von Aquin, schließlich noch Sir Isaac Newton, Vasco da Gama und wie schon gesagt auch Christoph Kolumbus.

Losgelöst von dem esoterischen Gehalt des Themas, bleibt zugleich die Erkenntnis, dass der Templerorden sehr viele Errungenschaften nach Europa gebracht hat, die auch heute noch wichtig sind: das arabische Zahlensystem, das Bankwesen mit Erfindung des Scheck- und Wechselbriefsystems, Kontoführung und Überweisungen für Kaufleute, Handelsstraßen und ein weit verzweigtes Netz an Unterkünften für die Reisenden sowie weitreichende Erkenntnisse der Medizin.

Über Staatsgrenzen hinaus und über deren Herrscher gestellt, nur dem Papst verpflichtet, unermesslich reich und Geldgeber von vielen Königshäusern, entstand eine Machtposition, die den Herrschern ein Dorn im Auge sein musste. Wie gut für den französischen König, dass das einfache Volk durch die mysteriös anmutenden Dinge der Tempelritter sehr leicht zur Vermutung der Ketzerei und des Hexentums zu führen waren. Somit ist die Ursache für den steilen Ausstieg des Ordens als auch für dessen Vernichtung darin selbst zu finden.

Gelungener Genre-Mix

Martina André verbindet die geheimnisvolle Geschichte des Templerordens, der angeblich von seinem Untergang bereits seit Jahrhunderten gewusst haben soll, mit Science-Fiction-Elementen des 3. Jahrtausends. Mit dem auch im Umfang (749 Seiten) gehaltvollen Roman gelingt es André eine jederzeit spannende Geschichte auf diesen beiden Zeitebenen zu entwickeln. 

Dabei gibt sich das Buch zunächst nicht als SciFi-Roman zu erkennen, da es die ersten 180 Seiten einzig um die Zerstörung der Komturen (Niederlassungen des Templerordens) in Frankreich, durch die Soldaten des französischen Königs und die Flucht der Hauptprotagonisten Richtung Deutschland geht. Dann aber geschieht Merkwürdiges und der bis dahin schon spannende historische Roman bekommt seine ebenso angeregte wie auch völlig überraschende Wendung ins Fantastische. 

Geschmacksache dürfte die Ausführlichkeit des folgenden Abschnitts über die Technik der Zeitmaschine und des Kernfusionsreaktors sein, jedoch bedarf es schon einigen Erklärungen, um dieses Thema überzeugend darzustellen, damit der Leser eben nicht ins Schmunzeln gerät. 

Unheimlich interessant ist zudem, wie es die Autorin schafft, die verschiedenen Genres miteinander zu verbinden. So sind humorvolle Elemente, wenn Ritter und Knappe sich mit den Errungenschaften des Jahres 2004 arrangieren müssen, ohne „;Hollywood“-Effekte. Das Spannungsfeld, dass die mittelalterlichen Protagonisten nur die mittelhochdeutsche und altfranzösische Sprache beherrschen, hat die Autorin souverän gelöst, indem die beiden Zeitreisenden bei einer ehemaligen Studentin der mittelhochdeutschen Sprache unterkommen (diese kann dann die Sprache auch nur recht mittelmäßig) und in einem Sachverständigen für das Altertum und Mittelalter-Fan einen Freund finden. 

Auch das Ende der Geschichte ist nicht eitel Sonnenschein, da ein paar Figuren auf der Strecke bleiben. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden. 

Angemessene Sprache und historische Schönheitsfehler

Die Sprache ist schnörkellos und passt gut zum Roman. Die Protagonisten sind farbig, liebevoll, also einfach lebendig und überzeugend geraten. Der Beginn des Aufeinandertreffens der Protagonisten aus den verschiedenen Zeiten ist sprachlich sehr spannend, aber natürlich nicht einfach zu lesen, da die Autorin mittelhochdeutsche Sätze einbaut, eine hochdeutsche Übersetzung zwar sofort hinterher schiebt, aber die Leserschaft bis dahin schon leicht ins Stocken gerät, wenn sie nicht gerade diese Teile überliest. Die Übergänge zum Hochdeutsch sind dann fließend, so dass diese Unsicherheiten nicht lange anhalten und die Geschwindigkeit der Erzählung wieder an Fahrt gewinnt. 

Die historischen Fakten sind umfangreich recherchiert worden. Vor allem das Umfeld und die vielfältigen – sich teilweise auch widersprechenden – Gerüchte, die sich um die Templer ranken, sind sehr gut strukturiert und wurden auf fantastische Weise in den Roman eingebunden.

So ist eigentlich verwunderlich, dass die Benennung des Bertrand de Blanchefort als 4. Großmeister des Ordens in Nebensätzen (im Prolog und auf S.194/195) unrichtig ist und auch der Deutschorden nach 1302 keine Kreuzzüge mehr ins wendische Land unternommen hat. Beides aber ist, ob der Nebensächlichkeit für das Gesamtbild des Romans, eher etwas für die Wahrheits-Puristen und Historiker unter der Leserschaft. Und dafür hat es schon wesentlich schlimmere geschichtliche Schnitzer in historischen Romanen gegeben. 

Gefallen kann auch die Aufmachung des vorliegenden Buchs (broschiertes Taschenbuch), da das „;Croix Pattée“, das Ordenskreuz auf der Deckseite, leicht erhaben ist und eine gewisse Wertanmutung entsteht. Umfangreiches Kartenmaterial und Erklärungen der Autorin zum Thema „;Historisches und Erfundenes“, Danksagung und ein erklärendes Vorwort runden das Buch ab.

Ihre Meinung zu »Martina André: Das Rätsel der Templer«

Lisa Martensen zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 04.01.2014
Ich hab das Buch gelesen und es ist sehr gut und ausführlich geschrieben. Mir viel es nicht schwer mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Manche Passagen sind vielleicht etwas zu sehr umschrieben jedoch ist der geschichtliche Hintergrund sehr gut recherchiert und einwandfrei.
Man erfährt viel über die Templer und ihre Aufgaben.
Mir viel es schwer das Buch bei Seite zu legen, es ist unglaublich spannend und fesselnd geschrieben
Volkmar Brückner zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 03.05.2012
Ich bin absolut begeistert vom ersten Roman, seiner unglaublichen Tiefgründigkeit und der tollen geschichtlichen Hintergründe und Recherchen. Für mich war es schon immer sehr interessant, den Hintergründen des Templer-Ordens auf die Spur zu kommen. Vorallem interessierte mich dabei die unglaubliche Macht die dieser Ritterorden hatte, im Vergleich zu anderen Organistaionen dieser Zeit. Martina Andre versteht es sehr gut, diese Zeit lebendig werden zu lassen und ihre Schlüsse, daß die Templer eine Art Völkerbund anstrebten und die Welt Heute, hätte man den Orden nicht zerschlagen, anders aussehen würde, sind absolut überzeugend und pasen auch zu meinen Erkenntnissen. Was ich toll finde ist die Verbindung zwei unterschiedlicher Zeitebenen im ersten Roman. In der Zwischenzeit habe ich das Buch bereits zum vierten Mal gelesen und habe mir, sofort nach dem Erscheinen, auch den zweiten Band gekauft, der ebenso hervorragend geschrieben ist. Schade ist, daß Martina Andre offensichtlich keine Webseite hat und auf Facebook auch nicht vertreten ist. Gern hätte ich ihr meine Meinung zu ihren wunderbaren Büchern selbst geschrieben.
M.Reinsch zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 19.02.2011
750 Seiten...
Die ersten 200 Seiten waren einfach nur wunderbar! Historie in eine so schöne und interessante Geschichte zu verpacken war einfach klasse.
Der zweite Teil war schon fast überlagert von dem Spaß und dem Schalk, den Fr.André hatte - zwei so unterschiedliche Zeiten aufeinander prallen zu lassen. Sehr schön hat Sie es geschafft, die Situation nicht ins Lächerliche abdriften zu lassen, wie man es z.B. in "Die Besucher" erlebt. Trotzdem ist hier an zu merken, das die "Art der Story" schon häufiger "genutzt" wurde (Timeline, Zeitreise in Technicolor, Die Besucher).
Der dritte Teil rundete die ganze Geschicht gut ab, nur das Ende ist extrem gerafft (fehlen dort die 200 Seiten, die der Verlag nicht haben wollte, weil Sie den Rahmen sprengen würden ? - org.Ausage von Fr.André).
Schwachpunkte gibt es nicht viele, meist erkläre ich Sie mir damit, das es sich Fr.André einfach leichter machen wollte den Storyfluss laufen zu lassen (z.B. im Jahr 2004 spricht Jemand fließend Altfranzösisch und Mittelhochdeutsch ?) . Grundlegend tun Sie der Story keinen Abbruch, fallen aber auf!
Mehrere Karten und ein Nachwort der Autorin schließen ein sehr gutes Buch ab!
Ich werde mit viel Freude weitere Bücher von Martina André lesen!
93°
Micha
Silke zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 22.10.2010
Alles was mit dem Orden der Templer zu tun hat intressiert mich sehr. Also musste ich das Buch von Martina Andre lesen was ich auch auf keinen Fall bereue. Die ersten ca. 180 Seiten, die im Jahre 1307 spielen, habe ich verschlungen. Obwohl mir vieles bekannt war fand ich keine Zeile langweilig. Dann kam der Sprung ins Jahr 2004: Die Erklärungen über die Technik der Zeitmaschine und des Kernkraftwerks fand ich sehr langatmig. Doch das Zusammentreffen der Protagonisten von damals und heute war super beschrieben und man war wieder voll in der Geschichte drin. Auch die historischen Fakten waren gut in den Roman eingebunden.
anna191 zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 13.02.2010
Das ist das erste Buch von Martina André, das ich gelesen habe. Die ersten 50 Seiten waren zügig durchgelesen und ich befand mich schnell mittendrin im Geschehen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, wobei im dritten Teil die Handlungsstränge zusammen laufen. Im Buch befinden sich etliche Karten der Gegend sowie die Karte der ehemaligen Zisterzienserabtei in Heisterbach.
Die Geschichte der Templer durfte vielen aus anderen Büchern bekannt sein. Martina André beleuchtet die Geschichte der Templer, hier im Schwerpunkt den Untergang des Templerordens, von einer anderen Seite. Die historischen Fakten sind sehr gut recherchiert und fügen sich einwandfrei mit den Fantasy-Elementen zusammen. Das Buch ist mit allen seinen Elementen sehr stimmig und interessant. Die Spannung wird langsam aufgebaut und lässt keineswegs zum Schluss nach. Das Buch beinhaltet ebenfalls keine Längen.
Es hebt sich deutlich von anderen Zeitreise-Romanen ab. Dafür sind nicht nur die Fantasy-Elemente verantwortlich, sondern auch die detaillierte Darstellung der Personen, der Orte und der Geschichte im 14 Jahrhundert. Martina André schildert das fiktive Leben der Protagonisten im Jahr 1307 sehr realistisch. Die Protagonisten lieben, hassen und leiden. Wenn sie allerdings in Schwierigkeiten geraten, kommt keiner und „rettet“ sie, wie in den üblichen Romanen, sondern sie tragen dafür die vollen Konsequenzen. Das macht sie sehr menschlich und verleiht ihnen klare Konturen.
Besonders das Aufeinandertreffen der verschiedenen Zeitepochen hat mir sehr gut gefallen und war bis ins kleinste Detail sehr gut ausgearbeitet. Ich habe viel gelacht und mit den Protagonisten gefiebert.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und verleiht zum schnellen Durchlesen des Buches und bereitet schlaflose Nächte. Obwohl ich fast nur historische Romane lese, bin ich von der Idee und ihrer fantastischen Umsetzung begeistert.
Nach vier Tagen war das schöne Buch leider zu Ende, dafür aber die Vorfreude auf die nächsten Bücher der Autorin. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.
Martin zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 21.08.2009
Hier hat Martina sehr gute Arbeit geleistet.Ich war so fasziniert von der Geschichte,auch im doppeldeutigen Sinne,daß es mir immer schwer fiel das Buch erst mal wieder weg legen zu müssen,um meine Aufgaben im Jahr 2009 erledigen zu müssen.Die Schilderungen der Historie um die Templer und deren Welt ist sehr glaubwürdig gelungen.Ebenso überzeugend war deren Erscheinen in unserer Zeitebene mit allen Konsequenzen in Bezug auf "Kulturschock"aller Betroffenen und die Reaktionen der "Oberen".Gut hat mir auch die glaubwürdeige Integration der modernen -und zukünftigen Wissenschaft/Errungenschaften gefallen.Ob es uns passt oder nicht,Zeitreisen erscheinen durch die moderne Wissenschaft möglich.Eins habe ich da allerdings zu bemängeln und zwar Zeitparadoxa.Dh.was passiert,ich reise in die Vergangenheit und erschiesse mich selbst.Wie geht es dann weiter?Wenn ich als kleines Kind von mir selbst,oder auch von Jemanden anders(aus der Zukunft) ermordet werde,gibt es mich in der Zukunft gar nicht mehr!Also kann ich gar nicht mehr in der Zukunft extistieren.Folglich kann ich aber nicht in die Vergangenheit reisen und mich umbringen.Daraus folgt,niemand hat mich umgebracht und mich gibt es wieder,kann also in der Zukunft wieder in die Vergangenheit reisen...Eine Endlos-Scleife-Ein Zeitparadoxum!Ähnlich dem Versuch sich selbst hochzuheben,wie es Till Eulenspiegel gemacht hat.Aber niemand weiss,ob es Zeitparadoxa wirklich gibt oder nicht.Beunruhigend die Prognose für die Zukunft in,wann war es 2156AD,glaube ich,erschreckend realistisch.Wenn wir usere Welt korrupten,wahnsinnigen Egoisten überlassen und der Megatrend der Überwachung des Bürgers und Aushöhlung seiner Rechte so weitergeht und aus Wahrheit Lüge und umgekehrt wird.So ist diese Buch auch für mich eine Warnung,daß längst uberwunden geglaubtes (der Absolutismus,oder Schlimmeres)wiederkommen kann und in der Zukunft ein durchgeknallter Diktator PhilippXY, oder wer auch immer herrscht.
Bin auf die Fortsetztung,die ja kommen soll gespannt.
cherimole zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 16.04.2009
meine Vorredner haben eigentlich schon alles gesagt....mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Figuren waren durchweg glaubhaft und sehr sympathisch (ausser Guy ;-)), eine äußerst genau recherchierte Geschichte. Ich konnte die Abtei geradezu bildlich vor mir sehen (mit singenden Mönchen). Das ist ganz bestimmt nicht das letzte Buch von Martina :-))).
Zabou1964 zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 11.03.2009
Martina André hat in diesem Buch zwei Genre vereint: Zum einen ist das Rätsel der Templer ein historischer Roman, der bis ins kleinste Detail recherchiert wurde und mir das Mittelalter und vor allem die Templer sehr nahe brachte. Zum anderen ist dies ein Zeitreise- und somit Fantasy-Roman. Die verschiedenen Zeiten und die Sprünge zwischen Mittelalter und Gegenwart sind gekonnt beschrieben. Die Art und Weise, wie die Gäste aus der Vergangenheit mit unseren Errungenschaft konfrontiert werden, hat die Autorin pointiert und witzig dargestellt. Gleichzeitig werden aber auch die Probleme, die eine solche Zeitreise mit sich bringt, nicht vernachlässigt. Die Spannung kommt an keiner Stelle des immerhin 759 Seiten starken Buches zu kurz.

Die verschiedenen Zeitebenen werden am Anfang jedes Kapitels benannt, so dass ich immer wusste, wo und in welcher Zeit ich mich befand. Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind immer an der richtigen Stelle, ich verlor nie den Faden durch unlogische oder unpassende Sprünge.

Was ich an Martina Andrés Büchern besonders mag, ist ihre Genauigkeit und ihre Liebe zum Detail. Sie recherchiert gründlich und hat in diesem Buch sogar z.B. die Mondphasen in den verschiedenen Zeiten und die Essensgewohnheiten der Templer im Mittelalter beachtet.

Ich hatte das Glück, das Buch mit ihr gemeinsam in einer Leserunde zu lesen.

Fazit: Dieser Roman vereint historische mit phantastischen Elementen. Er hat mich zum Lachen, Weinen und Mitfiebern gebracht. Ich empfehle „Das Rätsel der Templer“ uneingeschränkt. Ein fesselnder Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Markus Köbler zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 03.09.2008
Was ist dieses Buch? Ein Historienroman? Ein Wissenschaftsthriller? Ein Religionsthriller?
Wahrscheinlich eine Mischung aus allem, aber eines ist dieses Buch auf jeden Fall: spitzenmäßig!
Zugegeben, der Start war etwas schwierig, aber danach ließ es sich super runterlesen.
Ich weiß nicht mehr, von wem dieses Zitat ist, aber es passt genau auf dieses Buch: "Religion ohne Wissenschaft ist blind, aber Wissenschaft ohne Religion ist gar nichts."
Rixa zu »Martina André: Das Rätsel der Templer« 01.07.2008
Obwohl die Templer eigentlich so gar nicht mein Ding sind, habe ich dieses Buch an einem Stueck durchgelesen und mich zu keiner Zeit damit gelangweilt. Starke Sympathietraeger, interessante Figuren, ein bisschen Klischee und eine Erzaehlmelodie und -rhythmus, die genau auf meiner Wellenlaenge liegen! Freue mich auf mehr!

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