Das Mädchen und der Schwarze Tod von Lena Falkenhagen

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Das Mädchen und der Schwarze Tod von Lena Falkenhagen

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Das Mädchen und der Schwarze Tod“,, 480 Seiten.ISBN 3-453-40562-5.

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Kurzgefasst:

Die Pest kennt kein Erbarmen

Lübeck 1466: Die Pest wartet auf die ersten Opfer, die Tore der Hansestadt werden geschlossen, der Handel kommt zum Erliegen. Der Tod wütet längst schon in Lübeck. Mysteriöse Unglücksfälle lassen die junge Kaufmannstochter Marike aufschrecken. Ist es Zufall, dass der Maler Bernt Notke in seinem grausigen Totentanzgemälde ein Opfer nach dem nächsten verewigt? Die mutige Frau traut ihm nichts Böses zu und sucht vor der Kulisse des pestgeschüttelten Lübecks nach dem wahren Schwarzen Tod.

 

Ihre Meinung zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«

michael renner zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«06.09.2013
habe das buch mehrmals gelesen. leider war es mir nicht möglich den wahren mörder ausfindig zu machen. wahrscheinlich liegt es an meinem geistigen unvermögen, dass ich nicht dahintergekommen bin!!! wer kann mir helfen?? schließlich ist es doch wichtig, dass, wenn man ein buch liest, auch weiss wie es letztendlich ausgeht. es wäre schön, wenn man mir meiner bitte folgen würde. bin auch der auffassunf, dass ich nicht der eiknzige bin, der nicht hinter das rätsel gekommen ist!!! vielen dank
Nikki zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«23.01.2013
Ich war froh, als ich das Buch aus der Hand legen konnte. Was lief da schief...

falscher Zeitpunkt, nicht mehr mein Genre? Der Klappentext hat mich auch getäuscht - ich bin immer davon ausgegangen, dass die Pest eine Hauptrolle in der Geschichte spielt und es dadurch dramatisch wird...

Ich fand die Geschichte so zäh. Hab mich allerdings wie ein Terrier festgebissen. Ich bin halt kein Buchabrecher-Typ. Die Personen blieben irgendwie farblos, sonst habe ich ein schönes Kopfkino und stelle mir vor, wie die und die Figuren aussehen. Hier blieben sie konturenlos...

Schwierig fand ich auch die ellenlangen Kapitel, kaum Absätze.... ich mag gern die kurzen Brüche, um vielleicht Luft zu holen.... hier war ich kurz vor der Schnappatmung.

Die Lichtermagd steht noch im Regal - daran werde ich mich ranwagen. Vielleicht klappt es dann besser.
tassieteufel zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«10.11.2010
Während im Lübeck des Jahres 1465 die Pest wütet, ist der junge Maler Bernd Notke dabei, einen Totentanz in der Marienkirche zu malen. Doch neben der Pest geschehen seltsame Unglücksfälle in der Stadt, die scheinbar in Verbindung zum Totentanz stehen, denn jeder neue Tote folgt dem Reigen in dem Gemälde. Doch dieser Zusammenhang fällt nur der jungen Marike Perzeval auf. Die junge Tochter eines angesehenen Kaufmannes beginnt Nachforschungen anzustellen und verstrickt sich dabei immer mehr in ein Netz aus Intrigen.
Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen, es ist spannend, wenn auch nicht so, daß man es kaum aus der Hand legen kann, so blieb doch immer das Gefühl, wissen zu wollen wie es weiter geht.
Die Figurenzeichnung ist durchweg gelungen und besonders sie Entwicklung die Marike Perzeval nimmt hat mir gut gefallen. Die zarte Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Maler Notke ist sehr gekonnt in die Geschichte eingebunden ohne die Handlung des Krimis zu überlagern.
Sehr gut geschildert ist auch die Atmosphäre in Lübeck nach Ausbruch der Pest und als Leser erhält man einen guten Einblick in das mittelalterliche Leben.
Über das Ende kann man geteilter Meinung sein, wer auf Happy Ends steht, wird vermutlich nicht zufrienden sein, mir hat der Schluß aber gefallen, da er konsequent und realistisch ist.
Sehr schön ist auch die Gestaltung des Buches, am Anfang jeden Kapitels befindet sich eine Szene aus dem Totentanz, so daß man eine gute Vorstellung der betreffenden Person hat.
Einziger Kritikpunkt für mich ist das Motiv hinter den Morden, das ich nicht wirklich nachvollziehbar fand, da bleibt vieles offen, anderes wird nur nebulös umrissen und am Ende blieb ich doch ein wenig ratlos zurück. Schade, denn die Idee, den Totentanz mit einer Mordgeschichte zu verbinden, fand ich wirlich gut.

Fazit: durchaus spannend mit sympathischen Figuren, sehr gelungen ist auch die Atmosphäre im pestgeschüttelten Lübeck, aber das Motiv hinter den Morden hat mich letztendlich nicht überzeugen können, da hat mir so einiges gefehlt.
Cyprian zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«26.05.2010
Einen mitreißenden historischen Roman zu verfassen, erfordert mehr als lebhaftes Interesse an einer Epoche und engagierte Vielschreiberei. Das stellt der Roman der Phantastik-Autorin Lena Falkenhagen einmal mehr deutlich unter Beweis.

Gleich der Klappentext dürfte jedem Kenner norddeutscher Geschichte des Mittelalters ein leichtes Naserümpfen entlocken. Hier wird ein apokalyptisches Krisenszenario beschwört, das jedweder rationalen Quellenkritik entbehrt. Dem hinzu konstruiert die Autorin möglichst verwegene, düstere Personengruppen und Gestalten mit eindimensionalen Charakterkonzepten. Freilich war das Leben mittelalterliche Menschen, gerade in der Stadt, in sozialen Gruppen organisiert. Was die Autorin hier allerdings mit ihrer dunklen Bruderschaft anstellt, entspricht den abgedroschenen Entwürfen unterdurchschnittlicher Trivialliteratur und ist den Konzepten von Rollenspiel-Abenteuern viel näher als bisher gelungenen Plots historischer Belletristik (so etwa die Romane von Richard Dübell oder Sabine Ebert).

Im weiteren Verlauf der holperig verflochtenen Sequenzen (die alles andere als einen historischen Bezug besitzen) wird immer deutlicher, was den eigentlichen Kern dieses Werks ausmacht: Ein Rollenspiel-Szenario mit etlichen, durchweg böswillig handelnden Menschen, kriminellen Machenschaften und ständig drohenden, dunklen Mächten im Hintergrund, ein ideenloses Handlungsgewebe, durch welches sich eine zur Romanfigur aufgestiegene Rollenspielheldin mühsam voranschleppt.

Mehr noch: Frau Falkenhagen fehlt nicht nur das Geschick, wichtige Szenen in bildhafte Sprache umzuwandeln, sondern es mangelt ihr ganz offensichtlich auch an dem fachlichen Handwerkszeug, sich tiefer in die Gegebenheiten einer historischen Epoche einzuarbeiten. Frau Falkenhagen hätten ein paar Vorlesungen und Seminare in Mittlerer und Neuerer Geschichte sicherlich gut getan.
Was die Autorin in ihrem Versuch, einen Historischen Roman zu schreiben unternimmt, ist nichts anderes als ihre Fantasy-Motivik in ein loses Geflecht historisch überlieferter Ereignisse einzubetten. Dem hinzu "verkleistert" sie ihre Szenarien mit unnötig weitschweifigen Sprachmustern.

Von diesem Roman ist unbedingt abzuraten, denn seine angeblichen historischen Facetten sind großzügig verkleistert und übertrieben zu einem einseitigen Rollenspielszenario im abgetragenen Mittelaltergewand zusammengefügt worden.
gunda zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«05.08.2009
Hallo
ich bin lübeckerin
das buch gefällt mir sehr gut
ich bin viele straßen in gedanken mit marike mitgegangen
ein tolles buch
ich sehe lübeck jetzt noch
intensiver
noch habe ich das ende nicht erfahren
aber ich werde gleich weiterlese
die geschichten mit der brüderschaft ( Zirkelkreis )ist
im fegefeuer an hand eines schildes zu erkennen.
und man erzählt sich
dieser kreis besteht noch immer
Annie zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«28.06.2009
Also ich mochte den Roman wirklich sehr gerne, nur über das Ende war ich schrecklich enttäuscht. Die Charaktere waren wirklich gut dargestellt und die Umsetzung der alten Sprache hat mich sehr angetan. Sowohl der Krimiteil wie auch die Liebesgeschichte in denen die Charaktere verwickelt waren haben mich mitgerissen. Wobei zweiteres so traurig endete.
MyLady zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«18.02.2009
Ich fand den Roman von Lene Falkenhagen sehr gut. Einerseits fehlte mir zwar das Gefühl "Ich kann kaum aufhören zu lesen" andererseits aber blieb immer so ein unterschweliges Interesse, eine Spannung auf den nächsten Toten des Totentanzes.
Was Frau Falkenhagen auch sehr gut gelungen ist, ist das ihre Dartseller sehr symphatisch, sehr "anheimelnd" rüber gekommen sind. Auch muss man sagen das man bis zum Schluß immer auf der falschen Fährte ist als Leser, was mir an solchen Histo-Krimis immer sehr wichtig ist.
Ein Lob an die Autorin!
compordach zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«20.10.2008
Aus dem Bereich der Fantasy kennt man Lena Falkenhagen bereits, jetzt zeigt sie, dass sie auch im historischen Roman zuhause ist. Der Tod ruft in ihrem Buch zum Tanz, und diesem Spielmann kann man sich kaum entziehen. Pestangst, Mitleid, Standesdenken und hanseatische Pfeffersackmentalität kehren das Menschlichste am Menschen hervor - zum Guten wie zum Bösen. Ein lesenswertes Buch!
colle zu »Lena Falkenhagen: Das Mädchen und der Schwarze Tod«23.07.2008
Ich fand das Buch sehr schön geschrieben. Marike, die behütet in Lübeck aufwächst. Lyseke, ihre Freundin, Pater Martin, ihr Beichtvater und diverse andere Personen. Der Maler Bernt Notke malt den Totentanz in der großen Lübecker St. Marienkirche. Die Personen gleichen Bürgern der Stadt und jede stirbt. Ist es Zufall, oder steckt jemand dahinter?
Marike beginnt zu ermitteln.
Jedes Kapitel beginnt mit der Geschichte der Figur, die dann leider auch stirbt. Dann folgt das Kapitel aus der Sicht von Marike.
Für mich war dieses Buch ein tolles "Kopfkino". Ich war bei Marike in den Straßen von Lübeck, ich konnte Bernt in der Kirche beim malen zusehen. Es war einfach toll. Die Autorin hat es auch geschafft, die damaligen Verhältnisse sehr gut rüber zubringen. Auch wie es war, als die Pest einzug in Lübeck hielt, und die Leute Ihre Häuser verriegelten und nur abhauen wollten.
Fazit: Ich freue mich auf hoffentlich mehr historische Bücher von Lena Falkenhagen
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